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Eure Erfahrungen zum Thema "Maßnahme vom Jobcenter"

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Dann erfüllst Du auch nicht die Vorraussetzungen für das Alg2 und müsstest konsequenter Weise darauf verzichten.
das ist korrekt, jedoch gibt es Menschen die haben Jahrzehntelang in die Kassen eingezahlt und werden nun vom Jobcenter konsequent drangsaliert und in dämliche Maßnahmen gedrängt.
 
Ich bin am überlegen entweder dieses Jahr ein Jahres Praktikum zu machen (ohne Amt) oder wenn ich Glück habe, weiter zur Schule zu gehen.
Weil ich momentan vom Amt lebe und auch die Schnauze gestrichen voll habe.
 
Ich will jetzt die Maßnahme nicht gut reden aber "viele Leute" hast auch in der Schule in der Klasse um dich gehabt, beim Studium oder auch bei Freizeitaktivitäten wie Geburtstagsfeiern z.B. . Natürlich wenn man zuhause ist, hat man sein Zimmer für sich (außer man hat Geschwistern und lebt in ärmlichen Verhältnissen). Aber ich weiß wie du dich fühlst. Wenn extrem viele Leute an einem Fleck sind und ich bin mitten drin fühle ich mich auch unwohl (bin Autist). Aber ich habe gelernt in bestimmten Situationen mit vielen Leuten auszukommen.
 
Oh man in so jungen Jahren schon so träge, sorry dass ich das so schreiben muss. Wenn du wieder in die Schule gehen willst, kannst du ja noch nicht so alt sein. Ich finde deine Einstellung und die von vielen Jugendlichen und jungen Leuten allgemein richtig erschreckend. Ich habe damals mit 15 meine Ausbildung begonnen und durchgezogen, seitdem bin ich am arbeiten, und ich habe auch manchmal kein Bock und bin von all den Leuten um mich herum genervt, aber so ist das nunmal. Heutzutage will jeder einen Job wo er möglichst wenig machen muss, oder gleich Hartz 4 beantragen und zuhause bleiben, und wenn eine Maßnahme bevorsteht ist man genervt. Ich frage mich echt was mit Euch los ist - sich über eine Maßnahme beim Jobcenter so den Kopf zu zerbrechen ... von Nichts kommt Nichts.
 
Oh man in so jungen Jahren schon so träge, sorry dass ich das so schreiben muss. Wenn du wieder in die Schule gehen willst, kannst du ja noch nicht so alt sein. Ich finde deine Einstellung und die von vielen Jugendlichen und jungen Leuten allgemein richtig erschreckend. Ich habe damals mit 15 meine Ausbildung begonnen und durchgezogen, seitdem bin ich am arbeiten, und ich habe auch manchmal kein Bock und bin von all den Leuten um mich herum genervt, aber so ist das nunmal. Heutzutage will jeder einen Job wo er möglichst wenig machen muss, oder gleich Hartz 4 beantragen und zuhause bleiben, und wenn eine Maßnahme bevorsteht ist man genervt. Ich frage mich echt was mit Euch los ist - sich über eine Maßnahme beim Jobcenter so den Kopf zu zerbrechen ... von Nichts kommt Nichts.

Ich bin ehrlich gesagt, bereit alles für mein Betrieb zu tun, aber bin nicht bereit mich pausenlos ausnutzen zu lassen. Ich habe auch irgendwo mein Stolz. Ich durfte z.B ein ganzes Jahr Praktikum vom Amt machen, und kurz vor Ende, habe ich ein Chef mit "Du" angesprochen anstatt mit "Sie" und soll ich dir sagen, was passiert ist? Tja, ich wurde gefeuert. Amt sagt, "tja tut uns leid suche für morgen ein neuen Betrieb" und anstatt mir Zeit zu geben, das zu verdauern bzw zu verarbeiten durfte ich schon am nächsten Morgen mit Laufzettel in der Hand, mich neuen Betrieben vorstellen und schön nach stempeln fragen.

