Das Wichtigste sind gut sitzende und stützende Schlittschuhe.
D.h. fest geschnürt (wenn man noch keine Schalenschuhe mit Schnappverschlüssen hat),
weil man als Anfänger dazu neigt, in den Fussgelenken nach innen einzuknicken.
Es braucht ein wenig Training, bis sich die Fuss- und Beinmuskulatur an die ungewohnte Ausbalancierungsarbeit gewöhnt haben und eine entsprechende Spannung aufrecht erhalten ( ohne dass die Füsse zu sehr wehtun 😉)
Vorteilhaft ist es (besonders bei großen Leuten), den Schwerpunkt niedrig zu halten, indem man sich in den Knien stets etwas eingeknickt und nach vorne gebeugt hält.
(ähnlich einer Art Kackhaltung auf offener Flur)
Im Grunde ist das auch schon die wichtigste Bewegung, um in den Vorwärtslauf zu kommen,
dadurch dass man sich quasi einfach nach vorn fallen lässt,
den "Sturz" aber durch Vorziehen eines Beins und Ausgleiten der Bewegung auf dessen Kufe ausfährt und in pendelnder Bewegung dann von einem auf das andere Bein wechselt.
Die stärkste Beschleunigung erhält man durch das kraftvolle Abstossen über den Ballen in der letzten Auslaufphase,
nachdem das Gewicht schon überwiegend auf das andere Bein gewechselt hat.
Nach dem Vorwärts-Geradeauslauf sollte man aber schon ziemlich bald das Bremsen üben. 😀
Die effektivste, aber leider am Anfang auch die grösste Überwindung kostende, Form ist wohl der schnelle Eishockey-Einschwung.
(keine Ahnung, wie der im Fachjargon heisst; vielleicht gibt's hier ja Eishockey-Spieler?),
bei der man eine kurze 90°-Drehung in den Knien vollführt
und den grössten Teil des Gewichts auf die Aussenkufe des Innenschuhs schnell verlagert.
Weil dieser die grösste Bremsarbeit übernimmt, können gute Läufer das sogar auf dem Innenschuh allein.
Weniger wirkungsvoll, dafür aber auch für Anfänger geeigneter,
sind dann noch der Schneepflug, bei dem man die Fußspitzen beider Schuhe nach innen eindreht (gibt's wohl auch bei den Skiläufern)
sowie etwas, das man wohl T-Bremse nennen könnte,
bei der ein Fuss wie der T-Balken quer zur Laufrichtung eingedreht wird.