Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Es ist immer das selbe: Arbeit , Verzweiflung, Heulen, Kündigung

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
G

Gast

Gast
Hallo,

Momentan habe ich einfach niemanden mehr und schreibe deswegen hier, weil ich Niemanden habe der mir noch zuhört.

Ich kann grad nicht mehr aufhören zu heulen und würde alles tun um jetzt einfach einzuschlafen und nicht mehr aufzuwachen.
Wobei sich das widerspricht weil ich ja Nichts dafür tue.

Immer wenn ich mir wieder einen neuen Job suche oder ein Praktikum mache ist der erste Tag der schlimmste.
Ich bemerke zum Ende des Arbeitstag wie sich immer mehr ein Schleier vor mein Gehirn legt, ich sehe dann nicht mehr so gut und kann mir auch nichts mehr merken. Mit Leuten zu reden geht dann garnicht mehr ...kein Blickkontakt möglich ...ich ertrage dann die Anwesenheit von Anderen nicht mehr...auch nicht von meiner Familie...ihre Stimmen , Anwesenheit usw.

Dann fühle ich mich als ob ich Grippe oder so hab und werde wie betäubt.
Wenn ich dann endlich daheim bin fange ich an zu wimmern und zu heulen und kann einfach nichts mehr machen...ich bin dann so dermaßen erschöpft.

Aber am nächsten Tag gehts ja eigentlich weiter.

Ich frage mich ab wann man das akzeptiert, diesen Alltagstrott...es ist ja bis jetzt nur ein Nebenjob...aber ich habe echt Angst vor mir ...ich bin so gestört und verstört, dass ich wohl nie einfach nur arbeiten gehen kann ohne mich danach wieder so zu fühlen...

Hat das auch schonmal jemand so erlebt, bzw. warum hab ich das? Ich bekomme das einfach nicht weg, diese "jemand hat nach der Arbeit einen riesigen Hinkelstein auf mich geworfen und mich dann durch den Fleischwolf gedreht" Gefühl...

?_?
 
Arbeit ist nicht für jeden gedacht, und es kann schon lange nicht jeder jede Arbeit machen.
Wenn du Probleme mit Menschen, Büros und festen Uhrzeiten hast, kannst Du nach einem Job im Freien, der Natur oder mit Tieren suchen. Gärtner, Bauer ... im Tierheim arbeiten. Die Natur kennt keinen Alltag.
Klingt als ob du gebrochen wirst, damit du dich der Arbeit fügst.
 
Hm aber arbeiten muss man wohl, ich will schon selbstständig leben.
So Berufe wie Gärtner, Pferdewirt etc. hab ich mir auch schon überlegt...
Ich hoffe, dass es doch irgendeine Arbeit gibt nach der ich zufrieden einigermaßen lebendig heim gehe.
Kann während der Arbeit, wie jetzt auch bei diesem Nebenjob einfach nicht abschalten und hab immer das Gefühl mich total zu verausgaben aber trotzdem immer zu langsam zu sein und alles zu vermasseln.


Irgendwie macht mein Körper nicht mehr mit.
Kann doch nicht sein, dass man nach der Arbeit so fertig ist, dass man in ein "Koma" fällt.

Ich weiß nicht wie es Andere schaffen zu arbeiten und danach noch was in der Freizeit machen (Sport, Freunde treffen, Hobbies).

Können sich seelische Störungen so extrem auswirken, dass man den Alltag nicht mehr schafft?
Ich hab Angst, dass ich nie mehr richtig "funktionieren" werde.
Hatte das nach der Schule auch schon, dadurch hab ich mich immer mehr isoliert und nicht den Schulabschluss geschafft den ich wollte.
 
hast du denn seelische probleme?...
wenn ja solltest du sie aufarbeiten. sie können schon übergehen auf den körper. der körper setzt warnsignale,schmerzen oder andere signale, um auf sich aufmerksam zu machen.😉

ich kenne das mit dem schleier allerdings auch. früher habe ich verschiedene arbeiten ausprobiert und immer dort wo ich menschen bedienen musste,kam der schleier. mir wurde das drum herum zuviel ich konnte irgendwann auch nichts mehr sehen,, war wie verschwommen un ich konnte nichts mehr richtig ausführen.

