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Erziehung

  • Starter*in Starter*in The Truth
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The Truth

Gast
In einem anderem Thread wurde das Thema Lernstoff und Erziehung angesprochen. Da das teilweise nicht für dne Thread passende Beiträge waren eröffne ich hier einfach mal einen neuen.

Und jetzt möchte ich mich äußern:

Zum Thema Erziehung:

Ich habe einen Freund, dessen Eltern geschieden sind. Er wohnt bei seiner Mutter mit seinem älteren Bruder. Sie arbeitet am Tag als Putzfrau und am Abend als Kellnerin. Und niemand, aber auch niemand ist dann noch im Stande an solch einem Arbeitstag mit seinen Kindern die Hausaufgaben zu machen oder sie auf Schularbeiten vorzubereiten. Immer wird die Schuld auf die Eltern abgeschoben. Die Schulen könnten doch eine Nachmittagsbetreung einführen. Mein Freund ist jedenfalls am Tag allein zu Hause, sein Bruder ist fast nie da. Er muss selber kochen und hat den Hausschlüssel. Was viele nicht mehr sehen, dass es heute das nette Bild von der glücklichen 4-köpfigen Familie mit Haustier Vater und Mutter nicht mehr gibt. Viele sind geschieden und die Eltern müssen arbeiten und da kann ich nicht verlangen, das das Kind Dr. wird und Abitur macht.

Dieser Thread war noch nicht fertig, aber ich musste weg.

Also und zum Thema Impulse und das Kinder durch Nintendo und Fernseher gestresst werden.
Es ist irgendwie typisch und ich habe schon gelernt, damit zu leben, dass erwachsene und Ärzte alles was gut schmeckt oder Spaß macht als schlecht abstempeln.

Energy-Drinks sind ungesund, Nintendo ist schlecht, Internet ist gefährlich und Fußball schädigt den Körper usw.

Es ist halt so. Ich gehe nach den Worten meines Opas: ,,In dne 50ern und 60ern hab ich gegessen was ich wollte, ohne nachzudenken was drin ist und ich bin trotzdem alt geworden und nie wirklich krank gewesen."

Und was natürlich auch typisch ist, Nintendo, Playstation, Computer als das, was ich als Teenager so faszinierend finde ist nur durch die Fächer entstanden die wir in der Schule hatten.

Technik und auch so ein PS3-Spiel setzt sich verdammt viel aus Mathematik und Physik zusammen. Prinzipiell habe ich diese Dinge nicht erfunden, das war die Generation der jetzigen erwachsenen. Techniker, Mathematiker haben all das Zeugs erfunden das micht abhängig macht und genau diese Leute beschwehren sich dann auch noch.

Würde die Schule ein bisschen mehr auf spaßigen Unterricht geben. Das ist doch das einzige Geheimnis, an das sich die Schule wenden müsste. Spaß am lernen.

In einem Computerspiel will man immer weiterkommen und besser werden, es macht Spaß. Kann ein Hauptfach, denn nicht auch so aufgebaut sein. Und warum alles mit Druck, es stimmt garnicht, dass Referate schlampiger sind, wenn sie nicht benotet werden. Wenn mich das Thema interessiert gebe ich mir trotzdem Mühe, auch wenn es nicht benotet wird.
 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo The Truth,

schau mal hier: Erziehung. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Nachmittagsbetreuung (Hort), Lernpatenschaften (gute Schüler helfen schlechten Schülern), sowas gabs alles mal, wenn ich mich recht erinnere. Weiss nicht, wie es heute ist. Das Eltern arbeiten müssen war zu meiner Schulzeit ganz normal. Das war bei jedem so. Es war auch völlig normal, dass man in der Schule zu Mittag isst (jedenfalls die jüngeren Schüler).

Wie gesagt, ich weiss nicht, wie es heute ist. Bin etwas zu alt für die Schule.
 
