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Erster Vollzeitjob - und schon große Zweifel

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Gast

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Hallo,

habe, nach langer Suche, vor kurzem meinen ersten Vollzeitjob in meinem erlernten Beruf angetreten. Beim Gespräch machte die Firma einen großartigen Eindruck. Schönes, großes Gebäude, offenes, modernes Büro, ein netter Chef -
das änderte sich dann, als ich den Job antrat.

Ganz wichtig ist, dass ich mit meiner neuen Kollegin sehr gut zurechtkomme. Allerdings hat sie kaum bis gar keine Ahnung von dem Bereich, den ich übernommen habe, also erarbeite ich mir den Großteil selbst. Allerdings ist die Arbeit mit ihr angenehm.

Größtes Problem jedoch: Der Chef und das System, auf das er besteht. Der Mann ist fast nie da, hat ständig Urlaub (wirklich ständig, ich hab die Planung schon gesehen! Als ich anfing trat er einen zweiwöchigen Urlaub an und beginnt jetzt den zweiten. In fünf Wochen!) und ist fast ausschließlich mit privatem Kram beschäftigt. Er besteht auch auf sehr langwierigen Besprechungen und Protokollieren von jedem noch so kleinen Fehler, was mir ein sehr klammes Gefühl beschert. Anstatt, wie ich es bisher gewohnt war, einfach auf jemanden zuzugehen und mit ihm zu sprechen, wird alles vor versammelter Mannschaft besprochen oder per E-Mail getätigt, wenn er mal wieder weg ist. Ein beständiger Ansprechpartner ist, de facto, selten "physisch" vorhanden, der Geschäftsstellenleiter nicht wirklich berechtigt irgendwas zu verfügen...so geht das weiter und weiter.

Was mir aber den meisten Ärger beschert ist, dass in dieser Firma nichts beständig ist. Neben den vielseitigen Aufgaben muss ich eigentlich jedem Mitarbeiter täglich hinterherlaufen, ob er irgendwelche Unterlagen von mir braucht - da ständig irgendwer etwas vergisst. Vorgänge sind nie gleich. Mal sagt der Chef es wird so gemacht, dann wieder anders. Das hat mir meine Kollegin bestätigt. Da er oft nicht da ist, läuft eine mühselige E-Mail-Konversation, die oft sinnlos ist, da er da sein müsste um den Vorgang erfassen zu können.

Aber am allermeisten ärgert mich der "persönliche" Kram. In meiner Ausbildung habe ich auch viel persönlichen Kram für meinen Chef erledigt, aber da musste ich auch nur aus der Türe raus und ein paar Meter gehen (und war Azubi...). Getränke, Klopapier, Papierhandtücher, alles mögliche muss extra gekauft werden (anstatt bestellt zu werden, da angeblich zu teuer). Da die Firma außerhalb liegt, muss man extra ins Auto und losfahren. Bank sehe ich absolut ein, kein Ding. Aber laut meiner Kollegin bringt er sogar Bügeleisen und -brett mit und will seine Sachen gebügelt haben. Ganz ehrlich, ich find das unmöglich. Ich bin angestellt um die Verwaltung zu machen, nicht um tagtäglich in der Walachei rumzufahren und Hemden zu bügeln.

Ich verbringe einen nicht unerheblichen Teil des Tages mit Arbeiten, die nicht sein müssten. Vieles ist komplett überorganisiert. Ich persönlich finde ein guter Teil könnte verschwinden, indem die Mitarbeiter einfach mal in die Verwaltung gehen und sagen: "Das und das brauche ich". Fertig. Und definitive Vorgaben, wie Dinge erledigt werden müssen.
Dabei gibt es ein "Handbuch" für die Verwaltung, von der Frau des Chefs, die eigentlich nur hier und da reinschneit um endlos Rosinen zu picken und einem die Arbeit zusätzlich zu erschweren. Ein großer Teil der Arbeit ist nur dazu da, dieser Frau "Lesematerial" zu liefern.

Dann ist mir aufgefallen, dass schon wahnsinnig viele vor mir da waren. Das bereitet mir große Sorgen. Vor allem fiel mir auf, dass vielen pünktlich zum Ende der Probezeit gekündigt wurde und verärgerter Schriftverkehr enstand. Meine Kollegin hat mir auch schon von einigen Vorfällen erzählt - auch einer Zeit, als es so schlimm war, dass ihr die Haare ausfielen.

