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Erfahrung mit Antidepressiva?

  • Starter*in Starter*in Tom Barman
  • Datum Start Datum Start
Leute wacht endlich auf !!!!!!!


Was sind Depressionen ? Sie sind nicht grundlos da oder ?
was bewirken Antidepressiver ? Sie unterdrücken Emotionen , Verwirren Menschen so sehr das sie nicht mehr selbstständig empfinden können !
Ich finde es lustig zu lesen das man Tabletten nehmen will weil man sich antriebslos fühlt und unglücklich ist und Traurig ist und dann Erfahrungen teilt das sie seit dem sie Tabletten nehmen Nebenwirkungen wie Traurigkeit Antriebslosigkeit lustlosigkeit verspüren ! Also was bringen dann diese Tabletten ????

Machen sie Abhängig ?

Es heißt immer wieder nein doch das ist gelogen!!! Natürlich ist man abhängig davon ! Wenn es einen Kurzfristig besser geht und man setzt sie ab und es wird wieder schlechter dann fängt man automatisch wieder damit an oder ? somit ist man abhängig !!! Bevor man sich gedanken macht welche Tabletten man in sich reinstopfen soll , sollte man sich mal gedanken machen was man am eigenen leben ändern kann ! und warum man depressiv ist!

Ich selbst kam auch in den Teufelskreis und das einzige was mir diese Super tollen Pillchen brachten war mich so sehr zu ruinieren das ich zum schluss wegen eines selbstmordversuches in der Klapse landete !

Zur wiederholung ! Ich ging zum arzt weil ich antriebslos und unglücklich war bekam Antidepprisiver und bin froh das ich heute noch lebe !

Wie hab ich das geschafft ????? Mir ging der Knopf im Kopf auf das nur ich etwas an meinen empfinden ändern kann und mir dabei keine tablette und kein mittelchen der welt helfen würde ! die beste tabletter der welt ist Personen die leichtfertig mit ihrem leben umgehen weil sie keine ahnung davon haben wie gefährlich dieses Zeug ist die meinung zu sagen und zu hoffen sie damit wach zu rüttel !

Aus meiner eigenen Erfahrung heraus muss ich Gast absolut recht geben. Jahrelang nahm ich nichts. Ging es mir mal schlecht, war es halt so.
Bis ich mich nicht mehr dagegen wehren konnte, weil es mir richtig mies ging. Da wurden in der Psychiatrie Medikamente angesetzt. Wieder draußen meinte die ambulante Psychiaterin zu mir, das diese Tabletten, welche mir in der Klinik verordnet wurden, nur gegen Schizophrenie verordnet werden dürften. Und sie mir deswegen was anderes verordnen würde. So ging es einige Male hin und her. Bis ich die Kraft fand aufzustehen, und NEIN zu sagen.

Ich machte in einer psychosomatischen Klinik einen harten Entzug. Von heute auf morgen auf Null. Mir tat alles weh. Von oben bis unten. Muskelschmerzen. Entzug vom Allerfeinsten.
Doch ich blieb stark. Weil ich das fand, was mehr hilft, als jedes Medikament der Welt. LIEBE.

Und heute? Seitdem ich den harten Entzug machte, gehts mir besser als vorher. Wesentlich besser. Bin wieder lebenslustiger, stabiler geworden. Ja, und fand auch meine Phantasie, meine Selbstbestimmung wieder.

Nur eines darf ich seitdem nicht mehr. Antibiotika. Darauf reagierte ich so stark, das ich am liebsten alles wieder geschmissen hätte. Untergetaucht. Mein Leben aufgegeben. Dann, ein Tag die Antibiotika vergessen, ging es wieder aufwärts mit mir.

Also, Leute. Überlegt Euch wirklich sehr, sehr gut, was ihr mit euch machen lasst. Ärzte scheren die Patienten gerne über einen Kamm. Versuchen jeden in ihre Schublade zu stecken. Tabletten sind für manche Ärzte das A und O. Vielleicht weil sie selbst auch so viele davon nehmen, das sie nicht mehr klar denken können? (Zynisch gefragt, aber leider allzuoft Realität.)

