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Entscheidungsschwierigkeiten bei Wohnungswahl

Interessant, wie jeder seine eigenen Aspekte hat, nach denen er wählen würde…
Ja das ist sehr interessant. Die Menschen sind halt unterschiedlich.
Warum ist das in deinen Augen wichtig mit der Sonne abends @Amatio?
Es wird sonst im Sommer einfach viel zu heiß in der Wohnung. Am Nachmittag und am Abend heizt es sich besonders auf. Deshalb habe ich bei meiner Wohnung vor dem Einzug auch direkt darauf geachtet, dass sie auf der richtigen Seite liegt. Ich habe mir eine Karte des Hauses mit den Himmelsrichtungen geben lassen und mich bewußt für die Nordostseite entschieden. So scheint die Sonne nur morgens schräg von rechts ein bißchen rein. Schon mittags nicht mehr. Und nachmittags und abends erst Recht nicht. Daher ist es in meiner Wohnung an heißen Sommertagen ca. 8 Grad kühler als draußen. Das ist prima.
Indirekt bekomme ich dennoch ein bißchen Sonne auch am Nachmittag. Gegenüber liegt auch ein Mietshaus. In dessen Fenstern spiegelt sich nachmittags die Sonne für eine kurze Zeit. Das reicht mir.
Und zur Not kann man ja immer noch die Jalousien runter machen.
Jalousien habe ich nicht. Ich ziehe stattdessen die Vorhänge zu. Und lüfte im heißen Sommer überwiegend in der relativ kühlen Nacht. So wird es im Sommer nicht zu warm in der Wohnung (draußen 37 Grad, drinnen 29 Grad).
Ich merke eben, dass es mich in meiner jetzigen Wohnung extrem stört, wenn ich das Gefühl habe, hier guckt jemand rein. Wird auch mit daran liegen, dass ich hier sehr aufdringliche, grenzüberschreitende, unfreundliche Nachbarn hatte. Schlimme Sachen erlebt…
Einfach Vorhänge zuziehen. Ich habe sie fast immer geschlossen. Ist auch so noch hell genug.


 
Ich tue mich auch sehr schwer mit Entscheidungen, wo beide Optionen gleich gut zu sein scheinen. Womit du dir in deinem Fall die Schwere nehmen kannst, ist die Tatsache, dass du es niemals hundertprozentig wissen wirst und deshalb auch nicht bereuen kannst, was die bessere Option ist. Denn selbst wenn du in der hinteren Wohnung wohnst und den Weitblick vermisst, weißt du nicht, ob dich in der vorderen Wohnung nicht irgendwas jetzt noch Unbekanntes total stören würde.

Was du noch machen kannst, ist, jedes Pro und Contra aufzulisten und mit Punkten zu versehen (zu gewichten). Aber das ist eigentlich nur eine Übersicht über deine Gedanken.

Übrigens ist der Wunsch, sozusagen zur Probe zu wohnen, alles andere als ungewöhnlich. Ich kenne es mehr mit gesundheitlichen Gründen, aber viele Menschen wüssten gerne vorher, wie die Wohnung am Ende ist. Dass das nicht angeboten wird, hat mehr was mit praktischen Möglichkeiten und Machtverhältnissen (bzw. Angebot und Nachfrage) zu tun.

Manchmal kann man es testen, indem man beide Wohnungen mietet und nur eine behält. Oder du bietest eine Entschädigung für den Aufwand an, den es bedeutet, dir beide Wohnungen nochmal zu zeigen - oder gar für eine Zeit lang zu überlassen. Wem diese Entschädigung zukommt, dem Eigentümer oder dem Makler, müsstest du sehen. Ich sags mal so: Für 'nen Fuffi zwei Türen aufsperren, wenn man eh im Haus ist, ist keine große Sache.

Aber im Prinzip musst du dir irgendwann sagen: Ok, ich entscheide mich für Wohnung XY, weil... , und wenn es am Ende die falsche Wahl ist (was man nie wirklich wissen kann), dann ist es halt so. Ich habs mir jedenfalls nicht (zu) leicht gemacht.
 
Liebes Forum,


Bei mir tritt immer wieder mal das Problem auf, dass ich mich extrem schwer tue, eine Entscheidung zu treffen.

Zur Zeit ist es mal wieder so, aber so dass es mich seit Wochen quält. Ich an kaum anderes denke…

Es geht darum, dass ich umziehe und die Wahl zwischen zwei Wohnungen habe in einem Haus, wo ich einziehen könnte.
Diese Entscheidung zu treffen stresst und quält mich aber so sehr, dass ich langsam am Ende mit meinem Latein bin. Es ist so kräftezerrend.

Vor allem, dass ich nur noch irgendwie daran denke, die Gedanken darum kreisen, wie ich mir vorstelle, wie Lösung A oder Lösung B wäre, sich anfühlen würde, aussehen würde und was eben besser wäre, so dass ich es nicht hinterher schmerzlich bereue, weil ich nachher merke, die andere Wohnung wäre besser gewesen für mich.
:kopfschuettel:

Ich fahre schon immer wieder dran vorbei und versuche mich „darein zu fühlen“. Aber habe das Gefühl, so richtig könnte ich das nur, wenn ich in beiden Wohnungen in Ruhe nochmal allein sein kann, doch die Möglichkeit gibt es nicht, war mit dem Makler schon drin und die tippen sich auch an den Kopf bei ihrem Terminplan, wenn ich sage, ich möchte nochmal länger in beide Wohnungen rein (fühlen). Vor allem, ist es mir selbst so unangenehm und ich habe das Gefühl ich bin einfach verrrückt, weil ich denke, dass keiner sich da so nen Kopf macht und so nen Problem mit hat, wie ich.
Zudem merke ich, wie ich schon Tinnitus und Kopfschmerzen bekomme, wenn ich versuche, mich gedanklich darein zu fühlen und mir das vorzustellen immer wieder, weil es einfach nur bis zu einem gewissen Punkt geht und ich merke, dass das Gehirn da an Grenzen kommt, als wenn es sich aufhängt. Weil man es eben erleben muss, um es wirklich zu wissen, wie es dann ist.

