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Emo??

  • Starter*in Starter*in SeelenSchrei
  • Datum Start Datum Start
Ja, aber für mich ist das genauso ein Vorurteil wie dass alle Goths Satanisten sind oder so.

Klar gibbet ein paar Emos, die sich verletzen, weil sie denken, dass das in ist. Aber ich denke, dass das die Minderheit ist.
Für viele ist die Musik eben wichtig, so wie andere auf Punk oder sonstwas stehen und die verletzen sich nicht alle.

Aber es gibt auch Jugendliche, die sich sowieso verletzen und eben trotzdem die Musik mögen...

Ich bin bei sowas aber eh immer sehr kritisch, wenn so Schubladen geöffnet werden...
 

Hallo Sori,

schau mal hier: Emo??. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Also, ich kann "Emo"s gar nicht ernst nehmen.
Für mich sind das diese Kinder, die in die Pupertät kommen und Aufmerksamkeit wollen. Sie haben keine wirklich schlimmen Erfahrung gemacht, wollen aber trotzdem so beachtet werden wie Leute, die wirklich depressiv sind usw.
Vielleicht sind das natürlich nicht alle (ist ja auch nur wieder ´n plödes Clischee), aber alle Emos, die mir so begegnet sind, waren total oberflächlich in einem gewissen Sinne.

Gegen die Musikrichtung ist natürlich nichts zu sagen.

(Ich hoffe, ich greife niemanden an... oder so...)

Gruß und Kuss, Para-Kiss.
 
lexi meinte:
aber ich glaube, genau das ist damit gemeint. das oberflächliche ritzen der haut. das ist doch genau das, was diese "ich bin ja so deprimiert" kids machen.
ja deshalb hab ich ritzen nicht SvV geschrieben, Emo wird hierzulande immer mit depri, ritzen, schwarz anziehn, Bands wie Lacrimosa hörn etc in Verbindung gebracht.

lexi meinte:
echtes SVV ist für mich was ganz anderes. das spielt auf einer anderen ebene und ist mit einem sog. lifestyle nicht gleich zu setzen.
weißt, was ich meine?
Ich vertrete rigorous die Meinung, JEDES absolut JEDES SvV (also auch oberflächliches kratzen wegen lifestyle) ist SvV.
Und jeder der dies tut, sollte damit wieder aufhören, man kommt schneller in eine Spirale als man selbst vermutet.
Denn aus kleinen Kratzern werden größere, aus einem werden zwei, drei, hunderte....
Und das gilt für sehr viele Menschen, auch für solche die scheinbar einfach so angefangen haben. Ich habe eine Freundin, die mir erzählt hat, sie wollte es halt mal ausprobieren -einfach so-, jetzt ist sie in einer Klinik. Soviel dazu.

Im Ansatz vom aufhören spielt es aber eine entscheidene Rolle ob man SvV wegen lifestyle oder sogenannten "echten" Problemen wie Vergewaltigung, Missbrauch betreibt. Aber dennoch ist SvV ein Problem - und SvVler die es aus scheinbar nicht nachvollziehbaren Gründen tun, sind nicht zu verachten, sondern auch sie brauchen hilfe.
Oft ist es auch so, dass man den wahren Grund nicht gleich erkennen kann. Wer stellt sich schon auf die Straße und brüllt, "hey ich ritz mich nur weil ich gewalt erlebt hab.da war...."

@Paradise Kiss: Wen definierst du als Emo? Kann man einfach so sagen, dieser Mensch hat keine Probleme, macht das einfach so. Und wenn es "nur" aus Aufmerksamkeit geschiet, ist es dann nicht auch schlimm?
In verschiedenen SvV-Foren wird auch immer der Vorwurf aufgebracht: Du hast keine Probleme, du darfst dich nicht ritzen. Na klar. Jeder Mensch der seinen eigenen Körper verletzt hat ein Problem. Und vielleicht ein größerers als er erst denkt. Verdrängung von Gewalttaten spielt hier auch eine Rolle. -> mache Opfer wissen gar nichts mehr davon - erst später.
 