Also ich weiß nicht...
Die Firma erscheint mir auch nicht, als würde sie noch lange bestehen. Erst in der letzten Jahresbesprechung kündigte der Chef schon an, er überlege sich die Firma zu verkaufen. Toll.

Es ist nicht so, als sei ich bisher in absolut phantastischen Firmen gewesen und käme mit mehr Verantwortung nicht klar. In meinem letzten Job habe ich das Büro komplett alleine geführt - mit einem Chef, der bärbeißiger kaum hätte sein können.
Ich hadere nur mit mir, ob ich nach so kurzer Zeit schon nach einer neuen Stelle Ausschau halten soll.

Hat jemand einen Ratschlag für mich?
Erst mal weiter machen und schauen, wie sich die Sache entwickelt, oder schon mal nach neuen Stellen schauen?

Wäre für jede Idee dankbar!
 
Ja. So schnell wie möglich Bewerbungen schreiben und sich was anderes suchen.

Und in der Zwischenzeit sich nichts anmerken lassen. Und bloss nicht zu viel Energie reinpumpen. Ja nicht ärgern. Ja nicht zu viel mit anderen quatschen. Bloss nicht anstecken lassen von der Wut der anderen. Deren Problem.

Wenn Herr und Frau Chef sich nicht um Ihren Dreckstall kümmern wollen und lieber in Urlaub fahren... auch deren Problem. Ich würde an Deiner Stelle als Neuling nicht versuchen die Philosophie der Firma ändern zu wollen. Das Du hier im Forum schreibst und Dich aufregst zeigt schon wie tief Du drin bist.

Das Schiff scheint auch schon am sinken zu sein. Das hast Du bemerkt. Sei froh, dass Du es jetzt bemerkst und nicht erst wenn Du die Kündigung im Kasten hast und stempeln gehen musst.

Loyalität zu beweisen ist hier die falsche Strategie. Das kannst Du Dir sparen. Das merkst Du auch schon alleine daran, dass man mit Deinen Vorgängern nicht gerade gut umgegangen ist.

Mach das mindeste was getan werden muss und investier Deine Energie darin was anderes zu finden. Und zwar schnell bevor Du daran noch zu Grunde gehst.
 
Okay.
Ich dachte schon ich übertreibe total und mache mir zu viele Gedanken.
Aber je mehr ich darüber nachdenke desto mehr merke ich, dass es so nicht geht. Vor allem, dass ich das nicht endlos machen will. Die anderen Mitarbeiter äußern sich dazu nicht - wie auch, sind eher selten da, bekommen vieles nicht mit - aber meine Kollegin ist da sehr offen. Sie hat mir erst letzte Woche gesagt dass es eine Zeit gab, in der sie jeden anderen Job angenommen hätte. Das ist hart.

Ich bin es von meinen bisherigen Stellen einfach gewöhnt, dass ein Chef/Betriebswirt morgens in die Firma kommt und bis zum Feierabend 100% für die Firma arbeitet. Ob er nun unterwegs ist oder nicht. Aber er ist da, und er arbeitet FÜR die Firma und nicht für sein Privatvergnügen. Hier ist es wirklich eine Katastrophe. Ich hab noch nie eine Person erlebt die so häufig Urlaub macht, und das immer für gut eine Woche und länger. Und die Zeit, die der Chef bisher im Büro verbracht hat, war zu einem guten Teil seinem Privatkram gewidmet. Unter anderem auch private Bestellungen, die meine Kollegin zähneknirschend (sofort, natürlich) bezahlen musste, während viel wichtigere Arbeiten warten mussten.

Überhaupt sind die Person, die ich beim Vorstellungsgespräch getroffen habe und der tatsächliche Chef zwei gänzlich verschiedene Menschen. Außerdem ist er, leider, eine Sorte Mensch mit der ich in der Vergangenheit schon schlechte Erfahrungen machen musste, und zwar ein Esoteriker. Ich hatte schon mal einen Chef der einer war - nur war ich da noch ein Teenager - und machte damals drei Kreuze als ich den Job los war. Ohne diese Gruppe über einen Kamm scheren zu wollen, aber beide sind nach außen hin friedliebend, ruhig und tolerant und in Wirklichkeit das genaue Gegenteil. Mir fällt kein gutes deutsches Wort dafür ein, aber ein Amerikaner würde meinen jetzigen Chef als "pretentious" beschreiben. Nach außen hin so tun als ob, in Wirklichkeit ein Hysteriker und Choleriker vor dem Herrn. Vor allem zu 100% von sich überzeugt.

