Hallo,
ich grübel nun schon seit einer Woche an einen inneren Konflikt. Deswegen versuche ich einfach mal ein paar Ratschläge von euch zu bekommen. Eigentlich geht es nicht um Liebe, sondern eher Verantwortung für jemanden, den man mal geliebt hat.
Folgende Situation:
Wir haben uns zu Anfang des Jahres getrennt. Wir sind Ende Zwanzig/Anfang Dreißig und haben keine Kinder... das nur nebenbei. Jedenfalls haben wir unsere Wohnung erstmal räumlich getrennt, bis jeder etwas neues findet. Nun habe ich jetzt endlich eine neue Bleibe gefunden. Da hab ich mich erstmal gefreut. Als ich jedoch meiner Mitbewohnerin/ehem. Freundin sagte, dass ich bald ausziehen werde, war sie erstmal ziemlich fertig.
Und dann kam auch gleich der nächste Rückschlag: Sie sagte mir, dass nächte Woche der Gerichtsvollziehr vor der Tür stehen wird. Bafög Schulden.
Die Wohnung wird sie alleine niemals tragen können. Ausserdem glaube ich, es könnte schwer werden, dass sie als Hauptmieterin anerkannt wird. Wie auch immer, mit den Kosten für Umzug, Mietkautionssparbuch etc. wäre sie finanziell auch überfordert.
Sie hat zwar einen Job, jedoch ist der Verdienst leider nicht sehr hoch.
Zu ihr muss ich sagen, dass sie es nie einfach hatte. Keine Bindung zur Familie und auch psychische Probleme... Mit Geld kann sie meiner Meinung nach auch nicht umgehen. Das soll nicht abwertend ihr gegenüber gemeint sein, sondern ich beschreibe sie nur aus meiner Perspektive.
Nun bin ich ernsthaft am Überlegen, ihr aus der Misere zu helfen. Das würde bedeuten: einige Schulden (nicht alle) bezahlen und ihr bei der Wohnungssuche helfen und etwaige Kosten übernehmen. Falls ich das mache, so wäre das aber auch an einige Bedingungen geknüpft. Zum Beispiel würde ich mir wünschen, dass sie sich in den kommenden 3 Monaten bemüht, auch ihren Teil dazu beizutragen. Konkret: Nicht gefühlt jeden Tag irgendwelche Amazon Bestellungen, nicht jede Woche neue Klamotten (Kleidung ist das einzige, was sie im Überfluss besitzt), keine Zigaretten. Es wäre ihre Entscheidung.
Ich hätte davon erstmal nichts, ausser ein gutes Gewissen. Was sagt ihr? Sollte ich sie lieber fallen lassen, damit sie selber lernt wieder auf die Beine zu kommen? Oder ist die Idee gar völlig bescheuert?
Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich die ganze Sache einfach nur hinter mir lassen will. Aber mein Gewissen belastet mich, da ich im Moment die Mittel besitze um zu helfen.
ich grübel nun schon seit einer Woche an einen inneren Konflikt. Deswegen versuche ich einfach mal ein paar Ratschläge von euch zu bekommen. Eigentlich geht es nicht um Liebe, sondern eher Verantwortung für jemanden, den man mal geliebt hat.
Folgende Situation:
Wir haben uns zu Anfang des Jahres getrennt. Wir sind Ende Zwanzig/Anfang Dreißig und haben keine Kinder... das nur nebenbei. Jedenfalls haben wir unsere Wohnung erstmal räumlich getrennt, bis jeder etwas neues findet. Nun habe ich jetzt endlich eine neue Bleibe gefunden. Da hab ich mich erstmal gefreut. Als ich jedoch meiner Mitbewohnerin/ehem. Freundin sagte, dass ich bald ausziehen werde, war sie erstmal ziemlich fertig.
Und dann kam auch gleich der nächste Rückschlag: Sie sagte mir, dass nächte Woche der Gerichtsvollziehr vor der Tür stehen wird. Bafög Schulden.
Die Wohnung wird sie alleine niemals tragen können. Ausserdem glaube ich, es könnte schwer werden, dass sie als Hauptmieterin anerkannt wird. Wie auch immer, mit den Kosten für Umzug, Mietkautionssparbuch etc. wäre sie finanziell auch überfordert.
Sie hat zwar einen Job, jedoch ist der Verdienst leider nicht sehr hoch.
Zu ihr muss ich sagen, dass sie es nie einfach hatte. Keine Bindung zur Familie und auch psychische Probleme... Mit Geld kann sie meiner Meinung nach auch nicht umgehen. Das soll nicht abwertend ihr gegenüber gemeint sein, sondern ich beschreibe sie nur aus meiner Perspektive.
Nun bin ich ernsthaft am Überlegen, ihr aus der Misere zu helfen. Das würde bedeuten: einige Schulden (nicht alle) bezahlen und ihr bei der Wohnungssuche helfen und etwaige Kosten übernehmen. Falls ich das mache, so wäre das aber auch an einige Bedingungen geknüpft. Zum Beispiel würde ich mir wünschen, dass sie sich in den kommenden 3 Monaten bemüht, auch ihren Teil dazu beizutragen. Konkret: Nicht gefühlt jeden Tag irgendwelche Amazon Bestellungen, nicht jede Woche neue Klamotten (Kleidung ist das einzige, was sie im Überfluss besitzt), keine Zigaretten. Es wäre ihre Entscheidung.
Ich hätte davon erstmal nichts, ausser ein gutes Gewissen. Was sagt ihr? Sollte ich sie lieber fallen lassen, damit sie selber lernt wieder auf die Beine zu kommen? Oder ist die Idee gar völlig bescheuert?
Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich die ganze Sache einfach nur hinter mir lassen will. Aber mein Gewissen belastet mich, da ich im Moment die Mittel besitze um zu helfen.