Zuletzt bearbeitet:
zählt lacrimosa auch zu diesem emo? dann wär ich ja tendentiell auch....?!?! verwirrt bin.....

nein, lacrimosa würd ich jetzt nicht grad als emo bezeichnen 😉🙂
ganz früher (angst+einsamkeit) waren sie "neue deutsche todeskunst" ist aber schon 16 jahre her...
das was sie heute machen nennt sich glaube ich "symphonic metal", bin mir da aber nicht so sicher... ist halt ne mischung aus metal und klassik...

soweit ich weiß kommt emocore eher aus dem punk, aber da kenn ich mich net so aus
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi leute!
sicher haben viele von euch schon was von "emo" gehört! Stylerichtung, musikrichtung vorallem aber auch als lebenseinstellung!! was haltet ihr davon??

also doch noch was dazu sagen...
eigentlich sind mir emos genauso egal wie alle anderen szenen... die machen ihre sachen und ich meine.

der style... interessiert mich nicht

die musikrichtung... ne kann ich nix mit anfangen, kenne aber auch nicht grad viel. nenn doch mal ein paar bands...

die lebenseinstellung... was haben emos denn für eine lebenseinstellung? kann ich mir grad nix drunter vorstellen. erklär mal bitte


bezeichnest du dich selbst als emo, seelenschrei?
würd mich ma grad interessieren
 
Zuletzt bearbeitet:
also doch noch was dazu sagen...
eigentlich sind mir emos genauso egal wie alle anderen szenen... die machen ihre sachen und ich meine.

der style... interessiert mich nicht

die musikrichtung... ne kann ich nix mit anfangen, kenne aber auch nicht grad viel. nenn doch mal ein paar bands...

die lebenseinstellung... was haben emos denn für eine lebenseinstellung? kann ich mir grad nix drunter vorstellen. erklär mal bitte


bezeichnest du dich selbst als emo, seelenschrei?
würd mich ma grad interessieren


hi leute tut mir leid dass ich so lange nicht geschrieben habe!!


hi also hier erst mal einen link für emocore bands!

http://www.bandliste.de/modules.php...=Alle&sortby=added&sortdir=DESC&genreid=82000

also zur lebenseinstellung zu emos:

,,Emos” sind vor allem philosophisch nachdenkliche und sehr emotionale Leute mit schwerem Gemüt deren Prioritäten sich im Bereich zu philosophischen Fragen und dem Leben an sich verschoben haben.Der Tot wird als ein Weg zu einem anderen ,,Sein” angesehen, quasi als ein Weg zu einem neuen ,,Leben”. Sogennante Personen gehen anders durch das Leben als der Großteil der Masse, kleine Details der Natur, der Menschen und ihrer Reaktionen spielen für sie eine Rolle, man hat eine andere Sichtweise auf das Leben an sich. Der Stellenwert des todes ist nicht neidrig und in weiter Ferne, er ist präsent und hoch.
Emos sind verschlossene typen, die nicht auf jeden zurennen und ihm ihre Geschichte erzählen, die oft als sehr schmerzhaft empfunden wurde. jegliche Personen die folglich mit einem, Schild um den Hals: ,,I’m a Emo” rumlaufen gehören zu den sog. ,,Mode-Emos” und stehen nur auf den Style und die Musik!
Ich finde dass das ritzen wirklich nur ein klischee is, auch wenn es sicher manche gibt die es machen, oder auch wenn es heißt sie sind ständig deprimiert oder so. Ich selbst finde es selber ziemlich affig was die 14 jährigen teenes angeht*lach*


Zu der frage ob ich mich selbst als emo bezeichne:

also ich würde mich persönlich als emo bezeichnen...
ich denke wirklich sehr viel über leben und tod nach, sinn des lebens etc... aber es ist jetzt nicht so dass ich über meinen tod nachdenke, ja okay im bestimmten grad schon, aber jetzt nicht so dass ich mich umbringen möchte, mein leben ist des kostbarste was es gibt!! ich gehe auch ziemlich ungern auf menschen zu, oder rede über ereignisse aus mein leben... aber zu mindest wissen zwei personen wie mein leben geprägt ist*gg* es ist jetzt auch nicht so dass ich total der deprisack bin^^ ich bin eben sehr emotional im innerstens, auch wenn ich es mir nicht von außen ansehen lasse... wenns mir mal schlecht geht dann gehts mir wirklich schlecht und ich fühl mich total gequält von meinen gefühlen, aber deshalb werde ich mich nie ritzen oder ähnliches- das ist ein absolutes tabu. ich versuch dann einfach an das zu denken was mich in leben glücklich macht, auch wenns bisschen dauert... immerhin gibt es auch neben den ganzen schlechten dingen im leben, das kleine gute- dass das leben lebenswert macht!!

