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Erwachsener Bruder terrorisiert Familie

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Guten Abend,
zu Beginn erst einmal Dankesehr für jede einzelne Antwort.
Vorab: Ich lebe mit meiner Mutter, meinem Stiefvater und meinem 27 jährigen Bruder zusammen. Ich werde erst im nächsten Mai 18, womit meine Minderjährigkeit mir verbietet dieser Situation zu entfliehen. Meinem Bruder wurde in jüngeren Jahren ADHS diagnostiziert. Er hat bis heute keine Ausbildung abgeschlossen und hat sich bisher alles von Mama und Papa finanzieren lassen, meine Eltern rechtfertigen das teure Auto, das teure Motorrad und alle weiteren Kosten die sie für ihn übernehmen und dadurch regelmäßig ins Minus gehen damit, dass sie im Erbe diesen Teil des Geldes ihm "streichen". Haben das ganze bisher auch beim Notar festgehalten. Mein Bruder hat mir und meinem Freund gegenüber öfters solche Dinge wie "Ich nehm die noch ordentlich aus bis ich die Ausbildung jetzt fertig hab und dann verpiss ich mich" erwähnt. Nun, die Sache mit dem Geld ist ihnen überlassen.

Jetzt kommen wir zum viel schlimmeren Problem: Er sieht sich als Machthaber. Er respektiert hier niemanden und wenn jemand etwas gegen ihn sagt kriegt man es zu spüren. Meine Mutter wurde damals von ihm öfter geschlagen, sodass er von ihr angezeigt wurde und 2008 rausflog. Irgendwann kam er reumütig angekrochen und am Anfang liefs ganz gut, inzwischen hat er sich wieder so viel Mut aufgebaut dass er umspringt wie er möchte mit den Menschen. Nicht nur in der Familie, auch überall sonst. Er kriegt was er will, weil meine Eltern Angst vor ihm haben. Er ist uns allen körperlich extrem überlegen. Viel größer und sehr schwer. Und genau aus diesem Grunde und weil er nunmal "anders" ist, versuchen sie ihn so gut wie möglich durch zu bekommen. Was ich verstehen kann.

Aber! er droht uns regelmäßig, er beleidigt uns, er tyrannisiert uns.. Als ich ein Kind war, und er hier alles kurz und klein geschlagen hat (Türen eingetreten mit Sachen rumgeworfen) sollte ich mich in mein Zimmer verziehen und mich bloß fernhalten. Ich kann das nicht mehr. Ich kann mir nicht anhören wie er zu meiner Mutter sagt "bring dich um dann sind wir dich los" oder "Ich schlag dir gleich ... über den Schädel damit du wieder klar denkst", ich kann das einfach nicht. Wenn ich mitbekomme wie er rumschreit bleibe ich in meinem Zimmer. Versuche es zu ignorieren. Im Endeffekt trifft mich das aber so hart weil ich nicht verstehen kann warum meine Eltern sich so behandeln lassen. Warum er wieder genau das gleiche wie damals machen kann.

Und wenn ich nicht in meinem Zimmer bin sondern dabei stehe, kann ich einfach nicht die Klappe halten.. Beispiel vorgestern: Mein Bruder und seine Freundin (sehr eigenartige Beziehung, auch ihr schon gegenüber handgreiflich geworden) kamen wieder vom "Schuldeneintreiben". Ich war in der Küche und habe meiner Mutter beim Kochen geholfen. Meine Mutter fragte seine Freundin ob sie die 13€ bekommen haben und dass es im endeffekt ja viel mehr sprit gekostet hat. Die Freundin war daraufhin extrem angepisst und ist weggegangen. Mein Bruder kam plötzlich in die Küche gestürmt und hat meine Mutter angeschrien was das solle (er hat ihr erst davon erzählt dass die irgendwie Schulden eintreiben wollten), meine Mutter wusste gar nicht was sie tun sollte war total erschreckt und sie meinte das auch überhaupt nicht böse. Mein Bruder hat auf jeden Fall daraufhin ohne dass sie etwas sagen konnte die heiße, sehr große Pfanne in der Fleisch war von der Herdplatte genommen und einfach in die Spüle gestellt und meinte dazu "verpiss dich ich mach jetzt essen", hab mich zuerst zurück gehalten. Meine Mutter hat die Pfanne zurück gestellt und er hat weiterhin versucht sie rauszuwerfen. Ich habe daraufhin gesagt "Nein dass ist ihre Küche du hast das überhaupt nicht zu bestimmen." Daraufhin hat er mich angeschrien. Dann sollte ich das Fenster zu machen (Damit die Nachbarn nicht mitbekommen was er mit meiner Mutter macht)

Ich habe Nein gesagt um zu verhindern dass er etwas tun kann. Daraufhin kam er angerannt mit seinem Gesicht direkt vor meines und hat mich angeschrien, ich habe nichts gesagt. Das nächste was ich weiß er griff mir an den Hals und ich fing an mich zu wehren. Das mit dem "Gesicht vors Gesicht" kenne ich schon sehr gut deswegen reagierte ich darauf noch nicht, das bisschen Spucke und der bedrohliche Blick schüchtern mich nicht mehr ein. Aber bisher traute er sich nicht mich wirklich zu schlagen. Er drohte war immer wieder mit Dingen wie "ich schlag dir den Schädel ein" aber bisher kam mir gegenüber nichts, bis zu diesem Zeitpunkt.

