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Erziehung - Wir werden uns nicht einig (Vorsicht! Sehr lang!)

Wenn ein Punkt erreicht ist, wo man alles für das Kind getan hat, also Essen gemacht, Windel gewechselt, gespielt und alles müsste "gut" sein, dann kann man bei etwaigen Ausbrüchen des Kindes auch damit reagieren, dass man offen sagt "Schätzchen, ich weiß nicht, was mit Dir los ist! Wenn du jetzt schreien willst, dann schrei, es ist alles in Ordnung"
Das kann man auch im Witz sagen, was dann ggf. für Dritte als ein Lächerlichmachen ausgelegt werden kann.
Jedenfalls haben Kleinkinder schon öfters seltsame Befindlichkeiten und jeder geht damit anders um. Manche wiederholen 1000 Mal eine Aufforderung und andere machen das einmal, nehmen es dann auf den Arm und tragen es rum. Beim Windelwechseln muss meines Erachtens so einen kleinen Zappelphilipp auch einmal etwas fester halten, weil sonst vieles danebengehen kann. Fester halten ohne wehzutun selbstverständlich. Kinder in dem Alter agieren ja selbst mehr mit dem Körper als mit Worten, also fassen sie ein härteres Zugreifen als normal auf.

Mit einem Kind in den Urlaub zu fahren ist übrigens wirklich Stress und meines Erachtens auch Geldverschwendung. Man zahlt Geld dafür, dass man in einem fremden Umfeld sitzt, wo das Kind schon alleine deswegen gestresst ist, man ggf. keinen großen Rückzugsort hat, da nur ein Hotelzimmer, um schlechter zu leben als zu Hause.
Dann lieber Anfangs nicht in den Urlaub und richtigen Urlaub machen, wenn die Kinder das zu würdigen wissen.

Generell:
Wie der Vater sich gegenüber dem Kind verhält. Er scheint überfordert zu sein oder er hat ggf. auch etwas gegen seine Frau und das wird auf das Kind projiziert (was beim ersten Kind öfters mal vorkommen kann). Generell aber eine eierlegende Wollmilchsau zu erwarten, die den ganzen Tag arbeiten geht und dann noch zig Stunden ohne Anflug eines winzigen Genervtseins das Kind bespaßt, ist etwas viel.

An die TE: Ich würde hier deinem Mann ganz ernst und offen sagen, was dich stört. Weiter würde ich deinen Mann nicht in die absolut fiese Ecke drängen lassen. Hier im Forum sind sehr viele Leute unterwegs, die keine schöne Kindheit hatten oder auch Opfer von Gewalt geworden sind. Ihrer Erfahrung nach ist schon ein bestimmter Griff beim Windelwechseln als Gewalt auszulegen die in eine zukünftige Tötung des gemeinsamen Kindes durch deinen Mann münden wird.

Übrigens:
Kinder können in diesem Alter Regeln lernen. Sie wissen bspw. das man heiße Sachen nicht anpacken sollte, oder dass man erst etwas zu Essen bekommt, wenn man es etwas kälter gepustet hat. Sie wissen, dass man an manche Sachen nicht rangeht und Dieses oder Jenes verboten sein kann. Da spreche ich aus Erfahrung.
Keine Regeln und Maßregeln. Totaler Schwachsinn.
 
deinen Mann nicht in die absolut fiese Ecke drängen lassen. Hier im Forum sind sehr viele Leute unterwegs, die keine schöne Kindheit hatten oder auch Opfer von Gewalt geworden sind. Ihrer Erfahrung nach ist schon ein bestimmter Griff beim Windelwechseln als Gewalt auszulegen die in eine zukünftige Tötung des gemeinsamen Kindes durch deinen Mann münden wird.

Zitat Ende.

Ich hatte eine schöne Kinder mit liebevollen (!) Eltern und bin Gott sei Dank auch kein Opfer von Gewalt geworden.
Dennoch bleibe ich bei meiner Meinung. Der Umgang des Vaters mit dem Kind geht gar nicht!
Meine Kinder haben übrigens durchaus Regeln gelernt. Und zwar ganz ohne Anschnauzen, lächerlich machen etc.!
 
Hallo Gast,

ich finde es überhaupt nicht dumm ein zweites Kind zu wollen. Du wirst, als die Entscheidung anstand, schon dein Gründe dafür gehabt haben. Du kommst mir sehr nachdenklich und analysierend vor. Ärgere dich nicht deswegen, in die Zukunft schauen kann keiner. Und generell ist es für ein Kind IMMER schöner, Geschwister zu haben. Finde ich. Und nur weil dein Mann grade uneinsichtig ist, solltest du dich deswegen wirklich nicht grämen.

