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Erwachsene Tochter ignoriert jegliche Kontaktversuche

Bei meinen Kindern ist immer wieder Sendepause, sie haben so viel zu tun, sie sind von mir entwöhnt, das tut mir auch immer wieder weh.
Bei dir ist es so, dass du sicher ein wichtiger Halt bist auch für dein Enkelkind. Da würde ich mir schon überlegen, ob das nicht noch ein Jahr verschoben werden kann, dieses Umsiedeln, weil jetzt bald die Pupertät anrollt und die damit verbundene große Unsicherheit. Du wärst eine verlässliche Bezugsperson, selbst wenn man nur weiß, dass du nahe bist, kann das sehr beruhigen.
Kannst du nicht noch warten mit deinen Plänen und deinen Mädis die Angst nehmen, indem du zuerst einmal sagst, du bleibst. Nach und nach bereite für dich alles vor inzwischen, ohne Hektik fang von hier schon mal an, dich in kleinen Schritten vozubereiten, ohne groß darüber zu reden.
Einige Jahre auf oder ab, das müsste dir ja egal sein und glaub mir, in drei Jahren kann noch so viel passieren, zb..dass ihr gemeinsam hinfährt und Besuche macht, die Tochter auch gern bleiben würde... oder sich dort verliebt usw.
Jetzt momentan ist dein verlässliches Bleiben sowieso noch dran. Du hast eh noch keine andere Wahl. Verzichte auf Reden über Fortgehen. Verzichte auf Gespräche über Probleme, erscheine kurz, in dieser kurzen Zeit sei herzlich, normal, dann erhöhe die Dosis so nach und nach wieder und fertig, alles ist wieder wie vorher.
Ich hätte ihr aktuell noch gar nichts von meinen Plänen sagen müssen.Da ich es aber fair finde offen und ehrlich zu sein, habe ich es getan Taktisch klug war es sicherlich nicht aber ich kann einfach nicht immer und immer taktisch agieren. Bis ich nicht exakt die Wohnung gefunden habe, die ich mir erträume und den Umzug zusammen gespart habe, passiert in der Hinsicht sowieso nichts. Exakt das hatte ich ihr aber auch so gesagt. Der einzige "fehler" wenn man es so nennen will, war das ich ihr jetzt schon von den Plänen erzählt habe.
 
ausgerichtet sie muß Arbeiten und hat keine Zeit.

Das war bei meinem Jüngsten auch so- huch, wir kriegen Besuch.. er wohnt zweihundert Kilometer weg und will klarerweise in der richtigen Verfassung sein, er hatte damals langen Dienst und Bereitschaft. Ich weiß nicht, was er sich ausgemalt hat- wir kamen kurz vorbei und legten die Eierschwammerl ab, wegen dem sind wir in seine Richtung gefahren, auch um die Gegend dort mal zu besichtigen und kurz hallo zu sagen. Entspann dich, ich bins, kein Problem, wenn nur fünf Minuten verfügbar sind, oder du gar nicht daheim bist... so habe ich es gemacht und nicht lange verhandelt, auch nicht erzählt, dass ich morgen anreise. Diese Kurvisite war so gestaltet, dass na klar, Elternbesuche das Normalste der Welt sind, keine Forderungen, keine Anliegen, nur mal schnell Hallo sagen, das ist drin, muss drin sein. So war es auch. Ach das war nett...
So war es auch bei meiner Tochter. Was denken sie sich aus, ich merke immer wieder, dass sie zwei Gesichter haben- eins will nicht unterbrochen werden im Dauerbetrieb, das andere ist dankbar und froh, weil man sich von diesem anderen Gesicht nicht abbringen lässt vom Liebhaben und ab und an mal Griasti sagen, wie bei uns immer schon der Brauch war und nach wie vor so gehalten wird. Dafür sorge ich.
Bei einem kurzen Auftauchen und etwas zur Kleinen bringen muss sie einsehen, dass das nichts Schlechtes ist. Die Welt ist voller schlechter Sitten, bewahren wir die Guten.
Friedlich, freundlich bleiben, Rücksicht nehmen auf die knappe Zeit, da kann nichts schiefgehen.
 
Ich war nun also wieder in der alten Heimat, habe auch meine alten Freunde wieder gesehen und festgestellt, daß ich wieder zurück möchte.

Ich habe also für mich beschlossen, in 3 Jahren Erwerbsunfähigkeitsrente zu beantragen und wieder zurück in die alte Heimat zu ziehen.
Das ist ein relativ langfristiger Plan. Der Vorteil ist, dass du dieses Vorhaben in Ruhe reifen lassen und gegebenenfalls auch känzeln kannst. Möglicherweise lernst du während dieser 3 Jahre neue, für dich wichtige Menschen kennen und willst gar nicht mehr in die alte Heimat zurück. Oder es ergibt sich irgendetwas anderes.
Seit Anfang August ignoriert sie jegliche Nachristen und Anrufe von mir. Auch meine Bitte um ein Gespräch in Ruhe wird ignoriert.
Sie war noch nie Kritikfähig und ist Konflikten immer aus dem Weg gegangen. Unangenehme Situation wurden vermieden.
Enge Freundschaften und auch Partnerschaften beendet und geghostet.