Mein Stiefvater ging dazwischen und ich habe nicht allzu starke Verletzungen bekommen, mein Arm und meine Rippen tun noch immer weh aber es ist aushaltbar. Meine Mutter schrie "ruf die Polizei der fliegt hier heute noch raus" und mein Freund rief sie. Als sie da war hat sie keine Anzeige gestellt. Das tat mein Freund. Es wurden Bilder von den Verletzungen gemacht (waren alle noch sehr deutlich zu erkennen) aber mein Bruder war schon längst abgehauen. Am nächsten Tag ließen meine Eltern ihn ohne etwas zu sagen wieder rein. Er hat heute meiner Mutter gegenüber geäußert dass er gar nicht hier gewesen wäre und genügend Zeugen dafür hätte und wenn überhaupt wären die Verletzungen von meinem Stiefpapa. Außerdem hätte er wohl genügend gegen mich in der Hand falls das Jugendamt sich einschalten sollte und ich wäre dann diejenige die rausgeholt wird. > Nein, hat er definitiv nicht, aber ich hätte auch überhaupt nichts dagegen hier weg zu sein.

Meine Mutter und mein Stiefvater sagen immer "wenn wir einmal nicht mehr sind wird der Junge untergehen", was ihnen ausreicht ihn mit 27 Jahren immer noch zuhause wohnen zu lassen, obwohl er uns alle so behandelt. Ich möchte sie nicht alleine lassen, ich will nicht dass sie sich das weiterhin antun müssen aber es ist ihre Entscheidung. Ich habe öfters mit meiner Mutter gesprochen dass ich das nicht mehr aushalte in den letzten Monaten. Dass er mich nun wirklich geschlagen hat hat mich jetzt dazu gebracht zu sagen entweder er geht oder ich. Meine Mutter sagt "Geh doch zum Jugendamt, ich muss dann deine Unterbringung bezahlen und kann dann die Wohnung (dazu sage ich gleich auch noch etwas) nicht mehr finanzieren. Er hat dann erreicht was er möchte er hat dann niemanden mehr der sich gegen ihn auflehnt."

Mein Bruder kann auch nett sein. Wenn er etwas möchte. Erstmal "Mami mami, papi papi" und wenn das nichts bringt kommt das Aggressive. Zur Wohnung: Meine Mutter hat eine Eigentumswohnung "angekauft" in der sie ihn einziehen lassen möchte sobald sie fertig ist. D.h. sie will dann Miete von ihm haben. Ich habe oft versucht ihr das auszureden, dass das ne richtig beschissene Idee ist aber sie will es so. Bedeutet genauso viel: wir werden ihn immer am A**** haben.

Ich will weg ich kann diese Streitgespräche nicht mehr ertragen jeden Tag wird rumgeschrien, jeden Tag muss man Angst haben dass er jemanden angreift. Gleichzeitig macht mir meine Mutter aber auch Schuldgefühle, dass ich ihr mehr Probleme bereite wenn ich das durchziehe mit dem Ausziehen, durch die Anzeige jetzt usw. Außerdem möchte ich zum Arzt wegen meiner Schmerzen damit es dokumentiert ist, sie rät mir davon ab, da mein Bruder kein Geld hat und sie es im endeffekt eh bezahlen muss. Und wenn sie es nicht tut, tut es mein Stiefvater. Ich weiß nicht weiter, ich will eigentlich nichts anderes als dass es meiner Mutter und meinem Vater wieder gut geht. Dass es mir gut geht. Dass ich mich nur auf mein Abitur konzentrieren muss. Ich hasse meinen Bruder nicht, ich verstehe mich teilweise auch sehr gut mit ihm, aber nur solange wie er etwas möchte oder denkt dass er jemanden ausnutzen kann.. Er ist schließlich immer noch ein Teil der Familie, aber weiterhin mit ihm in einen Haus zu wohnen kann ich nicht.

