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Eure Meinung zum Gap Year

R

Remus

Gast
Hallo zusammen,

ehrlich gestanden bin ich eher unzufrieden mit meinem Studium und den Inhalten. Es steht nur noch die Diplomarbeit an. Hab mich halt durch Drängen und Schubsen dazu überwinden können es abzuschließen.

Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen in dem bereich (Wirtschaftsingeneurwesen) sesshaft zu werden. Das Spektrum ist zwar vielseitig, aber irgendwie, bedingt durch mein Kleingewerbe, lenkt es mich in eine andere Richtung. Der Bereich Suchmaschinenoptimierung hat mir mein Studium finanziert und ich bin mir sicher, mit mehr Zeitaufwand könnte ich da mehr rausholen.

Nun habe ich von einem ausländischen Partnerprogramm (die Leute, die mir die Provisionen zahlen 🙂) das Angebot erhalten nach dem Studium für ein halbes Jahr nach Kanada zu reisen und dort zu arbeiten. Halt im Bereich Suchmaschinenoptimierung.

Mein Problem ist, dass es so gut wie nichts mit meinem Studium zu tun haben wird. Meine Angst ist folgende. Nehmen wir an, mir gefällt die Arbeit im SMO nach 6 Monaten Vollzeit nicht und ich möchte doch zurück in die alte Studienrichtung. Wie meint ihr würde ein potentieller Arbeitgeber darauf reagieren? Haben Sie Verständnis dafür, wenn man sich erstmal anderweitig umschauen wollte (seinen Horizont nicht nur auf sprachlicher Basis erweitern)?

Vielleicht hat jemand schonmal ähnliche Erfahrungen gemacht und möchte Sie hier teilen. Ich jedenfalls würde mich sehr freuen!

glg

Maya
 
Hallo,
konzentrier dich auf den Bereich der die Spaß macht. Was SEO und co. angeht, lässt sich künftig immer mehr und mehr Geld machen. Das Internet schlüpft gerade erst aus seinen Kinderschuhen. Ich würde auf den fahrenden Zug mitaufspringen. Nimm das halbe Jahr in Kanada als Erfahrung mit, wer weiß, vielleicht gibt es dort neue Kontaktmöglichkeiten, die dich auf deinem Weg weiterbringen, der dir Spaß macht.

Wenn du einem potentiellen AG begründest, warum du ne Auszeit genommen hast, wird dir keiner den Kopf abreißen, evt. wird das sogar begrüßt. "Über-den-Tellerrand-gucken" heißt heute die Devise.
 

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