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Erfahrungen Psychotherapie

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Hallöchen <3

Also ich wurde erst vor Paar Tagen aus der Jugendpsychiatrie Hellersen entlassen . Ich wurde nach der Kriesenintervention als Aufnahme da behalten . Insgesammt war ich jetzt fast 6 Monate da . Dort hatte ich auch schule . Auf meinem Therapie Plan haben sich Einzelgespräche , Gruppengespräche , Kunsttherapie und Musiktherapie breit gemacht und natürlich auch Motopädie ( Sport) . Es giebt aber auch noch einige andere Therapien , die auf jeden einzelnen abgestimmt werden . Mir Persönlich hat die Therapie schon geholfen . Klar kommst du nicht daraus und alles ist Perfekt . Du bist da in einem geschützen Rahmen und wenn du Entlassen wirst geht es wahrscheinlich erstmal bergab , bis du dich wieder gefangen hast . Ich war dort wegen Magersucht und Selbstverletzenden Verhalten . Ich habe dort viel gelernt . Das Essen fällt mir nicht mehr so schwer und ich habe dort über 13 kg zugenommen . Zudem habe ich zusammen mit meiner Therapeutin eine Skillbox erarbeitet . Dadurch habe ich gelernt anders mit anspannungs Situationen umzugehen . Natürlich brauch alles seine Zeit um Gelerntes um zu lernen . Ich denke eine Therapie macht auch nur Sinn , wenn man Selbst es Wirklich will und sich darauf einlassen kann . Aber aus mein er Erfahrung ist es nur gut diesen Schritt zu gehen . Denn es kann ja Helfen und wenn nicht kann man immernoch weiter schauen .

Ich wünsche dir ganz vieel Glück und alles gute auf deinen weiteren Weg . Ich werde für dich Beten
Lg Sarah / stumme_schreie
 
Hallo stumme_schreie,

auch dir ganz lieben Dank für deine Schilderung. <3
Das hilft auf jeden Fall weiter. 🙂

Liebe Grüße
Carina
 
Hallo zusammen,
ich bin erst neu hier und das ist mein erster Beitrag 🙂 Ich bin schon viele Jahre depressiv und habe auch schon mehrere Therapien hinter mir. Meine aktuelle Therapie ist eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und läuft seit 2 Jahren. Erst vor einem Jahr habe ich heraus gefunden, dass die Ursache für all mein Leid ein sexueller Missbrauch in meiner Kindheit war. Anfangs hatte ich Probleme, mich der Therapeutin zu öffnen. aber nach und nach habe ich ihr vertraut und all meine Gedanken und Gefühle mitgeteilt. Trotz dass ich vieles an mir verstanden habe und auch einige Denkmuster sich verändert haben, geht es mir seit Anfang des Jahres immer schlechter. Ich war auch schon kurz davor abzubrechen, aber ich möchte es schaffen und kämpfe deswegen weiter. Ich habe die Antworten hier gelesen und war vor allem von @bird on the wire total begeistert. Von der Beschreibung her trifft es sehr auf meine Therapie und auch meine Therapeutin zu. Da der ursprüngliche Beitrag hier schon länger her ist, würde mich interessieren, wie es @bird on the wire heute geht? Bist du immer noch in Behandlung? Wie hat sich dein Leben verändert? Mittlerweile habe ich nur noch 12 Therapie - Stunden und ich überlege auch, es selbst zu finanzieren um weiter zu machen und irgendwann an zu kommen und mit mir innerlich zufrieden zu sein. Falls es jemand ähnlich geht, würde ich mich natürlich genauso über Antworten/Meldungen freuen 🙂
Liebe Grüße, Trauerstern17
 
Hallo Trauerstern17,

Mir geht es sehr gut. Ich bin seit einigen Monaten mit Hund und Katze und Wohnmobil unterwegs. Gerade in Spanien am Meer.

Die Therapie habe ich im Mai letzten Jahres beendet. Sie hat ca. 5 Jahre gedauert. 100 Std per Krankenkasse finanziert, den Rest als Selbstzahlerin. Es war für mich wichtig, selbst entscheiden zu können, wann ich sie beende und nicht weil die von der Krankenkasse finanzierten Stunden zu Ende sind.

Sehr heilsam war ergänzend die schamanische Heilerausbildung und das Familienstellen. Ich habe da einen sehr guten Lehrer gehabt.

