Hallo Werner,
ich will versuchen Dir zu erklären, was mich so sicher macht, und warum ich glaube, das diese Dinge gefährlich sind.
Ich hatte bewußt keine Bibel Verse zitiert, einfach nur kurz und bestimmt davor gewarnt, und erklärt, das es gegen den Willen Gottes ist, wenn man sich auf so etwas ein läßt.
Ich weiß, das es die Menschen im allgemeinen noch mehr auf die Palme bringt, wenn man gleich irgent welche Bibelverse zitiert.
Was ich auch verstehen kann, weil das oft wirklich abstoßend und überfromm wirkt.
Aber weil Du meinst, es wäre vielleicht meine eigene Auslegung der Bibel, hier, die Wichtigste Stelle zu diesem Thema ( jeder kann sie selber nach lesen)
5 Mose 18 V. 10-12
daß nicht jemand unter Dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen läßt, oder Wahrsagerei treibt,Hellseherei,geheime Künste oder Zauberei treibt
oder Bannungen oder Geisterbeschwörungen, oder Zeichendeuterei vornimmt, oder die Toten befragt.
Denn wer das tut, der ist dem Herrn ein Greul......
Ich könnte noch mehr Bibelstellen dazu schreiben, auch wie Gott solche Menschen straft, nicht nur bei Lebzeiten, sondern einmal in der Ewigkeit - werde es aber dabei belassen.
Mir liegt es wirklich fern, irgent jemanden mit etwas zu drohen. Ich warne lediglich vor diesen Dingen, einfach weil um die Gefahr und die Folgen weiß.
Ich habe unzählige Bücher über diese Themen gelesen, (über Okkultismus und seine Auswirkungen - viele Erfahrungsberichte darüber) gerade weil ich selber eine Betroffene bin, die sich früher leider auf diese Dinge eingelassen hat.
Ich selber habe diese Sachen gründlich vor Gott bereinigt.
Denoch mußte ich viele Jahre meines Lebens die Frucht von meinem tun ernten - darauf möchte ich aber hier nicht näher ein gehen.
Das ich in der Nacht, als ich an einer spiritistischen Sitzung teilnahm, nur mit großer Mühe verhindern konnte, das ich mir nicht das Leben nehme, war erst der Anfang !
Nicht nur ich selber habe erlebt, was diese Dinge für schreckliche Auswirkungen haben können, sondern auch unzählige andere Menschen.
Nun kann einer das was ich sage, glauben oder nicht.
Was er damit macht, ist seine Sache! Es ist mir einfach ein großes Anliegen davor zu warnen!
Mir ist bewußt, das heut zu Tage sowiso der größte Teil der Menschen nicht mehr an Gott glaubt, und es schon aus diesem Grund die meisten nicht interessieren wird, was ich hier schreibe.
Einen anderen Beweis als meine eigene Erfahrung, und das, was Gottes Wort sagt, kann ich leider nicht bringen. Aber ist das nicht mehr als ein Beweis ?
Diskutieren möchte ich über dieses Thema nicht weiter - eigendlich wollte ich auch so weit gar nicht gehen...............
Liebe Grüße
Lena
Hallo Lena,
(auch wenn es vom ursprünglichen Thema abweicht) wenn ich mal von mir ausgehe fällt es einfach schwer, jemandem gegenüber Toleranz zu zeigen, wenn dieser selbst eine die Toleranz ausschließende Haltung einnimmt.
Indem du "sicher" bist/dich sicher zeigst dass
a) dein Glaube, die Bibel, deine Auslegung der Bibel (allein) richtig ist
b) du anderen Menschen, die deiner Sichtweise nicht folgen schlimme, spezielle Strafen androhst und
c) keinen Beweis für deine Behauptungen vorlegen kannst
stellst du dich einfach außerhalb der für mich (und vermutlich einige andere Menschen) als
Basis eines toleranten Gesprächs notwendigen Grundübereinstimmung. So eine Grundübereinstimmung könnte z.B. sein, dass wir (bitte nochmal bei Paulus, Korintherbrief glaube ich, nachlesen) in diesem Leben die Wirklichkeit "nur in einem dunklen Spiegel" sehen und eben nicht 1🤐 alles klar und deutlich. Du beraubst aus meiner Sicht den Glauben seiner Kraft wenn du ihn auf eine Ebene mit Naturgesetzen und "sicherem Wissen" stellst. Früher oder später wird dich ein Zweifel über einen Punkt/einen Lehrsatz einholen und dann gerät dein ganzes Glaubenskartenhaus ins Wanken. Denn wenn das stimmen würde, was du sagst, müsste ja alles stimmen, was in der Bibel steht. Martin Luther hat einmal einen Dämonen oder den Teufel in seiner Studierstube gesehen und sein Tintenfass nach ihm geworfen - da war der teure Spiegel in der Ecke ein Scherbenhaufen ...
Kurz gesagt: Wenn du deine Aussagen als "eine Möglichkeit unter vielen denkbaren" bezeichnen könntest, ziehe ich den tolerantesten Hut, den ich finde ...
Nachdenklichen Gruß,
Werner
"Toleranz ist der Verdacht, dass der andere Recht hat." (Kurt Tucholsky)