ich testete sozusagen mehrere jobs und immer eben wen für mich zuviel "drum herum lief" kamen diese verwirrungen. so habe ich ehuet eebn nen nebenjob wo ich nicht soviel mit menschen zu tun hbae. heisst nicht das ich garnicht unter menschen sein kann. ich weiss heute das ich eben in einer "geordneten,überschubaren" umgebung arbeiten muss. (keine verkäuferin zum beispiel...zuviel drumherum) jedoch kann ich mit kleingruppen bis zu 6 kindern arbeiten.

du musst genauer heraus finden,was du brauchts um arbeiten zu können. wieviel emnschen,wieviel lärm,wieviel um dich rum kannst du ertragen? wieviel darf um dich sein,damit du dich wohl fühlst?

kannst du auch im alltag testen, mal in volle strassenbahnen,läden gehen und die reaktion deines körpers testen...dich ebobachten und lernen was du dir gutes tun kannst.

ist ne blöde sache,aber nicht alle menschen können alles.🙂😉
 
Pardon, konnte erst jetzt wieder antworten 😛

Seelische Probleme hab ich schon seit 4 Jahren oder 5?
Ja ich hab momentan (ehm seit 9Monaten) keinen geregelten Tagesablauf mehr.
Bin mit der Schule fertig geworden und hab 2 Praktika gemacht um rauszufinden was ich will und ansonsten nichts.
Außer eben einem Putzjob. Selbst der Umgang mit den Kollegen war mir am Ende des Tages zuviel.

In der Schule war es auch so, dass ich je mehr jemand nett zu mir war oder mit mir geredet hat , destso schlechter ging es mir am Tag danach. Mir wird das dann alles zuviel...versteh irgendwie die ganzen Emotionen und Handlungen nicht.

Wenn ich in den letzten Monaten mal mit einer Bekannten in der Stadt war , Cafe, Kino und so, dann war ich am Ende des Tages auch so "geplättet" und erschöpft.
Dieser Schleier legt sich immer über mich und ich kann nichts dagegen machen.

Nach der Schule war es oft so, dass ich nichts mehr mit Leuten aus meiner Klasse machen konnte, einfach weil ich das Gefühl hatte gleich in einen Sekundenschlaf zu fallen...und dieses Bedürfnis alleine in einem ruhigen Raum zu sein.

Zuletzt war ich bei einem Psychotherapeuten, welcher mir eine Gruppentherapie empfahl wenn ich einen Job etc. gefunden habe ...zur Unterstützung und um den Teufelskreis der Isolation zu durchbrechen.

Leider hat er irgendwie mein Problem nicht verstanden...wegen meinen Problemen finde ich irgendwie keinen Job.
Bei fast jedem Job hat man ja irgendwie mit Menschen zu tun und kann nicht alleine vor sich hin arbeiten.
Manchmal denke ich, dass ich Asperger Autismus hab...aber das hätte ja auch schon längst jemand merken müssen.?_?
Aber es stimmt schon was du schreibst, irgendein Umfeld wird es schon geben in dem ich mich so sicher fühle, dass ich da arbeiten kann und nicht aus Verzweiflung und Überforderung abhaue 😱
Oh buddha, so viel geschrieben ...tja bin halt doch ein menschl.Wesen das kommunizieren möchte 🙄😛
 
Hallo Pandamanda,
du schribst mir gerade sooo von der Seele.
Mir geht es genau so wie dir!!!!

Und es wird leider immer schlimmer.
Bin auch schonmal aus einem Praktikum heulend geflohen...
Wirklich ALLES was du da schreibst, trifft auch auf mich zu.
Danke für den Beitrag, so fühlt man sich nicht mehr allein!!!

Und an Schmetterlingsflattern,
was genau arbeitest du?
 
@gast

ich bin auch in der reinigung tätig. für mich gutes geld, die arbeit ist zwar nicht ausfüllend,aber ich versuche in der freizeit eben meine sonstigen fähigkeiten auszuleben.

war auch mal in der kinderbetreuung tätig. das ging eben ganz gut,sobald ich eben auch allein verantwortlich meien tätigkeiten ausführen kann, sprich allein eine gruppe betreuen. mir persönlich ist aufgefallen,das verschiedene dinge zusammen ,mich nervlich zu sehr antstrengen. beispielsweise eben nen angebot für kinder anbeiten auf einem fest,würde mich überfordern,dennoch eben eine gruppe von etwa 8 kindern, in einem dafür vorgesehenden raum,ist okay. alles muss eben überschaubar sein. nicht soviel trabbel drum herum,

bei mir ists extrem,wenn ich jemanden"bedienen" soll, sollte mal in einer küche auch speisen verkaufen,das ging garnicht.

