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Er kommt nicht damit klar dass ich mal Prostituierte war

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
Hört sich im ersten Moment richtig an. Wenn man allerdings genauer darüber nachdenkt stellt man fest das du die Sachlage ins falsche Verhältnis setzt. So gut wie kein Mann hätte ein Problem damit eine Frau kennenzulernen, die sich irgendwann schon mal einen Callboy bestellt oder mal einen Mädelabend im Strippermilieu verbracht hat. Also eben das, was du aus Sicht der Männer hier eingeworfen hast.

So meinte ich das nicht. Ich wollte damit eigentlich mehr sagen, dass es für viele okay ist, ins Bordell zu gehen oder nackte Frauen in Pornos oder auf Erotikbilder zu begaffen (ohne Nachfrage gäbe es diese Berufe ja nicht!), aber wenn es dann um persönliche Ebenen geht, werden diese Frauen als "eklig" abgestempelt oder schlimmer.


Es ist ja wohl etwas anderes, wenn in 3 Jahren Bordellzeit am Tag 14 Typen an einer Frau herumgedoktert haben...

Warum? Sie tut es ja aktuell nicht während der Beziehung, soweit ich es verstanden habe. Was ist mit Frauen (oder Männern), die mit sehr vielen Leuten unverbindlichen Sex hatten. Ist das weniger schlecht oder "eklig", weil das nicht gegen Geld passiert ist?


Das das nicht jedermanns Sache ist, sollte verständlich sein.

Selbstverständlich. Aber ich finde hier einige Äußerungen schlichtweg mies. Damit meine ich jetzt keinen deiner Beiträge.


Davon abgesehen möchte ich nochmal betonen, dass auch ich die TE nicht verurteile sondern es lediglich ungewöhnlich fand, wegen einem Handtaschenspleen irgendwelche Typen ran zu lassen.

Deine Beiträge haben ja auch nicht verurteilend gewirkt. Außer, du warst der Gast?


Aber das ist in der Tat ihre eigene, persönliche Sache. Und wer mit ihr zusammensein möchte, sollte dies dann auch akzeptieren. Tut er dies nicht, ist es sein Problem für das die TE nichts kann. Denn damit klarkommen, kann nur im Kopf des potentiellen Partners stattfinden. Sie kann an ihrer Vergangenheit nichts ändern und muss sie auch nicht. Sie fand es okay so und steht dazu. Das ist ihr gutes Recht. Unehrlichkeit lässt sich hier nicht vorwerfen, also macht sie auch alles richtig.

Ganz richtig. Und sie verdient wie jeder andere auch Respekt oder die Möglichkeit, ein anderes Leben zu führen, wenn sie es will.
 
Hallo, hier ist die TE.
Ja, er ist großzügig. Er kann es sich aber auch erlauben. Bin jedoch nicht finanziell abhänging von ihm, da ich berufstätig bin.

Das hatte ich mir gedacht, als ich die Frage danach stellte.
Meine Befürchtung ist, dass in Eurer Beziehung genau das eine Rolle spielt und Dein Partner vielleicht ein bisschen ins Grübeln gekommen ist. Wobei sein Verhalten "doppelmoralig" ist. Er zahlt in gewisser Weise ja auch für Dich, stört sich aber an Deiner Vergangenheit.
 
Hallo, hier ist die TE.

Eigentlich ist es mir egal, wie ihr mich nennt. Prostituierte, H***, Nutte... Stimmt ja alles. Und ja ich stehe dazu, für mich haben Oberflächlichkeiten einen hohen Stellenwert, ich habe meinen Körper dafür verkauft. Ich stelle mich auch heute ohne Probleme hin und sage: Mein Partner soll Geld haben, weil ich keinen Bock darauf habe, jeden Cent umdrehen zu müssen. Ganz einfach. Ich bin jung und möchte leben. Das ist mein Lebens-Stil. Ich tue niemandem damit weh. Außer mir selbst, wenn ich mich außnahmsweise verliebe (was mir sehr sehr selten passiert) und mich die Dinge aus der Vergangenheit einholen. Ist klar, niemand glaubt mir hier mehr, dass ich Gefühle für diesen Mann habe. Egal, habe ich aber. Eigentlich mag ich mich nicht verlieben. Verliebt sein macht angreifbar.

Ich weiß nicht, wie ich weiter vorgehen soll. Er fängt immer und immer wieder davon an, auch wenn ich ihm sage, lass es doch gut sein. Auf Dauer wird es mich mürbe machen. Er will die Details wissen und genau diese Details machen ihn wütend. Ich glaube, manchmal bin ich einfach ein billiges, kleines Mädchen für ihn.
 
