Hallo ihr,
Ich schreibe das hier wohlweißlich, dass ich mit Sicherheit sehr schnell hier von einigen gesteinigt werde (verbal), aber ich muss hier wirklich mal meine Meinung loswerden...
Wer kommt bitte auf die Idee, dass eine polyamore bzw. polygame Beziehung negativ zu bewerten und lieblos bzw. gleichgültig ist?
Ich denke, auch diese Beziehungsform hat ihre Daseinsberechtigung, genau wie die monogame Beziehung und ich denke nicht, dass man das werten kann, denn die Menschen sind verschieden, einige fühlen sich eben in "anderen" Beziehungsformen wohler.
Ich denke, es ist eine Sache der Gesellschaft, dass der Großteil der Leute hierzulande der Meinung sind, nur die monogame Beziehung sei positiv und erstrebenswert und alles andere sei eklig oder weiß der Geier was.
Und die Frage nach dem "normalen" Mann. Für mich ist jemand in einer offenen Beziehung auch "normal", warum auch nicht.
Viele leben auch aus Liebe in einer offenen Beziehung...weil sie ihrem Partner eben auch schöne Erlebnisse mit anderen Menschen gönnen ohne Besitzansprüche.
@Füchsin:
Wenn du mehr für diesen Mann empfindest und dir wirklich eine Beziehung wünscht, solltest du ihm auf den Zahn fühlen, was genau er von dir möchte, denn ich denke, beides ist gut möglich...einmal dass er dich wirklich mag und es ernst mit dir meint...aber genausogut auch, dass er dich als Außenbeziehung haben und dabei mit seiner jetzigen Partnerin zusammen bleiben will.
Ich denke, das sollte zwischen euch geklärt sein, bevor ihr zusammen wegfahrt, denn sonst kann es gut passieren, dass er dich enttäuschen wird.
Ich drücke dir die Daumen....