Aber nur noch mal um deutlich zu machen: ich persönlich bezeichne mich als emo, dass heist jetzt aber noch lange nicht dass ich auf der straße rum renn und sag: " hey ich bin ein emo" es ist auch nicht so dass ich von anderen mitleid will etc. ich denke mal die menschen in meiner näheren umgebung. schule etc. würden mich nie so bezeichnen, weil ich äußerlich nicht so den anschein für sie habe ein emo zu sein, aber dass auch nur weil sie mich bzw mein seelenleben kaum kennen und zu dem wissen sie nicht dass ich mich als emo bezeichne...
es ist eben eine einstellung zum leben, trends und musik sind nur die kleinigkeiten nebenher.

lg Seelenschrei
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie kommt es denn, dass man sich als "emotional" bezeichnet, gleichzeitig das "schwere Gemüt" jedoch als ausschlaggebend erwähnt. Emos sind nicht emotional, emos sind in den meisten Fällen depressiv und leicht verletzlich, dabei drücke ich das jedoch nur schonend aus... letztendlich könnte man sie auch einfach "Weichflöten" nennen.
Regungen wie Freude, (berechtigte) Wut und ähnliches, werden in den Begriff "emo" nicht mit einbezogen, deswegen halte ich ihn für in höchstem Maße irreführend.

Die Musikrichtung hat sich aus dem Hardcore entwickelt, ist richtig, hat allerdings mit dem was heute unter Coremusik zu verstehen ist, herzlich wenig zu tun und hart ist sie schon gar nicht (was allerdings keine negative Wertung sein soll). Ich denke das hat man mit Metalcore verwechselt (ne Mischung aus Hardcore und Metal).
Was die Texte betrifft, wurde eigentlich alles gesagt.

Bei uns im Ort gibt es eine "Rockdisco", die mittlerweile gefüllt ist von "Emos", sehr zu meinem Leidwesen...
Diese Leute stehen ständig nur mit lang gezogenen Gesichtern da und scheinen vergessen zu haben, wie man "Spaß" auch nur schreibt. Philosophisches Verständnis kam bei Gesprächen auch nie durch, meistens ist alles nur angelesen und wird dann stumpf wiedergegeben.
Seelenschrei, du hast was von schmerzhaften Geschichten erwähnt...
Ich habe nicht eine gehört, die mich je bewegen konnte. Meistens sind es Leute, die mit Dingen wie einer Trennung der Eltern in der Kindheit zu kämpfen hatten oder ähnliches... wie fürchterlich! Ich denke, eine Musterkindheit hatte niemand, vllt. sollte man viel eher an seiner Einstellung arbeiten.
"Emo" ist für mich eines: Ein Stempel für Menschen, die es nicht gelernt haben sich hin und wieder zusammenzureissen und durchzuhalten und ihre Ohnmacht nun in Form ihres "Styles" ausdrücken wollen...
Das ist genauso wenig eine Jugendkultur wie Berlin-Gangster-Rap, sondern ein gesellschaftliches Krebsgeschwür...

Harte Worte, aber es wurde nach der persönlichen Meinung gefragt.
 
Wie kommt es denn, dass man sich als "emotional" bezeichnet, gleichzeitig das "schwere Gemüt" jedoch als ausschlaggebend erwähnt. Emos sind nicht emotional, emos sind in den meisten Fällen depressiv und leicht verletzlich, dabei drücke ich das jedoch nur schonend aus... letztendlich könnte man sie auch einfach "Weichflöten" nennen.
Regungen wie Freude, (berechtigte) Wut und ähnliches, werden in den Begriff "emo" nicht mit einbezogen, deswegen halte ich ihn für in höchstem Maße irreführend.

Die Musikrichtung hat sich aus dem Hardcore entwickelt, ist richtig, hat allerdings mit dem was heute unter Coremusik zu verstehen ist, herzlich wenig zu tun und hart ist sie schon gar nicht (was allerdings keine negative Wertung sein soll). Ich denke das hat man mit Metalcore verwechselt (ne Mischung aus Hardcore und Metal).
Was die Texte betrifft, wurde eigentlich alles gesagt.