Mein Stiefvater hat mir immer versucht zu erklären dass ich mir dieses Beispiel vor Augen halten soll: Durch seine "Behinderung" (er hat auch 70% nachgewiesen bekommen so viel ich weiß) ist er anders. Er bekommt das nicht mit. Er hat ihm einmal das Brot in Stücke statt in Scheiben geschnitten, daraufhin ist er extrem ausgerastet und handgreiflich geworden. Kein normaler Mensch würde sich so daran aufhängen, er schon, durch sein adhs. Und ich habe es wirklich versucht nachzuvollziehen, aber irgendwann kann man sich nicht mehr alles anhören oder sagen lassen.. Was soll ich tun? Jugendamt kommt so oder so auf mich zu durch die Anzeige und da ich noch minderjährig bin. Aber soll ich meiner Mutter diese Probleme zumuten? Sie will ihn nicht rauswerfen, sie will mir auch nicht verbieten zu gehen aber ich fühle mich dann verdammt schuldig..
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe Gastschreiberin,

die Zustände bei Dir zuhause sind schrecklich, einfach zum Weglaufen. Du tust mir echt leid!!

Soweit nachvollziehbar, beurteilst Du die familiäre Situation weitgehend richtig.
Schlimm ist, dass Deine Mutter das böse Spiel des Bruders mitmacht. Sein schlechter Charakter hat auch nichts mit Adhs zu tun, sondern eher mit einer maßlosen Verwöhnung, bei der er nicht lernte, Grenzen anderer Menschen zu akzeptieren. Die Mißbildung seines Charakters geht - so denke ich - auf das Konto Deiner Mutter. So werden Jungs zu Kriminellen erzogen. Man nennt das Wohlstandsverwahrlosung.

Da Deine Mutter Dir ständig in den Rücken fällt, bleibt Dir nur der schnellstmögliche Auszug. Soll sie versuchen mit dem Problem fertig zu werden, was sie angerichtet hat. (Jeder löffelt seine Suppe aus.....)

Und ja, natürlich zeigst Du Deinen Bruder an. Die Polizei ist die einzige Stelle, die Deinem Bruder noch Grenzen aufzeigen kann.

Lass Dich vom Jugendamt aber auch vom Sozialamt beraten, wie Du am schnellsten in eine eigene Wohnung kommst.

LG; Nordrheiner
 
Dankesehr Nordrheiner!
Deine Antwort hat mir sehr geholfen.

Die Anzeige steht ja dank meines Freundes. In den 4 Jahren Beziehung bin ich oft für eine Zeit auch zu ihm gezogen wenn die Situation zuhause wieder am Tiefpunkt war. Nun ist er beim Bund, seine Familie würde mich immer aufnehmen, aber auch sowas nimmt meine Mutter mir krumm.

Und naja, sie hatte ja versucht etwas dagegen zu tun.. aber nach unzähligen therapeutischen Familiengesprächen (Habe ich nicht mitbekommen, kenne ich nur aus Erzählungen von ihr, ich war da noch sehr jung, 3-4, mein Bruder 13 -14.) hatte sie sich entschieden sich aus der Erziehung rauszuhalten. Ich schätze das war der Fehler, aufzugeben.. Hätte ein paar weitere Fragen:

Wird er mit der Behauptung er wäre nicht dagewesen durchkommen? Er ist ja abgehauen bevor die Polizei eintraf und hat laut Behauptung Zeugen die eine Falschaussage für ihn machen werden.

Meine Mutter sagte mir ich würde in eine Art WG kommen, ist es denn wirklich möglich eine eigene Wohnung zu bekommen? Sie verdient sehr gut, ich habe nur einen Nebenjob während meines Abis. (Nicht mehr als 450€) Im Prinzip wäre es mir egal ob WG oder Wohnung, aber sie meinte, die Kosten für eine WG könnten monatlich an die 1000€ betragen. Als mein Bruder minderjährig war sollte er auch in eine WG kommen, weshalb sie darüber schon informiert sein soll.
 
Dankesehr Nordrheiner!
Deine Antwort hat mir sehr geholfen.

Die Anzeige steht ja dank meines Freundes. In den 4 Jahren Beziehung bin ich oft für eine Zeit auch zu ihm gezogen wenn die Situation zuhause wieder am Tiefpunkt war. Nun ist er beim Bund, seine Familie würde mich immer aufnehmen, aber auch sowas nimmt meine Mutter mir krumm.

Und naja, sie hatte ja versucht etwas dagegen zu tun.. aber nach unzähligen therapeutischen Familiengesprächen (Habe ich nicht mitbekommen, kenne ich nur aus Erzählungen von ihr, ich war da noch sehr jung, 3-4, mein Bruder 13 -14.) hatte sie sich entschieden sich aus der Erziehung rauszuhalten. Ich schätze das war der Fehler, aufzugeben.. Hätte ein paar weitere Fragen:

Wird er mit der Behauptung er wäre nicht dagewesen durchkommen? Er ist ja abgehauen bevor die Polizei eintraf und hat laut Behauptung Zeugen die eine Falschaussage für ihn machen werden.

