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Eure Beziehung zu Gott

  • Starter*in Starter*in endlos
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Gott ist derjenige,
wenn es dir schlecht du allein bist und jemanden brauchst genau in dem moment, derjenige der dich ignoriert 🙂.

hmm . . . schade, wenn das Deine Erfahrung ist. Das ist sicher ziemlich abtörnend . . !

Meine Erfahrung sieht exakt andersrum aus - wenn Du voll verratzt bist von der Welt um Dich her, dann ist Gott derjenige, den es interessiert, wie es Dir geht und der Stück um Stück Wege aufzeigt, die, wenn man sie geht, zu einem sinnvolleren Leben führen (bitte keine neuerliche Debatte darüber, dass Christen das einzig sinnvolle Leben für sich gepachtet hätten oder so´n Schmonz - das habe ich nie behauptet, dafür aber so manches zum Thema "(irregeleitete) religiöse Überheblichkeit" geschrieben . . wen´s interessiert, der kann es nachlesen).

Wenn Du magst, erzähl doch mal, wie Dein Dich hängenlassender Gott für Dich aussieht - kann mir nur schwer vorstellen, dass "er" mit meinem mich auffangenden identisch ist! 😉

LG, P.O.G.
 
Ja, was soll ich sagen, habe mein ganzes Leben, daran geglaubt das es Gott gibt,letztes Jahr bin ich aus der Kirche ausgetreten,nur wegen den Geld, mein Glaube habe ich behalten, ich habe keinen zu starken Glauben, weil ich teilweise selbst mit meinen Leben nicht zurecht komme und vieles, sehr viel schlimmes erlebt habe, aber vielleicht kann ich ja Gott selbst mal fragen, wenn die Zeit hier unten, entlich wird vorbei sein.
 
Ich halte es hier mit Marx: Opium fürs Volk.

Ich persönlich glaube nicht an einen Gott, sondern denke, dass er eine Erfindung der Menschen ist, eine Art "Anker", an den sie sich in verzweifelten Situationen klammern können - in der Illusion, dass es ihnen dann besser geht.

Mir hat das noch nie geholfen - aus allen Krisensituationen musste ich mich bisher aus eigener Kraft rausholen (und bitte kommt mir jetzt nicht mit dem Argument, dass Gott mir diese Kraft gegeben hätte!)

Aus der Kirche bin ich schon lange ausgetreten - und wenn ich mir jetzt das Gezackere rund um den Papst und den bescheuerten Bischof Williamson anschaue, war es die beste Entscheidung, die ich treffen konnte.
 
Komisch, dass diese alten Threads immer wieder ausgegraben werden 🙂

Religionen sind für mich vorgefertigter Glaube, bequem, schonmal aber auch erschreckend, grade was aus dem Christentum geworden ist.

An das personifizierte Gute (Gott) zu glauben, was der nach der Bibel sowieso nicht wäre, oder an das personifizierte Böse (Teufel), oder an Himmel als Ort für die Gläubigen (die nichtmal "gut" sein müssten, der Glaube würde ja genügen), oder an eine Hölle (wiederum als Ort für die Ungläubigen, die nichtmal "böse" sein müssten), oder an eine sogenannte Erbsünde - all dies sind für mich nur menschliche, angstmachende Konzepte und Erfindungen.

Ich glaube an ein Weiterleben nach dem Tod, ein Jenseits, in welches wir unsere Bewusstheit nach dem Tod mitnehmen. Und an eine persönliche Evolution, an die Wiedergeburt (nicht wie die fernöstlichen Religionen mehr oder weniger sinnlos), sondern dass dieses Wiedergeborenwerden und Erfahrung sammeln als Mensch einen Sinn hat. Der zu dem Ziel führen könnte, dass das Menschsein ab einem gewissen Reifegrad nicht mehr zwingend notwendig sein könnte.

Was der Mensch säht, wird er ernten - aber nicht, dass da eine höhere Instanz wäre, die straft, wenn man den Mitmenschen Übles angetan hätte. Nein, die Entwicklung wird m.E. zu einem Wir-Bewusstsein führen, aber das braucht lange lange Zeit.

