Wenn du dir Sorgen machst, dass Arbeitgeber deine Facebook-Profile beim Bewerben durchforsten und dich vielleicht falsch einschätzen, lohnt es sich, deine Beiträge und Kommentare einmal genau anzuschauen.
Manchmal merkt man selbst gar nicht, wie bestimmte Äußerungen auf andere wirken könnten. Es kann helfen, problematische Inhalte zu löschen oder zumindest so einzustellen, dass sie nicht für jeden sichtbar sind. Die Privatsphäre-Einstellungen bieten dir die Möglichkeit, zu kontrollieren, wer was von dir sehen kann – das gibt dir mehr Sicherheit.
Außerdem ist es eine gute Idee, dich online bewusst von deiner professionellen Seite zu zeigen. Ein separates Profil oder eine LinkedIn-Seite, auf der du deine Qualifikationen und beruflichen Interessen präsentierst, lenkt den Fokus auf das, was für Arbeitgeber wirklich zählt.
Falls du das Gefühl hast, dass dein Social-Media-Auftritt missverstanden wird, kannst du das auch im Bewerbungsgespräch ansprechen und deine Sichtweise erklären. So vermeidest du, dass falsche Schlüsse gezogen werden.
Wichtig ist auch, dass du deine Rechte kennst. Arbeitgeber dürfen dich nicht wegen deiner politischen Meinung oder ähnlichem benachteiligen. Wenn du das Gefühl hast, ungerecht behandelt zu werden, gibt es Beratungsstellen und rechtliche Möglichkeiten, die dir helfen können. Manchmal ist es zudem hilfreich, auf persönliche Kontakte und Empfehlungen zu setzen, denn so kannst du deine Fähigkeiten direkt zeigen und musst dich nicht allein auf deine Online-Profile verlassen.
Kurz gesagt: Achte darauf, was du online teilst, nutze die Privatsphäre-Einstellungen, präsentiere dich professionell und sei offen im Gespräch.
Wenn es mal schwierig wird, kenn deine Rechte und hol dir Unterstützung.
So kannst du dich vor Missverständnissen schützen und deine Chancen bei Bewerbungen verbessern.