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Ex Mann nimmt Drogen

@Baghira1985 Respekt für dein konsequentes Vorgehen, das war genau richtig! Du musst dich und eure Tochter schützen und helfen kann er sich nur ganz alleine, so schlimm das mit anzuschauen ist. Es bleibt zu hoffen, dass er genauso schnell den Weg in die nächste Klinik findet, wie er sich in die Sucht reingedreht hat, aber die Chance ist leider minimal.
Geh deinen Weg genauso weiter, alles Gute euch beiden!


(Und ja, ich weiß, wovon ich spreche, beruflicher Kontext)
 
Du hast das einzig kluge getan für Dich und Deine Tochter!

Die Sucht und der Beschaffungsdruck macht aus einem Menschen eine Maschine. Eine Maschine, die nur noch für die Suchtbefriedigung aktiv ist und keinerlei Empathie mehr besitzt wenn sie sich unter Drogen befindet. Der Weg zu Verschuldung und Straftaten geht rasend schnell. Schneller, als Du es erfassen könntest und schneller, als Du für Dich und Deine Tochter für Sicherheit sorgen könntest.

Ja, ich weiß wovon ich rede!!!

Und ich kann Dir sagen - ich hoffe, Du hast schon selber Kontakte dahin aufgebaut - dass nahezu jeder Drogenberater Dir sagen wird dass Du ganz schnell aus seinem Dunstkreis verschwinden musst um nicht selber Schaden zu nehmen, aber auch um ihm wieder seine Verantwortung für ihn selbst zu übergeben.

Du schreibst, er lebt nun bei seinem Vater. Das bedeutet für mich, dass er vermutlich einen Co-Abhängigen gefunden hat, der ihn retten möchte (was er nur selber kann). Falls der Vater Deinen Ex-Mann vor den Folgen seiner Sucht bewahrt sorgt er somit für eine rasante Kellerfahrt.

Jetzt bist Du traurig, und das wird auch noch eine Weile so bleiben. Du wirst aber irgendwann einmal begreifen in welcher (Lebens-)gefahr Du und Euer Kind in der Nähe eines konsumierenden Menschen ist. Zumal Koks!!!! Da kommt oftmals der Größenwahn, der dann gefolgt wird von panischer Angst, die wieder zum Stoff treibt.....

Halte Dich fern von ihm um Euch zu schützen!!!!

Gruß von Grisu
Hallo Grisu,

Vielen Dank für deine Worte. Ja ich habe mich gut beraten lassen. Das Verfahren wegen Kindeswohlgefährdung läuft und er darf nur begleiteten Umgang mit dem Jugendamt haben. Er meldet sich aber kaum diesbezüglich. Ja durch das Kokain ist er richtig abgehoben und meint ihm könnte keiner was. Auch die Verfahrensbeteiligtung unserer Tochter ist der Meinung, dass er besser erstmal keinen Umgang haben sollte. Er ist wie gesagt unberechenbar.

Ich habe keinen Kontakt. Es sei denn er fragt alle paar Wochen mal wie es unserer Tochter geht. Aber das war es auch schon. Mehr kann ich auch nicht zu lassen. Er hat noch keine Einsicht. Ich denke der Fall war noch nicht tief genug bzw er wurde ja von seinem Vater aufgefangen.

Vielen Dank für deine Worte 😊
WOW

Im Turboverfahren
aus der himmlischen Familienidylle entwickelt sich der Mann
zum unberechenbaren Drogenjunkie
ohne dein zutun.

Sorry, so schlimm es sein mag,
aber zu einer Beziehung gehören für mich immer ZWEI !
Drogenkonsum macht nur einer das hat jetzt nichts mit der Beziehung zu tun. Nochmal zum mitschreiben. Er hatte absolut keinen Grund. Probleme in der Ehe klärt man anders. Du hast doch gar keine Ahnung von unserer Beziehung. Und nein den Schuh, ich habe Mitschuld werde ich mir durch dein Geschreibsel nicht anziehen. Ich habe doch keine Schuld daran, wenn er meint Drogen ausprobieren zu müssen. Kokain ist super psychoaktiv und macht oft sofort abhängig. Gerade bei Menschen, die eh psychisch labil sind wie mein Ex Mann. Ich habe keine Schuld daran. Egal was du noch zu schreiben hast
 
WOW

Im Turboverfahren
aus der himmlischen Familienidylle entwickelt sich der Mann
zum unberechenbaren Drogenjunkie
ohne dein zutun.

Sorry, so schlimm es sein mag,
aber zu einer Beziehung gehören für mich immer ZWEI !
Sorry, aber durch Drogenmissbrauch kann sich die Situation ziemlich schnell ändern und wenn ein Kind beteiligt ist das der schwächste Teil und darum ist es nötig das Kind zu schützen und sich aus der Situation zu begeben.
 
Der Mann muß in eine geschlossene Einrichtung um Entzug zu machen.
Das geht nicht. Erst bei eigen oder Fremdgefährdung. Es ist zwar einmal richtig eiskalt und er wurde handgreiflich jemandem gegenüber aber es hat nicht gereicht um in der Klinik zu bleiben.Zumal nach einer Nacht Klinik und nüchtern er wieder halbwegs "normal" war und dann ist nicht von einer Gefährdung auszugehen war. Auch bringt das oft nichts, da ja immer noch die Einsicht fehlt. Die Beratungsstellen sagen, dass diese Menschen häufig wieder rückfällig werden
 
Ja genau, er hört Stimmen, hat Verfolgungswahn und redet auch sehr intensiv mit sich selbst. Wie es aktuell wirklich aussieht weiß ich nicht, da wir keinen Kontakt Haben.
Ein Leben ohne Drogen macht auch nur Sinn wenn der Süchtige nach Entzug dazu bereit ist.
Es es selbst will, eine Sinn darin sieht.
Sonst macht er es ja nicht für sich selbst, sondern durch äußern Druck.
Was viele ja auch dazu gebracht hat Drogen zu nehmen, nach eigner Aussage.
Ist nicht einfach sich einzugestehen das man Hilflos ist, aber ein starker Wille allein reicht auch nicht.
 

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