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Elektroinstallation im Haus erneuern

Ja, wurde bei uns schon mal gemacht: Das Schlimmste, woran ich mich erinnere ist die RIESENsauerei, die das gemacht hat....Arrgghhhh. Da habe ich immernoch Albträume davon und finde auch nach Jahren in manchen Ritzen noch Ziegelstaub....brrrr. Also Du musst alles wirklich dicht mit Folie einpacken, wenn Du die Räume nicht komplett leerräumen kannst. Und mit Dicht verpacken meine ich dicht verpacken😉. Dieser Staub geht echt durch alles durch.

Gerade auch bei älteren Häusern ist manches eher seltsam zusmamengewurschtelt, deswegen sollte das wirklich alles ein fachmann machen. Bei uns waren zB die Farben der Kabel teilweise falsch zugeordnet...Also Erde war nicht Erde sondern andere Farbe.
Ganz "lustig" war es auch, als wir festgestellt haben, dass manche Steckdosen in andere Sicherungskreise gelegt waren, als man vermuten würde: Da kam es dann schon mal vor, dass eine Steckdose in der Küche über das angrenzende Zimmer gesichert war: Dann dreht man die Sicherung in der Küche raus und denkt sich, man ist sicher: mein Mann hat auf diesem Weg einen ordentlichen Schlag bekommen. Also das kann echt unlustig werden. Andere Steckdosen waren garnicht geerdet usw.
Also ältere Häuser sind manchmal wirklich für Überraschungen gut.
Bei mir hat damals Schlitze schlagen und komplett neue Leitungen inkl Rohre NUR für die Küche verlegen 3000 Euro gekostet und Erneuerung vom Sicherungskasten. Also vermutlich wird das bei Dir eher in Richtung 20-25 Tasend gehen.
Aber dann hast Du wenigstens den Rest deines Lebens Ruhe davor!
 
Ja, wurde bei uns schon mal gemacht: Das Schlimmste, woran ich mich erinnere ist die RIESENsauerei, die das gemacht hat....Arrgghhhh. Da habe ich immernoch Albträume davon und finde auch nach Jahren in manchen Ritzen noch Ziegelstaub....brrrr. Also Du musst alles wirklich dicht mit Folie einpacken, wenn Du die Räume nicht komplett leerräumen kannst. Und mit Dicht verpacken meine ich dicht verpacken😉. Dieser Staub geht echt durch alles durch.

Gerade auch bei älteren Häusern ist manches eher seltsam zusmamengewurschtelt, deswegen sollte das wirklich alles ein fachmann machen. Bei uns waren zB die Farben der Kabel teilweise falsch zugeordnet...Also Erde war nicht Erde sondern andere Farbe.
Ganz "lustig" war es auch, als wir festgestellt haben, dass manche Steckdosen in andere Sicherungskreise gelegt waren, als man vermuten würde: Da kam es dann schon mal vor, dass eine Steckdose in der Küche über das angrenzende Zimmer gesichert war: Dann dreht man die Sicherung in der Küche raus und denkt sich, man ist sicher: mein Mann hat auf diesem Weg einen ordentlichen Schlag bekommen. Also das kann echt unlustig werden. Andere Steckdosen waren garnicht geerdet usw.
Also ältere Häuser sind manchmal wirklich für Überraschungen gut.
Bei mir hat damals Schlitze schlagen und komplett neue Leitungen inkl Rohre NUR für die Küche verlegen 3000 Euro gekostet und Erneuerung vom Sicherungskasten. Also vermutlich wird das bei Dir eher in Richtung 20-25 Tasend gehen.
Aber dann hast Du wenigstens den Rest deines Lebens Ruhe davor!
In dem Beitrag verbirgt sich die später wirklich nützliche Idee, alles, was man verlegt hat, genau zu dokumentieren!
Dies trifft übrigens auch darauf zu, zu dokumentieren, wie andere verkabelt haben.

Lehne einen Zollstock an die Wand und mach ein Foto.
Jahre später wirst Du wissen, wo Du besser KEIN Bild aufhängen solltest!
 
