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Erfahrungen Tagebuch schreiben

Bei solchen Bedenkten gibt es doch immer noch die Möglichkeit, ein Tagebuch mit Schloss zu kaufen.
Aber ich finde, man muss sich nicht für sich schämen. Wenn jemand mein Tagebuch lesen wüde und sich darüber lustig macht, würde ich fragen, warum das so lustig ist. Meist lachen die Menschen aus Unsicherheit.

So ein Schloß bietet keine Sicherheit 🙄
Es geht nicht darum, ob sich Jemand über den Inhalt lustig machen würde, das wäre wohl wirklich kein Problem.

Bitte verstehe mich nicht falsch, ich möchte Dir nicht abraten, wenn Du Spass daran hast und es Dir gut tut, dann solltest Du ein Tagebuch anglegen.
Mein Anliegen war es, Dir auch die "Rückseite" eines Tagebuches zu zeigen😉
 
So ein Schloß bietet keine Sicherheit 🙄
Es geht nicht darum, ob sich Jemand über den Inhalt lustig machen würde, das wäre wohl wirklich kein Problem.

Bitte verstehe mich nicht falsch, ich möchte Dir nicht abraten, wenn Du Spass daran hast und es Dir gut tut, dann solltest Du ein Tagebuch anglegen.
Mein Anliegen war es, Dir auch die "Rückseite" eines Tagebuches zu zeigen😉

Ja, danke. Ich finde es gut, dass es hier jemanden gibt, der auch die Schattenseiten erwähnt. 😀
 
Ich habe das zwei Jahre mal stichpunktartig für jeden Tag gemacht, einfach um ein Jahr später mal nachzuschauen was ich vor einem Jahr gemacht habe und wie es mir ging.
Das war dann teilweise recht amüsant, wenn man sich an den Eintrag und den Tag erinnert, es dann aber schon 1 Jahr wieder zurückliegt.

Der Sinn eines richtigen Tagebuchs geht ja über stichwortartiges Schreiben meist hinaus.
Wem es hilft, seine Gedankengänge schriftlich festzuhalten und man in die Einträge nochmal nach gewisser Zeit reinschaut, ist es vielleicht sinnvoll, jedoch halte ich das auf Dauer für verschwendete Lebenszeit.
In der Zeit könnte man schon wieder andere Dinge tun, die einem guttun, ohne dass man sich hinsetzt und Vergangenes aufschreibt.

Zu der Sicherheit und der Sorge, dass es Dritte lesen, würde ich ein digitales Tagebuch schon als sicherer empfinden. Wenn man nicht online in ein privates Postfach die Einträge sichert, sondern auf einem privaten PC oder Laptop in einer Worddatei und diese ggf. noch gut versteckt und verschlüsselt mit Passwort, liegt es nicht als Buch irgendwo in der Wohnung herum.
Es wird nie voll und braucht es nicht wegzuschließen.

Letzteres kommt natürlich nur für diejenigen in Betracht, denen es egal ist, ob sie lieber selbst schriftlich etwas festhalten oder einen Eintrag eintippen.
 
Ich schreibe zwar kein Tagebuch, habe aber noch eins, das ich geschrieben habe, als ich zwischen 10 und 14 war.
Interessant ist, was ich damals gedacht und gefühlt habe und wie ich es heute bewerten würde.
Witzig auch, wie sich mein Schriftbild geändert hat, nachdem ich meine erste Freundin hatte und so (schön) schreiben wollte wie sie.

Es gibt aber Situationen, die mich ziemlich mitnehmen, zB der Tag, an dem ich mich von meinem Vater verabschiedet habe.
Das was ich da getan und gefühlt habe, wollte ich mir erhalten, damit Erinnerungen und Fantasie sich nicht vermischen.
Es ist sozusagen ein Foto meiner Gedanken und wert, es zu verwahren.
 
Hallo,

ich hab 2018 angefangen ein Tagebuch zu schreiben. Jeden Tag hielt ich fest, wie es mir geht und was ich so mache. Ich hielt Momentaufnahmen fest, schrieb auch über vergangene Zeiten, über Zukunftspläne ... ich schrieb über die Arbeit ... über Wünsche und Träume ... über meinen Schmerz und meine Freude ... Ich schrieb regelrecht einen Brief an jemanden, den ich liebe und der mich ignoriert. Eigentlich begann ich zu schreiben, um mich selbst zu analysieren und auch, um meine Situation zu begreifen. Nach einem halben Jahr wollten meine Kinder, dass ich mit meiner Musik online gehe ... da ich aber Lieder über die Person schreibe, die ich liebe ... und aber auch Lieder schreibe über meine Sorgen, dachte ich: was, wenn derjenige, den ich liebe, über meine Texte stolpert? Er würde es nicht verstehen ... mich nicht verstehen. .... Dann dachte ich, dass ich ihm ja vielleicht ein paar Berichte aus meinem Tagebuch geben könnte und er mich dann versteht. Entschlossen begann ich mein Tagebuch selbst zu lesen, um eventuelle Rechtschreibfehler heraus zu nehmen.
Resultat: ich gab ihm keinen Bericht, stellte aber erstaunliches fest ... Ich hatte eine Dokumentation vor mir, die unglaublich toll ist. Mein Tagebuch öffnete mir die Augen und zeigte mir selbst, was ich im vergangenem Jahr alles an Segen gewonnen hatte. Ich war total sprachlos.
noch immer bin ich in meinem Leid verblieben, weil ich diesen Menschen so innig liebe, als wäre es eine ewige Liebe, ... aber ich bin gewachsen und habe an Stärke gewonnen. Dank des Tagebuches weiß ich nun, wie viel Kraft in mir ist.
und er ... der, den ich liebe, ... der wurde zu meinem stillen Therapeuten 🙂 ... obwohl ich ihn vermisse, geht es mir gut und ich bin sicher ... das Leben ist, auch ohne ihn in meinem zu haben, schön
 
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