Seid Euch zu schade dafür. Geht vor die Türe und nehmt Kontakt zu Menschen in der Außenwelt auf. Außerhalb von Internet in der realen Welt. Macht Sport, geht Spazieren. Sucht Euch Gleichgesinnte. Selbsthilfegruppen. Von mir aus auch einen guten Psychotherapeuten. Nur laßt die Finger von Tabletten. Sie machen viel zu viel in einem selbst kaputt.
 
Ich bin lieber für eine Alternative solange es hilft. Eine Depression wird häufig mit Medikamente behandelt. Ich habe schon soviel von Freunden gehört das sie mit Antidepressiva vom Arzt solche Schwierigkeiten haben. Ärzte verschreiben meiner Meinung auch zu schnell Psychopharmaka auf. Klar wenn es eine schwere Depression ist muss das auch sein. Nur heut zu Tage wird es auch schon bei leichte Depriphasen verschrieben, oder Patienten möchten eine sofortige Wirkung haben. Das man durch diese Medikamente auch Nebenwirkung hat denkt keiner drüber nach. Getreu dem Motto werfe mir eine Pille und morgen will ich glücklich sein. Maximal das gute alte Johanniskraut als Stimmungsaufheller und Baldrian als Beruhiger tauchen immer auf. Aber es gibt mehr. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit grünen Tee und den Kräutern Joyful als sanfte und nachhaltige Antidepressiva gemacht.
 
Ich habe seit 30 Jahren Phasen mittelschwerer und schwerer Depressionen, dazwischen wird es nie ganz besser. Inzwischen ist es als chronische Depression eingestuft. Ich habe durch die Jahrzehnte der Krankheit eine generalisierte Angststörung entwickelt, etliche psychosomatische Probleme, die mich sehr einschränken und noch einige gesundheitliche Probleme, die mit etwas mehr Kraft und weniger Selbsthass längst nicht so schlimm geworden wären, wie sie heute sind.

Und ich hab's mit geringen Dosierungen von Antidepressiva versucht, ich hab's ohne versucht, ich habe mich verliebt, ich habe alles mögliche ausprobiert, soweit meine Kräfte es zuließen... Also selten sehr weit.

Im vergangenen Jahr hatte ich dann einen totalen Zusammenbruch, war in stationärer Therapie und dort wurde Venlafaxin angesetzt.
Kannte ich schon. Hätte ich schon mal in einer Dosierung von 75mg genommen und hatte nur Nebenwirkungen und habe mich dadurch noch schlimmer gefühlt.
Jetzt sind es 300mg, verstärkt durch Schilddrüsenhormon und abends ein niedrig dosiertes Neuroleptikum.
Gerade heute geht es mir nicht so gut, aber im großen und Ganzen merke ich eine deutliche Verbesserung. Ich kann wieder kreativ sein, ich habe neue Freunde gefunden und kann mit sozialen Situationen umgehen, die mich früher hätten flüchten oder wütend werden lassen. Ich falle nicht sofort und für länger in ein tiefes Loch, wenn irgendwas schiefgeht.
Ich kann mich über etwas freuen und es hält vor, Lachen ist nicht nur aufgesetzt.
Ich kann Bus fahren oder (am Rand) auf einen Weihnachtsmarkt gehen, ohne dass ich hinterher mein T-Shirt auswringen kann und eigentlich meine Haare waschen müsste, weil mir der Schweiß in Bächen läuft. Ich gehe dann auch nicht in einem Zustand nach Hause, als wäre alles um mich herum nicht real.
Ich laufe nicht mehr mit diesem eisigen, eisigen Klotz im Bauch herum, der sich anfühlt wie große Schuld... und der sich immer ein bisschen abtauen lässt, wenn man etwas isst. Es muss nur Fett, Zucker oder Koffein enthalten, je mehr, desto besser. Eine Tafel Schokolade und ein Liter Cola sind also ein optimaler Snack.

Aber ich KÖNNTE es es natürlich auch mal damit versuchen, Kräutertee zu trinken und bei einer Nierenbeckenentzündung das Antibiotikum wegzulassen. :daumen:
 
Ich nahm ein Jahr Moclobemid. Hatte mir damals geholfen halbwegs klar zu denken, wurde nur hyperaktiv. Die Wirkung verflog allerdings gegen Ende.
 
Antidepressiva bekämpfen Symptome aber keine Ursachen, wie so viele andere Medikamente auch.Sie haben auch die selbe Problematik: Man wird schrittweise Abhängig davon und benötigt mit der Zeit immer höhere Dosen für die gleiche Wirkung. Der Trick ist, mit Hilfe der Antidepressiva sein Leben in den Griff zu kriegen, das Übel bei der Wurzel auszureißen um, wenn deren Wirkung immer schwächer wird, langsam davon loszukommen und das Leben zu führen, das man gerne führen möchte.
 
"Supererfahrung" damit nach unzähligen Versuchen.....🙄

Vor ca. 10 Jahren (sorry, ich weiß es nicht mehr so genau) hat meine Ärztin einen letzten Versuch (nachdem ich alle anderen Gruppen erfolglos durch hatte) mit dem MAO-A-Hemmer gestartet.

4 Wochen eine wunderbare Zeit - einfach eine NORMALE Zeit. Dann wars aus und das AD löste Hashimoto aus und meine Schilddrüse im Eimer.....

ADs? NEIN DANKE!
 
Ich nehme seit seit 5 Jahren Amitriptylin, immer in unterschiedlichen Dosierungen, jenachdem wie es mir gerade geht. Bekommen habe ich es damals wegen neuropathischen Beschwerden und wegen Depressionen und innere Unruhe und Ängste. Ich habe davon zum Glück nur wenige Nebenwirkungen die sich nicht so stark auf meinen Alltag auswirken.
Die Wirkung...naja meine Dosis ist so gering wie möglich, ich bräuchte wahrscheinlich mehr, denn Abstürze und Depressionen habe ich nach wie vor, auch Selbstmordgedanken( wenn auch meist nicht konkret)
Ich kann mich selbst halt leichter runter bringen und beruhigen, anstrengend ist es aber trotzdem.
Meine Psychiaterin von der ich mein Rezept bekomme, hat mir davon abgeraten es abzusetzen, das hatte ich nämlich eigentlich vor, da ich einfach nicht mehr darauf angewiesen sein möchte, auch überlege die Ärztin zu wechseln und ich gar keine soo große Wirkung verspüre. Ich müsste es wenn langsam runter dosieren, um einen Rückfall und Absetzerscheinungen zu vermeiden, aber sie meinte das ich noch nicht soweit bin es langsam auszuschleichen....

Wenn ich mir anhöre und durchlese was andere Betroffene so für Erfahrungen gemacht haben, kann ich mich eigentlich glücklich schätzen das ich das Amitriptylin relativ gut vertrage, und ich zumindest leicht auf die Wirkung reagiere.

Generell verteufle ich Antidepressivas nicht, aber man sollte schon genau abwägen ob es wirklich notwendig ist, was der Fall sein könnte wenn man wirklich ernsthaft gefährdet und instabil ist. Oft wird das Zeug aber tatsächlich zu schnell verschrieben, und der Patient nicht über die Risiken aufgeklärt, ich wusste z.B damals nicht dass das Absetzen von Antidepressivas zu Absetz b.z.w Entzugserscheinungen auslösen kann, das hat meine Psychiaterin mir erst gesagt als ich es nicht mehr nehmen wollte....

Schwieriges Thema, auf der einen Seite sind solche Medis hilfreich und unterstützend, auf der anderen Seite können sie auch alles schlimmer machen.
 

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