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Das Thema ist doch klar:
Eine Frau will eine Beziiehung mit einem Mann.
Er will das ihrer Meinung nach auch, nur weiß er das -noch- nicht.

Er soll eine Therapie machen,
damit er endlich kapiert, wie gut die Frau für ihn ist.

Was habe ich übersehen?
 
"Das Thema ist doch klar:
Eine Frau will eine Beziiehung mit einem Mann.
Er will das ihrer Meinung nach auch, nur weiß er das -noch- nicht.

Er soll eine Therapie machen,
damit er endlich kapiert, wie gut die Frau für ihn ist.

Was habe ich übersehen?"



Besser so!

Das Thema ist doch klar:
Eine Frau will eine Beziiehung mit einem Mann.
Er will das ihrer Meinung nach auch, nur kann er das -noch- nicht.

Er soll eine Therapie machen,
damit er endlich kapiert, dass er sein Leben nicht von seiner Vergangenheit abhängig machen soll,
denn so wie sein "Zustand" derzeit ist, ist er keineswegs, egal mit welcher Frau, beziehungsfähig.

Was habe ich übersehen?
 
Ja Schlümpfchen,

es ist egal welche Interpretation da richtig ist.

FAKT ist: Er will nicht in Therapie und da hört dann auch gleich alles auf ob du willst oder nicht.
 
@nessuno

Unabhängig von mir, wäre für ihn eine ambulante Therapie nach unserem gemeinsamen stationären Aufenthalt wichtig,
weil er wirklich vieles aufarbeiten und verändern muss. Was er aber letztendlich tut, kann ich nicht einschätzen und liegt auch nicht in meiner Entscheidung.

Da er ja schon seit Beziehungsbeginn ambivalentes Verhalten aufweist, hatte einige vorgeschlagen, dass wir beide eine Paartherapie machen könnten. Ich wollte daraus aber kein großes Theater machen und hatte ihn nur gefragt, ob er zu einem Gespräch mit zu meinem derzeitigen Therapeuten kommen möchte, zu mal dieser der Meinung ist, dass wir unsere Beziehung nicht von der Vergangenheit abhängig machen können, weil auch ich aufgrund des Missbrauchs anfangs Probleme hatte.

Er fand die Idee jedenfalls gut, aber nun scheint er völlig durch den Wind zu sein.

Das alles tut wirklich weh, aber ich muss das so erst mal hinnehmen und schauen was kommt.
 
Ich hatte vor ihm einen ähnlichen Fall.

Ich hatte vor ca. 2 Jahren einen Mann kennen gelernt und wir haben uns anfangs oft getroffen.

Er hat mir immer wieder gesagt, dass er mich lieb hat, was ich ihm auch glaubte, aber unsere "Beziehung"
entwickelte sich dann so, dass es große Probleme, wenn es um ein Treffen ging.

Er tat sich immer schwerer mit einem Treffen, was auch soweit ging, dass ich auch mal so zu ihm gefahren
bin, weil mir sein Hin und Her zu blöd wurde bzw. ich darunter litt, und ich dann wieder nach Hause fahren durfte, weil auch plötzlich unter anderem eine andere Frau mit im Spiel war oder er mich nicht sehen wollte, obwohl er mich lieb hatte.

Irgendwann stellte sich heraus, dass nicht ICH das Problem war, sondern die Tatsache, dass ihm seine EX auf gut
Deutsch "ein Kind ins Nest gelegt hat". Sein Sohn ist wirklich eine Hübscher, aber er will mit seinem Vater nichts zu
tun haben und ihn sogar auf Unterhalt verklagen, was ihn sehr fertig macht, weil er seinen Sohn dennoch liebt und
meint, dass seine EX ihn vor dem gemeinsamen Sohn schlecht gemacht hat.

Wir haben erst gestern darüber gesprochen und er meint, dass er mich lieb hat und auch mit mir schlafen will, sofern dies nach meinen Erfahrungen möglich ist, aber er kein Kind mehr will, weil die Frauen eh alle gleich sind und Väter, womit er recht hat, keine Rechte, sondern nur Pflichten in diesem Staat haben.

Ich versuche ihm klar zu machen, dass auch er mit "Schuld" an der Situation hat, denn beim Sex gehören immer zwei dazu, und dass ich nicht bin wie die anderen.

Aber er behart auf seiner Meinung...und auch in diesem Fall bestimmt die Vergangenheit sein Leben!
 
Das sind alles seine Baustellen und du bist nicht die Therapeutin.