Ich denke, das Problem ist, dass beide Wohnungen ihre totalen Vorzüge haben.
Die eine Wohnung liegt hinten des Gebäudes und ist somit irgendwie geschützter, weniger einsehbar und man hätte noch einen Grünstreifen daneben und schaut in den Nachbarsgarten… was gut ist, da ich einen Hund habe.
Die andere liegt ganz vorne im Gebäude und hat den Vorteil des Wahnsinns Weitblick über Felder, Hügel und Berge sowie die Stadt, welcher mich wirklich sehr reizt. Dafür führt aber die Einfahrt direkt davor her auf den Parkplatz hinter dem Gebäude und man kann so eben gut reinschauen.

Ich hatte mich jetzt schon für die hintere Wohnung entschieden, weil mir das geschützte wohl sehr wichtig ist auch, doch nun lässt mich der Gedanke an die andere Wohnung mit dem Weitblick, welcher ja echt selten geworden ist bei der Bevölkerungsdichte, nicht los und ich habe plötzlich das Gefühl, die ist besser und mir entgeht etwas ganz Besonderes.
Es macht mich langsam wahnsinnig.
Vor allem, wenn man schon dachte, man hat jetzt eine Entscheidung und kann das Thema endlich abhaken, kommen die ganze Zeit die Gedanken, dass es doch nicht richtig war.

Ich wünsch mir einfach nur Frieden in meinem Kopf. Das Gefühl, es ist jetzt gut so.
Muss dazu vielleicht sagen, leide an wiederkehrenden Depressionen, womit die Entscheidungsschwierigkeitein ja auch verbunden werden.

Wahrscheinlich denkt ihr auch, die hat Probleme… aber für mich ist es gerade der Horror, dass es mich nicht loslässt, nicht in Ruhe lässt.

Kennt jemand sowas?
Diese Angst, sich festzulegen, bzw. das falsche zu tun?
Was würdet ihr tun bzw dazu sagen?
weitblick!!!
 
Ja, das ist schon ne tolle Sache, wenn es angenehm kühler ist im Sommer, da hast du Recht @Amatio ! Ich mag es nur nicht, außer wenn ich schlafen möchte, wenn die Vorhänge zu sind. Brauche das irgendwie, das möglichst alles offen ist und man raus schauen kann für die Seele.

Ich hänge nochmal Bilder an von der Weitblick Ost Wohnung.
Ich finde es echt Hammer, auch dass man noch halb auf ne Pferdeweide schaut.
Man sitzt eben nur da drin wie echt im Schaufenster 😁 und Erdgeschoss muss es eben sein wegen meiner Hündin.❤️
 

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Ja, das ist schon ne tolle Sache, wenn es angenehm kühler ist im Sommer, da hast du Recht @Amatio ! Ich mag es nur nicht, außer wenn ich schlafen möchte, wenn die Vorhänge zu sind. Brauche das irgendwie, das möglichst alles offen ist und man raus schauen kann für die Seele.

Ich hänge nochmal Bilder an von der Weitblick Ost Wohnung.
Ich finde es echt Hammer, auch dass man noch halb auf ne Pferdeweide schaut.
Man sitzt eben nur da drin wie echt im Schaufenster 😁 und Erdgeschoss muss es eben sein wegen meiner Hündin.❤
Ich würde mich für die Weitblick-Wohnung entscheiden. Für die bodentiefen Fenster würde ich mir nicht blickdichte Innenrollos anschaffen, habe ich auch, hält neugierige Blicke ab, lässt trotzdem Licht durch. Auch könntest du hohe Pflanzen als Sichtschutz vor die Fenster stellen.
 
Ich würde mich für die Wohnung entscheiden, in die nachmittags und abends keine Sonne hineinscheint. Also Ostseite oder Nordostseite. Das ist im Sommer sehr wichtig. Morgens soll die Sonne in die Bude scheinen; nicht jedoch am Abend. Vielleicht hilft Dir das bei der Entscheidungsfindung.

Und ich würde nie eine Wohnung nehmen, die nur Fenster nach Osten oder gar Norden hat. Ewige Düsternis nach Feierabend - nee. Zumindest für Berufstätige finde ich eine Wohnung mit Abendsonne viel besser.
 
Weitblick wäre mir persönlich sehr wichtig, wobei man nie weiß, wie lange man den hat.
Wenn ich die Fotos richtig deute, ist das keine "unverbaubare Aussichtslage".
Wie oft fährt da ein Auto die Einfahrt entlang? Ich kann mir nicht vorstellen, dass da jeder in dein Fenster stiert.
 
Weitblick wäre mir persönlich sehr wichtig, wobei man nie weiß, wie lange man den hat.
Wenn ich die Fotos richtig deute, ist das keine "unverbaubare Aussichtslage".
Wie oft fährt da ein Auto die Einfahrt entlang? Ich kann mir nicht vorstellen, dass da jeder in dein Fenster stiert.

Denke schon häufiger bei 12 Wohnungen…
Ja, daran dachte ich auch schon, ob nicht sowieso irgendwann noch gebaut wird davor…
Tendiere deshalb zu der hinteren, da habe ich auch noch nen schönen Blick nach hinten raus und durch die großen Vorderfenster schaue ich auf Gärten und nicht ein Haus.
 

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