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Extrem depressiv und unglücklich im Studium

Hallo liebe Mitglieder
Ich weiss einfach keinen Rat mehr . Kurz zu meiner Situation

Ich bin 29 Jahre alt und studiere im 4 Semester Wirtschaft und Psychologie.
Ich habe momentan keine Motivation für das Studium. Ich hadere ständig mit mir und überlege das Studium abzubrechen.
Das Problem ist.
+Ich fühle mich einfach zu alt. In meinem Studiengang sind alle im durchschnitt 22 bis 23 Jahre alt. Alle gehen trinken und ähnliches aber ich habe kein Interesse daran.
+Ich habe Angst später keinen Beruf zu finden . Ihr müsst wissen ich Stottere und die meisten Berufe befinden sich im Personal. Ich habe Angst ständig absagen zu kassieren und umsonst studiert zu haben.
+ Ich hatte aufgrund von Corona und einem Todesfall in der Familie sämtliche Motivation verloren. Ich muss sehr viele Fächer nachholen und momentan ist es einfach zu viel. Auch gerade habe ich keine Motivation, da ich momentan in einer depressiven Phase stecke.

Habt ihr evtl Tipps für mich.
 
Ich hatte aufgrund von Corona und einem Todesfall in der Familie sämtliche Motivation verloren. Ich muss sehr viele Fächer nachholen und momentan ist es einfach zu viel. Auch gerade habe ich keine Motivation, da ich momentan in einer depressiven Phase stecke.
Ich würde das Studium abbrechen.
Das wird nix.
Lass dich zum Pflegehelfer anlernen.
Da ist es egal, ob du stotterst oder Ü25 bist.
 
Dann wären ja 2 Jahre umsonst. Und ich muss ehrlich sagen ich würde mich wie ein Versager fühlen, da auch alle um mich herum studieren und ich der einzige bin ,der nicht studiert hat.
Ich habe auch vergessen zu erwähnen, dass mich das Studium auch nicht mehr interessiert.
 
Ehrich gesagt habe ich überlegt soziale Arbeit zu studieren, da ich dort mehr Jobmöglichkeiten finde und ich das Thema mich mehr interessiert.
Leider würde ich keine Bafög Unterstützung mehr erhalten,da es dann ein Wechsel nach dem 4 Semester wäre. Hatte also keine finanzielle Unterstützung mehr. Ich habe aber bedenken, dass es dann auch nicht klappt und ich dann ohne nichts darstehe.

Es läuft halt auch privat momentan extrem schlecht ( kaum Freunde, meist alleine). Ich hätte früher Wechseln sollen, ich hätte nie gedacht dass es mir jetzt so schlecht geht damit
 
Ich hatte aufgrund von Corona und einem Todesfall in der Familie sämtliche Motivation verloren. Ich muss sehr viele Fächer nachholen und momentan ist es einfach zu viel. Auch gerade habe ich keine Motivation, da ich momentan in einer depressiven Phase stecke.

Kannst du dich nicht krankschreiben lassen, die AU bei der Univerwaltung einreichen und dich wg Krankheit für ein Semester beurlauben lassen?

Wenn du depressiv bist - ob nun post Covid, nach Schicksalsschlag oder sonst, wäre es sinnvoll, wenn du dich erst um Genesung bemühst - bevor du wichtige Lebensentscheidungen triffst.

Dann siehst du weiter.

Das eine Jahr bis zum Bachelor würde ich auf jeden Fall noch dranhängen.

Wenn du gesund bist, überlege dir, was du machen willst und ob du Praktika in diesem Bereich machen kannst, um deine Jobchancen zu verbessern oder sonstige Wege hinführen.

Was das Stottern angeht, so gibt es Therapie beim Logopäden, die du versuchen kannst, wenn du willst.

Alles Gute!
 
Dann wären ja 2 Jahre umsonst. Und ich muss ehrlich sagen ich würde mich wie ein Versager fühlen, da auch alle um mich herum studieren und ich der einzige bin ,der nicht studiert hat.
Ich habe auch vergessen zu erwähnen, dass mich das Studium auch nicht mehr interessiert.

Hallo,
hier sind die Ansichten manchmal unterschiedlich.

Mach bitte weiter und bewerte das Studium nicht danach, dass nur Jüngere studieren
und Du Dich für ein Studium zu alt hälst. Definiere Dich neu mit vielen positiven
Gedanken, um aus dieser Negativität herauszukommen und zuversichtlicher zu
werden; anfangs mag es sich ungewohnt anfühlen. Probier es. Du hast dabei nichts
zu verlieren.

Auch, wenn Du sehr viele Motivation verloren hast und vieles nachholen mußt, ist
es meiner Ansicht nach Wert, daß Du weitermachst. Das nicht vorhandene Interesse
kann durchaus damit zu tun haben, daß Du das Nachholen als zuviel einschätzt.
Oder Du machst Dir Gedanken darüber, was Du anderes studieren möchtest und
wendest Dich an die dafür zuständige Beratungsstelle.

alles Liebe
flower55
 
Zur Erinnerung: man wird geboren, man stirbt eines Tages und dazwischen sind Jahre, die man irgendwie herumkriegen muss, ohne Auflage.
Mir fällt immer wieder die Geschichte von einem Insassen in der "Klapsmühle" ein, der sich ausdachte, er ist der Betreiber einer Firma und diese Aufgabe nahm er sehr, sehr ernst.
 

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