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Gast
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Hallo zusammen,
in meiner verzweifelten Suche nach Rat bin ich auf dieses wunderbare Forum gestoßen.
Seit 2011 bin ich mit meiner Lebensgefährtin zusammen. Diese wohnt auch seit dem bei mir im Haus. Sie hat einen erwachsenen Sohn (fast 26 Jahre alt), der zu diesem Zeitpunkt noch zusammen mit einem Freund im Haus der Eltern des Freundes lebte. Damals befand er sich in der Ausbildung. Leider hat er diese nie wirklich ernst genommen. Ständig war er darum bemüht, sein Geld in seinen PC, sein Auto, in Alkohol und in seinen Speed-Konsum zu stecken. Von Letzterem wissen wir erst seit kurzem, da er uns dies stets verheimlicht hatte. Er beging in der Zeit mehrere Verkehrsvergehen, fuhr immer zu schnell und wurde dummerweise auch mehrfach dabei erwischt. Es kam wie es kommen musste und er versemmelte die Abschlussprüfung der Ausbildung. Statt sich vorzubereiten, fuhr er lieber auf ein Rockfestival und landete dort als Alkoholleiche sogar im Krankenhaus. Ungefähr im selben Zeitraum kam es zum Streit mit seinem Freund und dessen Eltern, so dass er aus der Wohnung flog.
Notgedrungen habe ich ihn dann hier mit aufgenommen, im Keller meines Hauses, der zum Wohnraum umfunktioniert wurde. Die Rede war seinerzeit von „ein paar Tagen“. Nunmehr wohnt er schon seit fast zwei Jahren hier. Eine kurze Unterbrechung gab es lediglich im letzten Jahr für ca. 10 Wochen, als er bei seiner damaligen Freundin unterkam. Diese hat dann die Beziehung beendet und bevor er dann wieder auf der Straße landete, kam er nochmals hier unter. Immer trank er regelmäßig Alkohol (Bier und Whiskey). Er baute mit dem Auto eines Freundes, dass dieser im geliehen hatte, einen Unfall mit Überschlag und Totalschaden, der für ihn glücklicherweise glimpflich ausging.
Die Wiederholungsprüfung zu seiner Ausbildung vergeigte er erneut, da er sich wider besseres Wissen nicht auf diese vorbereitet hatte. Schuld haben laut seiner Aussage die Prüfer, Ausbilder und das Haus, in dem er ausgebildet wurde. Da es sich um eine Ausbildung zum Altenpfleger handelte und in diesem Beruf nur die einmalige Wiederholung der Abschlussprüfung möglich ist, waren die dreieinhalb Jahre Ausbildungszeit nun für die Katz. Dennoch hatte man in seinem Ausbildungshaus beschlossen, ihn dann als ungelernte Kraft weiter zu beschäftigen. Diese Stelle verlor er jedoch nach rund 2 Monaten, da er desöfteren zu spät oder gar nicht zur Arbeit erschien. Somit erfolgte die Kündigung innerhalb der Probezeit.
Kurz danach verlor er dann auch noch seinen Führerschein, da er sich einfach zu viele Verkehrsdelikte erlaubt hat. Ich schrieb dann meiner Lebensgefährtin zuliebe eine Bewerbung um einen Bildungsgutschein von der Arbeitsagentur, damit er zumindest eine Ausbildung als Altenpflegehelfer machen kann. Laut seiner Aussage ist ein Job in der Pflege das Einzige, was er machen will und sich vorstellen kann. Er wurde dann zu einem psychologischen Test eingeladen. Den nachfolgenden Besprechungstermin bei seiner Berufsberaterin nahm ich mit ihm gemeinsam wahr. Sie wollte ihm keinen Gutschein ausstellen, da er auch in dem Gespräch mit dem psychologischen Dienst von seinem regelmäßigen Alkoholkonsum erzählt hat. Ich setzte mich dennoch für ihn ein und er erhielt am Ende dann doch seinen Gutschein. Somit ist er seit Oktober 2014 in der Ausbildung zum Altenpflegehelfer.
Leider lässt er auch diese Ausbildung erneut schleifen, hat schon einiges an Fehlzeit gesammelt. Er schimpft ständig über Kollegen, Arbeit, Mitschüler und Schule, die er besucht. Gleichzeitig rührt er hier keinen einzigen Finger, lebt auf unsere Kosten und trägt auch finanziell nichts zum Haushalt bei. Seine Mutter behandelt er meist respektlos, geht diese auch schon mal pampig an, wenn sie „mal wieder nervt“. Oftmals schläft er bis in den späten Nachmittag, steht dann auf, plündert den Kühlschrank und zockt dann Star Wars Online bis tief in die Nacht am PC. Morgens kommt er nur schwerlich aus dem Bett, meist muss er mehrfach geweckt werden, da er den Wecker „überhört“. Das Zimmer ist total heruntergekommen. Überall finden sich Müll und verschimmelte Speisereste. Seine Schmutzwäsche fliegt auf dem Boden rum und in dem Zimmer riecht es nicht gerade angenehm. Seine Zeit verbringt er mit Online-Spielen. Dabei trinkt er meist Alkohol. Zufälligerweise haben wir kürzlich entdeckt, dass er Speed konsumiert. Den Verdacht dazu hatten wir schon vorher und dieser hat sich dann leider bestätigt. Leider gibt er auch recht viel Geld für sein Online-Spiel aus, obwohl er deutlich verschuldet ist. Er hatte seinerzeit während der ersten Ausbildung zwei Autos finanziert. Zudem hatte er zwei Handyverträge, die mittlerweile beide anbieterseitig gekündigt wurden, da er diese nicht mehr bezahlen kann. Die Schulden bei ihm belaufen sich auf ungefähr 8000,- EUR insgesamt.