Es ist schonmal ein gutes Zeichen, daß dein Mann eure Tochter sehr liebt. Vielleicht kannst du ihn darüber zum nachdenken und einlenken bewegen, nämlich bei der Kindererziehung dazuzulernen. Mach ihm klar, daß es zwingend notwendig ist, daß er seine Art und Sichtweise auf die Kleine verändert, da ihr - und besonders sie - sonst in Zukunft sehr große Probleme habt. Mach ihm klar, Kinder sind unterschiedlich. Und so agil und flippig und dadurch anstrengend sie ist, so ist sie perfekt.
Und er wird durch seine Art höchstens erreichen, ihre Seele zu brechen (im schlimmsten Fall) oder sie noch bockiger zu machen, aber bestimmt nicht ihre Energien in Bahnen zu lenken die ihm gefallen. Denn sie ist nunmal kein stilles introvertiertes Kind, wie er wohl gerne hätte.
Also, er muß definitiv dazulernen wollen.

Also ich finde, ich weiß ich wiederhole mich, du mußt da wirklich ganz deutliche Worte sprechen. Es ist gut, daß du den Rest deiner Familie als Rückhalt hast, ich hoffe das gibt dir Kraft.

Was machst du nun?
 
das ist ja alles horror pur. du schaust weg, wenn er das kind wicklet.
ist das nicht schon aussage genug? du kannst nicht mit ansehen wie er mit dme kind umgeht? warum nicht?
du schaust weg...das kind muss seinen umgang erleiden. am liebtsen würde ich schrieben,was bist du den für eine mutter,schaust weg,wenn dein kind schlecht behandelt wird?
weils dein mann ist,ders kind schlecht behandelt,was machst du beim fremden?

ehrlich.....da dein man nicht beriet ist, sich zu verändern und das kidn ihn nur nervt, würde ich mich schnellsten trenen, denn es leidet unter solch umgehensweisen.
es hat zu funktionieren,tut es das nicht(was ein kind so garnicht kann).....wirds mit seltsamen anfällen deines mannes betsraft. ich empfinde das was dein mann macht,als gewalt ausüben,er will mit gewaltgen wortergüßen das kind maßregeln und kann sich nicht ins kind hinein versetzen. statt das du als mutter ihn mal endlich maßregelst, schützt du ihn,er is sonst ganz lieb,ja ja.

geht alles garnicht.
das arme kind, ist einer situation ausgesetzt in der es sich nich wheren kann und mutter schaut weg....überleg mal was du tust.
trennung wäre angebracht, ich würde ein gespräch sehr ernst noch machen, ihn vvor die entscheidung stellen,entweder er verändert sich,mithilfe von beratungen oder ich gehe. ohne langes reden. entweder oder.mehr gibts nicht zu reden.

ein kind ist ein kind und es kann nicht für sich sprechen. mensch frau du bist mutter du hast verantwortung.mach etwas.bitte.
 
@Gast:
Ja klar, eine Beziehung aus der eine Heirat und zwei Kinder hervorgehen muss beim ersten Anzeichen eines Problems in der Kindererziehung auf dem Müll geschmissen werden. Was Deutschland braucht, ist noch eine alleinerziehende Mutter und ggf. zwei Kinder die ohne Vater aufwachsen.
Diese ganzen Ratschläge überall etwas sofort wegzuwerfen und sich zu trennen. Was sind das eigentlich für Leute? Haben die selber nichts? Sollte man nicht lieber kaputte oder angebrochene Sachen reparieren.
Die TE sagt, dass der Vater sie und das Kind liebt. Da wird es einen Weg geben!
 
Auch, wenn einige jetzt bestimmt erschrocken sind, ich bin froh über den Beitrag von brandonf. , weil es mir genau um den Punkt geht, der hier angesprochen wird.

Mein Mann und ich sind uns ja einig, dass es „Regeln“, wie immer man das auslegen will, geben muss. Für mich gehört dazu auch „nicht auf den Tisch“ oder „an der Straße an die Hand“, „fass nicht an den heißen Herd“. Wir sind uns schlicht über dass Wie nicht einig. Mein Mann ist nicht willkürlich böse zu unserer Tochter, aber in den Momenten, in denen sie in seinen Augen etwas Falsches oder Gefährliches tut, reagiert er eben wie oben beschrieben. Es sind leider viele Momente, in denen auch Gefahr herbeigebtet wird, wo keine ist, z.B. Glas kippt um, Aufschrei „bist du wahnsinnig / bescheuert, das läuft doch in die Steckdose“ etc. großes Theater, auch wenn in Richtung Steckdose NULL läuft (und unsere Tochter diesen Kommentar in seiner Tragweite nicht verstehen kann). Das finde ich, ob Stress oder nicht, einfach zuviel. Wenn das Kind schon VOR dem Wickeln zu schreien beginnt und währenddessen teilweise heulend um sich tritt, läuft meiner Meinung nach etwas schief. Bei mir steht sie zwar auch nicht still, aber es wird weder geheult noch geschrien und ich werde auch binnen fünf bis zehn Minuten mit dem Wickeln fertig, sie klettert nicht auf den Tisch, nimmt meine Hand an der Straße freiwillig, wenn ich ihr Bescheid sage. Darum geht es mir.

