L
lunasophia
Gast
Hallo!
Ich bin von einer einmonatigen Reise zurückgekehrt, die mich leider mehr enttäuscht und verletzt hat als sie mich begeistern konnte.
Ich war mit meiner Mitbewohnerin unterwegs, die auch eine sehr gute Freundin war. Ihre Mitbewohnerin bin ich geworden, weil sie sich das sehr gewünscht hat. Das war im Februar und sie war sehr sehr traurig, weil ihre Beziehung in die Brüche gegangen ist.
Ich hatte mein Studium in einer anderen Stadt begonnen, wollte aber abbrechen. Die Stadt, in der ich dann noch gelebt habe, hat mir sehr gut gefallen und ich wäre gerne dort geblieben. Mein Studienwunsch aber gab mir nicht die Möglichkeit dazu.
Und eigentlich war ich sehr froh gewesen, die Stadt, in der meine Freundin lebt, damals hinter mir zu lassen. Ich wollte fort, eine neue Stadt mit einem neuen Lebensabschnitt.......und als es ihr so schlecht ging, hatte ich mich eigentlich auch dagegen entschieden zurückzukehren, um hier zu studieren. Aber sie war so traurig als ich ihr absagte und sagte, sie wollte nur mit mir noch mal das WG-Leben versuchen, habe ich es nicht über's Herz gebracht, mich für die andere Stadt zu entscheiden. Ich dachte mir, ich tue es für sie, für unsere Freundschaft- weil wir waren uns sehr eng und wichtig, dachte ich zumindest- sie braucht mich jetzt. Und in mir musste ich gegen den großen Widerwillen kämpfen, zurückzukehren. Das was ich absolut nicht wollte.
Naja, dann haben wir uns entschieden, eine Reise im September zu unternehmen. Und da hat sie mich sehr sehr enttäuscht. Nach zehn Tagen war es ihr wichtiger, sich mit einem Mann zu treffen, der ganz offensichtliche Ambitionen hatte. Und das obwohl sie einen Freund zu Hause und eine Freundin an ihrer Seite hatte. Mich hat enttäuscht, weil ich wäre auch gerne ausgegangen ( das weiß sie auch, aber mit mir wollte sie nie, weil sie abends zu müde war), aber sie wollte sich alleine mit ihm treffen. Das hat sie dann auch noch am nächsten Abend gemacht- kam dann bloß völlig aufgewühlt zurück, weil sie mit ihm geschlafen hatte. Und sie müssen sich dann noch ziemlich herfitg gestritten haben, weil sie enttäuscht war, dass er nur mit ihr ins Bett wollte.
Sie weinte bitterlich, nicht wegen der Schuldgefühle gegenüber ihrem Freund ( so sagte sie mir) sondern weil sie das gar nicht gewollt hatte. Sie hätte das ja nicht ahnen können. Dabei hat sie mir später erzählt, dass sie sich schon vorher geküsst hätten.
Naja, eine Woche später- wir hatten uns schon um Einiges von diesem Ort entfernt- sagte sie mir, sie hätte sich in diesen Mann verliebt und müsse ihn unbedingt wiedersehen. Und wie das wäre, wenn sie mich nun alleine lassen würde.
Ich sagte zu ihr, sie müsse tun, was ihr wichtig sei. Und als in nächster Minute für sie feststand, dass sie diesen Mann wiedersehen würde, war ich sehr sehr enttäuscht. Und diese tiefe Enttäuschung schleppe ich noch immer mit mir rum. Es ist für mich, als würde sie mich nicht schätzen. Ich mein, ich kämpfe gegen meinen innersten Widerwillen an, habe mir immer gewünscht, fort von hier zu gehen und ihr ist eine Affäre ( denn es war von vorneherein schon klar, dass es nicht die große Liebe ist und dass er sich nicht wirklich für sie interessiert) wichtiger als das gemeinsame Reisen mit mir. Mein Gott, es ist ja nur ein Monat.
Sie ließ mich dann eine ganze Woche alleine.....fetzte sich noch mal gehörig mit diesem Mann ( weil der immer noch sehr verletzt war von ihren Vorwürfen), fand dann aber einen anderen, in den sie sich verliebte.
Und ich bin enttäuscht, weil ich dachte, dass sie mich vielleicht auch ein klein wenig schätzen würde....dass ich meine Ziele und Wünsche weiter in die Zukunft verschoben habe, obwohl ich sie auch jetzt schon hätte haben können. Ich habe sie morgens, mittags, abends und nachts getröstet.....habe nie etwas gesagt, wenn sie unsere Verabredungen nicht einhielt, weil es ging ihr ja schlecht.
Und ich bin ihr egal. So fühlt es sich an.
Ich weiß nicht, gut möglich, dass ich zu hohe Ansprüche habe. Gut möglich, dass ich das alles zu moralisch sehe. Und überreagiere.
Vielleicht erwarte ich zu viel von Freundschaften? Ist das denn nicht auch wichtig? Muss das andere Geschlecht immer Priorität haben?
Es tut mir so weh. Und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.