Ich habe gerne da gearbeitet, die Mitarbeiter waren total nett, das Arbeitsklima war sehr angenehm, ich habe mir nichts zu schulden kommen lassen, also so richtig Zoff mit Angestellten hatte ich nicht und mein Vorgesetzter hat mir auch gesagt, wenn du so weiter machst, bin ich bereit dich 2014 als Auszubildender zu übernehmen.

Nach einer Woche dachte ich mir so, ich würde jetzt einen neuen Betrieb finden, darf wieder ein Jahr Praktikum machen, und was ist wenn ich am Ende des Jahres Praktikum wieder durch so einen unwichtigen Grund raus geflogen werde? Dann sagen die wieder "Tut uns leid, such dir einen neuen Betrieb" etc. pp. (Es geht mir ums Prinzip,wofür sind diese Ämter da, wenn man eh ohne wirklichen Grund raus geworfen werden kann?) Und wenn ich weiter so mache, und wieder passiert sowas, dann habe ich persönlich überhaupt keine Lust mehr bis zum Rest meines Lebens irgendwo noch zu arbeiten.
Es macht einen innerlich kaputt. Man rackert sich ab, mit allen klar zu kommen, die Arbeit sinngemäß zu erfüllen, keine Fehlstunden zu haben, bin auch sogar mit Krankenschein zur Arbeit gegangen und gearbeitet, habe nichts verlangt, rum gemotzt habe ich auch nicht. Wofür alles? Frage ich dich. Weil ich ein Teil der Firma sein wollte. Ich habe mir gesagt, ich würde auch die nächsten 30-40 Jahren dort arbeiten wollen. Ich habe den Sinn meines Lebens gefunden und auch verloren.


Und deswegen sage ich mir, mache ich lieber Schule weiter. Einen Ausbildungsplatz bekomme ich nicht mehr, und Lust mich wieder mit dem Amt rum quälen zu müssen, habe ich auch nicht mehr. Da würde ich notfalls, ein Jahres Praktikum ohne Amt machen, wenn ich keine Schule finde, die mich annehmen will.
 
Hallo Leute,

Fazit nach vier Tagen Maßnahme: meine Meinung ist gespalten! Auf der einen Seite lernt man einiges, erfährt Neues, macht Theorieunterricht mit Teamübungen, Tests usw., was manchmal schon recht ermüdend ist, wenn man schon lange keine Schule mehr gehabt hat. Auf der anderen Seite sitzt man in den Praxisstunden (selbstständiges Arbeiten am Pc, sprich nach Jobangeboten gucken) fast vier Stunden nonstop vor dem Monitor und ist reine Beschäftigungstherapie. Ich muss auch dazu sagen, das ich es mir total schlimm vorgestellt habe. Meine Angst war ja das unangenehme Vortragen einer Aufgabe vor der Gruppe. Dies kam auch vor, was mir nicht leicht fiel, aber ich hatte keine andere Wahl und mußte vor den Leuten reden. Zum Glück habe ich eine gute und sehr kleine Gruppe erwischt, die sich sehr bald aufteilen wird, da jeder in seine eigene Berufsgruppe kommt. Das Positive ist, das sie Dir helfen bei den Bewerbungen schreiben. Es wird sich intensiv für jeden einzelnen Zeit genommen und an der Formulierung gearbeitet. Auch die Qualität ist ne ganz andere und macht schon viel mehr her dank spezieller Drucker. Nächste Woche steht EDV auf dem Plan. Mal sehen wie alles verlaufen wird. Einer aus unserer Gruppe hat schon einen Job! Alles ging ganz schnell, kann wahrscheinlich nächste Woche anfangen.
 
Jetzt kommen ja ganz andere Infos. Schule doch interessant, Maßnahme doch okay? Mir scheint so als lägen deine Probleme doch woanders als gedacht. Wie auch immer. Ausbildungsbetriebe, die einen übernehmen, gibt es. Wenn du Tipps brauchst, deine Chancen zu erhöhen und die richtige Firma zu finden, lass dich noch von einer anderen Stelle beraten. Garantien gibt es nicht, aber große Firmen zum Beispiel erhöhen die Chancen.