Dafür gibt es Normen und Vorschriften in welchen Räumen, Küche und Bad z.B. welche Leitungen wo und wie verlegt werden sollen, um genau sowas zu vermeiden.
Klar hat da jeder Betrieb auch seine eigene Handschrift, aber es ist geregelt bzw. wird empfohlen, in manchen Bereichen wie Bad
sogar vorgeschrieben, Wasser und Strom sind keine Freunde.
Genauso wie ich in welchem Material Schlitze zu fräsen habe oder halt nicht, wenn das gravierend falsch gemacht wird können sogar Wände einstürzen und tragende Strukturen schwer beschädigt werden.
Sicher, dokumentierten hat noch nie geschadet, das stimmt.
Klar kann man das auch frei Schnauze machen, klappt auch meistens, aber halt nicht immer, und dann wird es teuer.
Und wenn ein Laie das macht ist später eine Erweiterung oder ein Umbau für einen Profi immer für Überraschungen aller Art gut.
Fohes Gelingen.
 
Moin @Andreas900,
es ist gut, dass du dir Gedanken machst. Wo du was brauchst und was du gern zusätzlich möchtest.
Viele nützliche Tips und Hinweise hast du bereits bekommen.
Was du selbst machen kannst, das ist gut mit der Firma zu klären. Leitungen verlegen, Dosen einsetzen, alles wo du nicht ans Stromnetz musst, kann er dich machen lassen - eben auch mit den Hinweisen auf was du achten musst.
Die Vorschriften haben sich inzwischen x-mal verändert, so dass es sinnvoll sein kann alles zu erneuern. Vorschrift ist, wenn der Elektriker was anfasst - mischen darf er nicht. D.h. er darf nicht eine schon vorhandene Leitung erweitern.
Daher lohnt parallel zur alten Installation die neu zu ziehen und erst beim Anschließen dieser das alte, soweit nötig entfernen. Hierbei ist aber wichtig auf die alten Leitungen zu achten und diese nicht unter Spannungen stehen zu haben, wenn in deren Nähe gestemmt, gefräst oder aber sonst irgendwie gearbeitet werde sollte...
Nicht in jedem Bundesland ist die Vorschrift für FI-Personenschutzschalter gleich, aber dies ist eh der Teil, der der Fachkraft überlassen werden muss. Er kann dir auch sagen, wo und wie die Leitungen zu verlegen sind und was du dabei beachten musst. Welche Leitungen von wo nach wo müssen, dafür gibt er dir einen Plan geben und erklären wie er zu lesen ist.

Für Keller und Dachboden kann ich empfehlen Kabelkanäle - mit genug Platz zu verwenden. Hier kann bei Bedarf dann einfach nachgelegt werden ....

Nun gibt es die Entscheidung zu fällen - alles auf einmal oder Raum für Raum. Dies ist davon abhängig inwieweit, die Räume genutzt werden oder nicht. Auch das von mir oben angesprochene parallel zur alten Installation, hängt ein wenig von der Bedingung ab, wie müssen die Räume noch genutzt werden, wann beginnen die Arbeiten und an welchen Stellen wird eine Stromversorgung bis zum Ende der Installationsaufgaben gebraucht. In den Wintermonaten ist spät hell und früh dunkel, da wird Licht gebraucht, anders im Sommer, da wird dann meist doch nur für die eingesetzten elektrischen Werkzeuge Strom gebraucht.

Solltest du hierzu fragen haben, stelle sie gern.

LG
 
Hallo Andreas.
Heut hab ich mich noch ein wenig mehr mit elektro-Installation beschäftigt:
Es geht letztlich nicht nur um das, was ich selbst richtig gemacht habe sondern auch darum, was andere überhaupt "richtig" machen können.
Dazu muss ein Fachmann beraten.

In Foren hab ich gelesen, dass die alten Leitungen insbesondere daran altern, dass UV-Licht die Isolierung zerstört. Oder Feuchtigkeit, Zeug aus der Mauer. Die alten Stegleitungen, Flachkabel, die man früher eingebaut hat, werden durch den Putz fixiert und bleiben da und funktionieren auch.
Neuere Kabel in Schnellbauwänden dagegen unterliegen Bewegung, Gebäudeschwingungen. ZB wen jemand trampelt. So ergibt sich deren Alterung, auch im Dunkeln.
Argumente, dass Leitungen nach 30 Jahren raus sollen, umfassten übrigens nicht nur das Argument, dass sie altern könnten sondern auch das Argument, dass sie nicht mehr zeitgemäß sind. Man meinte aber dazu, dass damals eine Steckdose reichte, heute müssen es drei sein. In 100 Jahren werden es aber keine 90 Dosen sein.

