Hallo,
ich hatte sozusagen erst einmal einen Freund , den ich traf während er noch in einer anderen Beziehung steckte, sich dann heimlich mit mir traf und schließlich mit ihr Schluß machte und mit mir zusammen war.
allerdings war dies alles andere als eine schöne Erfahrung, denn erstens machte sie mir - zurecht - eine riesen Szene - aber ich war sooo verliebt in dieses windei, dass ich dachte es wäre es wert ist es aber niemals.
Letztendlich ging er nach kurzer Zeit , als es bei uns die ersten Schwierigkeiten gab, nichts dramatisches , ganz normale Meinungsverschiedenheiten, schnurstraks zu ihr zurück.
Da ich noch längere Zeit mit ihm Kontakt hatte - keine Beziehung mehr - nur ab und zu gesehen, weiß ich mittlerweile, dass die beiden Stress hatten und es erschien ihm der einfachste Weg einfach abzuhauen, als es bei uns auch nicht so gemütlich war, weil ich nicht so pflegeleicht war, wie er es sich vorgestellt hatte, dachte er sich , da nimmt er lieber den Stress und die Frau, die er jahrelang gewöhnt war und die ihm bis auf die ewigen Szenen sonst ganz gut folgte.
Er hat sich dann heimlich mit ihr getroffen, so wie zuvor mit mir, bis sie wieder willig war zurückzukommen und hat mich dann verlassen.
Nicht , dass ich verbittert bin - entzückt war ich zurerst natürlich nicht - aber am Ende war es das beste was mir passieren konnte.
Er ist glaube ich nämlich ständig untreu, ihr und mir und allen anderen, er nimmt immer den einfachsten Weg und ist der große Junge geblieben, weit davon entfernt erwachsen und konsequent zu sein. Die spielwiese sind die Frauen, solange sie nicht zu anstrengend sind.
Und das glaube ich ist das große Problem an vergebenen Männern, die sich nicht wirklich von Ihren Partnerinen trennen (können).
Die Finanzen, die Angst vor der Partnerin, alles nur ausreden!
Sie wollen gar nicht gehen. Sie suchen sich nur das was sie für den einfachsten Weg halten, eben weil es nicht wirklich erwachsene Männer, sondern zu groß geratene Jungs sind, die eine Konfrontation nicht wirklich durchstehen. So mogeln sie sich mit ausreden und halbwahrheiten durchs Leben und die Beziehungen.
Das Nachsehen haben zu 99,9 % die Geliebten, denn eigentlich denken sie nicht im Traum daran die Frau zu verlassen, bei der sie sich so gemütlich eingerichtet haben und die angeblich immer so schrecklich ist und die sie aber aus irgendwelchen Gründen nicht verlassen können.
Sie suchen oft nur die 2. Spielwiese, auf der sie sich ausruhen können, wenn zuhause doch mal ungemütlich wird und mit der sie sich ganz toll vorkommen, weil ja schließlich 2 Frauen an ihm interessiert sind.
Ählich einem Kind, dass stolz ist ein Post- u n d ein Feuerwehrauto zu besitzen.
In meinem Bekanntenkreis , sehe ich auch folgendes:
Sollte tatsächlich mal der seltene Fall eintreten, dass der vergebene Mann seine bisherige Partnerin verlässt und zur Geliebten zieht ist es zumeist so , dass der Alltag eintritt und sie nun die Rolle der ehemaligen Partnerin einnimmt.
Das heisst sie ist nun die Frau, die zuhause ist, die betrogen und oft dann wiederum für eine andere verlassen wird.
Weil viele dieser Männer nicht an e i n e r Beziehung arbeiten wollen, sondern sobald es Schwierig wird wieder zur nächsten, am Anfang noch einfachen Beziehung wechseln, die ihnen eine Partnerin versprechen, die sich zumindest anfänglich noch bewundern und völlig verliebt in sie ist und auch ihnen wieder das Schmetterlingsgefühl und Macht über sie verspricht.
So gesehen bauen sie ihr Haus immer nur auf Sand und dann das Fundament darauf, wenn das Haus dann wackelt ist es ihnen zu mühselig die Fehler zu suchen und auszubessern, sie gehen einfach hin und versuchen sich am nächsten und übernächsten und überübernächsten.
Oder aber sie lassen das alte Haus wie es ist und werkeln am nächsten, damit sie sich nicht mit dem alten beschäftigen müssen.
So sehe ich das.
Gruß. Kasiopaja