Peter
 
klingt ganz nach New-Age Philosophie @ Pete 😉

ich weiß nicht in wie fern es einem Sterblichen möglich ist, eine 'Beziehung' zu Gott zu haben (eine Zeit lang dachte ich, ich hätte das in gewisserweise - vll. hab ich zu viele Schriften gelesen, heißt es nicht der Buchstabe tötet der Geist macht lebendig?), ich weiß dass viele Christen sagen, sie würden Jesus in ihrem Leben erfahren auch wenn ich mir schwer vorstellen kann, was darunter zu verstehen ist. Ich hab mehr einen alttestamentlichen Glauben, aber ich glaube an HaSchem und Yeshua. Es fällt mir zugegeben schwer an die Auferstehung der Toten zu glauben, statt dem 'Himmel' bevorzuge ich den jüdischen Begriff 'olam haba' - die kommende Welt, ich hab ehrlich gesagt keine Vorstellung davon, aber ich denke die kommende Welt bringt Lohn und Strafe mit sich, jedem entsprechend seinen Werken, aber ich denke schließlich werden alle Menschen Anteil an der kommenden Welt haben - eine Auffassung die im frühen Christentum bis zum Jahr 533 durchaus gängig war.

So etwas wie 'inneren Frieden' oder 'Seelenfrieden' hab ich denk ich jedenfalls gefunden, ich denke meine Glaubensvorstellungen sind tendenziell eher 'jüdisch' als speziell christlich, aber ich glaube wie gesagt an Yeshua.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, ein Mensch,

mit New Age hab ich mich nie nicht befasst, den Begriff kenn ich nur dem Namen nach.

Ich hatte mich ja auch sehr kurz gefasst. Zu meinem Glauben gehört auch, dass die Entwicklung in der Materie notwendig und keine Sünde war und ist, weil sie so im Jenseits einfach nicht ging.
Also im Ursprung ein unentwickeltes Jenseits, in dem jeder das Bewusstsein hatte: "Ich bin" - aber Gut und Böse dort einfach nicht erfahren konnte. Und dieses Jenseits ändert sich mit unsren Erfahrungen als Menschen.

Keine Ahnung, ob das zu New Age passt oder nicht 🙂

Peter
 
früher als kleines kind habe ich mal an gott geglaubt. nachdem ich ihn immer wieder angefleht habe mir doch zu helfen und er es nicht tat und ich viel leid erlebt und gesehen habe, habe ich aufgehört zu glauben. selbst wenn es dort im weiten universium etwas wie einen gott geben mag, so kann er einen in der realität nicht wirklich helfen. er ist nicht wirklich da . kann einen nicht mit rat und tat zur seite stehen. da vetraue ich doch lieber mir selbst.
 
Ich bin auch jüdisch 😉. Und ich glaube nicht an Jeshua. Siehe Chris Angel oder Uri geller währen die zu der Zeit gewesen hätten sie wahrscheinlich auch viele hinter sich gebracht. :] Jedenfals mag ich nein ich liebe sogar meine jüdische Kultur... und ich werde die Traditionen auch weiterführen. Aber an Gott glauben... nicht wirklich. Mich im Stich gelassen hat er nie. Wahrsch habe ich ihn verlassen sollte es ihn geben. Aber ich komme auch ziemlich gut klar ohne ihn.
Es ist gut und schön wenn man seine Wurzeln kennt... ich denke wenn ein Mensch in einer gewissen Phase ist. dann braucht er das.
Die Religionen sind an sich nichts schlechtes. Eigentlich im Gegenteil durch sie lernt der Mensch wie er sich zu verhalten hat gegenüber andere. Bloss verstehen viele vieles falsch. Ich mag Fanatiker nicht in Sache Religion.
Ich find missionieren etwas vom schlimmsten überhaupt.
Und deswegen hänge ich auch am Judentum. Weil es die einzige Religion ist die es untersagt. Wer übertreten will, wird auch schwierigkeiten haben.
Und gerade weil sie nicht missionieren, verstehe ich nicht wirklich warum viele etwas gegen Juden haben.


NAJA PEACE OUT

Jeder soll an das glauben was er will, aber bitte niemandem damit schaden weder psychisch (die Kinder zum Beispiel) noch physisch (GIHAD).
 
@ enrage, ich bin selbst kein Jude, finde aber das Judentum insgesamt sehr anziehend, ich denke das "Christentum" ist zum Großteil eher ein heidnischer Kult als den biblischen Eingottglauben zu bewahren (Stichwort Trinität)

kann ich dir vielleicht mal ein paar Fragen per PN stellen?
 

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