Das Problem der Alterung steht und fällt also mit den eigegebenen Parametern, die berücksichtigt werden müssen.
Eben noch was zu deiner Ladestation.

Du lässt also ein 5x2,5m² Kabel in die Garage legen und schließt eine wallbox an.
Als erstes ist schon mal die Entfernung vom Kasten zur Garage maßgeblich, da Leitungen Leitungsverluste haben.
Dann schaust Du auf die Förderung. gefördert werden nur Ladestationen bis 11 kw.
Nun denkst Du Dir natürlich, dass Du eine 22kw wallbox einbaust, die auf 11 kw laiensicher gedrosselt ist, und die Bescheinigung dazu bekommst.
Ja- mag sein. Da aber durch die TAB ( technische Anschlussbedigungen ) des Netzbetreibers deutschlandweit die Abnahme (in Ampere) begrenzt ist, und diese Abnahme davon abhängt, ob im Umfeld Wärmepumpen betreiben werden und dadurch der nächste Hochspannungstrafo abfackelt, bekommst du die Genehmigung der Beendigung der Drossel nicht.
Dadurch kannst Du - weil Wallboxen überwiegend nur auf einen Draht - eine Phase zurück greifen, irgendwas um maximal 3500Watt je Stunde und Phase abgreifen. Eine Batterie mit zB 35 kW zu laden kann also nicht unter 10Stunden funktionieren, eher kommen Ladeverluste dazu.
Die 11kw -genehmigungs - aber anzeigepflichtige wallbox bringt Dich also dann schon mal nicht weiter, wenn Du nicht weisst, was für ein Auto du kaufst. Es gibt nämlich Autos/Ladestationen, die mehr als eine Phase annehmen - also schneller geladen werden können, was - o Wunder - dem Trend der zukunft entsprechen dürfte.
Also geht man natürlich hin, und legt ein Monsterkabel.
Nützt aber so lange nichts, wie die infra Struktur nicht passt.
Bei dir am Ende vom Weg am Wald kann es sei, dass der Netzbetreiber nicht wirklich Gewinn darin sieht, Dich anzuschließen. Das wäre also im vorhinein zu checken, ansonsten bekommst du nie einen E Wagen, den Du in einer Stunde lädst.

Also lass Dich besser von einem Elektro Meister beraten, der als hobby Fortbildung hat. Eher nicht von dem, der dir gern Leitungen verlegt.
 
Hallo zusammen,

ich möchte euch nicht das Fazit verschweigen nachdem ich mit zwei Fachleuten gesprochen habe.

Das Haus ist von 1968, Sicherungskasten ist neu, nur die Leitungen in den Wänden sind eben rund 50 Jahre alt.
Der Elektriker meint, dass gemessen am Baujahr mein technischer Stand sehr gut sei. Es sind deutlich mehr Stromkreise und Sicherungen vorhanden als für Häuser des Alters üblich und alles wäre auf aktuellen Stand inklusive FI Schutzschaltern und dreiadligen Leitungen. Zumindest erkenne ich das jetzt auch an z.B. Lampen, an denen auch drei Kabel rausgucken.

Ich glaube, meine Großeltern haben damals alles wirklich sehr hochwertig machen lassen. Die Kabel liegen auch alle so wie sie auch nach heutigen Vorschriften verbaut werden.

Probleme habe ich keine. Es fliegt vielleicht mal alle jubel Jahre eine Sicherung raus. Dann lag es in der Vergangenheit aber eher an einem kaputten Endgerät. Z.B. hatte ich mal einen Wasserkocher, den ich deswegen entsorgt habe. Bestenfalls die Küche könnte einen Stromkreis mehr brauchen, muss aber nicht sein.

