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Er ist in einer offenen Beziehung

  • Starter*in Starter*in Fuechsin
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hallo füchsin!
deine geschichten wiederholen sich.
zunächst verliebt in einen "netten Mann", der aber irgendein handycap hat.
dann willst du diesen "netten Mann" aber nicht aufgeben, und dieser hat auch erklärtermassen mit irgendwelchen schwierigkeiten zu kämpfen, sonst wäre alles anders. Dann möchtest du ihn auch nicht aufgeben, sondern "einfach als guten Freund" - weil er doch so ein netter mensch ist...
dann irgendwann dreht sich die geschichte: es kommt zum eklat - den ich mal als "augenöffnung" bezeichnen möchte: danach ist er der A**** etc. etc. etc. und du sehr enttäuscht.

- es haben ja schon andere in diesem thread bemerkt, dass du dir deinen ausgesuchten "schönredest" und nicht sofort wieder loslassen willst. Du brauchst wohl einfach ein wenig länger Zeit, um festzustellen, dass der "nette Mann" nicht so ist, wie du es dir vorstellst.
- Ob du jetzt eine "Jägerin von bösen buben" bist???
du scheinst eher eine Jägerin dessen zu sein, was du in diese "netten Männer" projezierst - und leider - sorry - stellt sich irgendwann dann für dich heraus, dass du der Quichotte in dieser Geschichte bist....
alles gute
 
Ich glaube ich muss ehrlich zu mir sein. Ich liebe das Spiel mit dem Feuer. Die Spannung und Reibung einen "bosen Buben" zu daten. Ich schrieb hier ja, dass nach seinem Liebesgestaendnis in mir Zweifel aufkamen, ob ich ihn ueberhaupt noch moechte.
Vielleicht bin ich einfach eine Jaegerin, die den Nervenkitzel braucht. Klar tut es weh, wenn jemand auf meinen Gefuehlen herumtrampelt, aber der Reiz des Unerreichbaren scheint mir wohl etwas zu geben, dass dies alles fuer mich hinnehmbar macht.

Und um ehrlich zu sein, kann ich noch nichtmal mit Sicherheit sagen, dass ich diesen Mann bereits aufgegeben habe. Warum ich das mache weiss ich allerdings auch nicht. Warum kann ich mir nicht einfach einen netten Mann suchen und mit ihm gluecklich werden?
Ich glaube ich bin blind fuer nette Maenner, sie existieren nicht in meiner Welt. Meine Welt ist aufregend, wie ein Sturm auf hoher See. Ich falle tief, kann nicht essen, nicht schlafen, keinen klaren Gedanken fassen, aber ich springe doch immer wieder in mein Boot und versuche Wellen zubesiegen, die unbesiegbar sind.

Ein guter Freund von mir ist 66 und suechtiger Gluecksspieler, er meinte erst neulich zu mir, dass ich wohl wie er den Kick suche und diesen eben im Verlieben finde. Jeder muss seinen Preis zahlen, er tut dies mit Geld und ich eben mit emotionalen Wunden. Am Ende verlieren wir beide, aber der Reiz bleibt.


Hallo Fuechsin

Eine treffende, wie ehrliche Analyse. Eine vortreffliche Selbsterkenntnis. Gratulation, ehrlich.

Nette Männer würden dich als Person, als den Menschen lieben der du bist, so wie du bist. Da du aber selber an dir zweifelst, dich vielleicht verabscheust, möchtest du so nicht geliebt werden und kannst so auch nicht lieben. Du willst wegen deiner Taten, wegen deiner Kühnheit, wegen deiner Großartigkeit anerkannt und bewundert werden. Dann fühlst du dich geliebt.

Du hälst dich selber für ein armseliges Milchbrötchen.

Bist du aber nicht.🙂 Ätsch!

Rotfuchs
 
Ich liebe das Spiel mit dem Feuer. Die Spannung und Reibung einen "bosen Buben" zu daten.

"Böse Buben" are something completely different compared to your loverboy, dear!😀


Vielleicht bin ich einfach eine Jaegerin, die den Nervenkitzel braucht.

´Ne Jägerin braucht ´ne entsprechend Beute, die einzige Beute hier bist Du, da kannst Du es Dir noch so schönreden. es ist nun mal so! Sorry, life sucks! 🙄

Rotfuchs freut sich sicher auf deinen nächsten "Bösen Buben" 😉!
 
Liebe Seltene Blume :blume:

Also, bitte. Da hast du mich wohl etwas missverstanden. Ich bin kein Voyeurare, my dear.

Liebe Grüße von Rotfuchs :blume:
 
Momentan bin ich wirklich sehr am Ende.
Ich will ihn zurueck! Oder ihm wenigstens auch weh tun. Ihm alles geben und es ihm dann von einem Tag auf den naechsten wegreissen.
Ich habe keinen Plan wie ich ihn aus meinem Kopf bekommen kann. Es scheint fast so, dass ich etwas in ihm toeten muesste um selbst mein Leben zurueck zu bekommen. Mein Verstand weiss, dass das nicht funktionieren wird, aber mein verletztes Ego scheint staerker zu sein.
Vielleicht sollte ich mir einfach schnell einen anderen Mann suchen, nur um einen kurzen Uebergang zu meinem normalen Ich zu haben. Immer noch besser als meinem Impuls zu folgen und ihm wieder zu verfallen.
 
