Nobody is perfect ... gelle?
Genaugenommen hat man auch in der Beziehung keinen Anspruch und Recht auf irgendwas, da jeder frei ist und zu nix gezwungen werden darf. Also hinkt dieses Argument doch etwas.
Das Ganze hat vielmehr mit Anstand zu tun und auch mit Vernunft. Man kann doch nicht einfach ohne ein Wort die Beziehung beenden und seine Neue vorschieben, wenn man ma an die Tür klopft, weil man Licht ins Dunkel bringen will. Nach 5 Jahren ist man dem Partner (oder besser Ex-Partner) zumindest ein abschließendes Gespräch schuldig, das hat auch mit Achtung und Respekt zu tun. Was hat man denn die 5 Jahre lang zusammen gemacht? Wenn man sich alle zwei Wochen ma die Hand gegeben hätte, wäre das ne andere Geschichte.
Was er da abzieht und auch wie ist alles andere als die feine Englische. Das ist feige, wenn ihr mich fragt. Er weicht dem Gespräch sicher aus, weil er Angst vor seinen eigenen Fehlern hat. Er möchte sich seiner Fehlbarkeit nicht stellen. Aber genau das ist es, was uns lernen läßt aus gescheiterten Beziehungen. Ist es nicht wichtig, zu wissen wo die möglichen eigenen Fehler liegen, damit man die in Zukunft nicht mehr macht?
Naja, wenn er das schon immer so gehandhabt hat, wundert mich sein Verhalten irgendwie nicht mehr so richtig ;o)
Wahrscheinlich ist er einer von den Menschen, die son dermaßen übersteigertes Ego haben, so daß sie sich selbst für super perfekt halten und es in keinem Fall für nötig erachten über ihre Handlungen ma nachzudenken ... hey sie sind ja Mister/Misses Perfect. Alle anderen müssen sich unterordnen und wems nicht paßt, der fliegt raus. Kompromiss ist in den Fällen ein Fremdwort. Ja, ich kenne solche Leute auch ...
... zwingen kann man ihn zu nix und nach dem ganzen HickHack würd ich ein Gespräch auch gar nicht mehr wollen.
Gruß