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Enttäusche meinen Freund nurnoch...

  • Starter*in Starter*in Gast
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Du steckst in einem Teufelskreis. Da kommst Du nur raus, indem Du ihn an irgendeiner Stelle durchbrichst.

Die Beziehung zu Deinem Freund ist sehr belastet. Ein Freund, der mich verletzt und mich bedroht, wäre für mich ein no-go. Du hast aber offenbar mehr Angst vor dem Alleinsein als Würde und Selbstachtung. Ist es in erster Linie die Angst verlassen zu werden oder allein zu sein, die so stark ist? Würde es Dir helfen, wenn Du die Verlassende bist? Vielleicht auch nur vorübergehend, um die Situation zu entzerren? Wie wäre es mit einem Zimmer in einer WG? Oder Mitwohnzentrale? Es gibt doch in einer Unistadt immer wieder mal Zimmer, die auch nur für einen kürzeren Zeitraum vermietet werden, z.B. weil jemand ein Auslandssemester macht. Vielleicht kann das ein Weg sein, um vorübergehend Abstand zu finden und von dort zu schauen, was Dir gut tut.

Auch eine Frauenberatungsstelle kann Dir Lösungsmöglichkeiten aufzeigen.

Ansonsten fällt Deine sehr schlechte Meinung von Dir selbst auf, die Dich hindert. Auch das lieblose Verhalten Deiner Mutter und die früheren Mobbingerfahrungen. Dazu Dein Verharren in einer ungesunden Situation. Ich sehe da Ansatzpunkte, um Dich zumindest mal bei einem psych. Profi vorzustellen und abzuklären, ob Du hilfebedürftig bist.

Außerdem rate ich Dir dringend, ärztlich abklären zu lassen, ob es für Deine Müdigkeit und Lethargie eine körperlliche Ursache gibt.

So wie Du jetzt lebst, kannst Du jedenfalls nicht weitermachen. Auch wenn es Dir sehr schwer fällt, jetzt gilt es Pobacken zusammenkneifen und sich aufraffen, um eine Veränderung herbeizuführen. Sonst gerätst Du in eine Spirale, die Dich immer weiter nach unten zieht. Und immer weiter lähmt. Das willst Du doch nicht, oder?
 
Nur im Moment habe ich keine Arbeit mehr, weil ich so fertig bin

Ich lese immer "fertig"! Weshalb bist du denn so fertig das du bis zum Vorabend schläfst? 😕

Wie wäre es mal mit einem ausführlichen Gespräch beim Psychologen?

Dein Freund schadet dir zusätzlich. Anscheinend hast du niemanden der dich an die Hand nimmt und zum Arzt bringt. Ich fürchte, diesen Schritt musst du dann eben mal selbst angehen. Diese Kraft musst du aufbringen.
 
Ich glaube ich werde bald einfach sterben, da ich mich für meine Existenz einfach nur schäme und so nicht weiterleben kann! Was soll ich nur tun?

Gehe hinaus in die Natur, mache lange Spaziergänge, beobachte das Erwachen der Natur und lerne dabei Gedichte auswendig die Dich irgendwie ansprechen oder nimm ein Bestimmungsbuch mit, um die Pflanzen und Tiere kennen zu lernen denen Du begegnest.
Zwischendurch machst Du verrückte Sachen, springst über Bäche, balancierst über Baumstämme, kletterst auf Bäume, rennst irgendwelche Hügel hinauf und schreist oben die Wolken an, stapelst Steine am Ufer eines Flusses, lässt flache Steine über das Wasser hüpfen, zieh Schuhe und Socken aus, kremple die Hosenbeine hoch und gehe über eine Wiese im Morgentau .....

So öffnest Du die Quelle der Kraft in Dir.

Wenn Dein Freund nervt, dann trenne Dich von ihm, ansonsten geh zum Arbeitsamt und frage nach einer Stelle oder einem Ausbildungsplatz.
 
Entweder bist du einfach faul, was ich nicht glaube, du merkst ja selbst, dass das nicht richtig ist was du machst.

Für mich hört sich das alles nach einer schweren Depression an und du brauchst Hilfe... dringend.
Auch wenn es schwer ist, rappel dich auf und gehe zum Arzt. Schildere ihm deine Probleme und lasse dich behandeln.
Depressionen (wie gesagt, meine Vermutung) sind für Außenstehende nur schwer zu verstehen, ich weiß von was ich schreibe. Obwohl dein Freund schon wirklich krass drauf ist.
Auf keinen Fall helfen Aussagen wie "reiße dich zusammen" oder "Stell dich nicht so an" die sind alles andere als hilfreich.

Alles Gute für dich
 
Das klingt alles sehr bedenklich - liebe TE.

Wie schon von anderen geschrieben - geh verdammt nochmal zum Arzt! Gleich nächste Woche Montag - einfach hinschleppen und zwar Vormittags!