Ein Außenstehender kann so etwas natürlich leicht sagen, aber ich würde versuchen, mich nicht auf die "Spielchen" deiner Tochter einzulassen.
Du hast dein bisheriges Leben überwiegend nach deiner Tochter ausgerichtet.
Jetzt ist es höchste Zeit, dass du auch mal an dich und deine eigenen Befürfnisse denkst.
 
Das war bei meinem Jüngsten auch so- huch, wir kriegen Besuch.. er wohnt zweihundert Kilometer weg und will klarerweise in der richtigen Verfassung sein, er hatte damals langen Dienst und Bereitschaft. Ich weiß nicht, was er sich ausgemalt hat- wir kamen kurz vorbei und legten die Eierschwammerl ab, wegen dem sind wir in seine Richtung gefahren, auch um die Gegend dort mal zu besichtigen und kurz hallo zu sagen. Entspann dich, ich bins, kein Problem, wenn nur fünf Minuten verfügbar sind, oder du gar nicht daheim bist... so habe ich es gemacht und nicht lange verhandelt, auch nicht erzählt, dass ich morgen anreise. Diese Kurvisite war so gestaltet, dass na klar, Elternbesuche das Normalste der Welt sind, keine Forderungen, keine Anliegen, nur mal schnell Hallo sagen, das ist drin, muss drin sein. So war es auch. Ach das war nett...
So war es auch bei meiner Tochter. Was denken sie sich aus, ich merke immer wieder, dass sie zwei Gesichter haben- eins will nicht unterbrochen werden im Dauerbetrieb, das andere ist dankbar und froh, weil man sich von diesem anderen Gesicht nicht abbringen lässt vom Liebhaben und ab und an mal Griasti sagen, wie bei uns immer schon der Brauch war und nach wie vor so gehalten wird. Dafür sorge ich.
Bei einem kurzen Auftauchen und etwas zur Kleinen bringen muss sie einsehen, dass das nichts Schlechtes ist. Die Welt ist voller schlechter Sitten, bewahren wir die Guten.
Friedlich, freundlich bleiben, Rücksicht nehmen auf die knappe Zeit, da kann nichts schiefgehen.
Meine würde mir wahrscheinlich die Tür nichtmal aufmachen weil sie den Konflikt vermeiden will. Ich habe ihr jetzt geschrieben: Für mich wars das jetzt. Wenn Du irgendwann darüber reden möchtest warum du so böse auf mich bist und mich ignorierst, bin ich gerne zu einem Gespräch bereit. Da ich denke, das du nicht mehr möchtest, versuche ich Euren Urlaub zu stornieren. Ich liebe Dich trotzdem auch wenn Du das nicht hören willst.
 
Das ist ein relativ langfristiger Plan. Der Vorteil ist, dass du dieses Vorhaben in Ruhe reifen lassen und gegebenenfalls auch känzeln kannst. Möglicherweise lernst du während dieser 3 Jahre neue, für dich wichtige Menschen kennen und willst gar nicht mehr in die alte Heimat zurück. Oder es ergibt sich irgendetwas anderes.


Ein Außenstehender kann so etwas natürlich leicht sagen, aber ich würde versuchen, mich nicht auf die "Spielchen" deiner Tochter einzulassen.
Du hast dein bisheriges Leben überwiegend nach deiner Tochter ausgerichtet.
Jetzt ist es höchste Zeit, dass du auch mal an dich und deine eigenen Befürfnisse denkst.
Die Zeit werde ich auch brauchen um alles zu regeln. Ich bin absolut durchorganisiert und strukturiert. Hoppla die Hopp passiert bei mir gar nichts. Theoretisch hätte ich ihr nichtmal so früh etwas sagen müssen. Fand es aber fair.Ich mache mir aktuell auch sehr Sorgen um die Gesundheit meiner Mutter und habe das auch als Argument gebracht. Es geht ihr zwar gut aber ich sehe Dinge, die sie verharmlost. Ich möchte nicht 800km weit weg sein, wenn wirklich etwas ist. Wie schnell etwas Schlimmes passieren kann habe ich an mir selbst erlebt.
 
Nachdem du ihr bisher eher nachgelaufen und ihr überall entgegengekommen bist, wird sie darauf warten, dass du einknickst und doch da bleibst, weil sie sonst den Kontakt verweigert. Ich persönlich würde da nicht nachgeben. Allerdings ist es auch nicht meine Familie und nur du weißt, wie stur sie ist, ob sie irgendwa nn einlenken würde oder ob du dich tatsächlich entscheiden musst. Sie oder Heimat.
Sie ist Stur wie ein Dackel 😀. Ich zwar auch, bin aber im Gegensatz zu ihr Konfliktfähig und Kompromissbereit (bin ja auch älter).
 

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