Er ist wahnsinnig schroff, oft laut vom Tonfall und hastig, sehr schnell genervt und hat verschrobene Prioritäten. Man merkt, dass er mit seinen privaten Sachen sehr ruhig und gründlich umgeht und alles geschäftliche nur schnell über die Bühne bringen will. Das macht mich ehrlich gesagt wahnsinnig.

Wieso soll ich mich für die Firma einsetzen, wenn's dem Chef schon egal ist?
Die Frage tut sich mir langsam echt auf. Wenn ich an meine beiden letzten Bürojobs zurückdenke fühle ich mich plötzlich wie im Himmel - klare Ansagen, klare Ziele, klare Arbeit. Ich habe fast zwei Jahre lang ein Büro komplett alleine geführt, mit einem Chef der häufig unterwegs war (für! die Firma) und null Ahnung von Computern/Organisation hatte und mir keine Hilfe war, und hier fühle ich mich komplett verloren und so, als bekäme ich die einfachsten Aufgaben nicht gebacken. Das sollte ich aber!

Ich hab die Vermutung dass es daran liegt, dass hier so enge Vorgaben gegeben sind, dass ich null Spielraum habe. Ich muss ein (total verworrenes) System verstehen lernen, um überhaupt arbeiten zu können. Während ich an zehntausend Dinge denke, den anderen Mitarbeitern hinterherrenne, Sachen einkaufen fahre und für die Frau des Chefs Daten sammle, damit sie uns quasi hinterherschnüffeln und meckern kann.

Man muss es sich so vorstellen, dass jeder "Pups" protokolliert werden soll, damit sie ihn - rein theoretisch - optimieren kann.
In der Realität meckert sie über unwichtige Dinge, etwa die Frage, ob interne Mitteilungen mit dem Computer oder per Hand geschrieben werden sollen.

Ich finde das furchtbar ermüdend. Als wolle man mit diesen ganzen Schikanen möglichst modern sein. Dabei stehen so elementare Dinge wie effektive Werbung und Kundengewinnung so weit im Hintergrund, dass es einen nur wundern kann. Meine (sehr zeitaufwändigen!) Bemühungen für Neukundengewinnung wurden bei einer Besprechung regelrecht niedergeschmettert, obwohl ich tatsächlich Kunden gewinnen und damit auch Geld einbringen konnte.

Ich werde definitiv nach einer neuen Stelle Ausschau halten, für alle Zeiten mache ich das nicht mit.

Jetzt stellt sich mir nur die Frage wie ich das effektiv mache. Ich bin für Vorstellungsgespräche nur schlecht verfügbar und - leider - sieht eine Bewerbung nach so kurzer Zeit natürlich schlecht aus.

Hat hierzu vielleicht jemand Vorschläge?

Wäre hierfür auch sehr dankbar!
 
Hallo, was mich wundert bei Deinem Thema, Du schreibst immer wieder davon, dass Du erst sehr kurz in dieser neuen Firma bist. Wie kurz bist Du denn da?
Du schreibst ja sehr ausführlich, das ist fast schon analytisch, ich weiß nicht, kann man sich denn wirklich nach der von Dir sooo kurz beschriebenen Zeit schon so ein ausführliches Bild von allem machen? Was Du schreibst, das klingt nach ziemlich konfuser Struktur ... Du hast lange nach einem Job gesucht, schreibst Du, jetzt hast Du einen und ziemlich umgehend kommt eine Zusammenfassung davon, was alles nicht klappt ... Den Chef, den man sich immer wünscht, ich glaube, den muss man sich backen, den gibts wohl fast nirgends ...

Ich würde Dir raten, erstmal die Firma und alles Drumherum richtig kennenzulernen, oder besteht diese nur aus 5 - 8 Leuten???

Gast M.
 
