D
Dr. Rock
Gast
Ich finde nicht dass es schlimm ist wenn man sich bei einer Auseinandersetzung, die völlig aus dem Ruder läuft, zurückzieht. Würde ich eher als geusnden selbstschutz bwz. als Deeskalationstaktik umschreiben und mir ging es früher, als ich mich noch an "beziehungen" versucht habe, ehrlich gesagt auch nicht viel anders.
Irgendewann artete ein Thema aus, man diskutierte normal, dann wurde es heftiger und irgendwann wurde es gar zu einer Farce - aus einer Mücke wurde ein Rhinozeros und ich hab dann dicht gemacht, weil es einfach lächerlich wurde. Und nicht nur das, es war schlichtweg außerordentlich kräftezehrend! Und es ist eines jeden Menschen gutes Recht, dies so zu empfinden und dann seine persönlichen Konsequenzen zu ziehen.
Ich würde aber daraus nicht unbedingt ableiten, nur aufgrund dieser Reaktionsweise prinzipiell Beziehungsunfähig zu sein, denn es kommt schlichtweg auch darauf an, wen du an deiner Seite hast. Es gibt auch Frauen, die diese unerträgliche Stufe der "Kommunikation" nicht brauchen und mit einer solchen Frau lässt sich sicher dann auch schnell einen Konsens finden.
Hehe, wie angedeutet, ich kenn das...😉...deswegen hatte ich oben "kräftezehrend" geschrieben. Sensible Menschen (denn bei Frauen wird das andersrum betrachtet sicher nicht anders sein) sind schnell geschlaucht und erschöpft von solchen Sachen und dann zieht man sich eben in sich selbst erst mal für ´ne Weile zurück. Man braucht dann seine Zeit für sich selbst und erst wenn der Akku wieder voll ist, dann hat man der Angebeteten wieder etwas zu geben.
Ob das verwerflich ist? Finde ich nicht; es gehört zu deiner Persönlichkeit und außerdem ist sowieso jeder unterschiedlich belastbar. Bzw. empfindet etwas anderes als "Ballast".
Grüße vom völlig beziehungsunfähigen Dr. Clock 😀
Irgendewann artete ein Thema aus, man diskutierte normal, dann wurde es heftiger und irgendwann wurde es gar zu einer Farce - aus einer Mücke wurde ein Rhinozeros und ich hab dann dicht gemacht, weil es einfach lächerlich wurde. Und nicht nur das, es war schlichtweg außerordentlich kräftezehrend! Und es ist eines jeden Menschen gutes Recht, dies so zu empfinden und dann seine persönlichen Konsequenzen zu ziehen.
Ich würde aber daraus nicht unbedingt ableiten, nur aufgrund dieser Reaktionsweise prinzipiell Beziehungsunfähig zu sein, denn es kommt schlichtweg auch darauf an, wen du an deiner Seite hast. Es gibt auch Frauen, die diese unerträgliche Stufe der "Kommunikation" nicht brauchen und mit einer solchen Frau lässt sich sicher dann auch schnell einen Konsens finden.
das mit den Gefühlsausgeschaltetseinphasen kommt ja auch nur zeitweise vor. Aber eben nicht nur "im Streit", sondern - je nach Heftigkeit - dauert es dann eine Weile (mehrere Tage bis zu ca. anderthalb Wochen), bis mein "inneres Depot" wieder so weit aufgefüllt ist, dass ich emotional "wieder funze". Und nun stell Dir vor, es geht um ein Thema, das meiner Partnerin unter den Nägeln brennt . . . und ich bin grad in meiner "emotionalen Schockstarre", aber langsam wieder am Auftauen, und dann kommt ein neuerlicher Disput, der die Intensitätsgrenze überschreitet . . . nun?
Hmmja, is vielleicht für jede👎, der/die so was nich kennt, schwer bis gar nicht möglich, sich da reinzuversetzen . . . .?!?
Hehe, wie angedeutet, ich kenn das...😉...deswegen hatte ich oben "kräftezehrend" geschrieben. Sensible Menschen (denn bei Frauen wird das andersrum betrachtet sicher nicht anders sein) sind schnell geschlaucht und erschöpft von solchen Sachen und dann zieht man sich eben in sich selbst erst mal für ´ne Weile zurück. Man braucht dann seine Zeit für sich selbst und erst wenn der Akku wieder voll ist, dann hat man der Angebeteten wieder etwas zu geben.
Ob das verwerflich ist? Finde ich nicht; es gehört zu deiner Persönlichkeit und außerdem ist sowieso jeder unterschiedlich belastbar. Bzw. empfindet etwas anderes als "Ballast".
Grüße vom völlig beziehungsunfähigen Dr. Clock 😀