Bei uns wird eine Nachmittagsbetreuung bzw. Hausaufgabenhilfe von Grundschule, Realschule und Gymnasium angeboten, wie es bei der Hauptschule ist, weiß ich nicht.
Die zerrütteten Familien bzw 2 berufstätige Eltern hat es meiner Meinung auch schon immer gegeben. Wenn ich an meine Eltern oder Großeltern denke, empfinde ich die damaligen Zeiten eigentlich als schwerer als heute.
Und ich bin aus eigener Erfahrung der Meinung, dass man als Erziehender die Kontrolle darüber haben kann,
  • ob mein Kind in der Schule up-to-date ist (und wenn ich die Hefte am WE kontrolliere oder alle paar Monate mal mit der Klassenlehrerin telefonier). Möglichkeiten gibt es auch für eingespannte Eltern viele
  • wie lange mein Kind daheim vor irgendeiner elektronischen Glotze sitzt
  • was es schaut und spielt (mir fällt manchmal bei Klassenkameraden der Kids gerade zu die Kinnlade runter, was die als 12-jährige schon für Filme geschaut haben, etc.)
  • was mein Kind sonst spielt (gerade in Bezug auf die beliebten Soft-Air-Guns, die aber ein ganz anderes Kaliber als die Erbsenpistolen meiner Kindertage sind)
  • dass mein Kind ein gepflegtes und höfliches Auftreten hat (egal gegenüber wem)
  • dass mein Kind lernt, was verboten ist
  • dass mein Kind ausreichend Schlaf und Erholung findet
  • dass mein Kind ausreichend Bewegung hat und gesund ernährt wird (Übergewichtigkeit bei Kindern, "neue" Kinderleiden)
Ich denke einfach, dass es immer mehr vergessen wird, dass ein Kind zu haben gleichzeitig mit sehr viel Verantwortung verbunden ist.
 
Nachmittagsbetreuung gibt es heute noch, nicht unbedingt an jeder Schule.

Auch Projekte wo ältere Schüler, jüngeren Schüleren helfen, nur das wird nicht immer direkt von der Schule angeboten, sondern bei ehrenamtliche Organisationen, Vereinen.
Da muss man sich mal erkundigen, was es bei einem in der Stadt so gibt.
 
Bei uns wird eine Nachmittagsbetreuung bzw. Hausaufgabenhilfe von Grundschule, Realschule und Gymnasium angeboten, wie es bei der Hauptschule ist, weiß ich nicht.
Die zerrütteten Familien bzw 2 berufstätige Eltern hat es meiner Meinung auch schon immer gegeben. Wenn ich an meine Eltern oder Großeltern denke, empfinde ich die damaligen Zeiten eigentlich als schwerer als heute.

Und ich bin aus eigener Erfahrung der Meinung, dass man als Erziehender die Kontrolle darüber haben kann,
  • ob mein Kind in der Schule up-to-date ist (und wenn ich die Hefte am WE kontrolliere oder alle paar Monate mal mit der Klassenlehrerin telefonier). Möglichkeiten gibt es auch für eingespannte Eltern viele
  • wie lange mein Kind daheim vor irgendeiner elektronischen Glotze sitzt
  • was es schaut und spielt (mir fällt manchmal bei Klassenkameraden der Kids gerade zu die Kinnlade runter, was die als 12-jährige schon für Filme geschaut haben, etc.)
  • was mein Kind sonst spielt (gerade in Bezug auf die beliebten Soft-Air-Guns, die aber ein ganz anderes Kaliber als die Erbsenpistolen meiner Kindertage sind)
  • dass mein Kind ein gepflegtes und höfliches Auftreten hat (egal gegenüber wem)
  • dass mein Kind lernt, was verboten ist
  • dass mein Kind ausreichend Schlaf und Erholung findet
  • dass mein Kind ausreichend Bewegung hat und gesund ernährt wird (Übergewichtigkeit bei Kindern, "neue" Kinderleiden)
Ich denke einfach, dass es immer mehr vergessen wird, dass ein Kind zu haben gleichzeitig mit sehr viel Verantwortung verbunden ist.


Was du da beschreibst ist total weltfremd. Keine alleinerziehende schwer gestresste Mutter bringt das auf die Reihe. Und auch, wenn du die alten Zeiten als schwieriger empfindest, meine Großeltern und Eltern erzählen wieder das Gegenteil. Sie beschreiben es als leichter, dass damals das Abitur noch nicht als hundertmal besser als der normale Beruf betrachtet wurde und das die Leistungsgesellschaft nicht so zu spüren war.

Meine Oma konnte bei sieben Kindern zu Hause bleiben und sich um sie kümmern. Aus jedem ist etwas geworden, aber teilweise ist es halt auch Glück.

Der falsche Freundeskreis kann tödlich sein. Und auch die Ärzte-Tochter kann drogenabhängig werden. Es ist ein Gerücht, das die kriminelle Laufbahn eines Kindes vom Elternhaus abhängt. Da braucht es nur den falschen Freund für meine Tocher zu geben und ich verliere als Elternteil die Kontrolle.
 