Weißt du,@brandonf. , ich kann den Job meines Mannes sehr gut einschätzen; wir kommen aus der gleichen Branche, wenn auch nicht gleicher Bereich. Trotz allem Stress möchte ich (und werde ich im Gegensatz zum Kind zum Glück auch nicht), jeden Abend z.B. wegen eines angebrannten Fischstäbchens angemuffelt werden. Bei unserer Tochter reicht ein umgekippter Becher, der in diesem Alter weiß Gott normal ist - und ich möchte unser Kind deshalb nicht vom gemeinsamen Essen ausschließen. Wir, vor allem mein Mann und unserer Tochter, haben nur den Abend und die eine gemeinsame Mahlzeit und das Baden als „ihre Zeit“. Das sind zwei oder zweieinhalb Stunden, in denen ich ja nicht völlig weg bin.
Bei allem Verständnis für Stress: Das gesamte erste Jahr habe ich zu seiner Entlastung JEDE Nachtschicht übernommen UND war den größeren Teil der Woche bzw. des Tages in den genannten zehn, elf Stunden mit ihr allein. Auch das ist Stress, nach meiner Erfahrung durch den Schlafentzug mehr Stress als im oben genannten Job. Trotzdem kann ich, meiner Ansicht nach, mein Kind nicht alle zwei bis drei Minuten genervt maßregeln.
Ach ja: Urlaub heißt für mich übrigens nicht für 500 Euro pro Nase nach Ägypten fliegen und im Hotel sitzen, sondern für 350 Euro eine FeWo/Bungalow im Gebirge oder an der See mieten. Das kann für Stadteltern und Stadtkinder unendlich viel entspannender sein als der Alltag zwischen Einkaufszentren, lauten Straßen und überfüllten Spielplätzen.

Im Moment bleibe ich in der Phase reden, reden, reden, aber ich muss zugeben, ich bin im Urlaub - also in einer Zeit OHNE Arbeit - eher verstummt, weil mich seine Äußerung zum und über das Kind ehrlich entsetzt haben. Von diesen Gesprächen in ruhigen Abendsituationen ohne Kind habe ich hier nichts geschrieben, möchte ich auch im Detail nicht. Zumindest hat er da deutlich werden lassen, dass er es als bereits als harsche und unangemessene Kritik an sich versteht, wenn ich z.B. sage, dass er ihr vorher einmal (!) sagen soll, wenn er möchte, dass sie in den Buggy geht, anstatt sie hineinzuzwingen.
Eigentlich ist das bizarr: Er selbst legt sehr viel wert auf den Umgangston zwischen uns - der ist auch okay -, hört sich aber offensichtlich gar nicht mit dem Kind sprechen. Da fällt eben immer wieder „Du machst alles kaputt“, „Du schreist nur rum.“ oder ähnliches. Das hat für mich dann nichts mehr mit Regeln und Konsequenzen zu tun, daraus kann unsere Tochter ja kein richtiges Verhalten ableiten.
Übrigens fällt mir dazu gerade ein: Er hat mir früher einmal erzählt, dass er sich als Kind von seinem Vater oft „ungerecht behandelt“ fühlte, dass er aber heute einsehe, dass dessen Verhalten richtig war. Da sein Vater inzwischen verstorben ist, möchte ich daran aber nicht rühren, wenigstens nicht allein.

Solange er sich weigert, bleibt mir letztendlich nur eine Einzelberatung; vielleicht hilft das, die Situation zu entschärfen, vielleicht kann ich dadurch auch meine Art ändern, damit er Hinweise von mir nicht als Kritik an sich sieht und sie leichter annehmen kann.
Trennen möchte ich mich nicht - auch wenn mich diese Option nicht allzusehr erschreckt, weil ich einfach genug stabilen Familienhintergrund und ein sicheres Arbeitsverhältnis habe, in das ich jederzeit wieder mit mehr Stunden einsteigen kann. Ich denke nach wie vor, dass es sich um eine Situation handelt, die man bewältigen kann, wenn alle an einem Strang ziehen. Nur müssen wir dazu einen Weg finden; das kann ich nicht allein, dafür werde ich professionelle Beratung brauchen.
 