Die Gruppenaufteilung klingt gut und sinnvoll. Das gab es bei uns nicht. Positiv denken!
 
Was heißt hier "jetzt kommen ganz andere Infos". Das ist mein Eindruck der ersten Woche und ich werde sicherlich noch meine Meinung ändern, wenn ich dann mal ein paar Wochen hinter mir habe. Die etlichen Stunden am Computer sind für mich der absolute Horror. Was soll man jeden Tag nach Stellen gucken? Steht doch sowieso immer das Gleiche drin. Das ist für mich wirklich verschwendete Zeit. Ich hatte von der Kursleiterin den Tipp bekommen mich selbstständig zu machen. Als ich dann sagte, das ich es mir nicht zutraue usw. sagte sie, das sie mich darin auch nicht sieht. Wiedersprüchlicher geht es ja garnicht mehr. Wie kann sie mir als Hartz4 Bezieherin so einen Vorschlag machen? Selbst wenn ich das von zu Hause aus mache, muß ich doch ein Gewerbe anmelden, was Geld kostet. Wer garantiert mir, das ich genug einnehme und es stellt sich ja auch die Frage, ob sich die Selbstständigkeit auszahlt und vor allem mit was?
 
Ihr redet über eine Selbständigkeit aber nicht mit was man sich Selbständig machen könnte? Also zuerst sollte die Geschäftsidee schon da sein. 😉

Gewerbeanmeldung kostet 10 € ! Das ist wohl nicht das Problem!

Interessant finde ich auch häufig diese Einstellung die man an den Tag legt wenn es mal darum geht etwas zu machen das nicht alltäglich ist, oder das einfach verlernt wurde. Wie diese Sache mit der Sozialphobie! Letztendlich hat es nicht nur geklappt inmitten der Gruppe zu sprechen, sondern war sicherlich auch ein recht tolles Gefühl danach und man hat etwas dazugelernt.

Gerade hier merkt man, dass Leute immer sehr gerne mit diversen Krankheitsbildern um sich werfen! Und oftmals geht es einfach nur darum, das man dies und das schon lange nicht mehr gemacht hat, es nicht mag oder man sich dies nicht zutraut. Und schon wird etwas pathologisches draus.

Finde ich schlimm. Wenn es danach ginge müsste ich jeden Morgen den Wecker um 5🤐0 in die Ecke feuern, mich umdrehen und weiterpennen. Auch ich hab keinen Bock auf Stress oder auf die Bewältigung von unangenehmen Dingen!
 
Nun bin ich in der dritten Woche der Maßnahme und ich habe jetzt schon das Gefühl es nicht mehr auszuhalten. Mir ist es einfach zuviel. Vier Stunden sitzt man nonstop vor dem Pc, dabei ist es egal, ob Du nach Stellen guckst oder nicht. Viele surfen im Internet, langweilen sich. Der Rest des Tages besteht aus Theorieunterricht, was zunehmend immer ermüdender wird. Hinzu kommt mein unangenehmes Empfinden der Gruppe gegenüber, zumal ich die einzige Frau bin. Die ersten zwei Wochen waren dabei angenehmer, da wir in der Einführungsphase waren. Nun wurde jeder Teilnehmer seiner Berufsgruppe zugeordnet und ich fühle mich nicht gut.
Zu der Selbstständigkeit: Man muß auch mal realistisch denken! Wenn es mit der Selbstständigkeit so einfach wäre, dann wäre jeder sein eigener Chef und es wären weniger Arbeitslose. Logisch, das eine Geschäftsidee her muß, aber die muß von Anfang an erfolgreich laufen. Jeder will nur die Vorteile sehen, aber es gibt auch einige Nachteile, die man bedenken muß. Viele sind schon daran gescheitert, was natürlich kein Maßstab sein muß, doch ohne Erfahrung und die vorhandene Kohle gehts wohl schlecht. Wie kann man mir bitteschön als Hartz 4 Empfängerin raten, das ich mich selbstständig machen soll??? Mein Gegenüber mußte übrigens seine Selbstständigkeit aufgeben mangels Aufträge. Also was soll das?
 

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