So meinte ich das nicht. Ich wollte damit eigentlich mehr sagen, dass es für viele okay ist, ins Bordell zu gehen oder nackte Frauen in Pornos oder auf Erotikbilder zu begaffen (ohne Nachfrage gäbe es diese Berufe ja nicht!), aber wenn es dann um persönliche Ebenen geht, werden diese Frauen als "eklig" abgestempelt oder schlimmer.

Also bist du der Meinung, dass JEDER Mann eine solche Vergangenheit mit wohlwollen akzeptieren sollte weil es aus der gleichen Spezies Mann schließlich auch Exemplare gibt, die schon mal ein Bordell besucht haben?
Diese Aussage finde ich jetzt nicht minder schräg. Unterstellst du jetzt allen Männern triebgesteuerte Puffgänger zu sein?

Was ist mit Frauen (oder Männern), die mit sehr vielen Leuten unverbindlichen Sex hatten. Ist das weniger schlecht oder "eklig", weil das nicht gegen Geld passiert ist?

Wo lernst du denn potentielle Partner kennen, die mit SEHR vielen Leuten Sex hatten? Magst du dies echt vergleichen? Selbst wenn ich mit ü40 eine Frau kennenlerne die mit 25 Männern verkehr hatte wäre das eine Anzahl, die von einer guten Prostituierten an einem Tag abgefertigt wird.

Unlogisch auch deshalb, da du ja das Privat- und Sexleben der Prostituierten dann ebenfalls dazunehmen müsstest.

Persönlich muss ich sagen finde ich schon, dass es auch einen anderen touch besitzt. Ich sehe einen Unterschied darin, ob man jemanden am Abend kennenlernt sich sympathisch ist und es letztendlich in einem ons endet als im Gegenzug für jeden x beliebigen Typen bereit zu sein. Es geht ja auch um die charakteristik, nicht bloß um pure Zahlen.

Selbstverständlich. Aber ich finde hier einige Äußerungen schlichtweg mies. Damit meine ich jetzt keinen deiner Beiträge.

Da stimme ich dir zu. Man sollte sich nicht das Mundwerk darüber zerreissen. Ob jemand damit klarkommt, sollte jedem selbst überlassen sein und ich kann nachvollziehen wenn jemand damit so gar nichts anfangen kann (das ist das was ich dir sagen wollte ). Andererseits ist es aber so, dass derjenige dem es nicht passt dann auch die Konsequenzen daraus ziehen und einfach weitergehen sollte. Offen und Ehrlich, wie auch die TE. Ein aufrichtiges Verhalten ihr Gegenüber, hat sie nämlich genauso verdient wie jeder andere auch.
 
Welch normaler Mann will so eine Frau?

Welche Prosti möchte denn schon einen normalen Mann ???????😀

Normalos sind genauso " ver-rückt ", eckelhaft, boshaft etc etc....würg....

das sieht man doch mal wieder an einem solch dümlichen Kommentar, wie unerträglich manche mit diesem Thema umgehen.

An die TE:

Wer solche Sprüche und Gemeinheiten ablässt, verdient Dich nicht!!!!

Ich finde es gut und es ist auch notwendig einem potentiellen Partner reinen Wein einzuschenken. Wer dann allerdings SO reagiert hat meine Gunst erst gar nicht verdient.

Zudem ...noch bist Du mit der kurzen Anschaffzeit ja ein Kücken in dem Bereich.Und die " Hobbyprostis " haben meiner Erfahrung und erachtens nach KEINE Ahnung was wirklich wichtig ist, zur seelischen& körperlichen Gesunderhaltung.
Du solltest Dir vielleicht mal Gedanken machen ob es materielle Dinge wert sind, seine seelische Gesundheit langfristig aufs Spiel zu setzen.
Ausserdem ist heutzutage die Gefahr auch körperlich zu erkranken sehr sehr hoch geworden, so das dies ein weiteres Argument sein sollte, zu überdenken, ob es der richtige Beruf ist für Dich.

Es grüßt ein ehemaliger Profi mit jahrzentelanger Berufserfahrung
 
Also bist du der Meinung, dass JEDER Mann eine solche Vergangenheit mit wohlwollen akzeptieren sollte weil es aus der gleichen Spezies Mann schließlich auch Exemplare gibt, die schon mal ein Bordell besucht haben?
Diese Aussage finde ich jetzt nicht minder schräg. Unterstellst du jetzt allen Männern triebgesteuerte Puffgänger zu sein?

