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Eltern wollen nicht einsehen, dass sie Hilfe brauchen

U

Ulf

Gast
Da ich niemanden zum Reden habe, versuche ich hier mal etwas Rat zu finden.

Meine Eltern sind beide sehr krank.
Meine Mutter sieht es zumindest teilweise ein, mein Vater aber ist einfach mega ignorant.
Er ist Alkoholiker und hat jetzt starkes Muskelzittern (vermutlich Parkinson)
Außerdem zeugt er anfängliche Zeichen einer Demenz.
Egal wie oft wir auf ihn einreden oder ihn jtten
Er sagt er hat nichts.


Meine Mutter trinkt eigentlich auch zu viel.
Sie ist gesundheitlich sehr angeschlagen (ist 2019 fast an einer Lungenembolie verstorben) und kann kaum noch laufen
Trotzdem macht sie Alles.
Putzen, arbeiten, Getränke kaufen etc.

Ich denke hauptsächlich weil mein Vater der Meinung ist, wenn noch alles dran ist ist man gesund
Aber ich kann nicht weiter zugucken wie sie sich wegen ihn kaputt macht

Ich weiß einfach nicht mehr weiter
 

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flower55

Aktives Mitglied
Hallo,
soweit ich das Deinem Beitrag entnehmen kann, wirst Du nichts machen können.

Deine Eltern sind zwei eigenständige Menschen, die ihr Leben so gestalten können,
wie sie es möchten.
Die anfänglichen Anzeichen einer Demenz Deines Vaters lassen sich ärztlicherseits
feststellen.

Sehr schwierige Lebenssituation. Du möchtest beiden helfen und es geht nicht.
Das auszuhalten ist nicht so einfach.

Du kannst ihnen Deine Hilfe und Unterstützung anbieten, wenn sie es möchten.
Mehr geht momentan nicht.

Es gibt momentan auch keinen Grund dafür, soweit ich das aus Deinem Beitrag
entnehmen kann, dass ein Elternteil einen Betreuer benötigt.
Parkinson, falls es das ist, wird unweigerlich dazu führen, dass Dein Vater irgendwann
Unterstützung und Hilfe benötigt. Das Zittern kann auch dadurch entstehen, dass er
evtl. seinen gewohnten Alkoholkonsum reduziert.

Sorge gut für Dich.

alles Liebe
flower55
 

Muir

Aktives Mitglied
Hallo,

vielleicht würde die Krankenkasse deinen Eltern eine Haushaltshilfe genehmigen. So wäre deine Mutter etwas entlastet.
Das Bedarf natürlich einer eingehenden Prüfung.

Dein Vater hat vielleicht einen Anspruch auf einen Pflegegrad.
Aber auch das müsste geprüft werden.

Ich kann mir vorstellen das es dich schmerzt deine Eltern so zu sehen.
Doch wenn sie sich nun absolut nicht helfen lassen wollen, dann wirst du nicht viel machen können. Eltern können im Alter sehr stur sein.
Doch eventuell könntest du wenigstens die Einkäufe wie das besorgen der Getränke übernehmen. So hättest du ein gutes Gefühl deine Mutter zu entlasten.

Viele Grüße und alles Gute,
Muir
 

Knirsch

Aktives Mitglied
Das Zittern könnte aber auch direkt vom Alkohol kommen oder dem gelegentlichen Entzug, wenn er zwischendurch kurz nicht trinkt. Die Demenz auch. Man kann sich buchstäblich das Gehirn wegsaufen, das sieht man dann sogar auf dem MRT, wie es atrophiert.
Vielleicht könntest du deinen Vater dazu bewegen, dem Zittern nachzugehen und so würden ihm über Umwege die schädigenden Auswirkungen bewusst.
Ansonsten wird man nicht viel tun können und die Chancen stehen gut, dass es ihn auch nicht interessiert, selbst wenn er weiß, wie sehr er sich schadet. Bei deiner Mutter scheint es ähnlich zu sein. Vielleicht wäre es auch ein Weg, sie zu überreden, dass sie einfach etwas weniger trinken, also die Menge kontrollieren und um die Hälfte reduzieren und sonst alkoholfreie Alternativen wählen. Bei der Therapie von Allkoholikern wird oft auf ganz oder gar nicht gesetzt, dabei ist es schon ein Erfolg, wenn die Leute einfach weniger trinken.
Das alles kann man zwar probieren, aber im Grunde würde ich raten, dass du versuchst, dich von ihren Problemen nicht einnehmen zu lassen. Das Beste, was du für deine Eltern und dich selbst tun kannst, ist selbst ein besseres Leben frei von Alkohol zu führen.
 

Geißblatt67

Aktives Mitglied
Hallo Ulf,

wie alt sind deine Eltern?
Meine sind 84, und bis vor 1,5 Jahren waren sie auch der Meinung, sie schaffen alles selbst.

Dann hatte meine Mutter eine schwere Lungenentzündung, von der sie sich nur langsam erholt hat.

Mein Vater war immer noch der Meinung, sie brauchen niemanden, er staubsaugt hin und wieder, das reicht.:rolleyes:

Ich habe dann einfach eine Putzhilfe organisiert, die alle zwei Wochen kommt. Mittlerweile läuft das gut. Nicht diskutieren, einfach machen.
 

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