Sofakissen
Aktives Mitglied
Ein Grund mehr, eine Therapie zu beginnen. Denn mit deinem Bruder wirst du ob wohl oder übel klarkommen müssen und für mich liest es sich so, als ob du ihm als Person an sich sogar verziehen hättest, aber nun mal den Trigger nicht loswirst.
Mit einer Therapeutin könntest du besprechen, was damals war, mit ihr üben, wie du es am besten deinem Freund sagst (und zwar so, dass er es nicht brühwarm weitererzählt oder deinen Bruder vor allen anderen konfrontiert) oder aber mal knallhart deinen Bruder mit zum Gespräch einladen, sodass er mal - abseits aller anderen Familienmitglieder - mit seiner Tat konfrontiert wird und damit, was das in dir auslöst. Dass er dir mal erklärt, warum er das eigentlich tat. Wenn er kooperativ ist könnte man der Familie ja sagen, er käme nur mit, weil er dir helfen wolle (täte er ja auch, wenn auch anders, als alle denken). Und nicht zuletzt auch Wege und Übungen, wie du langsam aber sicher da wieder herauskommst.
Eine Therapie kannst du auch nach Feierabend machen. Ich weiß ja nicht, als was du arbeitest, aber ich könnte via Gleitzeit problemlos hie und da ne Therapiesitzung unterbringen, ohne dass es einer merkt. Oder falls es eine stationäre sein muss - dafür Urlaub nehmen und Arbeit und Familie vorgaukeln, dass du und dein Freund "in die Alpen" fahrt, nur dass in den Alpen dann eben die Klinik ist und dein Freund in einem Hotel in der Nähe. Möglichkeiten gibt es da schon.
Mit einer Therapeutin könntest du besprechen, was damals war, mit ihr üben, wie du es am besten deinem Freund sagst (und zwar so, dass er es nicht brühwarm weitererzählt oder deinen Bruder vor allen anderen konfrontiert) oder aber mal knallhart deinen Bruder mit zum Gespräch einladen, sodass er mal - abseits aller anderen Familienmitglieder - mit seiner Tat konfrontiert wird und damit, was das in dir auslöst. Dass er dir mal erklärt, warum er das eigentlich tat. Wenn er kooperativ ist könnte man der Familie ja sagen, er käme nur mit, weil er dir helfen wolle (täte er ja auch, wenn auch anders, als alle denken). Und nicht zuletzt auch Wege und Übungen, wie du langsam aber sicher da wieder herauskommst.
Eine Therapie kannst du auch nach Feierabend machen. Ich weiß ja nicht, als was du arbeitest, aber ich könnte via Gleitzeit problemlos hie und da ne Therapiesitzung unterbringen, ohne dass es einer merkt. Oder falls es eine stationäre sein muss - dafür Urlaub nehmen und Arbeit und Familie vorgaukeln, dass du und dein Freund "in die Alpen" fahrt, nur dass in den Alpen dann eben die Klinik ist und dein Freund in einem Hotel in der Nähe. Möglichkeiten gibt es da schon.