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Ex Ehemann versteckt Vermögen vor Ex Ehefrau

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 116409
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Gelöscht 116409

Gast
Hallo liebes Forum,

meine Freundin ist momentan seit 2 Jahren im Scheidungsprozess. Bislang habe ich mich nicht großartig damit beschäftigt.
Seit 2000 sind sie verheiratet, seit 2017 getrennt lebend da er sie mit einem Hausmädchen betrogen hat.
Nun ist es so das ich mich dann doch informiert habe nachdem er jetzt plötzlich fordert die Scheidung zurück zu ziehen.

Soweit ich heraus gefunden habe gehören ihr 50% der Vermögenswerte zum Zeitpunkt der Trennung.
Es wurden vor der Trennung Immobilien verkauft welche einen Erlös von ca. 300.000 Euro ergeben haben. Laut meiner Freundin müsste ein Vermögen in gleicher Höhe bei Trennung vorhanden gewesen sein. Allerdings hat der Ex Ehemann, bzw. noch Ehemann meiner Freundin gegenüber angegeben das plötzlich alles an Geld ausgegeben ist. Ich habe da schon vermutet das er das Geld simpel und einfach irgendwie bei Seite geschafft hat.

Es ist seit 2019 ein Rechtsanwalt eingeschaltet. Ich weiß das er dazu verpflichtet ist offen zu legen wohin das Geld verschwunden ist.
Wir machen uns gerade einiges an Sorgen und Gedanken da wir planen zusammen zu ziehen, uns aber die finanziellen Mittel dazu fehlen. Mit anderen Worten käme es uns sehr gelegen von ihm Geld zu erhalten.
Natürlich gehört ihr sowieso einiges des Geldes da sie unter anderem eine Wohnung und ein Auto verkauft hat was zu dem Anwachsen des Vermögens beider Partner beigetragen hat. Außerdem war sie berufstätig und hat 2 Kinder groß gezogen. Ich finde da besteht berechtigtes Interesse.

Vielleicht hat jemand schon ähnliches erlebt und kann uns den ein oder anderen Tipp geben.
Wir denken der Typ will nicht leisten was er zu leisten hat. Auch das er gerade Unterhalt für beide Kinder bezieht ist blanker Hohn.

Merci zusammen.
 
Man kann nie wissen, was noch zwischen den beiden vorgefallen ist, für Außenstehende steht der "Schuldige" mit dem Fremdgehen ja schnell fest. Aus eigener Erfahrung (etwas ähnliches passiert gerade in meiner Familie) kann ich Dir aber sagen, dass da meist mehr dahinter steckt.
Ich finde, der Mann hat absolut richtig gehandelt.
 
Es kommt ja auch darauf an, ob es eine Vereinbarung im Falle einer Scheidung gibt.
Gibt es keine, ist das eine Zugewinngemeinschaft.
Das heißt alles was nach der Eheschließung an Vermögenszuwachs gemacht wurde, wird aufgeteilt.
Was vorher da war nicht und Erbschaften auch nicht.
 
Was ist denn daran richtig?

Schuld hin oder her...
Wenn man jahrelang zusammen gelebt hat, zusammen Kinder groß gezogen hat (die ja sicher immer noch existieren) dann trennt man sich vernünftig.
Wenn es halt nicht mehr paßt... teilt man das... was da ist zu dem Zeitpunkt.

Ob er da allein fremd gevögelt hat ist doch unwichtig.

Finde ich ganz furchtbar solche Charaktereigenschaften ... dann "nur noch in meine Tasche... ich , ich , ich"
Fast peinlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man kann nie wissen, was noch zwischen den beiden vorgefallen ist, für Außenstehende steht der "Schuldige" mit dem Fremdgehen ja schnell fest. Aus eigener Erfahrung (etwas ähnliches passiert gerade in meiner Familie) kann ich Dir aber sagen, dass da meist mehr dahinter steckt.
Ich finde, der Mann hat absolut richtig gehandelt.
Es geht hier doch gar nicht darum zu bestimmten, wer schuld hat. Ich bin mir sicher, dass sich (wie oft üblich) beide irgendwie im recht sehen. Das ist meiner Meinung nach kein Grund, das gesamte gemeinsame Vermögen "verschwinden" zu lassen. Man kann sich auch ordentlich trennen.
 
Seit 2000 sind über 21 Jahre vergangen. Falls Kinder volljährig sind, sind sie selber Ansprechpartner für Unterhalt, da der Betreuungsanteil wegfällt. Von dem erhaltenen Unterhalt können sie sich natürlich bei einem der Elternteile einmieten etc, erhalten sollten sie das Geld aber zunächst aufs eigene Konto.
 
Das ist meiner Meinung nach kein Grund, das gesamte gemeinsame Vermögen "verschwinden" zu lassen.
Sofern nur einer der Ehepartner das Vermögen erarbeitet hat, schon. Der Mann weiß, dass er vor Gericht keine Chance hat und hat dementsprechend gehandelt. Clever.
 
Wir machen uns gerade einiges an Sorgen und Gedanken da wir planen zusammen zu ziehen, uns aber die finanziellen Mittel dazu fehlen. Mit anderen Worten käme es uns sehr gelegen von ihm Geld zu erhalten.
Vielleicht solltet ihr einfach eure Ansprüche runterschrauben? Ich habs selbst als Studentin am Existenzminimum geschafft, mit meinem damaligen Freund zusammenzuziehen. Und davon abgesehen hat es einen merkwürdigen Beigeschmack, dass du auf das Vermögen deiner Freundin wettest, um dir ein schönes Leben zu machen. Wenn sie klug ist, behält sie ihre Kohle lieber zusammen.
 

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