Das kann man pauschal nicht sagen, es kommt ganz auf die Art der Behinderung an. Jemand, der im Rolli sitzt, aber kognitiv keine Einschränkungen hat, den kann man ja trotzdem allein auf die Straße lassen. Hatte aber auch schon mit Behinderten zu tun, die so sehr ausgerastet sind, dass sie ins BKH mussten, weil sie eine Gefahr für andere darstellten.
Mal so auf die Schnelle, was mir einfällt, aber natürlich nicht zwingend zutreffen muss:
- Geduld
- Wissen, wann und vor allem wie man eingreifen muss (selbst-/fremdverletzendes Verhalten)
- Wissen um Notfallmedikationen, wie diese anzuwenden sind, ...
- Wissen, welche Medis der Behinderte nimmt, eventuell (je nach Ausbildung) verabreichen
- Verständnis um die Behinderung an sich
- Empathie
- kein Ekelgefühl (Wickeln, usw.)
- Therapieformen anwenden (zumindest im kleineren Umfang)
- Arbeitsschritte erklären können
- Rituale beachten, falls vorhanden (das Missachten kann z.T. sehr schlimm enden)
- genaues Beobachten
- korrektes Einschätzen der Behinderten
- auf Ticks eingehen können
- kein Verhätscheln
Im Prinzip bist du je nach Arbeitsstelle alles, Putzkraft, Bedienung, Pflegekraft, Chef, "Spielkamerad", Therapeut, ...