Nö. Ich will lediglich darauf hinaus, dass einige hier so heftig reagieren, obwohl es auf der Hand liegt, dass einige bereits Pornos und Erotikbilder konsumiert haben oder vielleicht sogar der ein oder andere mit Prostituierten zu tun hatte oder unverbindlichen, schnellen Sex, wo es nur um die Triebbefriedigung ging. Aber selbst wenn nicht - es geht mir hier darum, dass ohne Nachfrage diese Berufe nicht existieren würden und einerseits dann zum Teil so heftig reagiert wird, obwohl viele diese Nachfragen haben oder wir eine angeblich aufgeklärte und sexuell offene Gesellschaft sind. Und abgesehen davon stößt mir hier eben auch der Ton in einigen Beiträgen sauer auf (wie ich bereits erwähnt hatte). Jeder soll ja denken, was er will und das vertreten, aber dieses vorschnelle "Ihhh, die ist ja eklig", will ich den oben genannten Überlegungen/Einwänden gegenüberstellen. Nichts weiter 🙂.


Wo lernst du denn potentielle Partner kennen, die mit SEHR vielen Leuten Sex hatten? Magst du dies echt vergleichen? Selbst wenn ich mit ü40 eine Frau kennenlerne die mit 25 Männern verkehr hatte wäre das eine Anzahl, die von einer guten Prostituierten an einem Tag abgefertigt wird.

Ich habe doch gar nicht von mir erzählt. Aber dir kann überall jemand theoretisch begegnen, der so eine Sexualität hat. Vielleicht jetzt nicht so eine hohe Anzahl, wie es bei Prostituierten ist, aber eben doch sehr viele. Nüchtern betrachtet geht es doch eigentlich nur darum, dass man Sex hatte. Weder die Gefühle zählen, noch die Gründe, noch ob es gegen Geld passiert ist oder nicht, wenn das beidseitig freiwillig passiert ist. Also scheint es der emotionale Aspekt zu sein, was für viele ein Problem darstellt. Und die nicht-ersetzbarkeit der Sexualität und die Angst, dass der Partner eventuell wieder Lust hätte, gegen Geld Sex zu verkaufen. Aber wie gesagt, dass jemand dann "fremdgeht" kann einem auch bei jemanden passieren, der allgemein freizügig ist. Vielleicht sogar noch mehr. Es ist also der emotionale Aspekt, der für viele anstößig wirkt. Nur wird da bei Prostituierten heftiger reagiert.


Unlogisch auch deshalb, da du ja das Privat- und Sexleben der Prostituierten dann ebenfalls dazunehmen müsstest.

Ich habe mich für meine Argumentation jetzt aber nur auf den rein beruflichen Aspekt gestützt, den Prostituierte haben. Denn der Freund der TE hängt sich ja daran auf, nicht an der allgemeinen Anzahl ihrer tiefgehenderen Liebesbeziehungen (zumindest habe ich es so verstanden). Und so viele harte Reaktionen und Aussagen (nicht nur hier) beziehen sich ja auf das berufliche Leben und sehen es als Problem auf das persönliche Liebesleben der Betroffenen. Bisher habe ich nicht bewusst hier gelesen, dass es um die allgemeinen Liebesbeziehungen der TE ging und bisher habe ich auch weniger mitbekommen, dass es bei dieser Thematik anderen darum ging. Das war dann eher der käufliche Sex.


Persönlich muss ich sagen finde ich schon, dass es auch einen anderen touch besitzt. Ich sehe einen Unterschied darin, ob man jemanden am Abend kennenlernt sich sympathisch ist und es letztendlich in einem ons endet als im Gegenzug für jeden x beliebigen Typen bereit zu sein. Es geht ja auch um die charakteristik, nicht bloß um pure Zahlen.

Ernstgemeinte Frage und wirklich aus Interesse: geht es dir dann auch um die "Exklusivität" der Verbindung und die Gefühle? Ein ONs ist ja auch unverbindlich und hat auch oft weniger tiefe Gefühle. Klar, Sex gegen Bezahlung geht noch einen Schritt weiter, aber beides kann man darauf "beschränken", dass es nicht um den Aufbau einer Beziehung geht, sondern um Triebbefriedigung. Mich würde hier wirklich eine männliche Sichtweise interessieren, die das versucht zu erklären und nicht nur "Ihhhh" schreibt 😉.


Das größte "Problem" das ich hier sehe: Was ist, wenn ich mich ernsthaft in einen Menschen verliebe und die Beziehung an sich mit ihm schön ist, der Mensch mir aber dann erzählt, dass er seinen Körper für Geld verkauft hat. Ist dann alles vorbei?
 
