Disclaimer: Ich will gar nicht Recht haben, dass er nicht fremd gegangen ist. Ich verwehre mich hier nur gegen eine Vorverurteilung von Menschen aufgrund ein paar rudimentärer Informationen und einem 'Sachverhalt', der eben durchaus auch eine andere Sicht nicht unwahrscheinlich sein lässt.
Auf gut Deutsch: natürlich kann ich auch unrecht haben und er ist bereits fremd gegangen. Außer ihm und C. weiß es nur niemand wirklich.
Mag auf den ersten Blick richtig sein. Ist es aber m.E. nicht. Denn Du willst Deinem Mann Deine Sichtweise, Deine Einstellungen zum Thema Freundschaft aufzwingen.
Dass Du ein Problem mit dieser Freundschaft hast, ist Dein Problem. Das musst Du lösen. Nicht Dein Freund. Er braucht sich von Dir nicht vorschreiben lassen, mit wem er welche Art von Freundschaft pflegt.
Du hast offensichtlich keine echten Freunde/Freundinnen (Deiner Bemerkung im Eingangsthread nach zu schließen), Du kannst Dir anscheinend auch keine intergeschlechtliche platonische Freundschaft vorstellen. Das ist ja ok. Es hört nur dann auf, ok zu sein, wenn Du anderen Menschen (sogar dem, den Du liebst) Deine Ansichten aufzwingen willst. Das ist das typische Verhalten eines eifersüchtigen Menschen, der mittels Manipulation/Verboten versucht, die Lösung seines eigenen Problems auf Andere, den Partner, abzuwälzen.
Stimmt eigentlich meine Vermutung, dass dies nicht die erste Eifersuchts-Geschichte zwischen Euch ist?