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enttäuschte und verzweifelt nach Erfahrungen im krankenhaus

Letztlich kann man sich nur selbst helfen, das ist wahr, aber “komplett alleine“ finde ich zu hart ausgedrückt.
Es gibt durchaus Möglichkeiten, sich Starthilfe und Unterstützung zur Selbsthilfe zu holen, und das sind Beratungsstellen.
Ich halte viel von denen und habe überwiegend positive Erfahrungen gemacht.
Wenn es dir im direkten Kontakt erstmal zu viel ist, gibt es auch Krisentelefone.

Nur reden, da geb allen anderen recht, reden kannst nur du für dich!

Vielleicht wird es ein wenig leichter, wenn du vorher alles aufschreibst, und der/dem Berater/in deinen Text vorliest.
Und nein, da brauchst du dir nicht blöd vorzukommen.
Das machen viele so, ich hab es auch schon gemacht.
Die Leute in den Beratungsstellen sind da ganz andere Sachen gewohnt. 😉
 
Wenn Du Hilfe brauchst, es gibt SEKIS. Das ist so eine Organisation, die Gruppen in Großstädten anbietet. Vielleicht kann Dir von denen jemand sagen, ob es auch bei Dir in der Stadt Leute gibt, die sich zusammentun und treffen, um Probleme aufzuarbeiten.

Ich war früher mal auf der Rosa Couch, hab dem Psycho Dok meine probleme geschildert. Das ging irgendwann zu Ende mit dem Satz, ich solle mit einem Pfarrer reden. Manche Dinge, dafür gibt es keine Lösung. So hatte ich einen Vater, für den ich Luft war, ich habe den Kummer ertränkt im Alkohol, wovon ich einen Filmriss bekam. Wirklich abschütteln kann man das nicht. Man muß einfach versuchen, ein besserer Mensch zu sein, als andere es jemals waren. Ich bin auf dem Weg zur Barmherzigkeit, was man als Lebensziel ansehen könnte. Leider fehlt mir das Geld Gutes im größeren Rahmen zu tun. Ich leiste jedenfalls meinen kleinen Beitrag, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln. Wenn jemand mich um Hilfe bittet, dann helfe ich selbstlos.

Vielleicht tut es Dir gut, wenn Du hier im Forum Deine Geschichte und den Schmerz, der daraus entstanden ist, ausführlich beschreibst.
 
Es tut mir ja leid, was passiert ist, aber wenn man verzweifelt versucht, es sich nicht anmerken zu lassen, dass es einem schlecht geht und man Hilfe braucht, dann ist es doch nicht verwunderlich, dass es dann tatsächlich niemand merkt.
 
später wollte ich hilfe und wollte, dass jemand etwas bemerkt.
es hat mich fertig gemacht, dass es mir so mies ging und es niemanden interessiert hat.
und später habe ich mir hilfe geholt und wisst ihr, was mir das gebracht hat? nichts.
ich war beim arzt, einem psychiater, uniberatungsstelle und habe eine therapie gemacht. ich habe drei verschiedene antidepressiva genommen. das hätte ich mir alles auch sparen können, weil es einfach nichts gebracht hat.
 
Du wirkst sehr auf Dich fokussiert und möchtest die Aufmerksamkeit anderer. Dabei ist jeder Mensch mit sich selbst und seinen Problemen beschäftigt. Kümmerst Du Dich genauso aufmerksam um andere Menschen wie Du Dir das für Dich selbst wünschst?
Verstehe ich das richtig, dass Du im Unterricht eine Show abgezogen hast für Aufmerksamkeit bis der Krankenwagen kam? Dass die anderen Schüler auch Probleme haben und gerne einen guten Unterricht und ggf selbst Aufmerksamkeit hätten hat Dich offenbar nicht interessiert…..Oder die Ärztin, die ggf einfach gestresst war, weil Du da als Notfall eingeliefert wurdest, aber offensichtlich gar keiner warst und nach einem simplen Test ohne jede Behandlung wieder gehen konntest, während andere Patienten wirklich mit dem Leben gerungen haben und Deinetwegen warten mussten.
Jeder ist für sein Leben in erster Linie selbst verantwortlich. Wenn Du so hohe Erwartungen an andere Menschen im Umgang an Dich hast, kümmerst Du Dich hoffentlich ebenfalls sehr intensiv und sozial.
 
nein, ich habe da nichts vorgespielt. mir war plötzlich schlecht und ich habe versucht, unauffällig das klassenzimmer zu verlassen und bin dann zusammengeklappt. ich wollte nicht, dass das passiert, aber dann war es für einen kurzen moment eine erleichterung, weil ich dachte, jetzt kann ich mich nicht mehr verstecken. ich war bereit, die karten auf den tisch zu legen. nur ist dann nichts passiert und alle haben einfach gedacht, dass es normal ist, wenn mal einer im unterricht umkippt.

