Ich muss widersprechen. Wenn man noch nichtmals eigene Lebensziele und Wünsche hat, seine Werte nicht kennt, das Leben einfach passieren lässt anstatt selbst zu bestimmen, soll ein Partner dich da etwa rausreißen? Willst du diese Abhängigkeit leben? Das ist verdammt unattraktiv. Die Wenigsten wollen so Jmd. als Partner - egal ob Mann oder Frau. Wer das doch will - tja selbst schuld sich dann so einen Klotz ans Bein gebunden zu haben.
Eine Partnerschaft aufgrund einer persönlichen Krise eingegangen zu haben ("Er/Sie rettete mich sonst hätte ich mir schon längst was angetan. Ohne Ihn/Sie geht es nicht")... Tja das ist ebenfalls toxisch hoch zehn. Emotionale Anhängigkeit gewollt gelebt.
Was das noch mit verliebtsein, Liebe und Begehren zu tun haben soll erschließt sich mir dann nicht. Das ist in solchen Fällen doch dann alles vorgeschoben, toxisch.
Das ist mir zu viel Konjunktiv und Du verwechselst Verliebtheit mit Liebe bzw. wirfst alles in einen Topf.
Wenn man alles richtig machen möchte, dann kann man es auch gleich lassen.
Die Liebe kennt keine Logik und keine Vernunft.
Selbst wenn alles passt, muss es nicht so bleiben.
Klar gibt es welche die auch noch sehenden Auges und Warnungen von außen in ihr Unglück rennen. Aber genauso gibt es alles andere auch. Toxisch kann alles sein. Auch im positiven Sinn. Die Dosis macht bekanntlich das Gift.
Wenn man als Pessimist (meint niemanden persönlich) alles "schwarzmalt", ja, dann ist es besser man bleibt Single. Vermutlich hinterfragen die Meisten diverse Unklarheiten, schlicht um Missverständnisse zu vermeiden. Auch das eigene Beziehungsmodell. Es gibt nun mal nicht die Eine Definition für alle und alles.
Die Situation ist doch die, man lernt sich kennen, beide zeigen sich möglichst von ihrer guten Seite. Das dürfte völlig normal sein. Und jetzt kommst Du und erklärst mir das Zitierte von oben. Das haut nicht hin. Man muss sich doch erstmal kennenlernen, einander vertrauen können,
um dann auch seine unangenehmen Schattenseiten zeigen zu können. Bestenfalls!
Wenn mir persönlich die Probs meiner Flamme relativ egal sind, dann heißt das noch lange nicht das ich damit automatisch völlig kopflos sei. Wie will man das von außen sehen können? Bei Partnerschaften gibt es doch die verrücktesten Konstellationen und es funktioniert.
Ich werde das
mir wichtige erfragen, letztlich natürlich auch um gewisse Rückschlüsse aus den Antworten ziehen zu können. Auch werde ich mich fragen, ob ich das ein oder andere mit-tragen kann, u n d auch möchte. Ein anderer könnte das, was ich kann, gar nicht. So ist das Leben nun mal. Das ist auch in Ordnung. Kein Ding.
Was, wenn einem dabei glaubhaft etwas vorgegaukelt wird? Tja... hier kann ich auch nur sagen, Augen auf bei der Wahl! Aber auch das ist kein Garant. Diesen gibt es nicht!
Man kann das "Restrisiko" maximal minimieren.
Wer sich bewusst in eine Abhängigkeit begibt, braucht eine Person für was und warum auch immer, das ist doch dann egal.
Natürlich sind Fixierungen generell ungesund. Für beide Seiten. Dazu braucht es aber jemanden der sich ausnutzen lässt. Ein Sugardaddy dürfte damit kein Problem haben. Im Gegenteil.
😀