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Erfahrungen mit Therapieplatzsuche und Tageskliniken

Ich kann nachempfinden, dass du Angst hast.

Als ich vor ein paar Jahren stationär in eine psychosomatische Klinik "eingerückt" war, hatte ich u. ä. die ersten paar Tage Schwindelattacken.

Du schaffst das! Ich drück dir beide Daumen!
 
Ich kann nachempfinden, dass du Angst hast.

Als ich vor ein paar Jahren stationär in eine psychosomatische Klinik "eingerückt" war, hatte ich u. ä. die ersten paar Tage Schwindelattacken.

Du schaffst das! Ich drück dir beide Daumen!
Danke!

Schwindel ist tatsächlich auch eines meiner Symptome, aber selten.

Ich bin nicht so der gesellige Typ. Aber ich muss mich damit jetzt eben auch konfrontieren.

Wie lange warst du in der Klinik?
 
Wenn deine körperlichen Beschwerden von der Psyche kommen, bist du doch in der Psychosomatik richtig.

Und nochmals: Eine Tagesklinik ist nicht mit Arbeit zu vergleichen. Zumindest bei mir war es so.

Ich wünsche dir alles Gute.
 
Wenn deine körperlichen Beschwerden von der Psyche kommen, bist du doch in der Psychosomatik richtig.

Und nochmals: Eine Tagesklinik ist nicht mit Arbeit zu vergleichen. Zumindest bei mir war es so.

Ich wünsche dir alles Gute.
Danke!

Mich würden einfach die Hintergründe interessieren, wie diese Gruppentherapien helfen. Aber vielleicht erzählen sie einem das ja in der Psychosomatikstunde.

Als Vergleich zum Beispiel: Bei einer Zwangsstörung verstehe ich auch, warum Konfrontation hilft. Oder bei Nasenspray bei Schnupfen weiß ich, es hilft, weil die Schleimhäute abschwellen und dadurch das Sekret abfliesen kann.

Nur bei diesen Therapien erschließt sich mir der Wirkmechanismus dahinter noch nicht.
 
Danke!

Mich würden einfach die Hintergründe interessieren, wie diese Gruppentherapien helfen. Aber vielleicht erzählen sie einem das ja in der Psychosomatikstunde.

Als Vergleich zum Beispiel: Bei einer Zwangsstörung verstehe ich auch, warum Konfrontation hilft. Oder bei Nasenspray bei Schnupfen weiß ich, es hilft, weil die Schleimhäute abschwellen und dadurch das Sekret abfliesen kann.

Nur bei diesen Therapien erschließt sich mir der Wirkmechanismus dahinter noch nicht.
Wie Gruppentherapien helfen, was ich weiß aus Erfahrung und gelesen etc. habe.
- Einmal der Austausch mit anderen Betroffenen.
Es gibt nichts, von dem ich je besser lernen konnte. Der Therapeut kann ja reden, da weiß ich doch nie, ob der überhaupt weiß, wovon er redet. Und in all den Gruppentherapien hab ich so viele Menschen getroffenen, jeder mit seinen Problemen, und so sehr viel über das Leben gelernt, das kann ich garnicht alles aufzählen.
- das Gemeinschaftsgefühl. Viele fühlen sich mit ihrem Problem oder ihrer Krankheit so, als seien sie damit gerade allein auf der Welt. So ging mir das auch. Aber im Austausch mit anderen hab ich heraus gefunden, dass das komplett nicht stimmt. Und daraus kommt dann eine andere Sicht, eine andere Wahrnehmung der Problematik. Aber das kann ich Dir theoretisch nicht erklären. Das kommt auch nicht, weil einem jemand was erklärt. Das hat sich so in mir, teils unbewusst, entwickelt.
- Für mich war es immer auch Konfrontationstherapie, das ist aber jetzt individuell, da kann ich nichts zu sagen, ob das für andere auch so sein kann. Bei mir ist es so, weil Gemeinschaft ein elementarer Bestandteil meines Traumas ist.
So ging es mir z. Bsp. in einer ambulanten Gruppentherapie so, dass ich die Hälfte meiner Sitzungen damit verbracht hab, wo soll ich sitzen? Halte ich es jetzt hier noch aus, oder muss ich mal raus gehen? Muss ich ganz und gar gehen, oder kann ich wieder rein...
=> Aber wirklich die Vorraussetzung für ein hilfreiches Erlebnis ist, dass die Gruppentherapie professionell gut angeleitet wird.