Seine Mutter, die selbst an Depressionen leidet, hat nicht mehr die Kraft, die Situation auszuhalten. Und zugegebenermaßen fehlt mir auch dazu die Kraft. Es hat hier schon mehrfach gekracht zwischen ihm und mir – heute Morgen erst wieder, nachdem er mit einem Sixpack Bier unterm Arm von einer Party zurückgekommen war. Und leider steht meine Lebensgefährtin dazwischen, wird mit dieser Situation belastet und unsere Beziehung leidet. Sie ist in dem Konflikt zwischen Muttersein und Lebensgefährtin sein gefangen. Sie selbst will, dass er auszieht. Ich habe ihm Anfang Januar eine „Deadline“ gesetzt. Diese läuft bis zum 31. März. Danach werde ich ihn rausschmeißen, allenfalls werde ich noch dafür sorgen, dass er in der städtischen Notunterkunft eine Bleibe bekommt. Ich habe ihm empfohlen, sich an die Sozialbehörden oder an eine Lebens- und Sozialberatung zu wenden. Getan hat er bis jetzt selbstverständlich nichts. Er ist weiterhin im selben Trott aus Pennen, Saufen, Zocken und ein wenig Ausbildung. Im Übrigen habe ich ihm nach dem Disput von heute Morgen jetzt den Zugang zum Internet gesperrt.
Nun zu meiner Frage: Kennt jemand Anlaufstellen für solche Problemfälle (insbesondere in der Städteregion Aachen)? Ich denke, dass er professionelle Hilfe benötigt, die wir ihm aber nicht geben können. Wir wollen ihn beide raushaben hier aus der Wohnung! Gleichzeitig befürchtet meine Lebensgefährtin aber, dass er sich was antun könnte.
in meiner verzweifelten Suche nach Rat bin ich auf dieses wunderbare Forum gestoßen.
Seit 2011 bin ich mit meiner Lebensgefährtin zusammen. Diese wohnt auch seit dem bei mir im Haus. Sie hat einen erwachsenen Sohn (fast 26 Jahre alt), der zu diesem Zeitpunkt noch zusammen mit einem Freund im Haus der Eltern des Freundes lebte. Damals befand er sich in der Ausbildung. Leider hat er diese nie wirklich ernst genommen. Ständig war er darum bemüht, sein Geld in seinen PC, sein Auto, in Alkohol und in seinen Speed-Konsum zu stecken. Von Letzterem wissen wir erst seit kurzem, da er uns dies stets verheimlicht hatte. Er beging in der Zeit mehrere Verkehrsvergehen, fuhr immer zu schnell und wurde dummerweise auch mehrfach dabei erwischt. Es kam wie es kommen musste und er versemmelte die Abschlussprüfung der Ausbildung. Statt sich vorzubereiten, fuhr er lieber auf ein Rockfestival und landete dort als Alkoholleiche sogar im Krankenhaus. Ungefähr im selben Zeitraum kam es zum Streit mit seinem Freund und dessen Eltern, so dass er aus der Wohnung flog.
Notgedrungen habe ich ihn dann hier mit aufgenommen, im Keller meines Hauses, der zum Wohnraum umfunktioniert wurde. Die Rede war seinerzeit von „ein paar Tagen“. Nunmehr wohnt er schon seit fast zwei Jahren hier. Eine kurze Unterbrechung gab es lediglich im letzten Jahr für ca. 10 Wochen, als er bei seiner damaligen Freundin unterkam. Diese hat dann die Beziehung beendet und bevor er dann wieder auf der Straße landete, kam er nochmals hier unter. Immer trank er regelmäßig Alkohol (Bier und Whiskey). Er baute mit dem Auto eines Freundes, dass dieser im geliehen hatte, einen Unfall mit Überschlag und Totalschaden, der für ihn glücklicherweise glimpflich ausging.