Jeder der von mir aufgeführten Punkte ist leicht umzusetzen, wenn man sich ein paar Gedanken darüber macht und sich seiner Verantwortung bewusst ist. Oft sind gewisse Punkte den Eltern aber schlichtweg "egal". Dass es keinen Garanten dafür gibt, dass ein Kind nicht doch auf die schiefe Bahn gerät, ist klar, dennoch gibt es unzählige Möglichkeiten dieses Risiko zu minimieren.
 
Jeder der von mir aufgeführten Punkte ist leicht umzusetzen, wenn man sich ein paar Gedanken darüber macht und sich seiner Verantwortung bewusst ist. Oft sind gewisse Punkte den Eltern aber schlichtweg "egal". Dass es keinen Garanten dafür gibt, dass ein Kind nicht doch auf die schiefe Bahn gerät, ist klar, dennoch gibt es unzählige Möglichkeiten dieses Risiko zu minimieren.


Was du da behauptest ist schlichtweg deswegen unrealistisch, weil du davon ausgehst, dass jedes Kind bei entsprechenden Maßnahmen gleich reagiert doch Kinder sind verschieden, haben unterschiedliche Charaktereigenschaften und verhalten sich oft unterschiedlich.
 
Was du da behauptest ist schlichtweg deswegen unrealistisch, weil du davon ausgehst, dass jedes Kind bei entsprechenden Maßnahmen gleich reagiert doch Kinder sind verschieden, haben unterschiedliche Charaktereigenschaften und verhalten sich oft unterschiedlich.

Ich habe nur Dinge aufgeführt, über die man als Erziehender meiner Meinung nach verantwortungsvoll im Rahmen seiner Möglichkeiten die Kontrolle haben sollte. Weder habe ich Maßnahmen aufgeführt noch bestritten, dass es unterschiedliche Maßnahmen gibt, die den gewünschten Erfolg bringen.
 
Ich habe nur Dinge aufgeführt, über die man als Erziehender meiner Meinung nach verantwortungsvoll im Rahmen seiner Möglichkeiten die Kontrolle haben sollte. Weder habe ich Maßnahmen aufgeführt noch bestritten, dass es unterschiedliche Maßnahmen gibt, die den gewünschten Erfolg bringen.


^^ Auf der anderen Seite wird wieder herumgejammert, wenn die Leute keine Kinder kriegen. Das ist typisch unser Staat von den Eltern wird nur gefordert und entgegen kommt garnichts, da will auch doch auch keine Kinder wenn ich alles alleine schaffen soll. Skandinavien ist bei der Familienhilfe wesentlich fortschrittlicher.
 
es gibt wege als alleinerziehende mutter,
wenn man sich seiner verantwortung bewusst ist muss man eben nach unterstützung und dem besten weg suchen. so wie du schreibst müsste jedes kind einer alleinerziehnden so drauf sein wie bei deinem freund,ist aber nicht so,wenn du mal genauer schaust.

auch ich war alleinerzeihend, als ich arbeiten war-vollzeit, wurde mein sohn schlecht in der schule und ich habe die arbeit beendet,ich war selbst unter stress. man kann arbeiten so beenden das man keine sperre vom amt bekommt und man findet auch wege das man nicht solange arbeiten muss.
weisste ehrlich gesagt verstehe ich dich überhaupt nicht.
du meinst das früher alles besser war,nur weil deine großeltern das sagen.frag doch mal 100 leute nach deren meinung und du wirst sicherlich immer andere hören.du pauschalisierst -das geht so nicht.


wenn man schimpfen will findet man immer etwas. ich sehe auch das für kids viel getan wird, nachmittagsbetreuung und wenn man sich erkundigt gibts bestimmt noch viele möglichkeiten.

ich persönlich bin auch gegener davon die kids immer nur abzugeben,will man das nicht, wirds schwierig klar. aber hat diese mutter des freundes auch gut überlegt als sie sich trennte? als sie ein kind bekam? die verantwortung fängt schon beim zeugen an,man muss sich fragen,was ist wenn....

früher schein immer alles besser. ich komme aus einer großfamilie und weisste es waren immer familienmitglieder da, man war nie allein,das empfand ich als zu eng. und meine brüder konnten keine ausbildung machen,da sie geld verdienen mussten, sowas ist dann ein großer nachteil der oft ach so tollen großfamilien.

alleinerzeihende habens schwerer logisch, doch auch sie können wege finden,man muss sich nicht hinterm stress verstecken sondern schauen wie man aus dem stress raus kommt.
die letzte instanz verantwortung zu tragen als alleinerziehnde wäre auch sich einen neuen mann zu suchen,damit die gutbürgerliche familie wieder vollständig ist.man muss nicht anpassung leben und dann schimpfen.man kann seinen weg gehen. es geht wirklich,man muss eben wollen.
 
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