Momentan bin ich wirklich sehr am Ende.
Ich will ihn zurueck! Oder ihm wenigstens auch weh tun. Ihm alles geben und es ihm dann von einem Tag auf den naechsten wegreissen.
Ich habe keinen Plan wie ich ihn aus meinem Kopf bekommen kann. Es scheint fast so, dass ich etwas in ihm toeten muesste um selbst mein Leben zurueck zu bekommen. Mein Verstand weiss, dass das nicht funktionieren wird, aber mein verletztes Ego scheint staerker zu sein.
Vielleicht sollte ich mir einfach schnell einen anderen Mann suchen, nur um einen kurzen Uebergang zu meinem normalen Ich zu haben. Immer noch besser als meinem Impuls zu folgen und ihm wieder zu verfallen.

auch mir tut es leid.
aber bitte, such dir jetzt nicht "schnell einen anderen" - so verletzlich wie du bist, kann das wieder nach hinten losgehen. Nimm dir vor, es dir gutgehen zu lassen, geh mit freunden aus, flirte auf der tanzfläche - hol dir so die bestätigung, die du brauchst.
Aber lass erst einmal die finger von männern.
du solltest versuchen, dich zu sortieren, beschäftige dich mit dir selbst, bevor du dich wieder mit anderen beschäftigst.
alles gute
 
Ich glaube ich muss ehrlich zu mir sein. Ich liebe das Spiel mit dem Feuer. Die Spannung und Reibung einen "bosen Buben" zu daten. Ich schrieb hier ja, dass nach seinem Liebesgestaendnis in mir Zweifel aufkamen, ob ich ihn ueberhaupt noch moechte.
Vielleicht bin ich einfach eine Jaegerin, die den Nervenkitzel braucht. Klar tut es weh, wenn jemand auf meinen Gefuehlen herumtrampelt, aber der Reiz des Unerreichbaren scheint mir wohl etwas zu geben, dass dies alles fuer mich hinnehmbar macht.

Und um ehrlich zu sein, kann ich noch nichtmal mit Sicherheit sagen, dass ich diesen Mann bereits aufgegeben habe. Warum ich das mache weiss ich allerdings auch nicht. Warum kann ich mir nicht einfach einen netten Mann suchen und mit ihm gluecklich werden?
Ich glaube ich bin blind fuer nette Maenner, sie existieren nicht in meiner Welt. Meine Welt ist aufregend, wie ein Sturm auf hoher See. Ich falle tief, kann nicht essen, nicht schlafen, keinen klaren Gedanken fassen, aber ich springe doch immer wieder in mein Boot und versuche Wellen zubesiegen, die unbesiegbar sind.

Ein guter Freund von mir ist 66 und suechtiger Gluecksspieler, er meinte erst neulich zu mir, dass ich wohl wie er den Kick suche und diesen eben im Verlieben finde. Jeder muss seinen Preis zahlen, er tut dies mit Geld und ich eben mit emotionalen Wunden. Am Ende verlieren wir beide, aber der Reiz bleibt.

Hallo Fuechsin,

Ich habe nach dein Antwort auf meine Frage erst nichts geschrieben um das erst mal wirken zu lassen.
Und dann schreibst du auf einmal

Momentan bin ich wirklich sehr am Ende.
Ich will ihn zurueck! Oder ihm wenigstens auch weh tun. Ihm alles geben und es ihm dann von einem Tag auf den naechsten wegreissen.
Ich habe keinen Plan wie ich ihn aus meinem Kopf bekommen kann. Es scheint fast so, dass ich etwas in ihm toeten muesste um selbst mein Leben zurueck zu bekommen. Mein Verstand weiss, dass das nicht funktionieren wird, aber mein verletztes Ego scheint staerker zu sein.
Vielleicht sollte ich mir einfach schnell einen anderen Mann suchen, nur um einen kurzen Uebergang zu meinem normalen Ich zu haben. Immer noch besser als meinem Impuls zu folgen und ihm wieder zu verfallen.

Ich sehe bei dir ein gewaltiges Hin und Her. Vor allem sehe ich eine Frau die sich sehr nach Bestätigung sehnt. Und um die zu bekommen sogar fähig ist alles schön zu reden was so offensichtlich ist.

Sei doch mal ganz ehrlich mit dir und schau was DU willst für DICH und was DU bereit bist dafür zu tun, und hinterfrag ob das wirklich so ist.
Das ist übrigens kein Prozess von eine Stunde oder eine Tag. Du kannst und solltest das jederzeit überprüfen um damit sicher so gehen ob das wirklich so ist.