Die Wiederholungsprüfung zu seiner Ausbildung vergeigte er erneut, da er sich wider besseres Wissen nicht auf diese vorbereitet hatte. Schuld haben laut seiner Aussage die Prüfer, Ausbilder und das Haus, in dem er ausgebildet wurde. Da es sich um eine Ausbildung zum Altenpfleger handelte und in diesem Beruf nur die einmalige Wiederholung der Abschlussprüfung möglich ist, waren die dreieinhalb Jahre Ausbildungszeit nun für die Katz. Dennoch hatte man in seinem Ausbildungshaus beschlossen, ihn dann als ungelernte Kraft weiter zu beschäftigen. Diese Stelle verlor er jedoch nach rund 2 Monaten, da er desöfteren zu spät oder gar nicht zur Arbeit erschien. Somit erfolgte die Kündigung innerhalb der Probezeit.
Kurz danach verlor er dann auch noch seinen Führerschein, da er sich einfach zu viele Verkehrsdelikte erlaubt hat. Ich schrieb dann meiner Lebensgefährtin zuliebe eine Bewerbung um einen Bildungsgutschein von der Arbeitsagentur, damit er zumindest eine Ausbildung als Altenpflegehelfer machen kann. Laut seiner Aussage ist ein Job in der Pflege das Einzige, was er machen will und sich vorstellen kann. Er wurde dann zu einem psychologischen Test eingeladen. Den nachfolgenden Besprechungstermin bei seiner Berufsberaterin nahm ich mit ihm gemeinsam wahr. Sie wollte ihm keinen Gutschein ausstellen, da er auch in dem Gespräch mit dem psychologischen Dienst von seinem regelmäßigen Alkoholkonsum erzählt hat. Ich setzte mich dennoch für ihn ein und er erhielt am Ende dann doch seinen Gutschein. Somit ist er seit Oktober 2014 in der Ausbildung zum Altenpflegehelfer.
Leider lässt er auch diese Ausbildung erneut schleifen, hat schon einiges an Fehlzeit gesammelt. Er schimpft ständig über Kollegen, Arbeit, Mitschüler und Schule, die er besucht. Gleichzeitig rührt er hier keinen einzigen Finger, lebt auf unsere Kosten und trägt auch finanziell nichts zum Haushalt bei. Seine Mutter behandelt er meist respektlos, geht diese auch schon mal pampig an, wenn sie „mal wieder nervt“. Oftmals schläft er bis in den späten Nachmittag, steht dann auf, plündert den Kühlschrank und zockt dann Star Wars Online bis tief in die Nacht am PC. Morgens kommt er nur schwerlich aus dem Bett, meist muss er mehrfach geweckt werden, da er den Wecker „überhört“. Das Zimmer ist total heruntergekommen. Überall finden sich Müll und verschimmelte Speisereste. Seine Schmutzwäsche fliegt auf dem Boden rum und in dem Zimmer riecht es nicht gerade angenehm. Seine Zeit verbringt er mit Online-Spielen. Dabei trinkt er meist Alkohol. Zufälligerweise haben wir kürzlich entdeckt, dass er Speed konsumiert. Den Verdacht dazu hatten wir schon vorher und dieser hat sich dann leider bestätigt. Leider gibt er auch recht viel Geld für sein Online-Spiel aus, obwohl er deutlich verschuldet ist. Er hatte seinerzeit während der ersten Ausbildung zwei Autos finanziert. Zudem hatte er zwei Handyverträge, die mittlerweile beide anbieterseitig gekündigt wurden, da er diese nicht mehr bezahlen kann. Die Schulden bei ihm belaufen sich auf ungefähr 8000,- EUR insgesamt.
Seine Mutter, die selbst an Depressionen leidet, hat nicht mehr die Kraft, die Situation auszuhalten. Und zugegebenermaßen fehlt mir auch dazu die Kraft. Es hat hier schon mehrfach gekracht zwischen ihm und mir – heute Morgen erst wieder, nachdem er mit einem Sixpack Bier unterm Arm von einer Party zurückgekommen war. Und leider steht meine Lebensgefährtin dazwischen, wird mit dieser Situation belastet und unsere Beziehung leidet. Sie ist in dem Konflikt zwischen Muttersein und Lebensgefährtin sein gefangen. Sie selbst will, dass er auszieht. Ich habe ihm Anfang Januar eine „Deadline“ gesetzt. Diese läuft bis zum 31. März. Danach werde ich ihn rausschmeißen, allenfalls werde ich noch dafür sorgen, dass er in der städtischen Notunterkunft eine Bleibe bekommt. Ich habe ihm empfohlen, sich an die Sozialbehörden oder an eine Lebens- und Sozialberatung zu wenden. Getan hat er bis jetzt selbstverständlich nichts. Er ist weiterhin im selben Trott aus Pennen, Saufen, Zocken und ein wenig Ausbildung. Im Übrigen habe ich ihm nach dem Disput von heute Morgen jetzt den Zugang zum Internet gesperrt.
Nun zu meiner Frage: Kennt jemand Anlaufstellen für solche Problemfälle (insbesondere in der Städteregion Aachen)? Ich denke, dass er professionelle Hilfe benötigt, die wir ihm aber nicht geben können. Wir wollen ihn beide raushaben hier aus der Wohnung! Gleichzeitig befürchtet meine Lebensgefährtin aber, dass er sich was antun könnte.