Waldsonnengruen
Neues Mitglied
Hallo ihr Lieben,
Ok, jetzt ist es soweit, ich schreibe eine mich belastende Situation in ein Forum... warum? Ich weiss nicht... die folgende Situation die ich beschreibe habe ich durchaus schon einer Freundin erzählt. Aber mehr als:" ja so ist er halt, das weisst du doch." hat sie dazu nicht gesagt... also ich schreibe mal einfach frei weg und werde ein wenig ausholen damit ihr die Sache besser einordnen könnt.
Wir sind schon seit 17 jahren zusammen und lange verheiratet. Ich habe eine erwachsenes Tochter (20) nicht von ihm , aber wir sind gut mit dem Leiblichen befreundet. Selber bin ich 39. Seine Mutter hat mich von Anfang abgelehnt, auch sein älterer Bruder. Vorne rum war sie teilweise freundlich, teilweise zweideutig herablassend. Meine Schwiegermutter hat über Jahre hart über mich mit Ihrem ältesten Sohn gelästert. Da kamen Sachen wie: "die ist zu dick, (ich hab bei 176 ca 64 kg), die redet nur vom Kind, die ist schlampig, die nutzt meinen Sohn nur aus, die redet blöd ..." also jede Menge. Ich bin immer freundlich geblieben bis sie mich vor versammelter Famillie (sie, schwiegervater, ihre drei söhne, meine tochter) versuchte blosszustellen. Ich arbeitete derzeit in einem Kaffee, das wusste sie nicht. Wir waren derzeit auf Wohnungssuche.
Ich sagte das ich wenn ich im Kaffee rumsitze die Zeitungen und das Netz durchforste. Darauf hin sagte sie:" Ahh madame hat Zeit den ganzen Tag im Kaffee rumzusitzen und nimmt sich wichtig." Ähh das war mein Arbeitsplatz und manchmal ist dort eben Leerlauf...irgendwann hat sie das Lästern derart übertrieben das ihr jüngster Sohn dazwieschen ging und es mir erzählte. mein eigener Mann behauptete immer ich würde mir das einbilden oder übertreiben und sagte nie was. Allerdings war er wenn Sie lästerte auch nie dabei.
Mein Mann verändert sich immer ganz seltsam wenn wir ihr Haus betreten. Er redet so oberflächlich und wirkt auf mich verstellt. Er sagt mitlerweile selber das er kalt von seinen Eltern behandelt wurde, das aber lange nicht kapiert hat. Er gibt zu das dort eine aufgesetzte Stimmung herrscht und das es keinen Sinn macht mit ihnen darüber zu sprechen da sie mitlerweile hinter gutbürgerlicher Fassade versteckte Alkoholiker sind.
Mein Mann ist jetzt in Therapie, da er seine Kindheit aufarbeiten will. Allerdings nach meiner Bitte danach, da er mir gegenüber oft die gleiche Kälte und Gleichgültichkeit ausstrahlt wie einst seine Eltern Ihm gegenüber. Zudem vermute ich eine Depression. Ich habe übrigens seine Eltern ein paar mal hier zu mir eingeladen um die Beziehung zu verbessern, da hab ich alles besonders schön gemacht um meiner Schwiegermutter den Wind aus den Segeln zu nehmen. Das hat auch geklappt, seit dem ist sie etwas gnädiger. Ok soweit zur Vorgeschichte.
Jetzt hat sein Vater Krebs und stirbt bald. Ein grosses Ostertreffen steht an. Eigentlich hatte ich mit meinem Mann einen Pärchenurlaub geplant. Der fällt jetzt zu gunsten des Famillientreffens flach. Er sagte mir das kurz vor knapp. Ich sagte ja, aber ich mag nicht im Haus der Schwiegermutter wohnen, ich vertrau ihr nicht und fühl mich da unwohl. Zudem beschwerte Sie sich vor Jahren das unser Hund (der muss mit es gibt keinen Sitter) zuviel Dreck macht. Kurz um ich würde gerne nebenan im Hotel wohnen. Erst stimmte mein Mann zu und ich buchte. Ein paar Tage später meinte er das ihm das komisch vorkommt im Hotel und das er denkt das es seiner Mutter Lästeranlass gibt und das er es überzogen findet. Mich traff das irgendwie, da ich das Gefühl hatte das ihm mein Unwohlsein schon wieder unwichtiger ist als das seine Mutter dadurch gekränkt sein könnte. Es entbrannte ein Streit in dem ich Ihm mehrmals erklärte das ich doch auch meinen Schwiegervater noch mal sehen will bevor er stirbt, aber halt abends und morgens gerne einen Rückzugsort hätte, da ich so schlechte Erfahrungen dort machte. Er hat mich ja dort nie verteidigt was mich immer noch verletzt. Beim letzten Besuch dort bin ich wenn die Stimmung kippte einfach Gassi gegangen, das war ok für mich. Aber ich kann da nicht gut schlafe. Er will es nicht Punkt.