Die Wände aufschlagen und neue Leitungen legen empfiehlt er nicht. Solange die alten Leitungen unter Putz gut isoliert sind und sich in der Wand nicht bewegen können, könnten diese auch noch Jahrzehnte lang halten. Selbst wenn was passiert, springt entweder die Sicherung raus oder im worst case schmort die Leitung in der Wand, was aber keine Brandgefahr ist, da der Beton nicht brennt.
Zwar liest man oft, dass Stromkabel nach 40 Jahren erneuert werden sollten, aber das gilt vor allem für offene Kabel oder Kabeln in Holzhäusern.

Neue Steckdosen und Lichtschalter sind auch nicht nötig, da sich die Technik hier nicht grundlegend geändert hat. Zwar habe ich wenig Steckdosen je Raum, aber dies könnte ich auch weiterhin mit den angeschlossenen Mehrfachsteckdosen lösen. Man dürfe nur nicht an eine Steckdose zu viele starke Geräte anschließen. Er rät z.B., davon ab Trockner und Waschmaschine an eine Mehrfachsteckdose anzuschließen. Auch in Feuchträumen rät er von Mehrfachsteckdosen ab.
Bei TV Geräten, Bildschirmen, Lautsprechern und co wäre dies aber kein Problem, zumal diese heutzutage weniger Strom verbrauchen als früher.

Eine Wallbox für ein E-Auto wäre leicht installierbar, da der Sicherungskasten auf der gegenüberliegenden Seite der Garagenwand liegt. Wäre hier wirklich nur ein "Kabel durch die Wand" nötig. Werde ich aber frühstens in ein paar Jahren machen lassen wenn ich denn dann ein E-Auto kaufe.

Andere Ideen wie ein Lan Kabel fürs Internet werde ich dementsprechend auch ruhen lassen. Dafür alleine stemme ich keine Wände auf sondern leg im Zweifel das Kabel durch eine Fußschiene oder lass es offen liegen. Ich plane zeitnah einen Glasfaseranschluss, vielleicht kann man auch bei der Gelegenheit nochmal was verlegen oder ein Loch durch die Wand hauen damit das Internetkabel zum Ziel kommt.

Das einzige, was der Elektriker mir rät, ist ein Überspannungsschutz vor dem Sicherungskasten. Der würde heute bei Neubauten verbaut. Ggfls. könnte er auch noch 2 zusätzliche FI Schalter im Sicherungskasten verbauen, damit bei Problemen weniger im Haus gleichzeitig ausfällt.

Insofern scheine ich Glück zu haben. Wobei ich die Thematik schwer finde. Ich habe auch in einem Fachforum gefragt und vollkommen unterschiedliche Antworten erhalten - von "alles muss raus" bis "unter Putz halten die Leitungen 100 Jahre".
 
Andere Ideen wie ein Lan Kabel fürs Internet werde ich dementsprechend auch ruhen lassen. Dafür alleine stemme ich keine Wände auf sondern leg im Zweifel das Kabel durch eine Fußschiene oder lass es offen liegen. Ich plane zeitnah einen Glasfaseranschluss, vielleicht kann man auch bei der Gelegenheit nochmal was verlegen oder ein Loch durch die
Hierzu werfe ich Mal DLAN in den Raum.
 
Das ist ja schön.
Aber zu was braucht ein LAN - Kabel ein Loch in der Wand?
Normalerweise schließt man doch den Router an der Telefonbuchse an und am Router das LAN-Kabel.
 
Das ist ja schön.
Aber zu was braucht ein LAN - Kabel ein Loch in der Wand?
Normalerweise schließt man doch den Router an der Telefonbuchse an und am Router das LAN-Kabel.

Ja das stimmt. Auch bei mir hängt der Router an der Telefonbuchse. Am Router wiederum hängt per Lan Kabel derzeit der PC.
Wenn ich aber weitere Geräte in anderen Räumen per Lan anschließen möchte, muss das Kabel ja irgendwie vom Router in den anderen Raum.
Vieles mache ich derzeit per Wlan, was durchaus geht, aber gewisse Abstriche hat, wenn ich weit vom Router weg bin oder zocken möchte, wo es wirklich auf eine optimale Verbindung ankommt.

Das kann ich entweder mit DLAN lösen wie Grisu vorschlägt oder mit vielleicht 1-2 Löchern um die LAN Kabel in die Nachbarzimmer legen zu können.
 

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