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Erfahrungen Tagebuch schreiben

Brotkrümel

Mitglied
Heyho,

ich wollte mal fragen, ob welche von euch ein Tagebuch führt. Wollte demnächst auch eins starten und da bin ich neugierig geworden. Denn es heißt ja, man könne besser schlafen, da man das Erlebte bereits verarbeitet hat, oder um später einfach zu sehen, was man so gemacht hat.

Wie sind eure Erfahrungen? Lest ihr eure alten Tagebücher irgendwann mal? Helfen die wirklich, mit sich besser im Reinen zu sein?
Für mich ist das etwas schwierig nachzuvollziehen und bin deswegen noch unsicher, ob es sich lohnt ein Tagebuch zu führen.
 
Hallo Brotkrümmel,
Tagebücher sind Momentaufnahmen der Gefühle. Ich finde das gut. Da kann man nachlesen wie man sich vor drei Monaten fühlte. Natürlich kommt es auch auf die Art an, wie detailliert man schreibt an.

Es hilft auf jeden Fall Gefühle loszuwerden und auch zu sortieren🙂

Du kannst auch hier ein Tagebuch mit Passwort erhalten.
Aber ein Büchlein Zuhause ist natürlich privater.
 
Danke für eure Antworten.

Gefühle sortieren... das klingt praktisch. Bin momentan recht aufgewühlt, da könnte das sicherlich nutzen.

Soll ja Menschen geben, die bis zum Tod Tagebücher schreiben. Da ist das wohl schon Gewohnheit.

Meint ihr, dass das auch bei Selbstakzeptanz helfen kann? Oder gar das Selbstbewusstsein steigern kann? Ich würd ja auch die "doofen" Dinge reinschreiben. Da muss ich wohl oder übel die ganze Situation erneut durcherleben.
 
Brotkrümmel, vielleicht gibt es ja im Inet Ideen, Anreize, wie du dein Tagebuch gestalten kannst, damit es ZB, Therapeutisch wirken kann.
Aber um einfach mal damit anzufangen, Veränderungsideen kommen meist beim Schreiben, Schreib doch einfach mal deinen Tagesablauf bzw. Tagegeschehnisse in Stichworten nummeriert auf.
Das ist ganz kurz und überfordert dich nicht.
Dann kannst du wenn du noch Lust und Zeit hast auf die dir wichtigen Nummern/Themen eingehen und mehr dazu schreiben.

Oft überlädt man sich beim vorgenommen Schreiben mit Inhalt und verliert dadurch die Lust.

Überleg dir mal wie du es gestalten willst.
So als ob du es deinem Tagebuch erzählst, dann könnte angesprochenes Überladen stattfinden, weil einfach zu viele Details dabei sein müssen.
Aber vielleicht magst du grade das Detaillierte.

Oder eben nur in Stichworten und dann darauf eingehen was dich am stärksten berührt.

Mit der Zeit kannst du dann einen Abschnitt erstellen, zB. mögliche Lösungen.
 
Da ich zeichne, wollte ich unbedingt ein paar Kritzeleien zufügen. Nicht immer, aber ab und zu. Ich bin nämlich unendlich selbstkritisch und finde eine Zeichnung innerhalb weniger Sekunden super hässlich. Und die guten Bilder schmeiß ich nach einigen wochen Weg, ohne sie noch mal richtig anzuschauen. Die guten würde ich also in dem Buch verewigen.

Man sagt ja auch immer, Eigenlob stinkt. Aber wenn man sich gar nicht lobt, ist das auch schlecht. Würde also gerne positive Eindrücke von mir selbst in das Buch mit aufnehmen. Da ich eine soziale Phobie habe, bin ich gerade dabei mich aus meiner Komfortzone zu ziehen. Aber zu sagen, dass ich die Situationen gut gemeistert habe, haben fast nie eine Wirkung. Vielleicht hilft das Schreiben ja... Wer weiß?
 
Ja das ist eine schöne Idee das Zeichnen mit als Begleitung dazu zunehmen🙂
Ich kenn das mit der Selbstkritik. Ich bin mir immer mein schlimmster Richter. Meine Therapeutin hilft mir ein wenig mit ihrer Sicht.
Aber ich brauch auch den Kritiker in mir, er ist mir auch eine Hilfe. Mittlerweile, ich sag mal die letzten 5Jahre, wo ich auch die mittlere Sicht betrachte/zulasse als Gedanken, komme ich ein wenig besser klar.

Sei bei aller Selbstkritik ein wenig gütig zu dir. Wie würdest du Gütigkeit zeichnen? Vielleicht zwei Hände die nach deinen reichen?
 
Ein Tagebuch ist etwas persönlich Intimes.
Allerdings muss man immer damit rechnen, das es auch von Anderen gelesen werden kann und müsste dementsprechend seinen Text anpassen - was dann schon nicht mehr rein persönlich wäre.
Wenn man keine Bedenken hat, das diese ganz persönlichen Gedanken in fremder Hand keine unerwünschten Folgen haben - dann spricht nichts dagegen.
 
Ja das ist eine schöne Idee das Zeichnen mit als Begleitung dazu zunehmen🙂
Ich kenn das mit der Selbstkritik. Ich bin mir immer mein schlimmster Richter. Meine Therapeutin hilft mir ein wenig mit ihrer Sicht.
Aber ich brauch auch den Kritiker in mir, er ist mir auch eine Hilfe. Mittlerweile, ich sag mal die letzten 5Jahre, wo ich auch die mittlere Sicht betrachte/zulasse als Gedanken, komme ich ein wenig besser klar.

Sei bei aller Selbstkritik ein wenig gütig zu dir. Wie würdest du Gütigkeit zeichnen? Vielleicht zwei Hände die nach deinen reichen?

Ich würde Gütigkeit als ein Wirbel zwei Farben, warm und kalte, ineinander verlaufend darstellen mit einer leuchtenden Umrandung. Zwei verschiedene Ansichten, die harmonisch zusammenarbeiten. Die leuchtende Umrandung soll betonen, wie verschiedenes zusammen sein kann.
Ich bin aber auch eher der Gefühlsmensch, der vieles in Farben ausdrückt. Zeichne aber eigentlich nur Figuren aus meiner Fantasie... Vielleicht sollt ich mal mehr abstraktes zeichnen.
 
Ein Tagebuch ist etwas persönlich Intimes.
Allerdings muss man immer damit rechnen, das es auch von Anderen gelesen werden kann und müsste dementsprechend seinen Text anpassen - was dann schon nicht mehr rein persönlich wäre.
Wenn man keine Bedenken hat, das diese ganz persönlichen Gedanken in fremder Hand keine unerwünschten Folgen haben - dann spricht nichts dagegen.

Bei solchen Bedenkten gibt es doch immer noch die Möglichkeit, ein Tagebuch mit Schloss zu kaufen.
Aber ich finde, man muss sich nicht für sich schämen. Wenn jemand mein Tagebuch lesen wüde und sich darüber lustig macht, würde ich fragen, warum das so lustig ist. Meist lachen die Menschen aus Unsicherheit.
 

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