vielleicht nenn ich den thread mal anders: das Gute im Menschen!
Ich wollte einfach nur Danke sagen. Danke Welt, Danke Menschen, Danke, dass ich unter Euch bin. Es gibt so Schönes auch -
Zitat von
wolf-souled
ich finde - auch wenn man die religiöse bedeutung mal ausser acht lässt - trotzdem nicht, dass die rechnung engel=freund so aufgeht.
sicher können freunde für einen "der engel" sein...wie in acros beispiel mit dem liebeskummer, dass die freundin zur richtigen zeit da war und das richtige getan hat...
es können aber auch menschen sein, wie bei fleur, bei denen man niemals damit gerechnet hätte...die man kaum oder garnicht kennt, die einem trotzdem gutes tun - oder einfach nur "guttun".
Zitat von
fFlippFlopp
Freunde kann man nicht mit Engeln vergleichen,
für mich ist ein Engel jemand der mir die Hand reicht wenn ich Hilfe sage oder danach aussehe. Er tut es ohne etwas dafür zu verlangen.
Vielleicht weil man ihn nie wieder danach sieht oder hört.
Sie kommen ganz plötzlich in dein Leben und gehen vielleicht auch wieder so schnell.
Ein Freund/in die sollten einem zwar auch Helfen sind aber vielleich nicht immer so in der Lage wie ein Außenstehender.
Und bei einer Freundschaft ist es ein geben und ein nehmen mit der Hilfe.
Genauso hab ich das auch empfunden, ich bin nicht religiös. Es mag sein, dass es Schutzengel gibt und auch ein Schicksal usw.
Und trotzdem hab das Wort "Engel" gewählt.
Das mag jeder anders definieren. Es kam mir in den Sinn mit diesem Menschen-Geschenk. Ich würds ihm am liebsten auf die Stirn pappen. Für mich ist er das.
Und ich definiere das wohl so wie wolf-souled oder FlippFlopp.
Mich haben Familie, Freunde und Bekannte enttäuscht. Menschen an die ich Erwartungen hatte. Weil ich mit ihnen in irgendeiner Beziehung stand, die mich Hilfestützung erwarten liessen. Von kleinen Erwartungen z.b. an meine Nachbarn, mich einfach mal zum Einkaufen mitzunehmen oder von größeren Erwartungen an meine Eltern, denen es ein Leichtes gewesen wäre, mich finanziell aus meinem Dilemma zu holen. Letztere haben mir wohl nicht helfen wollen, weil sie damit Bedingungen stellen. Wenn ich nicht so lebe, wie sie es sich erwartet gewünscht haben, dann soll ich halt gefälligst alleine klar kommen bzw. gehörig auf die Nase fallen. Erstere sind mit sich selbst beschäftigt oder sehen vielleicht auch keine Gegenleistung - für was helfen...
Dieser Mensch ist kein Freund. Unsere Begegnung in diesem Leben war eher konkurrenzbelastet, wir haben einander geschadet, einander verletzt. Aber das ist lange her. Meine Gefühle ihm gegenüber sind völlig neutral, wenn auch mit einer leichten Tendenz noch zum Negativen. Und ich bin mir ganz sicher, dass das gegenseitig ist. Wir bedeuten einander nichts, Desinteresse, Neutralität - haben eigentlich jahrzehntelang ncihts miteinander zu tun gehabt.
Ich wäre nie auf die Idee gekommen, ihn um Hilfe zu bitten. Aber es gab einen ganz konkreten Anlaß, der mir aufgezeigt hat, dass er gerade jetzt sehr helfen könnte. So als ob ich erfahren hätte von seinem Lottogwinn
🙂 - Ich will die Beschreibung absichtlich so abstrakt halten, damit Ihr nicht zu irgendwelchen Beurteilungen neigt, warum er dass denn doch mit irgendwelchen Gegenleistungen/irgendeinem Egoismus hätte verbinden sollen. Es gab keinen. Ich sehe keinerlei Motive. Nichts.
Ich bat um Hilfe und wollte mich erklären, warum - eben weil es so völlig fremd schien, ausgerechnet ihn zu fragen. Ich wollte mich dafür rechtfertigen und ich habe darauf bestanden, mich zu erklären in meiner Not. Aber eigentlich war es völlig unnötig, denn er hatte schon vor meiner Schilderung JA gesagt, er würde mir helfen.
So grundlos - er ist kein Freund. Er ist mir nichts schuldig - es ist, als kennten wir uns kaum. Wenn, dann ist die Beziehung absolut eher negativ belastet, allenfalls neutral - keinesfalls positiv.
Er stellt keine Bedingungen für seine Hilfe. Sei so, führe dies Leben, mache dies mit dem Geld. Tu was Du willst: kauf Dir ein Auto, finanziere den Umzug, oder hol Dir endlich ne Waschmaschine - was auch immer, ich stelle es Dir zur Verfügung für das, was Du meinst, was Dir hilft.
Er stellt nicht einmal Bedingungen an die Hilfe selbst, Zinsen - Rückzahlungszeitpunkt. Nichts. Ich denke, für ihn wars fast okay, es auch zu verschenken. (natürlich werde ich mir den Ar..h aufreissen, dass mit Zins+Zinsenzisn+Zinsenzinszins zurückzuzahlen.)
Es ist einfach so und nicht von einem, der im Geld schwimmt.
Ich hab ihn angefleht in meiner Not und es war eine Selbstverständlichkeit,
ja, egal wer Du bist,
egal, was Du damit machst,
egal, bedingungslos -
und ja, irgendwie ist das echt so, als obs an der Tür klingelt, da steht einer mit Flügeln und fragt, wo er helfen kann.
Aus dem Nichts -
und mich berührt das unglaublich. Und verändert mit Sicherheit auch meinen frustierten Blick auf meine Umwelt. Ob ich deshalb selbst ein Engel werde?
Eigentlich bin ich immer sehr hilfsbereit und halte meine Augen offen.
Aber das ist naütrlich leicht gesagt in Zeiten, wo gerade die finanzielle Not so viele Menschen betrifft udn ich so wenig helfen kann.
Auf jeden Fall werde ich IHM das nie vergessen.
Und ich werde es der WELT, den MENSCHEN nicht vergessen.
Das ist schon eine Berührung für mich der ganz besonderen Art.
Danke, dass es Dich gibt,
und Danke Welt, dass es solche Menschen gibt -