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Euer schlimmster Urlaub?

@Umbra° schöne Idee mit deinen Café threads.

Besonders der hier gefällt mir. Ich kann mir das richtig gut vorstellen 😀

Aber auch deine anderen Café threads erinnern ein bisschen an das frühere hr, als die liebe Lena7 gerne solche Threads eröffnet hat.
 
Busreise mit vier Personen, Hinfahrt um die 15 Stunden.
Umstieg in einen "Tourbus", bei dessen Anblick ich mich wieder an einige Gebete erinnerte. Anschließender Fußmarsch von 30 Minuten durch die Pampa, mit Gepäck.
Ankunft am "Campingplatz", jeder Festival-Zeltplatz hat mehr Komfort.
Die "Zelte" bestanden größtenteils aus schlappen Lappen, die erst durch Personen und Gepäck eine gewisse Form erhielten. Auf Protest hin teilte man uns andere Unterkünfte zu, die fast einem Igluzelt entsprachen, nur nicht so gut waren.
Das Essen wurde mit Enthusiasmus und von Hand zubereitet (der Salat wurde von selbigen gemengt und verteilt) und war gar nicht mal so lecker.
Mit Frust und einigen Missstimmungen bekamen wir die Zeit rum, wobei es auch einzelne schöne Momente gab.
Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss. Auf der Rückfahrt begann unser Bus im hinteren Teil zu brennen. Auf den Ersatzbus warteten wir stundenlang. Als die Fahrt endlich weiterging, zerstritten sich die beiden Busfahrer. Der aktuelle Fahrer fuhr einen Umweg und schmiss den anderen Fahrer irgendwann raus. Nach über 30 Stunden kamen wir dann zuhause an.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Umbra° schöne Idee mit deinen Café threads.

Besonders der hier gefällt mir. Ich kann mir das richtig gut vorstellen 😀

Aber auch deine anderen Café threads erinnern ein bisschen an das frühere hr, als die liebe Lena7 gerne solche Threads eröffnet hat.

Das freut mich.

Es gibt doch so viele Themen für das Café. Und Meinungen oder Erfahrungen anderer finde ich immer interessant. Ist doch doof, wenn man sich stets vorsagen muss, dies oder jenes geht mir sonst wo vorbei. Was gehen mich andere an. Man ist doch schließlich kein Eremit.

Nur die Sparte "Tagebuch" ist mir suspekt. Tagebuch schreibe ich eigentlich nur für mich selbst, nicht für die Öffentlichkeit lesbar.
 
Mein schlimmster Urlaub war, als ich mit meinem damaligen Noch-Ehemann einen "nochmal-Versuch-den Kindern-heile-Welt-vorspielen" machte. Hätte ich das nur nicht getan.
Das endete dann damit, das es zum den Kindern Ehekrach zeigen endete 😦 😦
Ich erinnere mich heute noch an die Szene, wo der Kerl mich dermassen provozierte und es auf die Spitze trieb, das ich eine halb volle Bierdose nach ihm warf, die gerade auf dem Tisch stand.
Leider unter den Augen der Kinder..... 😒
Die waren aber nicht mehr klein, so um die 10 und 12 und haben später gesagt, Mutti das hast du richtig gemacht.
 
@Luisa, bei dir war es der Noch-Ehemann, bei anderen ist es der Frischgebackene-Ehemann.
In den Flitterwochen z.B. zeigt sich manchmal, dass man, wenn man nonstop aufeinander hockt, so viel Nähe gar nicht gut vertragen kann. Im Urlaub dasselbe. Im Alltag fällt das gar nicht so auf.
 
Beziehungsstress im Urlaub ist grausig.
Das versaut jeden Urlaub.
So einen schwierigen zänkischen Mann hatte ich mal in meiner Jugendzeit gehabt.
Ja ..im Urlaub lernt man sich besser kennen.
 
Bei mir ist es auch so, dass ich mittelfristig die negativen Erlebnisse im Urlaub schneller vergesse als die positiven Erlebnisse. Deswegen fällt mir später oft nicht mehr ein, welche Situationen im Urlaub nicht so toll waren.

Früher habe ich bei der Hotelauswahl immer vorrangig auf günstige Kosten geachtet. Da waren natürlich hin und wieder Hotels dabei, in denen ich mich unwohl gefühlt habe. Ich erinnere mich noch an ein Hotel in Wien: auf den Fotos sah alles ganz gut aus, aber ich hatte ein Einzelzimmer gebucht, und das Zimmer war total winzig und hatte nur ein schmales Fensterchen mit "Blick" in den engen Hinterhof. Die Enge und Dunkelheit hat man versucht zu kompensieren, indem man das Zimmer trotzdem ziemlich barock eingerichtet hat, mit einem überdimensionalen Kronleuchter, der in dem kleinen Zimmer ziemlich deplatziert gewirkt hat.

Auf jeden Fall ist es mir in Hotels wichtig, dass die Zimmer hell sind, große Fenster haben und einen Blick nach draußen haben, der nicht bereits an der gegenüberliegenden Betonwand endet. In dunkel-engen Zimmern fühle ich mich überhaupt nicht wohl.

Ach ja, und einmal hatte ich in Leipzig ein Zimmer in einer privat geführten Pension gebucht. Das Zimmer war irgendwie feucht und klamm, auch die Bettwäsche war feucht und klamm. Und es roch modrig. Der Vermieter war eigentlich ganz nett, allerdings hatte er sich am nächsten Morgen beim Frühstück zu mir an den Tisch gesetzt und mir lang und breit seine Lebensgeschichte erzählt. Das war mir etwas zu viel "Nettigkeit" gewesen.
 

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