Meine Mutter sagte mir ich würde in eine Art WG kommen, ist es denn wirklich möglich eine eigene Wohnung zu bekommen? Sie verdient sehr gut, ich habe nur einen Nebenjob während meines Abis. (Nicht mehr als 450€) Im Prinzip wäre es mir egal ob WG oder Wohnung, aber sie meinte, die Kosten für eine WG könnten monatlich an die 1000€ betragen. Als mein Bruder minderjährig war sollte er auch in eine WG kommen, weshalb sie darüber schon informiert sein soll.

1.) Zeugen, die eine Falschaussage machen, machen sich strafbar. Ich kann mir vorstellen, dass die "Freunde", die angeblich eine Falschaussage machen, sich das überlegen werden. Ich denke, Dein Bruder macht sich da etwas vor. Und wenn sie doch eine Falschaussage machen, hat der Richter immer noch die Beweise des Arztes (Feststellung der Verletzung des Arztes). Da kann man viel spekulieren. Hauptsache, Dein Bruder ist polizeilich schon wieder auffällig und kommt vor Gericht.

2) Und ja, die Chance, dass Du eine eigene Wohnung bekommst, schätze ich hoch ein. Die Höhe der Wohnkosten (Kaltmiete und Nebenkosten) hängen davon ab, ob Du in einer Großstadt wie Köln oder München oder Stuttgart lebst oder in einer Kleinstadt bzw. auf dem Lande. Aber die Höhe der Wohnkosten ist erstmal nicht Dein Problem, vor allem da Deine Mutter gut verdient und finanziell für Dich sorgen muß. Die Stadt, in der Du lebst, wird ggf. eigene Wohnungen anbieten können.

Deine Mutter tut mir leid... aber auch nur bedingt, denn sie trägt n.m.Meinung die Schuld, dass alles so eskaliert. Da muss sie die Suppe auch auslöffeln.

Wer mir besonders leid tut, das bist Du. Aber Respekt - Du bist mutig! Finde ich klasse! Richtig so, sich nichts gefallen zu lassen und die Polizei einzuschalten.

LG; Nordrheiner
 
Liebe TE,

dein Bruder ist ein verwöhnter A****. Das hat nichts mit seinem ADHS zu tun. Sonst wären ja so gut wie alle oder die meisten betroffenen von ADHS so gewaltätig und gestört wie er. Und das ist ja nicht der Fall. Da machen deine Eltern sich was vor. Vielleicht hilft es ihnen, die Situation besser zu ertragen, indem sie das entsetzliche Verhalten deines Bruders mit ADHS entschuldigen, aber das ist eine totale Schieflage und spielt deinem Bruder in die Hände. Weil so kann er sich weiterhin faul verwöhnen und den Hintern pudern lassen, während er um sich schlägt, weil er ja dann "nicht normal" ist und das anscheinend alle seine Handlungen rechtfertigt. Das ist falsch. Dein Bruder hat einfach einen miesen Charakter und wurde offensichtlich falsch erzogen.

Du musst da ganz dringend raus. Viele der Schuldgefühle und dein Verantwortungsgefühl sollten eigentlich deine Eltern haben. Stattdessen reden sie dir noch Schuldgefühle ein, wenn du dich schützen und ausziehen möchtest. Da sollst du quasi mitleiden, weil das ja Geld kosten könnte und du nicht mehr als weitere Unterstützung hier wärst, anstatt dass man deinen missratenen Bruder endgültig und für immer rausschmeißt und ihn gerade weil er so gewalttätig ist, sich selbst überlässt. Schlimm! Einfach unfassbar! Du wirst nicht als Tochter geschützt, sondern sollst dich auch irgendwo dem Willen deines Bruders beugen, bzw. mit dafür sorgen, dass er es weiterhin so bequem hat, wie aktuell. Du wirst da in eine Rolle gedrückt, die du definitiv nicht haben solltest!

Es hilft deinem Bruder auch nicht, wie man mit ihm umgeht. Alles, was gerade so abläuft unterstützt sein mieses und gestörtes Verhalten. Es wäre angebracht, dass er sich selbst überlassen wird, gerade WEIL er dann gezwungen ist, sich zu ändern und Verantwortung für sich zu tragen. Endlich mal sein Leben gebacken zu bekommen oder umzudenken. Oder einfach Konsequenzen zu spüren zu bekommen, wenn er austickt.

Deine Eltern müssen ihm Hausverbot erteilen! Wenn nicht sogar eine Einstweilige Verfügung erwirken. Und wenn er sich nicht daran hält, sofort Anzeige.

