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Entschenidung treffen | Zusammenziehen?

Es kann ja sein, dass manche Eurer Probleme wirklich durch die Distanz verursacht sind und Ihr daher berechtigt annehmt, dass sie sich durch das Zusammenleben verflüchtigen werden. Das schreibst Du nicht genauer, daher kann man das nicht wissen.

Auch wenn ich zuerst pro Bauchgefühl war, denke ich, dass es auch einfach sein kann, dass Du Schiss hast und eben auch bequem bist.

Wenn es nicht klappt, zieht man eben wieder auseinander. Meine Güte, so ein Drama ist das am Ende auch nciht. Aber Du bist um eine Erfahrung reicher und das ist auch viel wert. Und wer weiß, vielleicht rauft Ihr Euch wirklich super zusammen? Sowas weiß man nur, indem man es ausprobiert.

Wenn die Entscheidung gegen die Wohnung dann gleich die Beziehung kostet, dann soll das so sein.

Auf jeden Fall würde auch ich mich trennen, wenn mein Freund am letzten Tag (?) der Entscheidung den Schwanz einklemmt, nachdem alles gemeinsam geplant und entschieden wurde und ohne (!) mit mir vorher über diese Bedenken gesprochen hatte.

Ich finde nicht, dass das nur einen Hauch etwas mit "dann gleich die Beziehung kosten" zu tun hat. Danach hätte ich bei jedem Urlaub, bei der Kinderplanung und weiteren größeren Entscheidungen permanent Angst, er macht einen Rückzieher.
 
Ich hoffe du hast ihr rechtzeitig gesagt, dass du nicht mit ihr zusammen ziehst. Damit sie nicht voreilig ihre Wohnung kündigt. Und die Beziehung solltest du ebenfalls beenden. Ihr habt es ein zweites Mal versucht, aber es ist halt nicht ausreichend.
 
Hey Du,

kennst du dieses "kalte Füße bekommen" auch aus anderen Bereichen deines Lebens?
Es kann natürlich zum einen sein, dass es wirklich an eurer Beziehung liegt und die nicht ganz passt, es kann aber auch ein Verhaltensmuster sein (zB Bindungsschwierigkeiten/ Angst vor Veränderungen/ etc), das sich in einer anderen Beziehung mit einem anderen Menschen ebenfalls zeigen würde. Meiner Erfahrung nach geht's nämlich vielen Menschen so wie dir, Veränderung und plötzlich mehr Verbindlichkeit macht Angst und es ist nicht untypisch, dass statt Freude plötzlich vor allem Stress emotional überwiegt.

Dass du jetzt innerhalb sehr kurzer Zeit eine Entscheidung fällen musst, ist natürlich sehr ungünstig.
Deswegen denke ich, ist eine zentrale Frage: Was gibst du denn alles auf? Ist da etwas dabei, was absolut unersetzlich ist? Falls nicht, wäre mein erster Impuls dazu: wage es einfach, wenn es schief geht, geht es schief, dann weißt du es in Zukunft besser.

Aber eine andere Stimme in mir sagt: lass dir Zeit, rauszufinden, was die wirklichen Gründe für deine "kalten Füße" sind. Blöd jetzt eine tolle Wohnung sausen zu lassen, aber eine neue Gelegenheit kommt bestimmt.
 
Auf jeden Fall würde auch ich mich trennen, wenn mein Freund am letzten Tag (?) der Entscheidung den Schwanz einklemmt, nachdem alles gemeinsam geplant und entschieden wurde und ohne (!) mit mir vorher über diese Bedenken gesprochen hatte.

Ja, wäre ich die Freundin, würde mich die Situation auch sehr verletzen, ob ich mich trennen würde, weiß ich nicht.
Ich würde aber erwarten, dass mein Partner sehr offen mit mir spricht und danach konkrete Schritte unternimmt, herauszufinden, was er wirklich möchte und die Situation nicht ewig aussitzt.
 
Ich würde es nicht tun. Es klingt nicht nach einer harmonischen Beziehung mit Zukunft, sondern nach einem Kompromiß und Zusammenbleiben, weil vielleicht nichts anderes da ist oder aus Gewohnheit. Sehnsucht oder den Wunsch, mit dem Partner täglich zu leben, lese ich nicht.