@Gast:
Ja klar, eine Beziehung aus der eine Heirat und zwei Kinder hervorgehen muss beim ersten Anzeichen eines Problems in der Kindererziehung auf dem Müll geschmissen werden. Was Deutschland braucht, ist noch eine alleinerziehende Mutter und ggf. zwei Kinder die ohne Vater aufwachsen.
Diese ganzen Ratschläge überall etwas sofort wegzuwerfen und sich zu trennen. Was sind das eigentlich für Leute? Haben die selber nichts? Sollte man nicht lieber kaputte oder angebrochene Sachen reparieren.
Die TE sagt, dass der Vater sie und das Kind liebt. Da wird es einen Weg geben!

kinderseelen lassen sich schlecht reparieren...ich habe den beitrag verfasst den du so kritisierst.
ich bin selbst nicht so gegen trenungen bei leichten probs, nur wenn sie auf die schultern der kids ausgetragen werden, finde ich das zu krass. die beiden werden an sich arbeiten können,okay, aber der mann ist ja garnicht bereit dazu.also dauerts erstmal bis er ,wenn überhaupt etwas begreift. und in dieser zeit geht er wieter so mit dem kind um.findest du das gerecht?
es ist nicht so,das er nur irgendwie anders erzeiht, ich finde er behandelt das kind nicht wie einen menschen,sondern wie einen gegenstand, den er behandeln kann,gerade so wie er es braucht. mal raus holen zum anschauen,wenns dann probs mit dem kind gibt wirds weggesperrt,naja auf jeden fall abgelehnt...
siehst du etwas??-genauso wie du meinst das man die beziehung nicht auf den müll schmeissen sollte,so schmeisst der vater sein kind auf den müll, ist das besser?

glaub mir ich bin nicht vergangenheitsgestört oder habe kindheitsefekte, jedoch schau dir mal genau an wie er das kind behandelt!
ist es brav ist alles okay, brav in seinen sinne.
stört ihn etwas, will er nichts mit dem kind zu tun haben. der mann ist überhaupt nicht fähif ein kind zu begleiten,ins leben. nennen kann man es wie man will, erziehen,begleiten,führen.was lernt das kind bei dem mann?
ich nerve,ich störe....was rsultiert daraus?
also wirklich, man kann die beziehung retten,klar, aber wielange muss das kind denn dann darunter leiden.

und was ich für ein leut bin?
mutter eines olen kindes.
ich habe nicht,nichts--ich habe eine familie. in der leibevoller und klarer umgang gelebt wird.

ich rate selten zur trennung,doch man muss auf ale beteiligten schauen ,nicht nur auf die erwachsenen.
wozu wurde das kind geboren,um so zu funktionieren wies der typ will? wie ein gegenstand rein und raus zu holen aus der schublade? wirklich ich verstehe dich nicht. es ist ein kleinkind,welches sich nicht ausdrücken kann, unmut und sich nicht wohl fühlen...werden nicht beachtet vom vater....was ist das für ein umgang.

naja egal. ich habe geschrieben was ich wollte. schreib du was du willst.
ich finde es als mutter unverantwortlich. selbst wenn ich einen mann so liebe,würde ich mein kind schützen!es hat vorrang,weil es sich nicht selbst schützen kann.
 
bin nochmal der gast der es für unvernatwortlich hält die beziehung weiter zu führen
ich finde gut, das du eine einzelberatung machen willst- weisst du schon wohin du dich wenden kannst? es gibt ja erziehungsberatungen. vielleicht findest du einen weg deinen mann zu veränerung zu bewegen. wenn ich allerdings lese, das seine kindheit auch so geprägt war und er das heute okay findet und das thema bei euch tabu ist, frage ich mich was ihn bewegen könnte...er rührt sein thema nicht an, aber nru dadurch kann er sehen was er tut.heisst nichts anders als das er an sein eigenes thema muss, um etwas zu verstehen,was heute läuft.

ich würde mir mal ein gutes buch zum thema suchen und es neben sein schlafplatz platzieren. vieleicht rührt er es ja an.
ein buch zum thema eigene kindheit aufarbeiten oder eben wie führe ich mein kind oder sowas.was gebe ich an mein kind weiter.

er macht ja nichts anderes als erfahrenes weiter zu geben..
kommt ja oft vor, das wenn ein kind auf die welt kommt, es dem vater oder mutter an die nieren geht...sie fühlen sich überfordert und wissen nicht genau warum.aber der haken ist eben...weil sie ihre themen icht angeschaut haben. deshalb gibts stress. da läuft etwas im unterbewusstsein ab und das muss bewusst werden.deshalb MUSS man drüber reden.

ich schreibe das nicht nur so, habe mich lange mit dem thema beschäftigt.
kanst dir ja auch mal zeit nehmen und im internet über solch themen etwas lesen.
ich wünsche mri das du die kraft findest, das problem weiterhin zu achten und das dein mann erwacht.
für euer kind.
 

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