Er versteht zwar das ich mich da unwohl fühle, aber da muss ich eben durch. Zudem findet er es einfach nur nervig das ich Stress deswegen mache. Ok jetzt muss ich dort schlafen. Daheimbleiben kommt nicht in Frage, weil das das letzte mal sein wird das ich meinen Schwiegervater sehen werde. (mit dem komme ich gut aus. dazu gibt es eine eigene Geschichte, der hat eine Tochter aus erster Ehe mit der ich mitlerweile befreundet bin, die seine Frau auch ablehnt)
Sorry für den langen chaotischen Text. ich bin noch ungeübt. findet ihr es ok das ich nicht ins Hotel darf? Übertreibe ich? Ist im Angesicht des Todes meines Schwiegervaters es eventuell tatsächlich lächerlich das ich mich mit meinem Mann gestritten habe? Übrigens nicht das ihr falsches denkt. ich hatte ohnehin vorgeschlagen falls der Pärchenurlaub zustande gekommen wäre seinen Vater zu besuchen für einen Tag und wollte das mein Mann sich noch mal mit ihm ausprechen kann. Aber dann kam diese Ostereinladung. Ich weiss jetzt schon das in diesem Ostertreffen ein tieferes Gespräch nicht möglich sein wird. Das tut mit wahnsinnig leid für meinen Mann. Es kommen 6 Erwachsene (Söhne plus Frauen) und 4 kleine Kinder. Meine Tochter möchte nicht mit, da sie dort auch schlecht behandelt wurde.
...ich versuche jetzt einfach ruhig zu sein und dort zu schlafen und werde meinen Mann nicht mehr darauf ansprechen ... ich kriege nur diese Enttäuschung nicht los das er bei seiner letzten Chance dort zu mir zu stehen , mir diesen Hotelwunsch nicht gestattet .... was denkt ihr? Bin ich unfair?
Ok, jetzt ist es soweit, ich schreibe eine mich belastende Situation in ein Forum... warum? Ich weiss nicht... die folgende Situation die ich beschreibe habe ich durchaus schon einer Freundin erzählt. Aber mehr als:" ja so ist er halt, das weisst du doch." hat sie dazu nicht gesagt... also ich schreibe mal einfach frei weg und werde ein wenig ausholen damit ihr die Sache besser einordnen könnt.
Wir sind schon seit 17 jahren zusammen und lange verheiratet. Ich habe eine erwachsenes Tochter (20) nicht von ihm , aber wir sind gut mit dem Leiblichen befreundet. Selber bin ich 39. Seine Mutter hat mich von Anfang abgelehnt, auch sein älterer Bruder. Vorne rum war sie teilweise freundlich, teilweise zweideutig herablassend. Meine Schwiegermutter hat über Jahre hart über mich mit Ihrem ältesten Sohn gelästert. Da kamen Sachen wie: "die ist zu dick, (ich hab bei 176 ca 64 kg), die redet nur vom Kind, die ist schlampig, die nutzt meinen Sohn nur aus, die redet blöd ..." also jede Menge. Ich bin immer freundlich geblieben bis sie mich vor versammelter Famillie (sie, schwiegervater, ihre drei söhne, meine tochter) versuchte blosszustellen. Ich arbeitete derzeit in einem Kaffee, das wusste sie nicht. Wir waren derzeit auf Wohnungssuche.
Ich sagte das ich wenn ich im Kaffee rumsitze die Zeitungen und das Netz durchforste. Darauf hin sagte sie:" Ahh madame hat Zeit den ganzen Tag im Kaffee rumzusitzen und nimmt sich wichtig." Ähh das war mein Arbeitsplatz und manchmal ist dort eben Leerlauf...irgendwann hat sie das Lästern derart übertrieben das ihr jüngster Sohn dazwieschen ging und es mir erzählte. mein eigener Mann behauptete immer ich würde mir das einbilden oder übertreiben und sagte nie was. Allerdings war er wenn Sie lästerte auch nie dabei.