Luna*
Ich bin von einer einmonatigen Reise zurückgekehrt, die mich leider mehr enttäuscht und verletzt hat als sie mich begeistern konnte.
Ich war mit meiner Mitbewohnerin unterwegs, die auch eine sehr gute Freundin war. Ihre Mitbewohnerin bin ich geworden, weil sie sich das sehr gewünscht hat. Das war im Februar und sie war sehr sehr traurig, weil ihre Beziehung in die Brüche gegangen ist.
Ich hatte mein Studium in einer anderen Stadt begonnen, wollte aber abbrechen. Die Stadt, in der ich dann noch gelebt habe, hat mir sehr gut gefallen und ich wäre gerne dort geblieben. Mein Studienwunsch aber gab mir nicht die Möglichkeit dazu.
Und eigentlich war ich sehr froh gewesen, die Stadt, in der meine Freundin lebt, damals hinter mir zu lassen. Ich wollte fort, eine neue Stadt mit einem neuen Lebensabschnitt.......und als es ihr so schlecht ging, hatte ich mich eigentlich auch dagegen entschieden zurückzukehren, um hier zu studieren. Aber sie war so traurig als ich ihr absagte und sagte, sie wollte nur mit mir noch mal das WG-Leben versuchen, habe ich es nicht über's Herz gebracht, mich für die andere Stadt zu entscheiden. Ich dachte mir, ich tue es für sie, für unsere Freundschaft- weil wir waren uns sehr eng und wichtig, dachte ich zumindest- sie braucht mich jetzt. Und in mir musste ich gegen den großen Widerwillen kämpfen, zurückzukehren. Das was ich absolut nicht wollte.
Naja, dann haben wir uns entschieden, eine Reise im September zu unternehmen. Und da hat sie mich sehr sehr enttäuscht. Nach zehn Tagen war es ihr wichtiger, sich mit einem Mann zu treffen, der ganz offensichtliche Ambitionen hatte. Und das obwohl sie einen Freund zu Hause und eine Freundin an ihrer Seite hatte. Mich hat enttäuscht, weil ich wäre auch gerne ausgegangen ( das weiß sie auch, aber mit mir wollte sie nie, weil sie abends zu müde war), aber sie wollte sich alleine mit ihm treffen. Das hat sie dann auch noch am nächsten Abend gemacht- kam dann bloß völlig aufgewühlt zurück, weil sie mit ihm geschlafen hatte. Und sie müssen sich dann noch ziemlich herfitg gestritten haben, weil sie enttäuscht war, dass er nur mit ihr ins Bett wollte.
Sie weinte bitterlich, nicht wegen der Schuldgefühle gegenüber ihrem Freund ( so sagte sie mir) sondern weil sie das gar nicht gewollt hatte. Sie hätte das ja nicht ahnen können. Dabei hat sie mir später erzählt, dass sie sich schon vorher geküsst hätten.
Naja, eine Woche später- wir hatten uns schon um Einiges von diesem Ort entfernt- sagte sie mir, sie hätte sich in diesen Mann verliebt und müsse ihn unbedingt wiedersehen. Und wie das wäre, wenn sie mich nun alleine lassen würde.
Ich sagte zu ihr, sie müsse tun, was ihr wichtig sei. Und als in nächster Minute für sie feststand, dass sie diesen Mann wiedersehen würde, war ich sehr sehr enttäuscht. Und diese tiefe Enttäuschung schleppe ich noch immer mit mir rum. Es ist für mich, als würde sie mich nicht schätzen. Ich mein, ich kämpfe gegen meinen innersten Widerwillen an, habe mir immer gewünscht, fort von hier zu gehen und ihr ist eine Affäre ( denn es war von vorneherein schon klar, dass es nicht die große Liebe ist und dass er sich nicht wirklich für sie interessiert) wichtiger als das gemeinsame Reisen mit mir. Mein Gott, es ist ja nur ein Monat.
Sie ließ mich dann eine ganze Woche alleine.....fetzte sich noch mal gehörig mit diesem Mann ( weil der immer noch sehr verletzt war von ihren Vorwürfen), fand dann aber einen anderen, in den sie sich verliebte.
Und ich bin enttäuscht, weil ich dachte, dass sie mich vielleicht auch ein klein wenig schätzen würde....dass ich meine Ziele und Wünsche weiter in die Zukunft verschoben habe, obwohl ich sie auch jetzt schon hätte haben können. Ich habe sie morgens, mittags, abends und nachts getröstet.....habe nie etwas gesagt, wenn sie unsere Verabredungen nicht einhielt, weil es ging ihr ja schlecht.
Und ich bin ihr egal. So fühlt es sich an.
Ich weiß nicht, gut möglich, dass ich zu hohe Ansprüche habe. Gut möglich, dass ich das alles zu moralisch sehe. Und überreagiere.
Vielleicht erwarte ich zu viel von Freundschaften? Ist das denn nicht auch wichtig? Muss das andere Geschlecht immer Priorität haben?
Es tut mir so weh. Und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.
Luna*