Na klar ist die Gesellschaft sexuell aufgeklärt, freizügig und mehr oder minder modern eingestellt. Aber das hat alles auch Grenzen. Vor allem im persönlichen Bereich. Darum finde ich das Beispiel: Mann geht in den Puff -> also warum ist er so verklemmt, wenn er eine Ex-Prostituierte kennenlernt? genauso falsch wie auch richtig. Als Außenstehender sind diese Dinge immer leicht zu beurteilen, aber wenn eine persönliche Note ins Spiel kommt, bekommt das Ganze eine andere Perspektive. Das ist nun einmal so, bei vielen Dingen des Lebens.

Fakt ist, Prostitution ist moralisch anrüchig. Das brauch mir auch niemand das Gegenteil zu erzählen. Wenn jemand der Profession Prostitution nachgegangen ist, dann ist das völlig ok und legitim. Aber gleichzeitig kann dieser jemand nicht erwarten, dass das für allen anderen auch ok und legitim ist. Vergleiche und Fingerzeige nützen da auch nichts. Dem Partner der TE Offenheit und Verständnis zu unterstellen, bloß weil dieser vielleicht mal ein paar ONS oder sich als Jugendlicher hunderte von Gigabytes an Pornos runtergeladen hatte ist ein Vergleich von Äpfel und Birnen. Es gibt einen gewissen, aber bestimmten Unterschied zwischen Sex als Freizeitbeschäftigung, oder dem Verkauf von Sex zur Aufbesserung des Lebensstils.

Vieles ist einfach Typsache. Manche sind offen und bleiben es auch. Andere sind es eben nicht. Das liegt an der Erziehung, der Gesellschaft, den eigenen moralischen Werten, was auch immer. Man kann niemanden zwingen seine Denkweise radikal zu ändern.
 
Das größte "Problem" das ich hier sehe: Was ist, wenn ich mich ernsthaft in einen Menschen verliebe und die Beziehung an sich mit ihm schön ist, der Mensch mir aber dann erzählt, dass er seinen Körper für Geld verkauft hat. Ist dann alles vorbei?

Wie ich persönlich darauf reagieren würde kann ich leider nicht sagen. Ich war in einer solchen Situation noch nicht. Und ansonsten kommt es sicherlich auf die jeweilige Person an. Bestimmt gibt es Menschen bei welchen die Liebe beginnt abzuflauen, wieder andere sind im ersten Moment empört aber in der Lage, dies im zweiten Schritt dann zu akzeptieren. Und für widerum andere ist das von anfang an kein Problem. Die Menschen sind nunmal sehr unterschiedlich.

Am wichtigsten ist es hierbei, ehrlich und aufrichtig zu bleiben. Und das gilt dann für beide Seiten.
 
Ist klar, niemand glaubt mir hier mehr, dass ich Gefühle für diesen Mann habe. Egal, habe ich aber. Eigentlich mag ich mich nicht verlieben. Verliebt sein macht angreifbar.

Ich weiß nicht, wie ich weiter vorgehen soll. Er fängt immer und immer wieder davon an, auch wenn ich ihm sage, lass es doch gut sein. Auf Dauer wird es mich mürbe machen. Er will die Details wissen und genau diese Details machen ihn wütend. Ich glaube, manchmal bin ich einfach ein billiges, kleines Mädchen für ihn.

Dass Du Gefühle für den Mann hast, hatte ich überlesen oder nicht kapiert. Umso schwieriger.
Aber warum, um Himmels Willen, gehst Du noch auf seine Fragen ein? Warum erzählst Du ihm Details? 😕
Auch das "Lass es doch gut sein" würde ich mir ab sofort sparen.
Du lässt Dich von ihm klein machen. Du kannst besser beurteilen, was er davon hat.
 
Hallo TE.

Ich glaube nicht, dass das besser wird.
Irgendwie scheint dein Freund sich da immer weiter reinzusteigern, und ich kann mir gut vorstellen, dass er dich irgendwann hasst dafür, dass du eben diese Vergangenheit hast.

Das könnte dann so aussehen, dass, wenn er mal Lust hat und du nicht, er dir Geld hinklatscht und sagt, du sollst ihn bedienen so wie du das bei deinen Freiern gemacht hast.

Ich würde den Kontakt abbrechen und ihm sagen, dass das so keinen Sinn hat und er sich wieder melden kann, sollte er meinen, doch damit abschließen zu können.
Und dann aber wirklich abschließen, ohne dass er dich oder sich weiter quält mit Detaillefragen und sowas.

(Oder du willst auf seine Großzügigkeiten nicht verzichten, dann musst du ihn eben nehmen wie er ist)
 

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