Das wäre mir zu riskant und der Freundin gegenüber wäre es auch unfair, wenn Du widerwillig und zähneknirschend zusammenzieht und dann nach kurzer Zeit die Beziehung beendet ist.

Auch gemeinsame Interessen in einer Beziehung sind wünschenswert, da kann man natürlich noch dran arbeiten. Kannst Du ihr nicht sagen, dass Du noch Zeit brauchst und vielleicht erstmal 2 Wochen mit ihr zusammen verreisen möchtest, damit ihr auch mal den Alltag zusammen habt?
 
Traue dich.
Manchmal hat man vor den schönsten Dingen in einer Beziehung kalte Füße.
Das ist doch vollkommen normal.
Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
 
Das Wichtigste im Leben bei anstehenden Entscheidungen ist, diese letzten Endes zu fällen, egal wie.
Entscheidest du dich nicht, wird dir in dem Fall die Entscheidung dadurch schon abgenommen, dass der Termin für die Besichtigung, Unterzeichnung Mietvertrag etc. verstreicht.
Dann nimmt dir die Freundin ebenfalls die Entscheidung ab, ob es noch weiter geht zwischen euch und trennt sich, was in eurem Fall vielleicht sogar die bessere Alternative ist.
 
Warum sollte man mit jemanden zusammenziehen, mit dem man sich schon im Rahmen einer WE-Beziehung nichts zu sagen hat?
Noch dazu an irgendeinen Ort "in der Mitte", der einen zum Pendeln zwingt?
Wo sind die Vorteile?
Regelmäßiger Koitus?
Ich sehe sonst keine.
 
Hallo zusammen,

ich befinde mich in einer blöden Lage (selber Schuld...) und weiß keinen Ausweg.

Kontext:
Meine Freundin und ich, beide Mitte 20, sind seid 2 jahren zusammen und führen aufgrund der Distanz eine Wochenend Beziehung.
Wir haben (mehr oder weniger) beschlossen wir ziehen zusammen in der Mitte, dadurch erhoffen wir uns dass es in einigen Punkten in unserer Beziehung besser läuft.

So richtig gedanlen darüber habe ich mir nicht gemacht.
Jetzt habe ich heute eine Wohnungszusage bekommen, die wir beide schön fanden und wegen Kündigungsfrist etc muss nun aöles schnell gehen.
Morgen müssten wor kündigen+ neuen Mietvertrag unterschreiben.

Ich realisiere gerade, dass ich mich nicht wirklich freue, und neben den Positiven sachen immer mehr und mehr sorgen umd ängst habe.


1. Ich ziehe weiter weg von meinem Job und muss Pendeln
2. Wir haben uns vor 8 Monaten kurzzeitig getrennt wegen gründen, die zwar seit dem etwas besser geworden sind, aber nicht so dass ich mich sicher / wohl fühle in der Beziehung um den nächsten schritt zu gehen
3. Wir haben kaum gemeinsame interessen, was dazu führt dass wir viel Zeit vorm TV verbringen.

Zum eigentlichen Problem, was ich somit selber geschaffen hab.

Wir sind diese wochenend beziehung mittlerweile Leid. (Unter anderem ) Dadurch entsteht eine gewisse Distanz.

Beim Thema zusammenziehen haben wir nun länger gesucht, jetzt was gefunden und kurz vor knapp kriege ich komplett kalte füße. Es wurde langsam etwas besser nach der kurzzeitigen trennung, aber nicht genug um die Sicherheit zu haben.

Wenn ich nun in diesem schritt absage, steht die Beziehung vor einem aus....

Mal ganz davon abgesehen, dass ich sie in eine scheiß lage bringe, denn wer wünscht sich einen Partner, der sich nicht aufs zusammenziehen richtig freut, sondern total Panil bekommt.

Wie geht ihr solche Entscheidungen an?
Pro Contra liste?
Liste mit "was erwarte ich in eimer beziehung"?

Ich hab keinen Ansatz, ich schaffe es nicht eine Entscheidung zu treffen...

Mit Ihr drüber reden über meine bedenken habe ich schon.
Erwartubgshaltung an mich: Sag mir klar was DU willst.
Aber ich weiß nicht, as ich will....

Wie stelle ich das an?

Dankbar für jeden Beitrag

PS: Entscheidung kann mkr keiner abnehmen. Die muss ich selber treffen. Die Frage ist nur "Wie?".....
Was magst Du denn an Deiner Freundin?
 

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