Die beste Form war, wenn auf jeden Fall 2 Profis dabei waren. Und auf jeden Fall muss ein Psychologe dabei sein.
Alles andere war ein Desaster.
Auch ein Faktor, warum ich keine Selbsthilfegruppen mehr besuche. Hab es mehrmals erlebt, dass so eine Gruppe kippte in was ungesundes.
 
Wie Gruppentherapien helfen, was ich weiß aus Erfahrung und gelesen etc. habe.
- Einmal der Austausch mit anderen Betroffenen.
Es gibt nichts, von dem ich je besser lernen konnte. Der Therapeut kann ja reden, da weiß ich doch nie, ob der überhaupt weiß, wovon er redet. Und in all den Gruppentherapien hab ich so viele Menschen getroffenen, jeder mit seinen Problemen, und so sehr viel über das Leben gelernt, das kann ich garnicht alles aufzählen.
- das Gemeinschaftsgefühl. Viele fühlen sich mit ihrem Problem oder ihrer Krankheit so, als seien sie damit gerade allein auf der Welt. So ging mir das auch. Aber im Austausch mit anderen hab ich heraus gefunden, dass das komplett nicht stimmt. Und daraus kommt dann eine andere Sicht, eine andere Wahrnehmung der Problematik. Aber das kann ich Dir theoretisch nicht erklären. Das kommt auch nicht, weil einem jemand was erklärt. Das hat sich so in mir, teils unbewusst, entwickelt.
- Für mich war es immer auch Konfrontationstherapie, das ist aber jetzt individuell, da kann ich nichts zu sagen, ob das für andere auch so sein kann. Bei mir ist es so, weil Gemeinschaft ein elementarer Bestandteil meines Traumas ist.
So ging es mir z. Bsp. in einer ambulanten Gruppentherapie so, dass ich die Hälfte meiner Sitzungen damit verbracht hab, wo soll ich sitzen? Halte ich es jetzt hier noch aus, oder muss ich mal raus gehen? Muss ich ganz und gar gehen, oder kann ich wieder rein...
=> Aber wirklich die Vorraussetzung für ein hilfreiches Erlebnis ist, dass die Gruppentherapie professionell gut angeleitet wird.

Die beste Form war, wenn auf jeden Fall 2 Profis dabei waren. Und auf jeden Fall muss ein Psychologe dabei sein.
Alles andere war ein Desaster.
Auch ein Faktor, warum ich keine Selbsthilfegruppen mehr besuche. Hab es mehrmals erlebt, dass so eine Gruppe kippte in was ungesundes.
Danke! Sehr interessant zu lesen und du hast es gut erklärt.
 
Danke! Sehr interessant zu lesen und du hast es gut erklärt.
Hab vorhin noch vergessen zu schreiben, dass der Erfolg von Gruppentherapie tatsächlich getestet und belegt wurde. Das hat sich für mich mit meiner persönlichen Erfahrung gedeckt. Zwar hätte nur Gruppentherapie allein mir nicht geholfen, aber es war die Therapieform, wo ich das meiste in kürzerer Zeit raus holen konnte.
 
Hab vorhin noch vergessen zu schreiben, dass der Erfolg von Gruppentherapie tatsächlich getestet und belegt wurde. Das hat sich für mich mit meiner persönlichen Erfahrung gedeckt. Zwar hätte nur Gruppentherapie allein mir nicht geholfen, aber es war die Therapieform, wo ich das meiste in kürzerer Zeit raus holen konnte.
Oh, das ist auch gut zu wissen, dass es sogar belegt ist.
 
Ich habe heute Bescheid bekommen, dass die Tagesklinik am 21.7. losgeht.

Bis dahin nehme ich noch den zweiten und dritten probatorischen Termin bei einer tiefenpsychologischen Therapeutin wahr, bei der ich eventuell nach der Tagesklinik ambulant weiter machen kann.

Und ich habe noch einen zweiten Termin zur weiterführenden Diagnostik bei einer Verhaltenstherapeutin, bei der oder bei deren Chef ich nach der Tagesklinik eventuell auch ambulant weiter machen könnte.

Damit habe ich zwei eventuelle Optionen für nach der Tagesklinik.
 

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