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Einverständnisgesetz

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Re: Einverständnisgesetz
Alle Gesetzeänderung in die Richtung haben ewig gebraucht.

Sag ich doch, es wird schon ewig dauern das Vergewaltigung nicht mehr mit Bewährungsstrafe geahndet werden können. Da hat mein Sohn einen langen weißen Bart und ich düse mit dem AOK- Porsche rum. Was glaubst du wie lange es dauern wird bis sich da was ändert.🙄😉
 
Wirklich traurig, wo hier sexuelle Übergriffe doch ein massives Problem sind, dass für uns viel zu wenig Beachtung übrig bleibt.
Hoffentlich geben die Opfer nicht nach, ihre grausamen Geschichten in die Öffentlichkeit zu ballern und in unserem Lande auch mal die Menschen hoffentlich wach zu rütteln.
 
Wer ist denn bei dieser Einverständniserklärung in der Holschuld? Muss ein Mann automatisch mit Strafen rechnen, wenn er den Wisch mal vergessen hat und die Frau ihm eins Auswischen will weil er nicht zurückgerufen hat? Oder klappt das auch umgekehrt, wodurch wieder das alte Thema "Aussage gegen Aussage" kommt?

Und was noch viel Wichtiger ist: Wer garantiert, dass die Unterschrift bei freiem Willen gezeichnet wurde? K.O. Trofen machen z.B. auch psychisch gefügig. Oder aber ein V*** lässt vorher mit vorgehaltener Waffe schlichtweg noch den Zettel unterschreiben um sich später vor Strafverfolgung abzusichern.

Ich halte das Konzept für sehr wenig durchdacht.
 
Wer ist denn bei dieser Einverständniserklärung in der Holschuld? Muss ein Mann automatisch mit Strafen rechnen, wenn er den Wisch mal vergessen hat und die Frau ihm eins Auswischen will weil er nicht zurückgerufen hat?

Irgendwie war klar, dass gleich wieder ein Beispiel von der bösen Frau, die dem unschuldigen Mann an's Bein pinkeln will kommt - davon gab es bei "Nein heißt Nein" damals schon zahlreich.
Öffnet doch endlich mal die Augen für die Wahrheit und erkennt, dass solche Fälle totale Ausnahmen sind gemessen an der breiten, breiten Masse an echten Opfern, wo sogar der Peiniger unter uns wandelt. Ihr kennt höchstwahrscheinlich alle mind. ein Opfer, wisst es vermutlich nicht (wir tragen ja kein Schild um den Hals), so entsetzlich viele gibt es. Ist es so schwer zu verstehen, dass man DIE, genau DIE, die vielen ECHTEN Opfer endlich mal denken und sie im gerechten Maß schützen muss und dafür sorgen, dass sich endlich viel mehr trauen ihre Peiniger anzuzeigen?

Warum immer über das Unwahrscheinlichste aufregen und diskutieren und das wirklich wichtige gekonnt ignorieren?
Männer, die sich anständig benehmen haben doch nichts zu befürchten. Behandelt eure Frauen einfach korrekt und gut und ihr habt nix zu fürchten auch keine bösen Racheaktionen. Wegen einem vergessenen Anruf werden die allermeisten Frauen euch nicht in den Knast bringen wollen. Warum lehnen manche sich so unglaublich weit und übertrieben aus dem Fenster mit so lächerlich unwahrscheinlichen Szenarien und reden damit eine Sache schlecht, die eigentlich für alle gut sein sollte?
 
Bitte leg mir keine Aussagen in den Mund die ich nicht getroffen habe. Ich habe hier weder Männer noch Frauen als böse bezeichnet. Im Gegenteil, mein zweites Beispiel (welches du im Zitat weggeschnitten hast) zeigt auf, dass diese Dokumentation des Einverständnisses das auch gefährlich für die Frau ist.

Danke.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich schätze, daß dieser Vorschlag mit etwas ganz anderem zusammenhängt, nämlich mit dem Generalverbot von Prostitution in Schweden. Es gab dort tatsächlich ein paar bekanntgewordene Fälle, wo sich ein Freier mit seiner "Dame" handelseinig war, und später behauptete sie ganz frech, es wäre eine Vergewaltigung gewesen und sie wäre doch niemals nicht eine Käufliche, und der Mann wanderte prompt in den Bau. (Gab es da nicht einen Promi, den sie damit für was ganz anderes ranzukriegen versuchten? Wer war es, klar, Assange - der Initiator von Wikileaks! Manche Anklagen sind einfach sooo durchschaubar ... ) 🙄
 
Wer kennt nicht diese romantischen Hochzeitsnächte in denen der Mann sich erstmal eine Unterschrift holt... Spaß bei Seite... Das ist absoluter Schwachsinn... Entweder die ziehen das tatsächlich durch mit schriftlicher Einverständniserklärung 😀😀😀😀 oder es bleibt beim "mündlichen" Einverständnis... Viel Spaß zu beweisen wer nun was gesagt hat vor Gericht.
 
Also, wenn ich mir überlege, wie das in der Praxis aussehen soll mit dem schriflichen Einverständnis ... ich weiß nicht so recht.

Ganz grundsätzlich aber finde ich ein Gesetz gut, was klar macht, dass ein eindeutiges Einverständnis zu Geschlechtsverkehr vorhanden sein muss. Ich finde, allein, dass es so ein Gesetz geben soll setzt Zeichen. Es geht nicht mehr darum, ob Frau oder auch Mann eindeutig genug NEIN gesagt hat, sondern ob JA gesagt wurde. Das ist ein himmelweiter Unterschied.
 
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