Ich bin seit Ende April in der Firma, die besteht aus 7 Leuten (lange gesucht hab ich eine Vollzeitstelle, vorher hatte ich eine Teilzeitstelle). Da ich meinen Bereich quasi blind übernehme und alles selbst erarbeiten muss, hab ich nach kurzer Zeit schon einen ziemlich umfassenden Überblick über alles (zumindest was meinen Bereich betrifft). Ich hab so etwas schon einmal gemacht und mach mir deshalb gleich einen Gesamtüberblick.

Da meine Vorgängerin ein mittelschweres Chaos hinterlassen hat (meine Kollegin hat mir wieder und wieder erzählt, dass die Frau nur Mist fabriziert hat, war sehr lange im Unternehmen) und die Unterlagen auf den ersten Blick keinen Sinn ergeben, hab ich mich in den ersten beiden Wochen, als der Chef im Urlaub war, intensiv damit beschäftigt, damit ich das System verstehe.

Dabei bin ich auch u.a. auf die Unterlagen meiner (zahlreichen) Vorgänger gestoßen.

Ich hatte vor diesem Bürojob zwei andere, meine Ausbildung und eine Teilzeit-Tätigkeit danach. Mein Ausbilder war eine unglaublich kaltschnäuzige Person und zu 100% autoritär, er war oft sehr schwierig - ich hab die Ausbildung durchgezogen, er war am Ende ausgesprochen zufrieden. Obwohl man ihn wirklich nicht gern um sich hätte - sympathisch war er wirklich nicht - würde ich wieder bei der Firma anfangen, wenn es sie noch gäbe.

Mein anderer Chef war ein totaler Chaot und liebte es, mir hinterherzuschnüffeln und Fehler zu suchen. Sein Bürosystem war etwas unterorganisiert (und teilweise unordentlich) und bis ich das geändert hatte, war es eine etwas schwierige Zeit mit ihm - da ich keinen Kollegen hatte, war ich da auch auf mich allein gestellt - aber danach bin ich super mit allem zurecht gekommen. Ich hab die Stelle bis zum Schluss durchgezogen, als er sich mit einer anderen Firma zusammenschloss und wegzog.

Was ich einfach merke ist, dass mein jetziger Chef grundlos so pampig ist. Wenn irgendetwas schief läuft, klar. Wenn man vom Urlaub zurückkommt und zehntausend Sachen prasseln auf einen ein, auch klar. Aber das war hier nicht der Fall. Es hat mich richtig erschrocken als er den ersten Tag nach seinem Urlaub da war und meine Kollegin sehr schroff und unverschämt behandelt hat, obwohl es dazu keinen Grund gab. Sie hat nicht einmal etwas gesagt.

Mir ist bei dieser ersten Besprechung auch furchtbar aufgefallen, dass er sehr gelassen und ruhig über seinen Urlaub sprechen konnte und dann wieder hektisch, laut und genervt wurde, als einer dann das Gespräch in Richtung Geschäftliches lenken wollte.

Mir stößt das einfach auf. Wenn mein vorheriger Chef mies gelaunt von der Baustelle kam, weil wieder nichts geklappt hat, hab ich seine schlechte Laune komplett ignoriert und mein Ding durchgezogen. Ende. Aber hier geht das nicht, er ist genervt, wenn man mit irgendetwas außer seinem Privatkram zu ihm kommt. Ich finde das bizarr. Das kann ich nicht ändern. Ich muss mit geschäftlichen Dingen zu ihm kommen. Und ich habe keine Lust mich ständig anpflaumen zu lassen, weil ihm das auf den Senkel geht.

Und ja, ich finde es auch nicht gut, dass alles so kurzfristig ist. Aber ich glaube nicht, dass diese Sache lange gut geht (also dass die Firma noch lange besteht), und die Äußerungen meiner Kollegin sprechen Bände (als ein Mitarbeiter vor ein paar Tagen kündigte meinte sie: "Endlich hat er es geschafft!" Ich: "Wie meinst du das?" Sie, sehr ernst: "Jetzt ist er weg von hier."). Von der Bezahlung, die eigentlich nur absolutes Minimum ist, will ich mal gar nicht anfangen.

Mir stellt sich jetzt nur die Frage, wie ich die Bewerbungen handhaben soll - ist einfach schwierig, eine Bewerbung nach einem so kurzen Zeitraum sieht einfach schlecht aus.
 