Dein Schlafbedürfnis und "Plattness" kann durchaus krankheitsbedingt sein. Das kann sogar was Schwerwiegenderes sein - z.B. eine nicht diagnostizierte Diabetes oder anderes. Das kann echt brenzlich für dich werden, wenn Du das nicht zuerst(!) abklären lässt.

Depression kanns auch sein - vielleicht geht das einher mit körperlichen Dingen. Du bewegst Dich lt. deinen Äusserungen auch nicht viel, da degeneriert die Muskulatur, die Gelenke und auch der Geist! Also ab zum Arzt - das mit deinem Freund sollte erstmal zweitrangig sein - an erster Stelle steht die eigene Gesundheit!

Deine Situation ist schwierig und lösen kann niemand alles auf einmal. Das ist immer ein Prozess - quasi ein Projekt mit mehreren Meilensteinen. Also geh eins nach dem anderen an. Du wirst beim Arzt Folgetermine bekommen - wirst paar Rennereien zu erledigen haben - zieh das zuerst durch und zwar ohne Kompromisse. Dann kannst Du die Situation zu Hause angehen - ich würd ja meinen, schmeiß den raus. Aber ich steck da nicht drin, Fakt ist auf jeden Fall, dass Gewalt - in welcher Form auch immer - nicht zu tolerieren ist. "Nur" gegen Wände oder zu Boden schubsen geht nicht - beim nächsten "Schubser" ruf ganz einfach mal die Polizei: 110 - zieh das durch, denn es ist Körperverletzung oder zumindest Nötigung. Mal sehen wie er dann reagiert.

Hilfemöglichkeiten gibts genug - Du musst es nur in Anspruch nehmen und annehmen! Also bitte überwinde Dich und geh gleich nächsten Montag zum Doc - keine Ausreden!

Ich wünsch Dir was - vor allem den Willen was zu ändern!
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein im Ernst, wieso verteidigen einige sie hier noch? Klar ist das was ihr Freund macht evtl. ein bisschen zu extrem, aber wie würdet ihr denn reagieren wenn ihr mit so jemandem zusammenlebt? Zumal er sie ja mal geliebt/gemocht haben muss sonst wären sie ja nicht zusammen. und derjenige verkommt dann zu einer Person die nichts absolut gar nichts am Tag schafft und nur schläft, und die eigentlich zu nix zu gebrauchen ist. Wie gesagt, ich will Gewalt nicht gutheißen aber dass man da irgendwann durchdreht kann ich 100%ig verstehen und bei mir ist irgendwann der Punkt erreicht an dem das Verständnis für sowas aufhört, geh wie von vielen gesagt zu einem Arzt und lass dir helfen, wenn er sieht wie du aktiv dagegen ankämpfst wird er auch wieder zu dir halten, denn stand jetzt bist du für ihn faul - und das ist eine berechtige Ansicht.
 
Naja - zu soner Situation zu Hause gehören ja auch zum Teil 2 Personen. Der eine, der sich gehen läßt und der andere, der nix dagegen unternimmt. Mal ganz ehrlich, wenn der Partner so dermaßen "abbaut" (so nenne ich das mal jetzt), dann versucht man doch darüber zu reden, zu helfen und das zu ändern. Und wenns dann tatsächlich zu viel wird, so dass es nur noch ankotzt, dann geht man doch irgendwann getrennte Wege - oder nicht?

Aber er macht sie nur runter, wird aggressiv und verschlimmert die Situation damit nur noch - ist absolut kontraproduktives Verhalten. Von daher ist Kritik an seinem Verhalten durchaus berechtigt.
 
Naja - zu soner Situation zu Hause gehören ja auch zum Teil 2 Personen. Der eine, der sich gehen läßt und der andere, der nix dagegen unternimmt. Mal ganz ehrlich, wenn der Partner so dermaßen "abbaut" (so nenne ich das mal jetzt), dann versucht man doch darüber zu reden, zu helfen und das zu ändern.

Ich hatte auch mal einen psychisch angeschlagenen Freund, der um die Welt nicht zum Arzt wollte. Da kannst Du reden , was Du willst. Es nützt nichts. Am Ende zieht es einen nur mit runter.

Und wenns dann tatsächlich zu viel wird, so dass es nur noch ankotzt, dann geht man doch irgendwann getrennte Wege - oder nicht?

Sollte man, wenn man als Gesunder nicht selbst verrückt werden will.

Aber er macht sie nur runter, wird aggressiv und verschlimmert die Situation damit nur noch - ist absolut kontraproduktives Verhalten. Von daher ist Kritik an seinem Verhalten durchaus berechtigt.

Das sehe ich auch so. Aber vielleicht ist er verzweifelt und weiss sich nicht anders zu helfen. Gescheiter wäre es er würde das Weite suchen.
 

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