Ich fühle mich frei und kraftvoll.

Es hat einige sehr schwierige Situationen in meinem Sabatjahr gegeben. Es war für mich sehr wichtig, das jetzt allein ohne therapeutische Hilfe zu bewältigen.

Eine Tür habe ich mir aber offen gelassen. Ich habe mit meinem Therapeuten verabredet, daß er mich noch mal unterstützen würde, wenn ich den Bedarf habe. Z.b. wenn ich mit dem Übergang zurück ins Arbeitsleben nach dem Sabatjahr gar nicht zurecht käme oder wenn sich in meinem Leben etwas ereignet, wo ich dann doch noch mal seine professionelle Begleitung bräuchte. Aber im Moment sieht es nicht danach aus. Ich glaube, ich komme gut zurecht.

Die Therapie hat viel Heilung ermöglicht. Selbstliebe und Selbstakzeptanz sind inzwischen normal für mich geworden. Ich bin mit mir in Frieden.

Aber es gibt auch immer mal wieder nicht so gute Zeiten. Aber ich stelle dann nicht mehr alles und mich selbst in Frage.

Es ist schwer, ins Vertrauen zu finden und in die Lebensfreude nach schrecklichen Erlebnissen. Aber es ist möglich.

Gib nicht auf und bleib in der Hoffnung. Sei gnädig und geduldig mit Dir. Das ist wichtig.

Aber wenn Du merkst, daß die Therapie allein noch nicht reicht, dann such dir vielleicht noch weitete heilsame Wege und gute Lehrer. Heilwerden ist möglich. Aber es ist ein langer und komplexer Weg. Aber darum sind wir hier. Um unseren Weg zu gehen.

Auch die Begleitung vieler lieber Menschen hier im Forum hat mir geholfen wieder ins Vertrauen zu finden. Vielleicht machst du einen eigenen Thread auf, wenn es mal wieder nicht so gut geht und Du Unterstützung brauchst?

Sei beschützt und gesegnet lieber Trauerstern17
 
Guten Morgen bird on the wire,
ich bin begeistert, wie schnell du mir geantwortet hast 🙂 Zu lesen, dass es dir gut geht, beruhigt mich sehr. Ich werde jetzt auch versuchen mich unabhängig von den Stunden zu machen und das Ganze dann selbst weiter zu bezahlen. Vielleicht nimmt mir das etwas die Angst, von heut auf morgen alleine zurecht kommen zu müssen, obwohl ich noch nicht bereit dazu bin. So eine Familienaufstellung würde mich auch interessieren, da werde ich mich mal kundig machen. Ich hoffe, ich kann in der Community noch viel dazu beitragen, denn ich finde es jetzt schon sehr angenehm hier 🙂 Nochmals vielen Dank für deine schnelle Antwort und weiter alles Gute für dich!😉
 
Hallo zusammen,

hat Jemanden von euch eine Psychotherapie geholfen? Und falls ja inwiefern? Was seht ihr jetzt anders als zuvor?

Viele Grüße
Carina

Momentan kein Platz in Verhaltenstherapie. Klinik will ich nicht, da ich auch schnell Ausbildung und zu Freund will und nicht meine besten Jhre in ne sterilen klinik verplempern will, um mit andere Bekloppten mein Bekloppt sein zu frönen. Mein letzter VT ist ausgeflippt, weil ich mich zu wenig waschen würde, und hatte mir harsch die Anweisung gegeben gefälligst frisch geduscht zu erscheinen, weil ich stinken würde.... ich war so eingeschüchtert danach, dass ich nach der zweiten sitzung abbrach. inzwischen eher resigniert.
 
Momentan kein Platz in Verhaltenstherapie. Klinik will ich nicht, da ich auch schnell Ausbildung und zu Freund will und nicht meine besten Jhre in ne sterilen klinik verplempern will, um mit andere Bekloppten mein Bekloppt sein zu frönen. Mein letzter VT ist ausgeflippt, weil ich mich zu wenig waschen würde, und hatte mir harsch die Anweisung gegeben gefälligst frisch geduscht zu erscheinen, weil ich stinken würde.... ich war so eingeschüchtert danach, dass ich nach der zweiten sitzung abbrach. inzwischen eher resigniert.