In meiner Ausbildung habe ich auch viel persönlichen Kram für meinen Chef erledigt, aber da musste ich auch nur aus der Türe raus und ein paar Meter gehen (und war Azubi...). Getränke, Klopapier, Papierhandtücher, alles mögliche muss extra gekauft werden (anstatt bestellt zu werden, da angeblich zu teuer).
Ich habe für einen Mit-Azubi schon mal ein Geschenk gekauft, wenn die Kollegen sich einig waren, dass Blumen eher schlecht ankommen würden, aber dafür organisieren meine Vorgesetzten an anderer Stelle wieder Teamabende und Co.

Ich weiß aber genau wovon du sprichst. In meinem Praktikumsbetrieb vor der Ausbildung wurden die Praktikanten/Azubis auch zum Getränkekauf und Co. verdonnert. Zum Glück habe ich bei diesem Betrieb nie angefangen.
 
Guten Abend.

Mein erster Gedanke war: Boah Hilfe, wie kann man nur so viel schreiben?!? 😉 es ist schon etwas anstrengend wenn man sich in das Thema reinlesen möchte um zu Antworten.

Ich bin in einer ähnlichen Situation, Bewerbungsgespräch war Top, Kollegen sehr Nett aber die Arbeit ganz ganz anders als erwartet. Und ich sitze wenn ich endlich mal Feierabend hab total fertig auf meiner Couch und reg mich über den Tagesablauf auf.

Aber ich zieh das jetzt durch, ich geb mir Mühe meinen Job gut zu machen, damit mein Chef nix zu meckern hat und warte auf mein Gespräch ob ich jetzt meinen unbefristeten Vertrag kriege (wovon ich nach den bisherigen Signalen ausgehe) und dann hab ich eine vernünftige Basis um mich woanders zu bewerben. Denn dann hat man im Vorstellungsgespräch eine ganz andere Verhandlungsbasis was Gehalt und Vertragsbefristung angeht. Denn man sagt z.B.: nein für einen befristeten Vertrag wechsel ich nicht.. oder ich möchte mindestens so und so viel verdienen, und entweder die wollen einen und geben das (wenn man nicht zu dreist fordert) oder halt nicht aber man hat ja immernoch seinen Job und kann sich in aller Ruhe weiter bewerben.

Sag aber auf keinem Fall jemandem etwas! Und ich weiß nicht wie lange du jetzt da arbeitest, aber ne Bewerbung nach drei oder vier Monaten kann so im Lebenslauf nicht sehr gut ausschauen.. da kommt bestimmt die Frage warum und da musst du dir was Gutes Zurechtlegen.

LG
 
Boha... BEHALTE DEN JOB!!!!!!!!!!!!!

Leg Dir ein dickes Fell zu, den überall - gerade in Büro-Jobs- gibt es IMMER was, was einen aufregt 😉

Versuche alles an Dir abprallen zu lassen und bleibe cool.

Bringe in das Chaos ein System ein, dass Dir hilft, den Überblick zu behalten und den anderen schnell behilflich sein zu können.

OK - erinnere die Mitarbeiter an ihre Akten.... aber mache das ganz langsam immer weiter so, dass sie sich die Akten irgendwann selber abholen!

Bügeln??? Stell Dich einfach doof an und versaue das Hemd indem Du es leicht ansengst ;-))))))))

(doofer Tipp... ja.... aber wenn schon seine Frau immer reinschneit, könnte sie das doch tu???)

Verweise auf geschäftliche Prioritäten, die durch Bügeln liegen bleiben!

Erkläre alles ruhig und kurz...

Immer mit einem (gekünstelten) Lächeln...

Wenn es ein Familienunernehmen ist, dann ist Privat und Geschäftlich leider auch sehr eng verknüpft....

Worum geht es in der Firma? Verbindet er gesschäftliches mit Urlauben, die sich anbieten, gleich drangehängt zu werden?

...könnte ja sein....

Versuche - nicht alles auf einmal - aber immer mal wieder Tipps anzubieten zur Ablaufoptimierung.

Bei der Frage Notiz auf Zettel oder per Mail: Mach Du einen Vorschlag mit Begründung, was warum besser ist!

🙂

Viel Freude weiterhin in dem Job!!!!!!!!

Geh es mit Kampfgeist an!!!!! 🙂
 
Bewirb dich, aber lass diese Stelle weg. Dann siehts auch nicht doof aus wegen der kurzen Zeit. Wer kanns schon nachweisen?
 

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