Meinst du nicht das es keine andere unkompliziertere Männer gibt?

Was ist so anziehend an so eine Art Mann?
 
Ich kann dir nicht sagen, warum ich immer bei solchen "komplizierten" Männern lande. Ich habe mich das auch schon oft gefragt, aber noch keine Antwort darauf gefunden.

Mein Ex, also um den es in diesem Thread eigentlich geht, ist wie gesagt ein Lieber. Er ist romantisch und hat mich verwöhnt. Er hat mir wie gesagt Blumen geschenkt, Frühstück gemacht und an Bett gebracht, hat mich zum Essen eingeladen oder gekocht, und war vor allem im Bett sehr vorsichtig, verständnisvoll und sanft.

All das kenne ich nicht!
Ich wurde "nur" sexuell missbraucht, alleine gelassen, geschlagen, angemotzt und gemobbt!

Wir haben uns auch immer gut verstanden, viel gelacht und geredet. Ich habe versucht, mich auf ihn und seine Bedürfnisse einzustellen bzw. Verständnis für ihn zu gewinnen, weil es bei uns Probleme von Anfang "nur" aufgrund unserer Kindheiten/Vergangenheiten gab.

Ich habe ihn zum Beispiel auch sehr gerne verwöhnt, also gestreichelt, massiert usw., was nach seinen Angaben zuvor noch nie eine Frau für ihn gemacht hat bzw. er das immer machen musste.

Ein Faktum ist auch noch, keine Ahnung, ob dies eine wesentliche Rolle spielt, dass meine letzten Männer alle im Alter meines Vaters, der sich nie um mich so gekümmert hat oder nicht konnte, wie es sein sollte, waren.

Bei mir ist es im Grunde der übertriebene Wunsch, sowohl sexuell als auch emotional (fehlende Elternliebe), nach Zuneigung, die in meiner Kindheit gefehlt hat.

PS: Der Mann, der solche Probleme mit seinem Sohn hat, ist aber nicht er. Das war nur ein anders Beispiel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke nicht, dass eine Freundin eine Therapeutin sein kann und soll.

Ebenso unsinnig ist es, einen Menschen, der die Notwendigkeit nicht sieht, in eine Therapie drängen zu wollen.
Egal, aus welchen Gründen.

Ich würde mir einen Mann aussuchen, der nicht von Expartnerinnen gebeutelt wurde und der im Hier und Jetzt lebt.

Aber manchmal sucht man sich auch einen "problembehafteten" Partner, weil er von den eigenen Ängsten und Schwächen ablenkt. Man fühlt sich dann als kompetente Helferin und kann die eigenen Baustellen ausblenden. Das geht nicht mit einem seelisch gesunden, fröhlichen Mann, der sein Leben zufrieden lebt.
 
@Patch

Danke, aber bei mir geht alles seinen Gang.

Ich war schon bereits mehrfach im Krankenhaus und habe mich intensivst mit meinem Leben auseinander gesetzt.

Mein ambulanter Therapeut meint, dass ich für all das, was ich erfahren habe, gut drauf bin, und die Therapeuten in den Krankenhäusern meinen, dass sie gerne mit mir arbeiten, weil ich die Gabe habe, mein Leben gut reflektieren zu können.

Es ist eigentlich ganz einfach:

1. Schlimme Erfahrungen in der Kind- bzw. Vergangenheit (unbewusst)
2. Auftreten psychischer Störungen/Erkrankungen, sprich Reaktion meines Immunsystems bzw. Psyche auf die schlimmen Erfahrungen in meiner Kindheit

--> Posttraumatische Belastungstörungen (Ängste, Selbstmordgedanken uvm.)
--> "Multiple Persönlichkeitsstörung" (Teilung Kind/Erwachsener)
--> Persönlichkeitsstörung Abhängigkeitsverhältnis, sprich Emotionale (Mutter-/Vaterersatz) und Sexuelle Abhängigkeiten (resultierend aus dem Missbrauch), was einher geht mit Suchverhalten, psychosomatsiche Störungen, Depressionen...)
--> Ängste
--> psychosomatische Störungen

...

3. Bewusstwerden, welches Problem sich hinter welchem psychischen Schaden verbirgt
4. Aneignung von "Fachwissen", u.a. wie man mit welchem psychischen Schaden umgeht
5. Verarbeitung bzw. Umdenken sowie Ruhe und geregelten Tagesablauf (eine Aufgabe) schaffen

Ich werde zwar noch ein paar Jahre brauchen, aber ich nehme mir auch weiterhin die Zeit dazu.
 

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