als gelernte maler und lackiererin gings damals auch, kundenkontakt hatte ich auch, doch eben nicht sovieles drumherum.

ihr müsst euch eben genau anschauen ,was geht. was ihr genau braucht. ist nicht leicht,aber ich glaube fest dran das jeder mensch seinen bedürfnisen und fähigigkeiten entsprechend , etwas finden kann.

und das ding, das man ja dadurch probs hat eine arbeit zu finden,hatte meien therapeutin auch irgendwie übersehen. (fällt mir jetzt aus 🙂) sie ist da nicht so drauf eineggangen. heue denke ich , ja weil wenn man für sich das gefunden hat, was man tun kann, hat man ja das prob nicht mehr. es ist wichtiger darauf zu schauen,was man kann,als auf das,was man nicht kann.
man kann aus sich nimand anderen machen.

ich sage mri heuet eben,ich kann ne ganze menge, und manches eben nicht. ist eben so. manchmal hats mich ärgerlich und traurig gemacht, doch es war nicht so hart,denn die berufe die ich wollte,habe ich ja geschafft.

(bei mir liegts heute nicht an dem prob das ich nicht weiter in andern beruf tätig bin als eben reinigungskraft. für meine heutige situation ist das für mich passt das gut, ich bin damit zufrieden, so als arbeit gesehen kann ich es nicht besser getroffen haben)

das prob ist wirklich man kann nirgends ganz allein arbeiten,aber es gibt schon etwas wo man nicht soviel kontakte haben muss,finde ich.
lasst euch nicht vom prob leiten,sucht nach dem was ihr könnt. findet es heraus. 😉🙂
 
-Schmetterlingsflattern: Danke für deine lieben Worte. Erinnert mich an Camille (Zusammen ist man weniger allein), die auch als Reinigungskraft arbeitet weil sie in dem Raum den sie putzt allein arbeiten kann. Steckt in dir auch eine Künstlerin?

Genau diese lockere, entspannte Haltung zur Arbeit würde ich auch gerne erreichen.
Letztendlich ist es ja egal wo und als was man arbeitet. Arbeit ist zwar ein großer Teil des Lebens, aber eben nicht alles.
Hauptsache man hat die Freiheit auch nebenbei etwas Glück zu ernten durch Dinge die man gern macht.

Leider hab ich auch ein paar Träume wie z.B. ein paar Jährchen als Stewardess zu arbeiten, dabei etwas erwachsener und selbstständiger zu werden und dann zu studieren.

Hab Angst wenn ich das versuche, spätestens in diesem Gespräch als totaler Psycho entlarvt zu werden....vor dem Test und so hab ich keine Angst.

Ich will mich meiner Angst stellen und suche mir immer das was ich noch nicht kann oder was mir unangenehm ist...will immer dagegen ankämpfen.
 
Schmetterlingsflattern: Danke für deine lieben Worte. Erinnert mich an Camille (Zusammen ist man weniger allein), die auch als Reinigungskraft arbeitet weil sie in dem Raum den sie putzt allein arbeiten kann. Steckt in dir auch eine Künstlerin?😛


Genau diese lockere, entspannte Haltung zur Arbeit würde ich auch gerne erreichen.
Letztendlich ist es ja egal wo und als was man arbeitet. Arbeit ist zwar ein großer Teil des Lebens, aber eben nicht alles.
Hauptsache man hat die Freiheit auch nebenbei etwas Glück zu ernten durch Dinge die man gern macht.


Leider hab ich auch ein paar Träume wie z.B. ein paar Jährchen als Stewardess zu arbeiten, dabei etwas erwachsener und selbstständiger zu werden und dann zu studieren.


Hab Angst wenn ich das versuche, spätestens in diesem Gespräch als totaler Psycho entlarvt zu werden....vor dem Test und so hab ich keine Angst.


Ich will mich meiner Angst stellen und suche mir immer das was ich noch nicht kann oder was mir unangenehm ist...will immer dagegen ankämpfen.

Naja einfach immer weitermachen 😀
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 0) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben