Was mir in solchen Zeiten hilft in der Betroffenheit und auch dem Entsetzen gegenüber so viel Leid, ist die Erinnerung daran, dass es in all diesem Elend so viele Menschen gibt, die beweisen, wozu Menschen tatsächlich fähig sind.
Ich habe vor ein paar Jahren mit der Gründerin der Zeltschule persönlich reden können und sie hat mich sehr beeindruckt. Eine engagierte Frau, eine Macherin. Sie ist Übersetzerin für arabisch und hat daher eine Verbindung zum arabischen Raum.
Ein kleines Schulprojekt machte den Unterschied. Heute helfen Schulkinder, Eltern und Unterstützer deutschlandweit, tausende syrische Flüchtlingskinder im Libanon und in Syrien mit dem Lebensnotwendigsten zu versorgen und sie zu unterrichten. Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung!
www.zeltschule.org
Ich habe gesehen, mittlerweile haben die richtig ein kleines Imperium aufgebaut. In so drei, vier Jahren. Und alles ehrenamtlich.
Beeindruckend finde ich dieses Buch:
Ein kleines Schulprojekt machte den Unterschied. Deutschlandweit helfen Schulkinder, Eltern und Unterstützer gemeinsam mit dem Verein Zeltschule, Bildung in den Libanon, in die Flüchtlingscamps nahe der syrischen Grenze zu bringen. Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung!
shop.zeltschule.org
Es sind Geschichten von Frauen, die fliehen mussten, in den Flüchtlingslagern sind und wie man so was überlebt und was sie stark macht. Vielleicht mag der eine oder andere ja dafür Werbung machen oder ist gerade auf der Suche nach einem Geschenk.
Was mich damals so beeindruckt hat, und ich kann das so gut nachvollziehen, sie hat erzählt, dass die Kinder dort so gerne zur Schule gehen, dass die Lehrer zu Beginn der Stunden schauen müssen, dass sich keines der Kinder heimlich in ihren Kurs geschmuggelt hat, wenn es gerade frei hat. Ich glaube, ich würde das auch machen. Und man darf nicht vergessen, das sind Kinder, die ansonsten die Familie ernähren müssen, arbeiten müssen, gäbe es diesen Verein nicht. (Die Eltern bekommen keine Arbeitserlaubnis und nur die Kinder können dort die Familien ernähren, weil das so eine Grauzone ist.)
Und was ich auch nicht vergesse, das ist die Geschichte von einem der Lehrer der zeltschule, der mit seiner Familie eben auch fliehen musste und der sagte, dass dramatische am Krieg ist, dass man nicht moralisch bleiben kann. Da die Flüchtlinge dort keine Arbeitserlaubnis bekommen, musste er von den Feldern der Bauern stehlen. Dank Frau Flory konnte er wieder in seinem Beruf als Lehrer arbeiten und ehrlich bleiben.
Mit solchen Aktionen hilft man nicht nur Menschen, zu überleben. Man tut auch was für die Menschlichkeit. hier ist die Gelegenheit, um die Welt ein wenig besser zu machen.
Das gibt mir Trost. Solche Geschichten, wo Menschen in all dem Elend menschlich bleiben, aufrecht sind.
Ich habe gesehen, die haben einen ganz ganz tollen Shop mit Sachen, die die Frauen dort genäht haben, auch mit Gewürzen, Tees, Spielzeug und und und. Einfach mal schauen. Und wer sicher gehen möchte, die Spende kommt auch dort an, wo sie gebraucht wird, eben weil die schon seit Jahren in Syrien tätig sind, haben sie jetzt vor Ort gute Kontakte.