Ich an deiner Stelle würde immer sofort die Polizei anrufen und alles anzeigen, was dein Bruder macht. Und sollte er dich jemals wieder verletzen, lass das sofort von einem Arzt dokumentieren und zeige ihn an. Da solltest du knallhart bleiben, bei allem Respekt, aber es geht einfach nicht an, dass ein 27-jähriger verwöhnter und gestörter Typ deine ganze Familie terrorisiert und in Angst versetzt und sich weiterhin durchfüttern und finanziell aushalten lässt. Dabei will ich aber auch ehrlich sein: deine Eltern lassen sich terrorisieren und erpressen mit Gewalt und Angst.

Auch wenn es sich hart liest: denk an dich, versuche da rauszukommen und dich zu schützen, so gut es geht. Vielleicht kapieren deine Eltern dann auch, wie sehr das alles im Moment schief läuft.

Die Pflicht und Aufgabe deiner Eltern ist es, dich zu schützen. Und auch an dein Wohlergehen zu denken. Was aktuell extrem vernachlässigt wird.

Wenn du ausziehst, muss dies auch nicht für immer von Dauer sein, aber es ist JETZT wichtig, dass du woanders hinkommst. Und dass sich was ändert.
 
Die Polizei könnte deinen Bruder ohne Weiteres nach einer Gewalttat aus der Wohnung verweisen. Eine dauerhafte Verweisung dann man dann per Gerichtsbeschluss erwirken. Deine Eltern werden sich aber nicht ändern, sondern das missratene, verzogene Söhnchen bis zu ihrem Lebensende durchfüttern. Und sie werden dir in den Rücken fallen, wenn du etwas an der Situation verbessern willst.

So machte es meine Mutter auch im Falle meiner psychisch kranken (höchstwahrscheinlich schizophrenen) Schwester, mit der Folge, dass ich nach dem Tod der Mutter meinen Erbteil völlig unter Wert an einen Nachbarn verkaufen musste und unser schuldenfreies Elternhaus anschließend im Wege der Teilungsversteigerung über die Wupper ging, weil meine Schwester bedingt durch ihren Wahn nicht zu einem gemeinsamen Verkauf auf dem freien Markt bereit war. Sie wollte vielmehr ganz allein im Haus (frei stehendes Siedlungshaus, Baujahr 1956, 150 qm Wohnfläche, voll unterkellert, auf 710 qm Grundstück) wohnen bleiben und sich den Spaß von mir (Volljuristin, 74 qm Mietwohnung, 75 km vom Heimatort entfernt lebend) komplett finanzieren lassen, inklusive umfassender Renovierungsarbeiten, laufender Kosten sowie ihres eigenen Lebensunterhalts. Meine Mutter hatte sich in ihren letzten Lebensjahren trotz Kenntnis der Situation nicht dazu entschließen können, ihr Testament (Schwester und ich Erbinnen zu gleichen Teilen) zu ändern und meine Schwester nicht mehr zur Miterbin zu machen, sondern ihr stattdessen ein Wohnrecht auf Lebenszeit einzuräumen. Zu einer gütlichen Einigung in dieser Richtung, zu der uns ein Notar geraten hatte, war meine Schwester nach dem Tod der Mutter auch nicht bereit. Meine Schwester hat auch nie eine Ausbildung abgeschlossen, sondern immer von der Rente der Mutter (unser Vater ist schon 1993 verstorben) gelebt.

Jetzt lebt sie (inzwischen 51!) nach der Zwangsräumung von ihrem Teil des Versteigerungserlöses und wohnt in einer Sozialwohnung, bekommt nicht viel auf die Reihe. Nach dem, was ich hin und wieder über Dritte höre, hat sie bis heute (über 5 Jahre nach dem Tod der Mutter!) die beiden Telefonanschlüsse im Elternhaus, das sie gar nicht mehr bewohnt, nicht gekündigt und zahlt dafür munter weiter. Der Hausrat der Eltern ist seit 1 1/2 Jahren eingelagert - sie zahlt dafür jeden Monat eine stattliche Summe, kann sich nicht entschließen, das, was sie noch brauchen könnte, anliefern und den Rest vernichten zu lassen. In wenigen Jahren wird sie von ALG II bzw. Grundsicherung leben müssen.

Ich habe seit dem Abschluss der nervenaufreibenden Hausgeschichte nichts mehr mit ihr zu tun. Helfen lässt sie sich eh von niemandem, führt sinnlose Prozesse gegen den neuen Eigentümer bis hin zu Klageerzwingungsverfahren bei der Generalstaatsanwaltschaft, und Behörden und Ärzte sehen sich außerstande, etwas zu unternehmen, solange sie nicht sich selbst oder andere akut gefährdet. Ich habe mich über 12 Jahre damit aufgerieben, dass sie professionelle Hilfe bekommen sollte, aber es war alles vergeblich und hat mich nur Kraft und Nerven gekostet.

Mach' nicht denselben Fehler. An deiner Stelle würde ich ausziehen, sobald es geht. Sprich mit dem Sozialamt und dem Jugendamt wegen der nötigen finanziellen Unterstützung und distanziere dich von deiner Familie. Den Kampf kannst du nicht gewinnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wow.. Dankesehr, ihr alle habt mir so viel Mut gegeben nun wirklich an der Sache dran zu bleiben und nicht aufzugeben.

Ich war heute beim Arzt, er schrieb in seinen Bericht Hämatom am Arm, starke Prellung + Schwellung an den Rippen. Nichts gravierendes, aber wenigstens ist es festgehalten.. Meine Mutter traf es damals schlimmer.

Zuhause fragte meine Mutter mich was raus kam, ich habe es ihr erzählt, und ihre Reaktion darauf war "Das Geld dass ich dann deinem Bruder geben muss damit er die Arztrechnung bezahlen kann, ziehe ich dir vom Taschengeld ab, damit du siehst wie das ist."

Ich war geschockt, habe so sehr gelitten durch diese Aussage. Das einzige was ich wollte war ihr zu helfen, sie zu verteidigen. Schließlich bin auch ich diejenige die sie jedes mal tröstet wenn er sie bedroht und beschuldigt für Dinge, für die sie nichts kann - und nun verurteilt sie mich dafür und sagt ich hätte einfach die Klappe halten sollen? Als sie damals zum Arzt wegen der Verletzungen ging hat sie nicht gesagt dass diese von meinem Bruder stammten, anscheinend wollte sie von mir das gleiche.

Sie hat jetzt zwar gemerkt was sie durch diese Aussage verursacht hat und hat versucht das ganze wieder etwas gerade zu rücken, aber geändert hat sich trotzdem nichts.

Nachdem ich einige Stichpunkte, die ich aus euren Beiträgen mitgenommen habe, ihr vorgestellt habe, hat sie auch gesagt dass sein Verhalten nicht nur an seinem adhs liegt aber sie trotzdem nicht weiß was sie tun soll. Bedeutet immer noch soviel wie, er bleibt hier und ich soll es auch.

Werde jetzt nach meinen Klausuren in dieser Woche mit der Mutter meines Freundes zum Jugendamt gehen bzgl. der Wohnungssache, ich hoffe das Jugendamt sieht es genauso wie ihr..



@Eugenie,
deine Erfahrungswerte haben mir besonders geholfen! Ich freue mich sehr für dich dass du mit diesem Thema inzwischen abhaken konntest, es hat dich viel zu lange, viel zu viel Nerven und Kraft gekostet... Aber besonders wenn es um die Familie geht, will man leider nicht sofort aufgeben sondern gibt noch sein Bestes das Ganze zu retten.
 
@Eugenie,
deine Erfahrungswerte haben mir besonders geholfen! Ich freue mich sehr für dich dass du mit diesem Thema inzwischen abhaken konntest, es hat dich viel zu lange, viel zu viel Nerven und Kraft gekostet... Aber besonders wenn es um die Familie geht, will man leider nicht sofort aufgeben sondern gibt noch sein Bestes das Ganze zu retten.
Es ist so, wie du sagst. Nur weil es die eigene Familie ist, will man nicht aufgeben. Bei jedem Außenstehenden würde man schnell erkennen, dass es zwecklos ist, den 1.000sten Versuch zu starten, da würde man dazu raten, viel eher einen Schlussstrich zu ziehen. Ich wollte damals auch meine Mutter, die ja schon alt und seit Jahrzehnten chronisch krank war, vor den Ausbrüchen meiner Schwester schützen, aber unsere Mutter ließ es nicht zu. Sie fiel mir immer, wenn es zum Schwure kam, in den Rücken und hielt dann obendrein zu meiner Schwester. Egal, wie diese sie vorher fertiggemacht hatte. Ich konnte machen, was ich wollte, ich kam gegen diese Symbiose nicht an. Ich habe es immer und immer wieder versucht, aber beide waren im wahrsten Sinne des Wortes nicht zu retten.

Finanziell "retten" konnte ich nach dem Tod der Mutter letztlich auch nur einen Bruchteil dessen, was mein (schuldenfreies!) Elternhaus wert war. Nachdem der Wert der Immobilie vom Gutachter nur auf 169.000 € geschätzt worden war (mein Einspruch dagegen wurde vom Gericht leider abschlägig beschieden) inklusive 8.000 € Abschlag, weil meine Schwester keine Innenbesichtigung zuließ, verkaufte ich meinen Erbteil für 65.000 € an einen Nachbarn, um endlich aus der Sache herauszukommen. Zuvor hatte ich durch Recherchen herausgefunden, dass in Versteigerungen auch meist nur bis zu 80 % des vom Gutachter geschätzten Wertes für solche Immobilien geboten werden, und mein Anwalt hatte mir das auch bestätigt. In der späteren Teilungsversteigerung, die der Nachbar als mein Rechtsnachfolger gegen meine Schwester durchführte, erzielte er den Zuschlag aber für 215.000 €, weil sehr viele andere Interessenten mitboten. 46.000 € mehr als vom Gutachter geschätzt! Meine Schwester bekam aus der Versteigerung nach Abzug von Verbindlichkeiten, die sie dem Nachbarn bzw. dem Gericht schuldete, noch 95.000 € für ihren Erbanteil ausbezahlt. Außerdem weiß ich, dass ein vergleichbares Haus in der Nachbarschaft (sogar etwas älter) auf dem freien Markt für rund 240.000 € verkauft worden ist. Ich kann also davon ausgehen, dass mein Erbteil normalerweile mindestens 107.500 €, wenn nicht sogar bis zu 120.000 € wert gewesen wäre.

Von meinen 65.000 € muss ich außerdem im Grunde noch ein paar Tausender abziehen, die ich vor dem Erbteilsverkauf ohne rechtliche Verpflichtung für die Unterhaltung des Hauses und Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Erbfall gezahlt hatte, weil ich auf eine friedliche Einigung mit meiner Schwester hoffte und ihr meinen guten Willen zeigen wollte. Wirtschaftlich stehe ich nun nicht besser, sondern eher schlechter da, als wenn ich enterbt worden wäre und von meiner Schwester den gesetzlichen Pflichtteil (= Hälfte des gesetzlichen Erbteils = in meinem Fall ein Viertel des Gesamtwerts der Erbschaft) erhalten hätte. Die Kosten für die Grabpflege (Eltern, außerdem Großeltern und eine Tante, die nie geheiratet und keine Nachkommen hatte) trage ich auch ganz allein.

Ohne zu lügen oder zu übertreiben, kann ich behaupten, dass ich von meiner Schwester um mindestens 50.000 € gebracht worden bin, eher um mehr. Von den ganzen Aufregungen ganz zu schweigen. Aber bei einer Ausschlagung der Erbschaft hätte ich gar nichts bekommen, das wäre erst recht ungerecht gewesen. Und mit meinen 65.000 € gehe ich garantiert vernünftiger um als meine Schwester mit ihren 95.000 €. Die werden für sinnlose Dinge auf den Kopf gehauen, und in wenigen Jahren ist das Geld futsch.

Dafür haben sich meine Eltern nun jahrelang für das Häuschen krumm gelegt, insbesondere meine Mutter hat sich so gut wie nichts gegönnt! Und gleichzeitig ist es nun der Dank dafür, dass ich mich jahrelang nahezu bis zur psychischen Erschöpfung bei dem Versuch aufgerieben habe, meiner Mutter und meiner Schwester zu helfen.

Ich fürchte, etwas Ähnliches wird dir eines Tages auch noch blühen, wenn auch hoffentlich erst in einigen Jahrzehnten, wenn deine Eltern das Zeitliche segnen. Schreib' dein Erbe am besten gleich ab!

Zuhause fragte meine Mutter mich was raus kam, ich habe es ihr erzählt, und ihre Reaktion darauf war "Das Geld dass ich dann deinem Bruder geben muss damit er die Arztrechnung bezahlen kann, ziehe ich dir vom Taschengeld ab, damit du siehst wie das ist."

Ich war geschockt, habe so sehr gelitten durch diese Aussage. Das einzige was ich wollte war ihr zu helfen, sie zu verteidigen. Schließlich bin auch ich diejenige die sie jedes mal tröstet wenn er sie bedroht und beschuldigt für Dinge, für die sie nichts kann - und nun verurteilt sie mich dafür und sagt ich hätte einfach die Klappe halten sollen? Als sie damals zum Arzt wegen der Verletzungen ging hat sie nicht gesagt dass diese von meinem Bruder stammten, anscheinend wollte sie von mir das gleiche.

