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er hat mich beim sex gefilmt

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Mir persönlich wäre es an Ihrer Stelle so peinlich, wenn jeder, der mir im Campus begegnet, weiß wie ich im Bett bin und dass ich auf so eine Person reingefallen bin.

es hat IHR also peinlich zu sein, und nicht IHM? genau wegen so einer einstellung wie deiner, ist es opfern dann auch tatsächlich peinlich.
ER sollte sich in grund und boden schämen! sprüche wie "oh nein, mir wär das ja soooooooo peinlich, ich würd mich verdrücken!" sind genau falsch - das vermittelt nämlich dem opfer, dass sie sich nicht mehr blicken lassen können.
natürlich wäre das wegducken - was denn sonst?

und ja, es sollte so weit wie möglich ermittelt werden, wer zu der verbreitung beigetragen hat. das ist strafbar. und wahrscheinlich ist ER so ein armes würstchen, dass er die anderen verpfeifen würde - um selbst nicht alles aufgeladen zu bekommen.

soll sie einfach abhauen, deckel drüber und gut? und dann ist nächstes semester das nächste mädel dran? super einstellung, echt...
 
A

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Re: er hat mich beim sex gefilmt
Das hat nichts mit Wegducken etc. zu tun, schon gar nicht mit Täterschutz. Nur muss die TE auch wissen, dass es an der FH nicht einfach für Sie wird, auch wenn der Täter im Knast sitzt. Diesen realistischen Ausblick sollte man Ihr schon geben dürfen.

der täter wird dafür wahrscheinlich nicht mal in den knast wandern. zumindest nicht, wenn er nicht vorbestraft ist. so schnell kommt man da nicht rein. er wird vermutlich zu einer geldstrafe verdonnert, ja, aber er kann schön weiterhin am campus herumspazieren und den coolen typen markieren, wenn man nicht dafür sorgt, dass alle ihn für das halten, was er ist!
darum ist es eben extrem wichtig, dass man sich nicht wegduckt (denn es ist und bleibt wegducken, wenn man das feld räumt), sondern offensiv damit umgeht, so dass allen klar wird, wer sich hier schämen sollte.

indem du vorschlägst, die TE soll sich verpieseln, sich ein neues leben aufbauen, von vorn anfangen, während der täter weiterhin seinem gewohnten trott nachgehen kann, möchtest du ihr eine menge umstände aufbürden, während er es schön bequem hat. das hat schon nen leichten anflug von täterschutz.

sicher wird es vorerst kein spaziergang - das liegt aber hauptsächlich an leuten wie dir, die hintenrum dann tuscheln "wär mir das peinlich!", statt dem täter zu sagen "du idiot, wär mir das peinlich, mich auf diese weise profilieren zu müssen!"
 
Auch eine Frage ist, ob der Typ dafür Geld genommen oder bekommen hat. Hat er dieses, muss er noch Schadensersatz an die TE zahlen und das wird dann eine sehr teure Lektion für diesen Menschen.

Ist das mit dem Schadensersatz davon abhängig ob er dafür Geld bekommen hat 😕
Kann ich mir nicht vorstellen.
 
Genau, am Besten die Polizei verhaftet jeden, der er weitergeleitet hat? Wie willst Du das denn nachvollziehen?

Das hat nichts mit Wegducken zu tun, gewonnen oder nicht gewonnen. Mir persönlich wäre es an Ihrer Stelle so peinlich, wenn jeder, der mir im Campus begegnet, weiß wie ich im Bett bin und dass ich auf so eine Person reingefallen bin. Was hilft es mir, wenn ich dann vor Gericht gewinne und die FH mit dem Übeltäter schimpft?


Ich gebe Tobias durchaus recht. Nicht jeder Mensch, nicht jedes Opfer ist in der Lage sich den Konsequenzen dessen zu stellen, was ihnen angetan wurde.
Auch wenn es unserer Geselleschaft weiterhelfen würde, wenn jeder den Mut dazu hätte.
Von daher finde ich es durchaus legitim, wenn in Betracht gezogen wird, dass man sich vielleicht eine andere Ausbildungsstelle suchen muss.
Es ist bei Opferschutzprogrammen gang und gebe, dass das Opfer NICHT mit dem Täter konfrontiert wird. Aus mehreren Gründen.

Was die TE erlitten hat, in so jungen Jahren und noch ziemlich am Anfang ihrer Sexualentwicklung, ist für manchen abgebrühten Erwachsenen schon schwer zu verdauen.
Sich dann hinzustellen und zu sagen: "Du musst dich deinem Täter stellen, sonst macht er es noch mal", finde ich eigentlich unzumutbar. Denn die TE ist nicht dafür verantwortlich diesem A******* das Handwerk zu legen und die Frauen nach ihr vor ihm zu schützen. Sie sollte nur das tun was sie für sich als richtig empfindet. Und wenn das wäre aus der Gegend zu ziehen, so sei es.
Und ja, ich würde mich auch schämen, wenn es ein Sex Video von mir gäbe, welches alle meine Kollegen gesehen hätten. Weil ich mich immer fragen würde wie ich so blöd sein konnte auf so einen Idioten hereinzufallen. Das ist ein ganz menschlicher Gedankengang und entläßt den Täter nicht aus seiner Verantwortung.
 
Ist das mit dem Schadensersatz davon abhängig ob er dafür Geld bekommen hat 😕
Kann ich mir nicht vorstellen.

Neulich im TV kam da so ne Sendung, wo es einen ähnlichen Sachverhalt gab und auch wenn es rein fiktiv war, so ist dort das Schmerzensgeld u.a. davon abhängig gewesen, ob damit Geld eingenommen wurde oder nicht.
 
Entweder war das Verklag mich doch (VOX) oder das Gegenstück dazu auf RTL (weiß im Moment nicht wie das da heißt), letzteres schaue ich mir nicht so oft an, ist aber halt sehr oft interessant (bei ersterem wird alles von einem Rechtsanwalt kommentiert).
 
Bin jetzt nicht so der VOX-Experte (kann das im Moment garnicht empfangen und habe da schon lange nix mehr von mitbekommen), aber ich bin auch bei VOX skeptisch.

RTL ?
Da glaube ich erstmal GARNIX !!!

Ich bin kein Jurist oder so etwas in der Art,
aber ich denke, dass ein Opfer von solchem hier Geschildertem
auf jeden Fall ein Recht auf Schadensersatz hat.
Egal ob der Täter mit seiner Tat einen geldwehrten Vorteil hatte oder nicht.
 
Entweder reden wir aneinander vorbei oder sonst irgendetwas.

Sie hat Anspruch auf Schmerzensgeld, keine Frage, allerdings ist das mit der Höhe eben Abhängig davon, ob das Video verkauft wurde oder einfach nur weiterverschenkt wurde.
 
Chrismas,

mal ganz ehrlich, die reality Soaps von RTL oder VOX als Grundlage für ein rechtliche Anspruch zu nehmen halte ich für sehr gewagt. Das du solche Sendungen schaust spricht auch nicht wirklich für dich.
 
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