Eine Jägerin bist du ganz bestimmt nicht und mit dem Feuer spielst du auch ganz bestimmt nicht gerne.
Dann würdest du die gejagte Beute nach dem erlegen links liegen lassen ohne darum zu trauern wie es jetzt der Fall ist.

Ich wünsche dir viel Mut.
 
Momentan bin ich wirklich sehr am Ende.
Ich will ihn zurueck! Oder ihm wenigstens auch weh tun. Ihm alles geben und es ihm dann von einem Tag auf den naechsten wegreissen.
Ich habe keinen Plan wie ich ihn aus meinem Kopf bekommen kann. Es scheint fast so, dass ich etwas in ihm toeten muesste um selbst mein Leben zurueck zu bekommen. Mein Verstand weiss, dass das nicht funktionieren wird, aber mein verletztes Ego scheint staerker zu sein.
Vielleicht sollte ich mir einfach schnell einen anderen Mann suchen, nur um einen kurzen Uebergang zu meinem normalen Ich zu haben. Immer noch besser als meinem Impuls zu folgen und ihm wieder zu verfallen.

Hallo Füchsin,
ich sehe Verzweiflung, doch wenn du dir niemals richtig ansiehst, was da jetzt gewesen ist und du dich stattdessen wieder in so eine Beziehung stürzen willst, denn solange du dir nicht wirklich ansiehst, warum du so gehandelt hast, wie du gehandelt hast, solange wirst du immer wieder auf die Gleiche Art Mann und auf die gleiche Art mit der Situation um gehen. Du wirst immer wieder diesen Kreisverkehr benutzen, bis du einen anderen Weg für dich suchst. Du wirst diesen bekannten Weg solange gehen, bis du dich traust einen neuen einzuschlagen. Doch dafür solltest du wisssen, was dich immer wieder selbst bewegt, diesen Weg zu gehen und keinen anderen. Dazu solltest du wissen, was dich zu diesen Typ Mann so hinzieht, erst wenn du das weißt , kannst du neue Wege gehen.
Das heißt aber nicht gleich, das es derrichtige Weg wird, doch die möglichkeit, den richtigen Weg zu gehen bekommst du nur wenn du etwas anders gehst.
Bei mir war es wohl auch nicht der richtige Weg und auch ich hätte es erkennen müssen, doch es war schon ein anderer Weg und er war schon besser als die Wege davor. Es gab mal einen Weg den traute ich nicht, der war soviel anders, da fürchtete ich mich. So nahm ich doch lieber einen alten und bekannten Weg, doch ich würde heute all meinen Mut nehmen und den neuen, den Unbekannten Weg wählen, wenn er sich anfühlen würde wie der damals.
Es gibt Menschen, die ich persönlich kenne, die nach dem sie sich angesehen hatten, warum immer wieder so ein, sie ein anderen und besseren weg gegangen sind.
Deshalb mein Wunsch an dich nimm all dein Mut zusammen, halte den Schmerz aus der dich dabei trifft und sieh dir an was der deinige Teil an dem Verlauf der Geschichte war und dann stelle dir eine Liste zusammen, was du anders machen könntest. Und sieh dir an was dich an dem Mann so fasziniert hat und frage dich, ob es das ist was du wirklich suchst.
LG
Mittendurch
 
Hallo Fuechsin

Hier ein Text aus Wikipedia zum Thema Übertragung. Vielleicht kannst du damit was anfangen:

"Ein Beispiel soll den Grundmechanismus der Übertragung verdeutlichen:

Eine Angestellte wird von ihrem Vorgesetzten immer wieder heftig und ungerecht abgewertet. Trotzdem bewundert sie ihn und versucht, ihm durch gute Leistungen und attraktives Auftreten zu gefallen. Auch in Beziehungen sucht sie immer wieder starke Partner, wobei sie hierbei viel Gewalt erfährt und sich trotzdem nicht trennt. Sie überträgt dabei jeweils Gefühle, die eigentlich ihrem gewalttätigen Vater gelten, auf ihren Chef oder Partner. Sie wünscht von diesen Bestätigung oder Zuwendung, nach der sie sich bei ihrem Vater gesehnt hat, ohne sie je zu bekommen.

Dieser Mechanismus lässt sich in vielen ähnlichen Situationen des sozialen Lebens wiederfinden:

  • Rachsucht und Rechthaberei im Erwachsenenalter gehen auf lieblose Erziehung zurück; Erziehung durch Liebesentzug
  • stark negative Reaktionen auf narzisstische Kränkungen gehen auf Bevorzugung anderer Geschwister und Lieblosigkeit zurück
  • Trennungsängste basieren entweder auf Trennungserfahrungen in der Kindheit oder auf einer sehr starken und gut ausgeprägten Bindung zu bestimmten Personen
  • spontane Sympathie/Antipathie gegenüber bestimmten Personen: Die Ursachen sind Parallelen zu Personen der Vergangenheit."

Rotfuchs
 
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