Mein Mann verändert sich immer ganz seltsam wenn wir ihr Haus betreten. Er redet so oberflächlich und wirkt auf mich verstellt. Er sagt mitlerweile selber das er kalt von seinen Eltern behandelt wurde, das aber lange nicht kapiert hat. Er gibt zu das dort eine aufgesetzte Stimmung herrscht und das es keinen Sinn macht mit ihnen darüber zu sprechen da sie mitlerweile hinter gutbürgerlicher Fassade versteckte Alkoholiker sind.
Mein Mann ist jetzt in Therapie, da er seine Kindheit aufarbeiten will. Allerdings nach meiner Bitte danach, da er mir gegenüber oft die gleiche Kälte und Gleichgültichkeit ausstrahlt wie einst seine Eltern Ihm gegenüber. Zudem vermute ich eine Depression. Ich habe übrigens seine Eltern ein paar mal hier zu mir eingeladen um die Beziehung zu verbessern, da hab ich alles besonders schön gemacht um meiner Schwiegermutter den Wind aus den Segeln zu nehmen. Das hat auch geklappt, seit dem ist sie etwas gnädiger. Ok soweit zur Vorgeschichte.
Jetzt hat sein Vater Krebs und stirbt bald. Ein grosses Ostertreffen steht an. Eigentlich hatte ich mit meinem Mann einen Pärchenurlaub geplant. Der fällt jetzt zu gunsten des Famillientreffens flach. Er sagte mir das kurz vor knapp. Ich sagte ja, aber ich mag nicht im Haus der Schwiegermutter wohnen, ich vertrau ihr nicht und fühl mich da unwohl. Zudem beschwerte Sie sich vor Jahren das unser Hund (der muss mit es gibt keinen Sitter) zuviel Dreck macht. Kurz um ich würde gerne nebenan im Hotel wohnen. Erst stimmte mein Mann zu und ich buchte. Ein paar Tage später meinte er das ihm das komisch vorkommt im Hotel und das er denkt das es seiner Mutter Lästeranlass gibt und das er es überzogen findet. Mich traff das irgendwie, da ich das Gefühl hatte das ihm mein Unwohlsein schon wieder unwichtiger ist als das seine Mutter dadurch gekränkt sein könnte. Es entbrannte ein Streit in dem ich Ihm mehrmals erklärte das ich doch auch meinen Schwiegervater noch mal sehen will bevor er stirbt, aber halt abends und morgens gerne einen Rückzugsort hätte, da ich so schlechte Erfahrungen dort machte. Er hat mich ja dort nie verteidigt was mich immer noch verletzt. Beim letzten Besuch dort bin ich wenn die Stimmung kippte einfach Gassi gegangen, das war ok für mich. Aber ich kann da nicht gut schlafe. Er will es nicht Punkt.
Er versteht zwar das ich mich da unwohl fühle, aber da muss ich eben durch. Zudem findet er es einfach nur nervig das ich Stress deswegen mache. Ok jetzt muss ich dort schlafen. Daheimbleiben kommt nicht in Frage, weil das das letzte mal sein wird das ich meinen Schwiegervater sehen werde. (mit dem komme ich gut aus. dazu gibt es eine eigene Geschichte, der hat eine Tochter aus erster Ehe mit der ich mitlerweile befreundet bin, die seine Frau auch ablehnt)
Sorry für den langen chaotischen Text. ich bin noch ungeübt. findet ihr es ok das ich nicht ins Hotel darf? Übertreibe ich? Ist im Angesicht des Todes meines Schwiegervaters es eventuell tatsächlich lächerlich das ich mich mit meinem Mann gestritten habe? Übrigens nicht das ihr falsches denkt. ich hatte ohnehin vorgeschlagen falls der Pärchenurlaub zustande gekommen wäre seinen Vater zu besuchen für einen Tag und wollte das mein Mann sich noch mal mit ihm ausprechen kann. Aber dann kam diese Ostereinladung. Ich weiss jetzt schon das in diesem Ostertreffen ein tieferes Gespräch nicht möglich sein wird. Das tut mit wahnsinnig leid für meinen Mann. Es kommen 6 Erwachsene (Söhne plus Frauen) und 4 kleine Kinder. Meine Tochter möchte nicht mit, da sie dort auch schlecht behandelt wurde.
...ich versuche jetzt einfach ruhig zu sein und dort zu schlafen und werde meinen Mann nicht mehr darauf ansprechen ... ich kriege nur diese Enttäuschung nicht los das er bei seiner letzten Chance dort zu mir zu stehen , mir diesen Hotelwunsch nicht gestattet .... was denkt ihr? Bin ich unfair?
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