Hallo 🙂 da hast du ja leider sehr negative Erfahrungen mit deinem Therapeuten gemacht 🙁 ich persönlich musste mich auch erst "durchprobieren, bevor ich die richtige Therapie und auch die passende Therapeutin gefunden habe. Es macht einen großen Unterschied, ob man in der Klinik ist oder ambulant behandelt wird. 2010 war ich für 1 Jahr bei einer Tiefenpsychologin, welche sehr nett war und mir (für damalige Verhältnisse) gut geholfen hat. 2015 hatte mich meine Vergangenheit wieder eingeholt und die neuen Probleme wurden zu viel. Ich bekam schnell einen Platz bei einem Verhaltenstherapeuten. Bei ihm habe ich mich aber von Anfang an nicht wohl gefühlt (sicher auch weil es ein Mann war). Er redete alles schön und nahm meine Sorgen und Ängste gar nicht Ernst. Dadurch verschlimmerte sich meine Verfassung immer mehr und ich lies mich (wieder von einer anderen Psychologin) in eine Klinik einweisen. Dort habe ich gelernt wieder meinen Tagesablauf zu strukturieren und Dinge heraus gefunden, die mir (meistens) gut tun. An meiner Psyche hat sich aber nicht viel geändert, denn die Probleme kamen danach wieder. Da ich in der Klinik aber mein komplettes Leben reflektieren musste, wurde mir das erste Mal bewusst, dass ich in der Kindheit missbraucht worden bin. Schon in der Klinik hatte ich mich um einen Therapieplatz gekümmert. So bin ich Anfang 2016 zu meiner jetzigen Therapeutin, wieder einer Tiefenpsychologin, gekommen. Wie du siehst, dauert die richtige Therapie seine Zeit und ich habe für mich gelernt, dass nichts "verplempert" ist. Im Gegenteil, lieber investiere ich jetzt ein paar Jahre und habe dann für den Rest meines Lebens Ruhe und Zufriedenheit. Ich wünsche dir sehr, dass du noch das passende für dich findest und du dich da durch kämpfst. Frei nach dem Motto "Was lange währt wird gut!" 😉🙂
 
Hallo 🙂 da hast du ja leider sehr negative Erfahrungen mit deinem Therapeuten gemacht 🙁 ich persönlich musste mich auch erst "durchprobieren, bevor ich die richtige Therapie und auch die passende Therapeutin gefunden habe. Es macht einen großen Unterschied, ob man in der Klinik ist oder ambulant behandelt wird. 2010 war ich für 1 Jahr bei einer Tiefenpsychologin, welche sehr nett war und mir (für damalige Verhältnisse) gut geholfen hat. 2015 hatte mich meine Vergangenheit wieder eingeholt und die neuen Probleme wurden zu viel. Ich bekam schnell einen Platz bei einem Verhaltenstherapeuten. Bei ihm habe ich mich aber von Anfang an nicht wohl gefühlt (sicher auch weil es ein Mann war). Er redete alles schön und nahm meine Sorgen und Ängste gar nicht Ernst. Dadurch verschlimmerte sich meine Verfassung immer mehr und ich lies mich (wieder von einer anderen Psychologin) in eine Klinik einweisen. Dort habe ich gelernt wieder meinen Tagesablauf zu strukturieren und Dinge heraus gefunden, die mir (meistens) gut tun. An meiner Psyche hat sich aber nicht viel geändert, denn die Probleme kamen danach wieder. Da ich in der Klinik aber mein komplettes Leben reflektieren musste, wurde mir das erste Mal bewusst, dass ich in der Kindheit missbraucht worden bin. Schon in der Klinik hatte ich mich um einen Therapieplatz gekümmert. So bin ich Anfang 2016 zu meiner jetzigen Therapeutin, wieder einer Tiefenpsychologin, gekommen. Wie du siehst, dauert die richtige Therapie seine Zeit und ich habe für mich gelernt, dass nichts "verplempert" ist. Im Gegenteil, lieber investiere ich jetzt ein paar Jahre und habe dann für den Rest meines Lebens Ruhe und Zufriedenheit. Ich wünsche dir sehr, dass du noch das passende für dich findest und du dich da durch kämpfst. Frei nach dem Motto "Was lange währt wird gut!" 😉🙂

Danke für die lieben Worte. Mir ist halt wichtig auch wichtig beruflich was zu haben für mein Ziel Bielefeld. Das will ich gern unter ein Hut bekommen 🙂
 
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