ich versuche, immer nett und hilfsbereit zu sein, aber es funktioniert nicht immer. manchmal steht mir meine eigene unsicherheit im weg und manchmal habe ich nicht die energie, mich neben mir selbst noch um andere zu kümmern.
 
später wollte ich hilfe und wollte, dass jemand etwas bemerkt.
es hat mich fertig gemacht, dass es mir so mies ging und es niemanden interessiert hat.
und später habe ich mir hilfe geholt und wisst ihr, was mir das gebracht hat? nichts.
ich war beim arzt, einem psychiater, uniberatungsstelle und habe eine therapie gemacht. ich habe drei verschiedene antidepressiva genommen. das hätte ich mir alles auch sparen können, weil es einfach nichts gebracht hat.

Hey ich kenne ähnliches, wenn man Hilfe braucht kriegt man keine. Ich habe auch versucht an Hilfe zu kommen "belohnt" wurde ich mit Lūgen (mehrmals Dokumente ausfüllen wurde mir aber gesagt wäre nicht soviel und die eine hat sich dabei an die Nase gefasst, dachte erst ich stinke aber es war ihre Lüge), Unterbrechungen meiner Rede und anderen PassivAggressiven Verhalten. Von daher wurde nichts erledigt, man wurde einfach noch mal zurück geschlagen und abgewertet. Anzeigen lässt es sich glaube auch nicht, weil kein Beweis da ist, ich Diagnosen habe und diese Mobberinnen besser im System integriert sind (Sozialamt, Verein) als ich mit Hartz.

Das sind stutenbissge Schl* die auf bedürftige Frauen rotzen, so habe ich das erlebt und ich frage mich bei wie vielen die das schon machen durften, ungestraft. Es macht traurig und wütend weil man sonst niemand hat und nachdem wiedermal negativen Erlebnis hat man gar keine Lust irgendwie Kontakt zu irgendwen aufzubauen. Die negativen Erlebnisse reihen sich an.

Ich glaube nicht dass ich das Problem bin, sondern die Menschen die ein Problem mit mir haben. Hatte schon von Anfang an auch ein komisches Bauchgefühl bei dem Gespräch zur Bewilligung, dann hat man die Pflegekraft kennen gelernt und da war der Stein gefallen (hatte sofort Gefühl von freien Fall, Gefahr, null Schutz bei der). Ich hatte manchmal Angst dass die mich umbringen will, mich mit Dolchen im Rücken verletzt evtl. ihren Mann auf mich hetzt.

Drohgebärden wie Anstarren (normalerweise guck ich anderen nie lange in die Augen aber hier war ich alarmiert, weil die bissig war) und abfälliger Stimmton waren Programm. Man hat deutlich gespührt dass die Antipathie sehr groß ist, sodass ich allein bei den Gedanken an der ihren Namen, ein eklig abgeneigtes Gefühl bekam im Bauch. Ich dachte mir dann auch sofort igitt was ist 'das' (=die frau). Mich hat das alles so überreitzt, dass man sich am Ende wenn man wieder Ruhe hatte, selbstverletzen wollte und sich natürlich fragte wieso man immer so schlechte Leute abkriegt, die einen sehr wahrscheinlich als Missgeburt empfinden und über mein Leiden herziehen. Auch heute bin ich nicht genesen davon und wieder wurde Angst geschürt, davor dieser .... oder ähnlichen Leuten wieder zu begegnen. Teilweise konnte man die auch nur als Sexualobjekt betrachten, als Methode um sie abzuwerten und als Selbstschutz. Solche Menschen kenne ich leider schon aus dem Kindergarten und diese kleinen Mobber werden dann leider einfach groß.

Daran erinnert man sich auf jeden Fall. Vielleicht für einige seltsam aber mir hat dieses Vorkommnis noch mal verdeutlich dass gerade Menschen mit braunen Augen und asiatischslavischen Gesichtszügen mich extrem abschrecken und ich habe große Skepsis bei denen. Es gibt viele mit braunen Augen, Asiaten sowieso ich weiß, vermutlich macht man dann eher schlechte Erfahrungen mit denen. Es hat sich aber bei mir eingefressen, ähnlich wie bei Frauen oder Tiere mit Männern schlechte Erfahrungen machten dann sich von denen fernhalten wollen. Das Vertrauen ist einfach weg.
Mir sind gegen die Gewaltszenen geblieben, wenn denen mal was passiert lache ich auch darüber.
 

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