Bei uns im Ort gibt es eine "Rockdisco", die mittlerweile gefüllt ist von "Emos", sehr zu meinem Leidwesen...
Diese Leute stehen ständig nur mit lang gezogenen Gesichtern da und scheinen vergessen zu haben, wie man "Spaß" auch nur schreibt. Philosophisches Verständnis kam bei Gesprächen auch nie durch, meistens ist alles nur angelesen und wird dann stumpf wiedergegeben.
Seelenschrei, du hast was von schmerzhaften Geschichten erwähnt...
Ich habe nicht eine gehört, die mich je bewegen konnte. Meistens sind es Leute, die mit Dingen wie einer Trennung der Eltern in der Kindheit zu kämpfen hatten oder ähnliches... wie fürchterlich! Ich denke, eine Musterkindheit hatte niemand, vllt. sollte man viel eher an seiner Einstellung arbeiten.
"Emo" ist für mich eines: Ein Stempel für Menschen, die es nicht gelernt haben sich hin und wieder zusammenzureissen und durchzuhalten und ihre Ohnmacht nun in Form ihres "Styles" ausdrücken wollen...
Das ist genauso wenig eine Jugendkultur wie Berlin-Gangster-Rap, sondern ein gesellschaftliches Krebsgeschwür...

Harte Worte, aber es wurde nach der persönlichen Meinung gefragt.

naja depressionen entstehen doch letzendlich durch emotionen...
zu den schmerzhaftengeschichten... ich denke es liegt im ermessen jeden einzelnen von uns was er als schmerzhaft empfindet... ich persönlich würde ein trennung von eltern nicht als schmerzhaft empfinden... aber ich denke wenn jetzt eine person eine wichtigen bezugsperson durch eine trennung verliert, dass diese es als schmerzhaft empfinden kann... aber wie gesagt dass liegt im ermessen jeden einzelnen von uns...
 
Ja, durch Emotionen entsteht aber auch Freude, Liebe, Wut, eben das gesamte Spektrum, diese Szene begrenzt es aber nur auf das Negative, namentlich in den meisten Fällen das, was du als "schweres Gemüt" bezeichnet hast.

Die Relativität zu betrachten ist sicher wichtig, manche Menschen können eben besser mir Rückschläge umgehen, andere weniger. Meine Schwester hält es auch für einen Weltuntergang, wenn sie vor einem Discoabend feststellen muss, dass sie keinen passenden Nagellack mehr hat. Das hält mich in meinen Relationen dann aber auch nicht davon ab, sie für hysterisch zu halten und andere Menschen, die wegen jeder Kleinigkeit das Heulen anfangen, für Weicheier zu halten.
Die Erfahrung die ich gemacht habe, ist, dass "Emos" in den meisten Fällen keine schwerwiegenden Probleme haben und sich deshalb welche machen, weil sie von ihrem Umfeld Aufmerksamkeit möchten.
 
Hallo SeelenSchrei!

...
,,Emos” sind vor allem philosophisch nachdenkliche und sehr emotionale Leute mit schwerem Gemüt deren Prioritäten sich im Bereich zu philosophischen Fragen und dem Leben an sich verschoben haben.

Warum muss man mit "schwerem Gemüt" rumlaufen und seinen Grauschleier über alles legen?

Der Tot wird als ein Weg zu einem anderen ,,Sein” angesehen, quasi als ein Weg zu einem neuen ,,Leben”...Der Stellenwert des todes ist nicht neidrig und in weiter Ferne, er ist präsent und hoch.

Das riecht nach Weltflucht. Man kommt mit dem Hier und Jetzt nicht klar und verschiebt die Lösung der Probleme in die Zeit nach dem Tod statt sich den Problemen zu stellen.

Im Großen und Ganzen habe ich den Eindruck, dass es sich bei Emo um eine Richtung handelt, die typische Verhaltensweisen und Denkmuster junger Menschen aufgreift. Leider sehe ich keine konstruktive Auseinandersetzung mit mit den gängigen Lebensproblemen. Verweigerung, Flucht, Anti etc. mögen eine gewisse Berechtigung im Leben eines Heranwachsenden haben, sind aber keine angemessenen Verhaltensweisen für einen reifen, erwachsenen Menschen.
 

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