Wenn du vom Gesetz her sprichst, möchte ich nicht abstreiten, das du da recht haben könntest.
Hier wären wir nicht mehr beim Recht, sondern alleine bei der Moral 🙄
EDIT Nochwas:
Du erläuterst mit deinen Argumenten vielleicht, warum ich vom Gesetz her nichts zu melden habe, aber nicht sachlich, warum ich nicht was/jemand kritisieren darf.
Klar erläutere ich das mal und gebe Deinen Eltern etwas Nachhilfe...
😉 🙂
Eine persönliche Moral endet dort, wo andere verletzt oder beleidigt werden, wobei ich zum Anfang unseres Disputes komme. Du verstehst?
Dein Vergleich Prostitution zur normalen Arbeit war beleidigend.
Es ist das große Recht der Jugend alles und jedes zu kritisieren und infrage zu stellen, das war immer so.
Meist ist das schnell verpufft, wenn sie selbst Verantwortung tragen und merken, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.
Doch in deinem Falle wundere ich mich doch etwas, wie Deine Eltern wohl in einer Erziehung dir recht wenig allgemeingültige Wertvorstellungen mitgaben, denn gerade zu diesem Thema sind Jugendliche in der Regel sehr konservativ.
Zu deinem letzten Satz, schrieb ich das doch schon.
Du stehst erstens selbst noch unter der Erziehung deiner Eltern, bist nicht volljährig, dass du auf eine Änderung hinwirken könntest und zweitens hört eine persönliche Moral da auf, wo sie den Allgemeinkonsens verletzt. Also das Recht.
Eine Moral ist also im Grunde in öffentliche und der private Moral unterteilt.
Und von jemand nicht kritisieren war nicht die Rede, du brachtest die Meinung ein, dass Arbeit mit Prostitution gleichzustellen sei!
Das ist ein himmelweiter Unterschied.
Was du nicht verstehst ist, dass unsere Gesetzbücher in Wirklichkeit eine Sammlung von geltenden Ethik- und Moralvorstellungen darstellen. Diese werden zwar auch in jeder Epoche verändert, doch steht es dem einzelnen nicht zu, diese zu ignorieren.
So findet eine persönliche Moral nur in dem Bereich statt, der gesetzlich nicht geregelt ist. Z.B. ob du dich an kirchliche Gebote hältst oder nicht.