Ich musste heute mein erstes Entlassungsgespräch führen. Wobei eigentlich mein Chef (glücklicherweise) den größten Redeanteil übernommen hat. Er wollte sich schon von der Mitarbeiterin trennen, bevor ich ins Unternehmen kam. Nun trage ich diese Entscheidung aber voll mit, da die Mitarbeiterin aus diversen Gründen für ihre Stelle nicht geeignet ist.
"Mitarbeiter entlassen" ist etwas, worüber mir meine Eltern immer gesagt haben, "sowas kannst du nicht". Es brauchte allerdings nicht viel Berufserfahrung, bis ich mitbekommen habe, dass man nicht besonders weit oben in der Hierarchie sein muss, um in die Situation zu kommen, es können zu müssen. Mein Chef hat mir hinterher gesagt, ich hätte es gut gemacht.
Jetzt ist mir immer noch übel. Wie viele solcher Gespräche muss man im Leben geführt haben, bis es "einfacher" wird?
Ich habe schon etwas Angst vor den nächsten Wochen, da es wohl noch die eine oder andere Konfrontation geben wird.
In den Jahren, die ich nun schon im Beruf bin, habe ich öfters Kollegen kennengelernt, bei denen ich mich gefragt habe, wie es sein kann, dass sie so lange in ihrer Position überleben, und warum sich nicht endlich ein Vorgesetzter der Sache annimmt. Offenbar hatten die Vorgesetzten immer Schiss vor solchen Gesprächen...
"Mitarbeiter entlassen" ist etwas, worüber mir meine Eltern immer gesagt haben, "sowas kannst du nicht". Es brauchte allerdings nicht viel Berufserfahrung, bis ich mitbekommen habe, dass man nicht besonders weit oben in der Hierarchie sein muss, um in die Situation zu kommen, es können zu müssen. Mein Chef hat mir hinterher gesagt, ich hätte es gut gemacht.
Jetzt ist mir immer noch übel. Wie viele solcher Gespräche muss man im Leben geführt haben, bis es "einfacher" wird?
Ich habe schon etwas Angst vor den nächsten Wochen, da es wohl noch die eine oder andere Konfrontation geben wird.
In den Jahren, die ich nun schon im Beruf bin, habe ich öfters Kollegen kennengelernt, bei denen ich mich gefragt habe, wie es sein kann, dass sie so lange in ihrer Position überleben, und warum sich nicht endlich ein Vorgesetzter der Sache annimmt. Offenbar hatten die Vorgesetzten immer Schiss vor solchen Gesprächen...