Hallo.
Vorweg:Ich habe selber mit Depressionen zu kämpfen, befand mich aber mehrmals in Therapie deshalb. Vielleicht ändert das was an der Sache.
Dann zur Sache, um die es mir geht: Mein Freund hat vor einigen Wochen aus heiterem Himmel mit mir Schluss gemacht. Wir waren 3 Jahre zusammen. Seine Begründung war, dass er mich nicht mehr liebt. Er hat mir aber in den Wochen zuvor mehrmals geschrieben, dass er mich liebt, allerdings immer nur, wenn er betrunken war.
Unsere Beziehung war wirklich sehr schön und wir haben das auch beide immer wieder bestätigt. Es war eine sehr innige Beziehung, wir haben uns gegenseitig gestützt und geholfen, es war nicht immer einfach, aber immer schön.
Seitdem er Schluss gemacht hat, hat er mehrmals versucht Kontakt zu mir aufzunehmen, wenn er betrunken war. Am nächsten Tag kam dann nur eine Entschuldigung, keine Erklärung, wieso.
Nun ist es so, dass ich mir bereits seit einiger Zeit sicher bin, dass mein Freund depressiv ist. Er selbst hat das auch eingesehen. In professionelle Hilfe will er sich aber nicht begeben, da er nicht glaubt, dass es etwas bringt. Ich habe immer versucht, ihm so gut wie möglich zu helfen, da ich ja selbst Erfahrungen damit gemacht habe, aber natürlich kann ich keine Therapie ersetzen.
Nun ist es ja bei Depressionen so, dass man eine völlige Leere und Gefühlslosigkeit entwickelt. Bei mir war es während einer sehr schweren Phase auch der Fall, dass ich nur noch selten sowas wie Liebe empfinden konnte. Während der Beziehung mit meinem Freund war ich allerdings schon so weit "genesen", dass ich wusste, ich liebe ihn und das auch gespürt habe.
Nun zu meiner Frage: Kann es sein, dass er einfach so sehr in seinen Depressionen versinkt, dass er keine Liebe mehr für mich empfinden kann? Also dass quasi die Depressionen schuld daran sind, dass er mich nicht mehr liebt, er außerhalb der Krankheit aber eigentlich noch eine Beziehung mit mir möchte - ich hoffe, man versteht, was ich meine.
Ich liebe diesen Mann wirklich sehr und bin bereit, um ihn zu kämpfen und auch die schlimmen Phasen mit ihm durchzustehen. Ich will ihm wirklich zur Seite stehen und helfen. Wir werden uns in ein paar Wochen wiedersehen und ich habe mir überlegt, ihm das auch so mitzuteilen - also, dass ich gerne für ihn da wäre. Natürlich weiß ich auch, dass ich akzeptieren muss, wenn er das nicht möchte. Ist das okay oder sollte ich ihn einfach gehen lassen? Andererseits möchte ich zumindest eine Erklärung dafür, wieso er bei mir anruft oder versucht, zu mir nach Hause zu kommen, wenn er betrunken ist, da dass ja auch für mich nicht einfach ist...
Gibt es vielleicht doch eine Chance für die Beziehung, wenn er einsieht, dass er professionelle Hilfe braucht (die er ja auch wirklich braucht, unabhängig von der Beziehung)?
Vorweg:Ich habe selber mit Depressionen zu kämpfen, befand mich aber mehrmals in Therapie deshalb. Vielleicht ändert das was an der Sache.
Dann zur Sache, um die es mir geht: Mein Freund hat vor einigen Wochen aus heiterem Himmel mit mir Schluss gemacht. Wir waren 3 Jahre zusammen. Seine Begründung war, dass er mich nicht mehr liebt. Er hat mir aber in den Wochen zuvor mehrmals geschrieben, dass er mich liebt, allerdings immer nur, wenn er betrunken war.
Unsere Beziehung war wirklich sehr schön und wir haben das auch beide immer wieder bestätigt. Es war eine sehr innige Beziehung, wir haben uns gegenseitig gestützt und geholfen, es war nicht immer einfach, aber immer schön.
Seitdem er Schluss gemacht hat, hat er mehrmals versucht Kontakt zu mir aufzunehmen, wenn er betrunken war. Am nächsten Tag kam dann nur eine Entschuldigung, keine Erklärung, wieso.
Nun ist es so, dass ich mir bereits seit einiger Zeit sicher bin, dass mein Freund depressiv ist. Er selbst hat das auch eingesehen. In professionelle Hilfe will er sich aber nicht begeben, da er nicht glaubt, dass es etwas bringt. Ich habe immer versucht, ihm so gut wie möglich zu helfen, da ich ja selbst Erfahrungen damit gemacht habe, aber natürlich kann ich keine Therapie ersetzen.
Nun ist es ja bei Depressionen so, dass man eine völlige Leere und Gefühlslosigkeit entwickelt. Bei mir war es während einer sehr schweren Phase auch der Fall, dass ich nur noch selten sowas wie Liebe empfinden konnte. Während der Beziehung mit meinem Freund war ich allerdings schon so weit "genesen", dass ich wusste, ich liebe ihn und das auch gespürt habe.
Nun zu meiner Frage: Kann es sein, dass er einfach so sehr in seinen Depressionen versinkt, dass er keine Liebe mehr für mich empfinden kann? Also dass quasi die Depressionen schuld daran sind, dass er mich nicht mehr liebt, er außerhalb der Krankheit aber eigentlich noch eine Beziehung mit mir möchte - ich hoffe, man versteht, was ich meine.
Ich liebe diesen Mann wirklich sehr und bin bereit, um ihn zu kämpfen und auch die schlimmen Phasen mit ihm durchzustehen. Ich will ihm wirklich zur Seite stehen und helfen. Wir werden uns in ein paar Wochen wiedersehen und ich habe mir überlegt, ihm das auch so mitzuteilen - also, dass ich gerne für ihn da wäre. Natürlich weiß ich auch, dass ich akzeptieren muss, wenn er das nicht möchte. Ist das okay oder sollte ich ihn einfach gehen lassen? Andererseits möchte ich zumindest eine Erklärung dafür, wieso er bei mir anruft oder versucht, zu mir nach Hause zu kommen, wenn er betrunken ist, da dass ja auch für mich nicht einfach ist...
Gibt es vielleicht doch eine Chance für die Beziehung, wenn er einsieht, dass er professionelle Hilfe braucht (die er ja auch wirklich braucht, unabhängig von der Beziehung)?