Das hast du nicht verdient, aber es wundert mich aus eigener Erfahrung (siehe oben) nicht. Ich kenne so etwas. Meine Mutter ist auch mal nach draußen gelaufen und hat in ihrer Verzweiflung Nachbarn um Hilfe gerufen, weil meine Schwester sie in ihrem Wahn mit völlig haltlosen Beschuldigungen und stundenlangen lautstarken Beschimpfungen fertigmachte. Die Nachbarn riefen daraufhin auch umgehend die Polizei. Als die Beamten eintrafen, wurde alles verharmlost. Wahrscheinlich, weil meine Mutter in Wirklichkeit Angst vor meiner Schwester und weiteren Ausbrüchen hatte. Später kam es sogar zu einer Gerichtsverhandlung, aber es nützte alles nichts. Angeblich konnte sich meine Mutter an nichts mehr erinnern. Sie hat sogar vor Gericht betont, welch großen Wert sie darauf lege, weiterhin von meiner Schwester "versorgt" 🙄 zu werden. Und das blöde Gericht fiel auch noch darauf herein! :mad: (Oder der junge Richter - wahrscheinlich irgendein überzüchtetes Bübchen aus gutem Hause, von kleinauf von überehrgeizigen Eltern gefördert bis zum Geht-nicht-mehr, immer brav für seine Prädikatsexamina gelernt, karrieregeil, aber null Lebenserfahrung) - war zumindest selbst hilflos, weil sich das Gegenteil ja nicht beweisen ließ). 🙁

Ich wünsche dir von Herzen, dass du rechtzeitig die Reißleine ziehst und dir dein Leben weder von deinem Bruder noch der hilflosen und inkonsequenten Art, wie deine Eltern mit der Problematik umgehen, ruinieren lässt. Zieh' schnellstmöglich aus, lass' dich durch nichts und niemanden umstimmen, und hol' dir Hilfe beim Jugendamt und beim Sozialamt. Du bist nicht moralisch dazu verpflichtet, an der Situation kaputt zu gehen, nur weil deine Eltern nicht in der Lage sind, ihrem Sohn Grenzen zu setzen und sich einzugestehen, dass sie ohne professionelle Hilfe nicht mehr mit ihm fertig werden. Sie werden schon sehen, was sie davon haben... Gern darfst du ihnen auch meinen Beitrag zeigen oder ihnen Teile daraus vorlesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin heute zufällig auf deine Geschichte gestoßen. . und ich weiß genau wie es dir geht , ich bin in der gleichen Situation wie du . Nur hab ich leider keinen Vater mehr der da einschreiten könnte :/ ich weiß wie es dir gegangen sein muss als er dich angegriffen hat ich kenne das gut - wie man starr vor Angst ist und wartet bis es vorbei ist - aber ich finde es echt mutig das du dich dagegen währst, ich wünschte ich wäre so mutig aber meine Angst ist leider mittlerweile so groß ,das ich mich zu macht los fühle um etwas zu tun er ist einfach zu stark und angst einflößend.... Ich wünsche es dir sehr das du es da raus schaffst und wieder ein normales Leben führen kannst . Viel Glück , das wünsche ich dir von ganzem Herzen !
 
Liebe TE,
ein Hinweis noch:
Falls du deinen Eltern meine Geschichte als abschreckendes Beispiel schilderst, solltest du den Aspekt mit der Erberei nicht in den Vordergrund stellen. Sonst wird dir am Ende noch von Ihnen unterstellt, es ginge dir nur ums Geld. In erster Linie geht es ja darum, dich vor weiteren gewalttätigen Übergriffen deines Bruders zu schützen. Deine Sicherheit hat Vorrang.

Ich wollte dir anhand meiner persönlichen Erfahrungen nur aufzeigen, auf welche Bereiche sich solche "Problemfälle" in der Herkunftsfamilie langfristig noch auswirken können. Außerdem kann ich es nicht als gerecht empfinden, welchen "Lohn" ich - egal ob finanziell oder das Verhalten mir gegenüber betreffend - dafür erhalten habe, dass ich im Gegensatz zu meiner Schwester unter widrigen Umständen brav studiert und meine juristische Ausbildung auch abgeschlossen habe, bis heute meinen Lebensunterhalt mit einem anspruchsvollen Vollzeitjob allein verdiene und über viele Jahre jede Menge Zeit, Geld, Kraft und Nerven aufgewendet habe, um meiner Mutter und meiner Schwester zu helfen bzw. mich nach dem Tod der Mutter mit der Schwester gütlich wegen der Erbauseinandersetzung zu einigen. Ich bin für meine Bemühungen ja nicht nur nicht belohnt, sondern regelrecht bestraft worden. Meine Schwester dagegen war nicht eine Sekunde in ihrem Leben erwerbstätig, hatte bis zum Tod unserer Mutter vor fünf Jahren Kost und Logis umsonst, obwohl sie der Mutter das Leben zur Hölle machte. Und die 95.000 €, die sie aus der Teilungsversteigerung erhalten hat, bringt sie auch noch größtenteils für Unsinn durch. Sie hätte sich das Geld genauso gut in Scheinen auszahlen lassen und diese anzünden können.

Ich hoffe, dass du das richtig verstehst.

Finde dich am besten schon jetzt damit ab, dass du von zu Hause nichts zu erwarten hast, ziehe schnellstens aus und lebe dein eigenes Leben, ohne auf irgendeine Unterstützung oder das Verständnis deiner Herkunftsfamilie zu hoffen.
 
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